Handbuch DATKASSE Einzelhandel

(C) 1991-98 POS-Ware GmbH

Letzte Aktualisierung am 09.09.08

Diese Seite wurde seit dem 28.01.98 Hit Counter mal aufgerufen.

ACHTUNG: Sehr große Datei, Ladezeit ca. 5-8 Minuten !!


Als Vorabinformation soll Ihnen diese Datei dienen. Sie enthält das komplette Handbuch von DATKASSE Einzelhandel.

Bitte beachten Sie, daß diese Datei durch unser Copyright geschützt ist. Eine Verwendung für einen anderen Zweck, Veränderung, usw. sind strikt untersagt.

Hinweis:
In der Demoversion befindet sich das Handbuch als Online-Version (kann jederzeit im Programm aufgerufen werden).

 

1. Einleitung
DATKASSE besteht aus zwei ausführbaren Programmen. DATKASSE.EXE ist
das Verwaltungsprogramm, mit dem Sie Ihre Stammdaten und Passwörter
verwalten, Kassierer anlegen, Listen drucken (ausgenommen
Tagesabschluß), usw.  KASSE.EXE ist das eigentliche Kassenprogramm. Im
täglichen Betrieb werden Sie sich 95 % der Zeit in diesem Programm
aufhalten.
Wir haben diese logische Trennung der Funktionen vorgenommen, um die
Manipulationsmöglichkeiten durch Kassenpersonal möglichst gering zu
halten. Es ist nach unserer Meinung z.B. nicht sinnvoll, daß ein
Kassierer Zugang zur Lagerverwaltung hat.
Das Installationsprogramm legt 2 Batchdateien zum Starten dieser
beiden Programme auf Ihrem Laufwerk C:\ an (KASSE.BAT und
DATKASSE.BAT).
Sie sollten zum Starten der Programme immer diese Batchdateien
verwenden, nur dann werden die vom Installationsprogramm aktivierten
Funktionen auch ausgeführt.
Selbstverständlich können Sie die Batchdateien von C:\ in ein
beliebiges Verzeichnis bewegen (kopieren), z.B. in ein
Batchverzeichnis, wenn ein solches vorhanden ist. Auch das Verzeichnis
DOS ist dafür gut geeignet.
Durch die Batchdateien können Sie dann DATKASSE und KASSE starten
unabhängig davon, in welchem Verzeichnis oder Laufwerk Sie sich gerade
befinden.
2. Installation
Legen Sie die Diskette in das Laufwerk
Geben Sie ein:
A:     RETURN
INSTALL    RETURN
Wenn Ihr 3,5"-Laufwerk B: ist, dann ändern Sie die Eingabe in Zeile 1
entsprechend.
Wählen Sie die Option Komplette DATKASSE Installation durchführen.
Geben Sie das gewünschte Verzeichnis ein, in das DATKASSE installiert
werden soll, bzw. bestätigen Sie die Vorgabe mit RETURN.
Beantworten Sie alle Fragen des Installationsprogramms mit J für Ja
oder N für Nein. Wenn Sie die Antwort nicht wissen, dann drücken Sie
einfach RETURN. Es wird dann in jedem Fall eine lauffähige
Programmversion erzeugt.
Das Installationsprogramm nimmt bei Bedarf eine Änderung an der
AUTOEXEC.BAT vor. Dies ist dann der Fall, wenn Sie ein System mit nur
4 MB Speicher einsetzen und der vom Festplattencache SMARTDRIVE
belegte Speicher zu groß ist. Das Installationsprogramm reduziert
diesen Wert entsprechend. Sie werden auf diesen Umstand durch
Bildschirmmeldungen hingewiesen. Ihre alte AUTOEXEC.BAT wird zuvor
gesichert. Anschließend müssen Sie Ihr System neu starten.
Hinweis
DATKASSE benötigt zum Betrieb 560 kB freien Basisspeicher und
zusätzlich ca. 2,1 MB XMS-Speicher.
3. Allgemeine Hinweise
3.1 Ergänzende Informationen zum Handbuch
Im Verzeichnis DOKU finden Sie nach der Installation verschiedene
Textdateien zu Sonderfunktionen des Programms. Diese befinden sich
nicht im Handbuch, da sie ständig weiterentwickelt werden.
Starten Sie das Programm DATKASSE. Im Menü SYSTEM können Sie sich die
DOKU-Dateien anschauen oder diese drucken.
Empfehlenswert ist außerdem die Lektüre der Datei HISTORY.TXT. In
dieser Datei werden Programmerweiterungen, Fehlerbehebungen, usw.
dokumentiert. Auch diese Datei können Sie mit DATKASSE.EXE ansehen
oder drucken.
3.2  Netzwerkversion
Bitte beachten Sie, daß eine Netzwerkversion von DATKASSE niemals die
gleiche Verarbeitungsgeschwindigkeit wie die Normalversion erreichen
kann. Durch Übertragung von Daten über das Netzwerk, Datei- und
Datensatzsperrung, usw. tritt ein erhöhter Rechenzeitbedarf auf, der
umso größer wird, je mehr das Netzwerk belastet ist. Die Auswahl der
verwendeten Hardware sollte deshalb in Abhängigkeit von der zu
erwartenden Netzbelastung stehen.
Um einen einwandfreien Betrieb zu gewährleisten, sollte bei einem
sogenannten Peer-To-Peer-Netzwerk auf das Benutzen des Servers als
Arbeitsplatz verzichtet werden, wenn an einem der Kassenarbeitsplätze
gearbeitet wird. Läßt sich dies nicht vermeiden, so sollte die
Priorität der Vordergrundtask des Servers relativ gering eingestellt
werden.
Wenn der Server als Arbeitsplatz genutzt wird lassen sich bei
Netzwerkzugriffen Behinderungen in Form von verlangsamter
Bildschirmausgabe, Wartezeiten bei Datenbankzugriffen, usw. nicht
vermeiden. Dies führt in einigen Fällen zu abgehackten, bzw.
stoßweisen Bildschirmausgaben.
Insbesondere bei mehr als einem Kassenarbeitsplatz sollte von der
Möglichkeit am Server zu arbeiten abgesehen werden.
Folgende Einschränkungen sind zu beachten
Wenn ein oder mehrere Kassenarbeitsplätze eingeloggt sind, kann die
Option Komprimieren bei der Kunden- und der Lagerdatenbank nicht
ausgeführt werden. Dies ist eine Exklusiv-Option, die nur ausgeführt
werden kann, wenn nur ein einziger Benutzer in die betreffende
Datenbank eingeloggt ist.
Wenn das Programm Indexdateien sortiert, dann führt dies auf den
anderen Arbeitsplätzen zu Wartezeiten, wenn die gleiche Indexdatei
geladen werden muß.
In den oben genannten Fällen gibt das Programm jeweils eine Meldung
aus, um den Anwender zu informieren.
Bei Verwendung von rechenzeitintensiven Funktionen wie zum Beispiel
dem Barcodedruck sollte die Priorität der Vordergrundtask auf dem
Server reduziert werden, wenn der Barcodedruck auf dem Server
ausgeführt wird.
Hinweis
Bei Problemen durch nicht freigegebene Datensätze oder Dateien
(beispielsweise durch Stromausfall oder Systemabsturz) rufen Sie das
Programm DATKASSE mit der Option /RESETNET auf. Nach Bestätigung der
Abfrage werden alle Sperren aufgehoben.
Programme beenden
Sehr wichtig für einen störungsfreien Betrieb im Netzwerk ist das
korrekte Schließen von Dateien. Verwenden Sie aus diesem Grund immer
die Option Programm beenden im Pulldown-Menü System der beiden
Programme.
3.2.1. Weitere Möglichkeiten der Netzwerk-Version
Die Netzwerk-Version von DATKASSE bietet die Möglichkeit des
sogenannten Standalone-Betriebes.
Das Programm KASSE.EXE, d.h. die einzelnen Kassen benötigen in dieser
Konfiguration nur beim Programmstart und beim Tagesabschluß die
Netzwerk-Verbindung. Das Programm läuft in diesem Fall auf der lokalen
Festplatte.
Beim Programmstart aktualisiert das Programm nach Abfrage die
Stammdaten, d.h. es kopiert diese auf die lokale Festplatte. Danach
wird die Serververbindung erst wieder beim Tagesabschluß benötigt.
Sollte der Server zwischenzeitlich heruntergefahren werden oder
abstürzen, dann wird der Kassenbetrieb davon nicht beeinträchtigt.
Diese Betriebsart ist also vor allen Dingen für einen sicheren
Kassenbetrieb geeignet. Beeinträchtigungen des Servers durch Arbeiten
an Diesem (z.B. in einem Peer-To-Peer-Netz wie Windows95) wirken sich
nicht auf die Kassen aus.
Beim Tagesabschluß führen alle Kassen die Funktion Netzabschluß
vorbereiten aus. Damit werden die getätigten Umsätze und
Lagerbewegungen und Ausgaben auf den Server kopiert. Eine der Kassen
ruft dann die Funktion Tagesabschluß (Netz) auf. In diesem Punkt
unterscheidet sich die Vorgehensweise nicht vom normalen
Netzwerk-Betrieb.
Nach Ausdruck des Tagesabschlusses werden nun noch die Lagerbewegungen
der einzelnen Kassen verarbeitet, d.h. die Lagerbestände auf dem
Server werden aktualisiert.
Ein Nachteil soll nicht verschwiegen werden:
Die Lagerbestände sind prinzipbedingt erst nach dem Tagesabschluß auf
dem neuesten Stand. Eine Bestandsabfrage während des Tages, d.h.
während des Kassenbetriebes kann falsche Bestände liefern. Dies ist
immer dann der Fall, wenn eine Kasse zwischenzeitlich den betreffenden
Artikel verkauft hat.
Hinweis
Alle Kassen müssen die Funktion Netzabschluß vorbereiten ausführen,
auch die Kasse, mit der anschließend der Netzabschluß ausgeführt wird.
3.2.1.1. Einrichtung des Standalone-Betriebs
Gesteuert wird der Standalone-Betrieb durch die Konfigurationsdatei
NETZWERK.CNF. In dieser Datei werden alle für den Standalone-Betrieb
relevanten Parameter eingetragen. Die Datei enthält erklärende
Kommentare.
Installieren Sie zuerst das Programm auf dem Server und richten Sie
die Arbeitsplätze ein. Tragen Sie in die Datei NETZWER.CNF den
korrekten Pfad zum Server ein.
Anschließend kopieren Sie das komplette Verzeichnis von DATKASSE (d.h.
i.A. \KASSE) inkl. Unterverzeichnisse auf die lokalen Festplatten der
Kassen.
Achten Sie bitte darauf, daß auch im Standalone-Betrieb die
Umgebungsvariable DATUSER auf allen Kassen unterschiedlich gesetzt
sein muß. Sie können dies sicherstellen, in dem Sie die Arbeitsplätze
mit dem Installationsprogramm einrichten.
Abdruck der Datei NETZWERK.CNF (Beispiel-Konfiguration) :
;Standalone-Betriebsart (1 = Ja, 0 = Nein)
1
;Umsatz-Dateien lokal speichern (1 = Ja, 0 = Nein).
1
;Beim Programmstart abfragen, ob die Stammdaten kopiert, ;bzw.
aktualisiert werden soll
1
;Pfad zum Kassenverzeichnis auf dem Server
W:\KASSTEST
;DOS-Befehl zum Einloggen (ACHTUNG: Hier keine Treiber ;laden)
V:\PUBLIC\LOGIN.EXE KASSE1
;
;DOS-Befehl zum Ausloggen (ACHTUNG: Hier keine Treiber ;entladen)
V:\PUBLIC\LOGOUT.EXE
;
4. Quick-Start
Dieses Kapitel vermittelt eine Kurzeinführung in das Programm und die
wichtigsten Funktionen, um die ersten Schritte zu erleichtern. Sie
werden feststellen, daß einige Informationen hier wiederholt werden.
Dies ist aber ganz im Sinne eines Quickstarts.
Diese Kurzanleitung kann natürlich nicht alle Leistungsmerkmale von
DATKASSE zeigen. Wir beschränken uns hier auf die Grundfunktionen, die
während des Kassiervorgangs und beim Tagesabschluß erforderlich sind.
Die komplette Referenz finden Sie in den folgenden Kapiteln.
DATKASSE besteht aus zwei ausführbaren Programmen. DATKASSE.EXE ist
das Verwaltungsprogramm, KASSE.EXE ist das eigentliche Kassenprogramm.
Das Installationsprogramm legt 2 Batchdateien zum Starten dieser
beiden Programme auf Ihrem Laufwerk C:\ an (KASSE.BAT und
DATKASSE.BAT).
Sie sollten zum Starten der Programme immer diese Batchdateien
verwenden, nur dann werden die vom Installationsprogramm aktivierten
Funktionen auch ausgeführt.
Selbstverständlich können Sie die Batchdateien von C:\ in ein
beliebiges Verzeichnis bewegen (kopieren), z.B. in ein
Batchverzeichnis, wenn ein solches vorhanden ist. Auch das Verzeichnis
DOS ist dafür gut geeignet.
Durch die Batchdateien können Sie dann DATKASSE und KASSE starten
unabhängig davon, in welchem Verzeichnis oder Laufwerk Sie sich gerade
befinden.
Installation
Legen Sie die Diskette in das Laufwerk
Geben Sie ein:
A:   Enter
INSTALL   C:  Enter
Wenn Ihr 3,5"-Laufwerk B: ist, dann ändern Sie die Eingabe in Zeile 1
entsprechend.
Das Programm wird auf Laufwerk C: im Verzeichnis KASSE installiert.
Beantworten Sie alle Fragen des Installationsprogramms mit J für Ja
oder N für Nein.
Wenn Sie die Antwort nicht wissen, dann drücken Sie einfach ENTER. Es
wird dann in jedem Fall eine lauffähige Programmversion erzeugt.
Änderungen an AUTOEXEC.BAT oder CONFIG.SYS werden nicht vorgenommen.
DATKASSE benötigt zum Betrieb jedoch ca. 560 kB freien Basisspeicher
und zusätzlich ca. 2,1 MB XMS-Speicher. Auf Systemen mit 4 MB Speicher
sind gegebenenfalls Änderungen an der Datei AUTOEXEC.BAT erforderlich.
Wenn Sie beim Start von DATKASSE.EXE oder KASSE.EXE die Fehlermeldung
Zuwenig XMS-Speicher erhalten, dann laden Sie die Datei AUTOEXEC.BAT
mit einem Editor (z.B. EDIT von MS-DOS). Suchen Sie die Zeile mit
SMARTDRV.EXE (dies ist der Festplattencache). Wenn am Ende der
Aufrufzeile keine Parameter stehen, dann fügen Sie bitte 512 hinzu,
getrennt durch ein Leerzeichen. Wenn bereits eine Zahl vorhanden ist,
dann ändern Sie diese bitte in 512, wenn sie größer als 512 ist.
Der Aufruf würde dann z.B. so aussehen:
C:\DOS\SMARTDRV.EXE  512
Sie bewirken damit, daß der Festplattencache nur noch 512 kB belegt
(ohne Parameter 2 MB). Anschließend müssen Sie Ihr System natürlich
neu starten.
Bedienung von KASSE.EXE
Einige grundlegende Bemerkungen zu Beginn: Die Belegung der
wichtigsten Funktionstasten wird immer am unteren Bildschirmrand
angezeigt. Weitere Hilfe erhalten Sie durch Betätigen der
Tastenkombination STRG-F1, dies ist die kontextsensitive
Hilfefunktion. Sie erklärt die gerade benutzte Funktion.
Der Taste F2 kommt dabei eine zentrale Bedeutung zu. Mit F2 wird ein
Vorgang abgeschlossen, Daten gespeichert, ein Vorgang fortgeführt,
usw. Mit ESC können Sie in fast jeder Situation einen Vorgang
abbrechen, bzw. einen Schritt zurückgehen. Beispielsweise kann mit ESC
von der Maske Gegebener Betrag zurück in die Belegerfassungsmaske
gesprungen werden.
Wir beginnen mit einer kurzen Einführung in das Kassenprogramm. Zum
Ausprobieren der Funktionen sollte ein Drucker (Matrixdrucker) an
LPT1: angeschlossen sein. Ein Deskjet- oder Laserdrucker kann
ebenfalls als Bondrucker eingesetzt werden. Dazu muß jedoch erst der
passende Treiber im Programm eingerichtet werden. Am Ende dieser
Einführung finden Sie dazu eine kurze Erklärung.
Starten Sie KASSE.EXE durch Aufruf der Batchdatei KASSE.BAT.
Unsere Programme entsprechen dem SAA-Standard, d.h. Sie sehen nun 3
Pulldownmenüs, die Sie mit Hilfe der Pfeiltasten auswählen und mit
ENTER aufklappen können.
Dazu ein kurzer Hinweis:
Das Menü Setup erscheint nur, wenn KASSE.EXE mit dem Parameter /SETUP
aufgerufen wird. Auch dies hat wieder seinen Grund in der
Manipulationssicherung. Wenn Sie das Programm komplett eingerichtet
haben, dann können Sie diesen Parameter aus der Batchdatei KASSE.BAT
entfernen. Ein Kassierer hat dann keinen Zugriff mehr auf dieses Menü.
Wählen Sie nun das Menü Kasse. Wir wollen zu Beginn einen
Kassiervorgang durchspielen. Wählen Sie also die Option Kasse.
Nun müssen Sie die Kassierer-Nummer und dessen Passwort eingeben.
Geben Sie 1 als Nummer und 11111 als Passwort ein. Dieser Kassierer
ist bereits vorbelegt.
Die nächste Eingabe betrifft den Kassen-Anfangsbestand. Geben Sie hier
die Bareinlage der Kasse ein. Sie können aber auch einfach ENTER
drücken.
Sie befinden Sich nun in der Erfassungsmaske. Im oberen Bereich der
Maske sehen Sie die Beleg-Nr., Datum, Ausgabeart (Bon oder Rechnung),
Zahlungsart (Scheck oder Bar) sowie die Zwischensumme in
Großdarstellung (zu Beginn noch nicht sichtbar, da noch keine
Belegdaten eingegeben wurden). Außerdem am oberen Rand sichtbar: Die
Verkäufernummer und die aktuelle Belegposition.
Das Programm wartet nun auf die Eingabe einer Artikelnummer. In der
Demo-Version sind die Artikelnummern 1234, 1235 und 1236 bereits
eingegeben.
Probieren Sie also eine dieser Artikelnummern aus. Das Programm setzt
den dazugehörigen Artikeltext ein und auch die Zwischensumme erscheint
nun.Wenn Sie einfach ENTER drücken, dann sehen Sie eine Übersicht des
Lagers (mit Bestand und Preis). In dieser Liste können Sie sich mit
den üblichen Tasten bewegen (Seite hoch/runter, Pos1, Ende, usw.) und
den gewünschten Artikel mit ENTER auswählen.
Erfassen Sie nun noch 2 weitere Artikel (mit 1235 und 1236). Sie haben
nun 3 Belegpositionen erfaßt. Mit den Pfeiltasten können Sie sich in
dieser Liste beliebig bewegen und einzelne Positionen nachträglich
manipulieren.
Gehen Sie mit é nun zur zweiten Position. Mit F6 können Sie eine
Stückzahl eingeben. F7 ändert den Preis. Und mit F8 können Sie die
ganze Belegzeile löschen. Wenn noch weitere Belegpositionen folgen
sollen, dann müssen Sie mit ê wieder zur nächsten freien Zeile
springen.
F2 schließt den Beleg ab. Angezeigt wird nun der zu zahlende Betrag
und Sie müssen den gegebenen Betrag eingeben oder bei passender
Zahlung einfach ENTER drücken. Der Bon wird nun gedruckt und eine
evtl. angeschlossene Kassenschublade springt auf.
Danach können Sie sofort den nächsten Beleg eingeben.
In der Kassenmaske gibt es noch eine ganze Reihe von weiteren
Möglichkeiten:
Mit F5 schalten Sie die Zahlungsart um, F10 wechselt den Kassierer,
STRG-D druckt den letzten Beleg nochmals (z.B. wenn der Bondruck
abgeschaltet ist und nur ein Bon gedruckt werden soll, wenn der Kunde
dies wünscht), mit STRG-A können Sie eine Ausgabe (d.h. Barentnahme)
aus der Kasse eingeben. Dabei können bis zu 25 Rubriken definiert
werden.
Mit der Taste * auf dem Ziffernblock kann eine Warenrückgabe
eingegeben werden. Diese Taste wirkt auf die zuletzt eingegebene
Position. Bei einer Warenrückgabe wird also die Artikelnummer und
ENTER und dann * eingegeben. Der Artikel wird in das Lager
zurückgebucht und der Kunde erhält eine Gutschrift.
Hinweis: Ist die Getränkemarkt-Funktion aktiv, dann verwenden Sie für
eine Warenrückgabe bitte die Tastenkombination STRG-F6.
Sie haben nun einen oder mehrere Bons gedruckt. Verlassen Sie die
Maske mit ESC und wählen Sie Tagesabschluß aus dem Menü Kasse. Dazu
sollte ein DIN-A4-Drucker zur Verfügung stehen. Es ist jedoch auch
möglich, den Tagesabschluß auf dem Bondrucker auszugeben. Dies können
Sie im Menü Setup/Grundeinstellungen 2 festlegen. In dieser Maske
stehen Ihnen eine ganze Reihe von Einstellungsmöglichkeiten zur
Verfügung. Drücken Sie doch einfach einmal STRG-F1 in dieser Maske,
dann erhalten eine ausführliche Erklärung zu jedem Eintrag.
Bedienung von DATKASSE.EXE
DATKASSE ist das Verwaltungsprogramm für die Stammdaten, Passwörter,
usw. Mit diesem Programm können Sie auch ausführliche Listen der
Stammdaten drucken.
Nach dem Start des Programms müssen Sie zuerst das Systempasswort
eingeben. In allen Versionen ist Kasse vorbelegt. Bitte achten Sie auf
die Groß-Kleinschreibung. Sie ist bei der Eingabe relevant.
Auch dieses Programm folgt dem SAA-Standard. Die
Funktionstastenbelegung wird immer am unteren Bildschirmrand
angezeigt.
Wählen Sie nun einmal das Menü Datenbank. In diesem Menü haben Sie
Zugriff auf die drei Datenbanken von DATKASSE, d.h. Kunden,
Lieferanten und Lager.
Die wichtigste Datenbank ist wohl das Lager. Wählen Sie diesen
Menüpunkt aus. Es erscheint ein weiteres Menü, in dem Sie die bei
Datenbanken üblichen Funktionen wie z.B. Neueingabe, Suchen, Blättern,
usw. auswählen können. Über den Menüpunkt Zu-/Abgänge können Sie
Bestandsänderungen durchführen, z.B. bei Waren-Anlieferung.
Wir möchten hier nochmals auf die Bedeutung der Taste F2 hinweisen.
Mit F2 speichern Sie zum Beispiel einen neu eingegebenen oder
geänderten Datensatz.
Treiberauswahl (Bondrucker)
Um einen anderen Treiber für den Bondruck einzurichten starten Sie
KASSE.EXE mit der Batchdatei KASSE.BAT.
Im Menü Setup wählen Sie die Option Grundeinstellungen 1. Geben Sie im
Feld Bondrucker Zeichensatz / Treiber ein * ein und drücken Sie ENTER.
Sie können dann den gewünschten Treiber aus einer Liste auswählen.
Bestätigen Sie die nächste Abfrage mit Ja. Damit ist der Treiber
installiert.
5. Kommandozeilen-Parameter
Bei dem Programm KASSE können einige Einstellungen nur über einen
Kommandozeilen-Parameter aktiviert werden.
Eine Übersicht der Parameter können Sie erhalten, indem Sie das
Programm mit dem Parameter  /? aufrufen.
Mit /NUM erreichen Sie, daß auf jedem Bon zusätzlich zum Verkäufer
auch die Arbeitsplatznummer gedruckt wird.
/PROT aktiviert den Protokolldruck. In diesem Fall wird der
Rechnungsdrucker als Protokolldrucker verwendet. Jeder gedruckte Bon
wird zusätzlich auf diesem Drucker ausgegeben, jedoch ohne Kopf- und
Fußbereich.
Bitte beachten Sie, daß nun keine Rechnungen mehr gedruckt werden
können. Sollte dies trotzdem benötigt werden, muß vorher der
Protokolldrucker auf Seitenanfang gefahren werden. Die Rechnung wird
in diesem Fall jedoch nicht protokolliert.
/DUAL aktiviert den 2-Monitor-Betrieb . In einem IBM-kompatiblen
System können 2 Videokarten gleichzeitig verwendet werden. Zu einer
vorhandenen VGA- oder EGA-Karte kann noch eine Monochromkarte
(=Herkules-Karte) eingebaut werden. Der an diese Karte angeschlossene
Monitor (vorzugsweise 9 Zoll) wird von KASSE als Kundenanzeige
verwendet. Der Kunde kann die Erfassung aller Artikel mit Bezeichnung
und Preis verfolgen und sein gegebener Betrag und Rückgeld wird
ebenfalls auf diesem Monitor angezeigt.
Wichtige Hinweise
Im allgemeinen erkennt KASSE, wenn keine Monochromkarte vorhanden ist
und die Option /DUAL verwendet wird. Wenn jedoch ein Memorymanager wie
QEMM oder EMM386 an die Stelle des Bildspeichers der Monochromkarte
virtuelles RAM eingeblendet hat, kann KASSE dies nicht feststellen.
Schwere Systemabstürze sind im allgemeinen die Folge, wenn trotzdem
/DUAL verwendet wird.
/PC-KA aktiviert die Kassensteuerkarte PC-KA3. Näheres zu dieser Karte
finden Sie in dem betreffenden Datenblatt (einfach unverbindlich bei
uns anfordern). Folgende Hardware kann an die PC-KA3 direkt ohne
weitere Interfaces angeschlossen werden: Kassenschublade, LCD-Display,
Barcode-Lesegerät.
/DISPLAY aktiviert ein an eine serielle Schnittstelle oder Kassenkarte
angeschlossenes Kundendisplay. Wir liefern verschiedene geeignete
Displays, lassen Sie sich unverbindlich beraten.
Per Default wird COM3 zur Übertragung verwendet (9600 Baud, 8 Bit,
keine Parität, 1 Stopbit).
/PREIS ist nur beim Programm DATKASSE möglich. Dieser Parameter
aktiviert die Preiseingabe bei Lagerzugängen.
Mit /ROHERTRAG können Sie KASSE dazu veranlassen, daß auf dem
Lagerabgangsprotokoll auch der Rohertrag (d.h. die Differenz zwischen
Netto-Einkaufspreis und Netto-Verkaufspreis) ausgerechnet wird. Am
Ende der Liste wird außerdem die Summe über alle Artikel berechnet und
gedruckt. Das Lagerabgangsprotokoll kann zu einem beliebigen Zeitpunkt
(auch mehrmals pro Tag) aufgerufen werden.
/MASTER
Durch Verwendung dieses Parameters kann DATKASSE.EXE direkt von
KASSE.EXE aus gestartet werden.
Dies kann sinnvoll sein, wenn Sie allein an einem Kassensystem
arbeiten und während des Kassierens zeitweise Änderungen an den
Stammdaten vorgenommen werden müssen.
Mit der Tastenkombination ALT-Q kann dann zu jedem (!) Zeitpunkt
DATKASSE.EXE gestartet werden. Nach dem Verlassen von DATKASSE
befinden Sie sich wieder in KASSE.EXE an der gleichen Stelle.
Die Abfrage des Systempasswortes und die Copyright-Meldung entfällt in
diesem Modus. Wenn Sie mit Angestellten arbeiten, dann ist dieser
Modus mit Vorsicht zu benutzen, da keinerlei Zugriffsschutz mehr
vorhanden ist.
Hinweise
Da KASSE.EXE beim Start von DATKASSE.EXE weiterhin ca. 1,3 MB XMS
belegt (abhängig von der gerade benutzen Funktion), ist diese Funktion
auf Systemen mit nur 4 MB nicht nutzbar. Am geringsten ist die
XMS-Nutzung von KASSE.EXE, wenn nur die Menüzeile sichtbar ist (wie
direkt nach dem Programmstart). Evtl. müssen Sie also die Kassenmaske
verlassen (darin ist die XMS-Belegung am höchsten).
Prinzipbedingt bekommt KASSE.EXE nicht mit, wenn Sie sich in der
Kassenmaske befinden und mit DATKASSE.EXE neue Datensätze erfaßt haben
oder Änderungen an den Suchbegriffen (z.B. der Artikelnummer) gemacht
haben. Verlassen Sie in diesem Fall die Kassenmaske mit ESC. Nach dem
erneuten Aufruf der Kassenmaske können Sie dann auf die neu erfaßten
oder geänderten Datensätze ohne Einschränkungen zugreifen.
/NOCHECKDIGIT
Damit kann die vom Barcodescanner gelesene Prüfziffer entfernt werden.
Geeignet ist dies z.B. für Code39 oder 2of5 (Interleaved). Bei manchen
Scannern läßt sich die Prüfziffer nicht ausschalten. Mit diesem
Parameter kann sie vom Programm entfernt werden. Der Schalter ist nur
bei numerischen Eingaben mit einer Länge <= 13 Zeichen aktiv.
Texteingaben werden deshalb davon nicht beeinflußt. Bei Handeingabe
von Artikelnummern ist jedoch darauf zu achten, daß die Prüfziffer mit
eingegeben wird, bzw. eine beliebige Ziffer.
Mit /RECORD können die laufenden Tastatureingaben mitgespeichert
werden. /PLAY spielt die Eingaben dann wieder ab. Die Eingaben werden
in der Datei RECORD.KEY gespeichert. Bei jedem Aufruf von /RECORD wird
die Datei wieder gelöscht. Diese Standardvorgabe können Sie mit der
Option /PLAYFILE:xxx ändern. Das xxx steht für den Dateinamen.
Mit dieser Option können zum Beispiel problemlos Selbstlaufdemos
erstellt werden. Mit dem Parameter /SLOW:xxx können Sie die
Abspielgeschwindigkeit steuern, wobei xxx die Zeit in Millisekunden
zwischen zwei Tastaturanschlägen ist (Defaultwert:50 Millisekunden).
Während des Play-Modus kann mit den Tasten + und - die
Abspielgeschwindigkeit in 1/10-Sekunden-Schritten erhöht oder
erniedrigt werden. ESC bricht den Play-Modus ab, das Programm bleibt
an der gerade aktuellen Stelle stehen und kann ab diesem Zeitpunkt
normal bedient werden.
Einsatzbereiche dieser Funktion sind beispielsweise das Starten von
KASSE.EXE direkt in die Kassenmaske, bzw. die Passwortabfrage (siehe
Beispiel unten) oder das Erzeugen von  Selbstlaufdemos.
Beispiel :    KASSE  /PLAY  /PLAYFILE:STARUP.MAC
Die Datei STARTUP.MAC enthält die zweimal den Tastaturanschlag für das
K. Das Ergebnis dieses Aufrufes ist, daß KASSE.EXE direkt in die
Abfrage der Kassierernummer geht, genau so, als hätten Sie nach dem
Start diese Eingaben selbst gemacht.
Hinweis :
Bei Aufruf eines externen Programmes (wie zum Beispiel der
kontextsensitiven Hilfe) wird der Playmodus unterbrochen, da die
Eingaben in einem externen Programm nicht der Kontrolle von DATKASSE
unterliegen.
Weitere Hinweise finden Sie im Kapitel zu den Makros. Bitte lesen Sie
dazu auf Seite 230 weiter.
6. Bedienung
6.1. Bedienung mit der Tastatur
Mit dem ersten Buchstaben (oder dem hervorgehobenen) der gewünschten
Option oder durch Betätigen der Pfeiltasten wird das gewünschte Menü
ausgewählt.
Pos1 und Ende setzen den Balken auf die erste, bzw. letzte Option.
RETURN klappt das Menü herunter.
Mit den Pfeiltasten oder durch den hervorgehobenen Buchstaben kann die
gewünschte Funktion ausgewählt werden.
Bei Auswahl mit den Pfeiltasten muß nun noch RETURN gedrückt werden.
Bei Eingabe des hervorgehobenen Buchstabens wird die Funktion sofort
ausgeführt.
Mit den Pfeiltasten können auch die jeweils benachbarten Menüs
heruntergeklappt werden.
Eingaben in Felder jeder Art können mit den üblichen
Tastenkombinationen editiert werden. Dabei ist es unerheblich, ob
DATKASSE von Ihnen die Eingabe eines Feldwertes, einer Zahl, eines
Dateinamens oder andere Texteingaben erwartet.
Mit Hilfe der Pfeiltasten können Sie sich im Eingabefeld bewegen. Pos1
springt zum Beginn der Zeile, Ende zum Ende. Entf löscht das Zeichen
unter dem Cursor, <-- das links vom Cursor. STRG-Y löscht die ganze
Zeile und  ALT-R stellt sie nach versehentlichem Löschen wieder her.
Wenn die erlaubte Feldlänge größer als der Ausschnitt auf dem
Bildschirm ist, dann rollt die Anzeige bei Bedarf.
Je nach Feldtyp gibt es noch weitere Funktionen :  Mit + oder - auf
dem Ziffernblock (und nur dort) können Sie in den meisten Ganzzahl-
und Fließkommafeldern einen Wert zu dem vorhandenen Feldinhalt
addieren oder subtrahieren.
Eingeleitet wird diese Funktion durch Eingabe eines Leerzeichens in
dem betreffendem Feld. So können Sie die Tasten auf dem Ziffernblock
auch für andere Eingaben verwenden, zum Beispiel zur Eingabe einer
negativen Zahl in ein Feld. Bei der Eingabe des Plus- oder
Minuszeichens wird ein neues Fenster geöffnet, in dem Sie den Wert
eingeben können. Nach Bestätigung mit RETURN wird das Fenster
geschlossen und der neue Feldinhalt ausgerechnet. Das Gleiche gilt für
Division mit der Taste / und Multiplikation mit *, jeweils auf dem
Ziffernblock. Auch hier muß die Funktion durch ein Leerzeichen
eingeleitet werden. Mit Hilfe dieser Funktionen kann zum Beispiel auf
einfache Weise ein Brutto- oder Nettopreis ausgerechnet werden. Das
Ganze funktioniert prinzipiell wie ein kleiner Taschenrechner.
Die Taste F2 hat im allgemeinen die Bedeutung von Weiter oder Funktion
fortsetzen. Bei der Belegerfassung (z.B. in der Kasse) wird diese
Taste beispielsweise zum Verlassen der Maske und zum Sprung zur
nächsten Eingabemaske verwendet. Bei allen Pulldown- oder Popupmenüs
und bei Ja/Nein/Abbruch-Fragen ist F2 gleichbedeutend mit RETURN
verwendbar. In vielen Situationen kann also eine Operation, bei der
keine zusätzlichen Eingaben oder Abweichungen von den Defaultwerten
erforderlich sind, durch mehrmaliges Betätigen von F2 abgeschlossen
werden.
6.1.1. Dateiauswahl-Fenster
Dieses Fenster erscheint immer dann, wenn die Eingabe eines
Dateinamens erwartet wird. Mit ALT und dem hervorgehobenen Buchstaben
oder TAB können Sie die gewünschte Funktion selektieren. Mit RETURN
wird sie dann ausgeführt. Wenn Sie im Feld Dateinamen ein
Wildcardzeichen verwenden, dann können Sie die gewünschte Datei aus
dem Fenster Liste auswählen. Dabei können Sie wie üblich die
Pfeiltasten, Pos1 und Ende verwenden. Durch Eingabe des ersten
Buchstabens der gesuchten Datei springt der Balken auf den ersten
Eintrag, der mit diesem Buchstaben beginnt. Beim zweiten Mal auf den
zweiten Eintrag und so fort. Auf diese Art und Weise gelangt man
schnell zu der benötigten Stelle innerhalb der Liste.
Wenn kein Wildcardzeichen im Feld Dateinamen verwendet wird, wird die
Datei durch RETURN ausgewählt und das Fenster verschwindet.
Bei einigen häufig benutzten Funktionen ist ein sogenannter
History-Puffer implementiert. In diesem speichert DATKASSE eine
gewisse Anzahl der letzten Eingaben. Sie können dann aus den
gespeicherten Dateinamen die benötigte mit den Pfeiltasten auswählen.
Erkennbar ist ein vorhandener History-Puffer an einem großen H rechts
neben dem Feld Dateinamen. Aufgerufen wird die Funktion durch ALT-L.
Voraussetzung dafür ist, daß Sie sich im Feld Dateinamen befinden.
Natürlich können Sie auch das Fenster mit dem History-Puffer mit ESC
wieder verlassen  ohne eine Datei auszuwählen.
In den History-Puffer werden alle Eingaben eines Dateinamens
gespeichert. Dies geschieht für jede Funktion, in der ein Dateiname
eingegeben werden muß, getrennt. Die Auswahl eines Listenformulars hat
also einen anderen History-Puffer wie die Funktion Datei drucken.
Die Aufnahme in den Puffer geschieht nach dem Prinzip First in, Last
out. Wenn ein neuer Dateiname aufgenommen wird, wird der älteste aus
der Liste entfernt. Bei mehreren gleichen Dateinamen, die
hintereinander eingegeben werden, wird nur der erste gespeichert. Dies
soll verhindern, daß im gesamten Puffer immer der gleiche Dateiname
steht.
6.1.2. Auswahl-Boxen
In Auswahlboxen, die z.B. in den Einstellungsmenüs von DATKASSE.EXE
Verwendung finden, wird die Option, die verändert werden soll, mit den
Pfeiltasten ausgewählt. Durch Drücken von RETURN oder der Leertaste
wird der Status des Schalters verändert. Zu sehen ist dies an einem
Häkchen oder (je nach eingestelltem Zeichensatz) einer kleinen 1
zwischen den beiden eckigen Klammern. Die Optionen am unteren Ende der
Auswahlbox werden
nach Auswahl durch  RETURN ausgeführt.
Sollen Änderungen dauerhaft gespeichert werden, dann muß die Option
Speichern gewählt werden. Mit ESC oder durch Auswahl der Option
Abbruch verlassen Sie Auswahlbox und die gemachten Änderungen werden
nach einer Abfrage wieder rückgängig gemacht. Nach Wahl der Option
Ende wird die Auswahlbox verlassen. Die Änderungen sind dann zwar
aktiv, werden aber nicht für den nächsten Programmstart gespeichert.
6.1.3. Meldungsboxen
Meldungsboxen verwendet DATKASSE meist um eine Fehlermeldung
anzuzeigen oder, wie in diesem Beispiel, auf den nicht erfolgreichen
Abschluß einer Operation hinzuweisen.
Die Meldung muß mit RETURN bestätigt werden. Bei einigen Meldungen
oder Fehlermeldungen gibt es einen zusätzlichen Button Hilfe. Sie
erreichen diesen Button wie üblich mit TAB. Alternativ dazu können Sie
auch einfach die Taste F1 drücken. Diese Option gibt erweiterte
Informationen zu der betreffenden Fehlermeldung. Es werden zum
Beispiel Fehlerursachen und Abhilfe beschrieben.
Meldungsboxen, die nur als Bestätigung für den Start einer Option
dienen, können auch mit ESC verlassen werden. Die Option wird dann
nicht ausgeführt.
Hinweis:
Wenn Sie die Hilfe unserer Hotline benötigen, dann notieren Sie sich
bitte unbedingt die Fehlernummer, die rechts oben im Fenster in
eckigen Klammern steht.
6.2. Online-Hilfe
Das Online-Hilfesystem bietet in vielen Fällen eine allgemeine oder
kontextsensitive Hilfe an. Allgemeine Hilfe, das heißt Tastenbelegung,
Editiermöglichkeiten und ähnliches, ist immer verfügbar.
Kontextsensitive Hilfe ist verfügbar, wenn sehr differenzierte
Eingaben notwendig sind, wo normalerweise ein Nachschlagen im Handbuch
notwendig wäre.Die allgemeine Hilfe wird wie gewohnt mit F1
aufgerufen. Mit ESC kehrt man zurück zum Programm.
Die kontextsensitive Hilfe (sofern verfügbar) kann mit STRG-F1
angezeigt werden. Auch hier kehrt man mit ESC zurück.
Insbesondere in den Einstellungsmenüs von DATKASSE steht eine
ausführliche
kontextsensitive Hilfe für jeden Eintrag zur Verfügung.
6.3. Online-Handbuch
Das Online-Handbuch kann im Programm DATKASSE.EXE  im Menü System
aufgerufen werden. Alternativ dazu kann es in jeder Situation mit
ALT-F1 geöffnet werden. Dies ist auch im Programm KASSE.EXE möglich.
Durch Eingabe eines K kann die Kapitelübersicht angezeigt werden.
Wählen Sie ein Kapitel mit den Pfeiltasten aus und drücken Sie RETURN.
Mit S können Sie nach einem Stichwort suchen. TAB springt zum nächsten
Fundort.
6.4. Wildcard-Zeichen
Dieser Begriff ist Ihnen sicher bereits vom Handbuch Ihres
Betriebssystems bekannt. Wildcards sind eine große Erleichterung bei
der täglichen Arbeit mit DATKASSE. In fast jeder Situation, in der Sie
einen Suchbegriff eingeben müssen, können Sie Wildcardzeichen
verwenden und dann die Auswahl bequem aus einer Liste vornehmen.
Einige Beispiele für die Möglichkeit der Wildcardeingabe sind :
*       Eingabe der Rechnungsnummer bei einem Zahlungseingang
*       Eingabe von Artikelnummern bei der Rechnungserstellung
        und bei Lagerzu- und Abgängen
*       Auswahl von Formularen aller Art
*       Eingabe von Dateinamen
*       Eingabe von Bedingungen bei der Listenerstellung
Vom Betriebssystem kennen Sie ja bereits die Wildcards * und ?. Das
Zeichen * ersetzt eine beliebige Anzahl (auch 0) von Zeichen in einem
Suchbegriff. Im Gegensatz dazu ersetzt das Zeichen ? genau 1 Zeichen
im Suchbegriff.
Bei DOS unterliegen diese Wildcards jedoch diversen Einschränkungen.
Beispielsweise können Sie nicht zweimal das Zeichen * in einem
Suchbegriff verwenden (außer bei der Dateierweiterung). Außerdem darf
das Zeichen * nicht innerhalb des Suchbegriffs stehen. Diese
Einschränkungen gibt es in DATKASSE nicht.
Die einzige Ausnahme : bei der Eingabe eines Dateinamens müssen Sie
sich an die Konventionen des Betriebssystems halten. Bei allen anderen
Wildcardeingaben können Sie jedoch die Wildcardzeichen beliebig
verwenden.
In DATKASSE wurde die Wildcardeingabe außerdem um diverse
Möglichkeiten erweitert. Es ist zum Beispiel zusätzlich möglich,
Bereiche als Wildcard einzugeben.
Im folgenden wird die Syntax der Wildcardeingabe erklärt.
Wildcard-Zeichen *
Dieses Zeichen ersetzt eine beliebige Anzahl beliebiger Zeichen. Dabei
sind auch Null Zeichen möglich. Das Wildcardzeichen kann an einer
beliebigen Stelle im Suchbegriff stehen. Auch mehrere * sind möglich.
Allerdings geht dabei schnell die Übersicht verloren.
Beispiele :
M*er ersetzt Meier, Mayer, Meyer, Müller, Muster, usw.
9103* ersetzt 9103001, 91035, usw.
Wildcard-Zeichen ?
Dieses Zeichen ersetzt genau ein einzelnes Zeichen. Auch dieses
Zeichen kann mehrfach und an verschiedenen Stellen des Suchbegriffs
verwendet werden.
Beispiele :
M??er ersetzt Meier, Mayer, Meyer, usw.  (nicht Müller, Muster)
Wildcard-Zeichen +
Dieses Zeichen wirkt wie das Zeichen * mit dem Unterschied, daß hier
mindestens 1 Zeichen ersetzt werden muß.
Beispiele :
9103+ ersetzt 91035, 9103123, 910345, usw.  (nicht 9103)
Bereichs-Wildcard [n1-n2]
Mit diesem Wildcard haben Sie die Möglichkeit für einzelne Zeichen des
Suchbegriffs eine Bereichseinschränkung vorzunehmen. Der Bereich wird
in zwei eckige Klammern geschrieben. n1 ist der Beginn des Bereichs,
n2 das Ende.
Damit können Sie zum Beispiel bewirken, daß bei Ausgabe der offenen
Posten nur drei bestimmte Monate erfaßt werden (siehe Beispiel).
Beispiele :
910[3-5]* ersetzt 9103005, 9104002, 9105020, usw. (nicht 9106001)
Alle Wildcardzeichen können beliebig miteinander gemischt werden. Wenn
Sie eines der Wildcardzeichen in einem Suchbegriff benötigen, dann
schreiben Sie   das Zeichen \ davor.
7. Bedienung von KASSE.EXE
Das Programm KASSE ist das eigentliche Herz des Kassensystems. Mit
diesem Programm werden die reinen Kassenfunktionen realisiert.
Um einen reibungslosen Kassenbetrieb zu gewährleisten sollte für den
Kassenarbeitsplatz die Datei AUTOEXEC.BAT so geändert werden, daß
sofort beim Start des Systems auch das Programm geladen wird.
Bei fast allen Funktionen müssen Sie Ihre Benutzerkennung eingeben.
Diese besteht aus Ihrer Kassierernummer und einem Passwort. Neue
Benutzer können nur vom Programm DATKASSE erfaßt werden.
Im Unterschied zu DATKASSE.EXE kann KASSE.EXE nicht mit ALT-X
verlassen werden. Dies soll verhindern, daß Angestellte Zugang zur
DOS-Ebene erhalten können. Es ist möglich das Beenden des Programms
komplett zu verhindern. Fragen Sie uns, wenn Sie dazu mehr wissen
möchten.
7.1. Das Pulldown-Menü System
7.1.1. Programm Info
Diese Option zeigt Informationen zur Version und Copyright des
Programms. Auch die Seriennummer wird hier angezeigt. Sie benötigen
diese Information bei telefonischen Anfragen.
7.1.2. Programm beenden
Nach Auswahl dieser Option wird KASSE.EXE regulär beendet. Bei einigen
Programmversionen findet jedoch aus Gründen des Datenschutzes keine
Rückkehr ins Betriebssystem statt. Betätigen Sie die RESET-Taste, um
das System neu zu starten.
7.1.3. Systeminfo
KASSE.EXE zeigt Ihnen nach Wahl dieser Funktion diverse Systemdaten
an. Angezeigt wird der  Restspeicher Ihres Systems, die Belegung von
Extended (XMS) und Expanded (EMS) Memory und der freie Platz auf der
Festplatte. Beim freien Speicher liegen übliche Werte im Bereich um
280 kB. Werte unter 210 kB (wenn nur die Menüzeile sichtbar ist)
zeigen an, daß nicht mehr alle Optionen verwendbar sind. In diesem
Fall erfolgt eine entsprechende Meldung. Sie müssen dann residente
Programme oder Treiber, die vor KASSE.EXE geladen wurden, entfernen.
Diese Funktion können Sie jederzeit mit Alt-M aufrufen. Wenn Sie sich
in einer speicherintensiven Funktion von KASSE befinden (z.B. in der
Kundenauswahl), dann können bei freien Speicher Werte bis hinab zu 50
kB angezeigt werden. Auf der rechten Seite zeigt Ihnen das Programm
noch die implementierten Module.
7.1.4. Clipboard
Mit dem Clipboard können Texteile von einem Programmteil in einen
anderen kopiert werden. Näheres dazu in der Beschreibung von
DATKASSE.EXE (siehe Seite 228).
7.1.5. Fernwartung
Diese Menü-Option startet das Fernwartungsmodul von DATKASSE. Die
Fernwartung ist ein Zusatzmodul und kann bei uns für 99,- DM erworben
werden.
Das System kann auch automatisch zeitgesteuert in die Betriebsart
Fernwartung-Bereitschaft versetzt werden (siehe Menü
Setup/Grundeinstellungen 3 auf Seite 84.
7.1.6. Was ist DATKASSE ?
Diese Option gibt Ihnen einen Überblick zum Funktionsumfang von
DATKASSE.
7.1.7. Externe Programme
In diesem Menü können Sie verschiedene externe Programme oder
Batchdateien starten. Die Programmnamen und Menütexte können Sie in
der Konfigurations-Datei EXTPROG.CNF selbst ändern und eingeben. Eine
vollständige Erklärung dieser Programmfunktion finden Sie auf Seite
254.
7.2. Das Pulldown-Menü Kasse
Von diesem Menü aus gelangen Sie in die eigentlichen Kassenfunktionen.
Bei fast allen Optionen müssen Sie bei der Auswahl eine
Benutzerkennung und das dazugehörige Passwort eingeben.
7.2.1. Kasse
Nach Eingabe der Kassierernummer, des Passwortes und des
Kassen-Anfangsbestandes gelangen Sie direkt in die Eingabemaske der
Kasse. Bei einer Neuinstallation ist nur ein Kassierer erfaßt. Dieser
hat die Nummer 1. Als Passwort wird bei diesem Kassierer 11111
verwendet.
Am rechten oberen Fensterrahmen sehen Sie die aktuelle
Kassierernummer. Mit F10 können Sie den aktuellen Kassierer jederzeit
ändern. Dazu muß dessen Passwort eingegeben werden.
Links neben der Kassierernummer sehen Sie in eckigen Klammern die
aktuelle Zeilen-Position des Bons, bzw. der Rechnung.
In der linken Ecke des Fensters werden Belegnummer, Datum, Ausgabeart
(Bon oder Rechnung), Zahlungsweise und die beteiligten
Mehrwertsteuersätze (siehe unten) angezeigt.
Der gerade aktive VK-Preis (1-3) ist ebenfalls am oberen Fensterrand
sichtbar.
Die Zwischensumme wird ständig in großen Blockzahlen dargestellt. Wenn
der verfügbare Platz in diesem Bereich nicht ausreichend ist, werden
nur Striche dargestellt.
In der Tabelle haben die einzelnen Einträge folgende Bedeutung: Gr ist
eine evtl. eingegebene Größe eines Artikels (die Größenverwaltung
eignet sich prinzipiell auch für andere Merkmale wie z.B. Gewicht,
Farbe, usw. Lesen Sie bei Bedarf im Kapitel über die Größenverwaltung
weiter). MK ist das Mehrwertsteuerkennzeichen dieses Artikels (0 =
ohne MwSt., 1 = reduzierter Satz, 2 = voller Satz).
Mit der Taste F3 kann der Mehrwertsteuersatz zwischen diesen 3
Kennzeichen umgeschaltet werden.  Die Eingabe bezieht sich jeweils auf
den Artikel, auf dem der Balken steht, bzw. die aktuelle Eingabezeile.
In der linken oberen Ecke der Maske werden die bisher im Beleg
enthaltenen MwSt.-Sätze angezeigt. Eine Anzeige von 1,2 bedeutet zum
Beispiel, daß Artikel mit reduziertem und vollem Steuersatz im Beleg
enthalten sind.
Hinweis: Das Ändern der MwSt.-Sätze läßt sich im Setup unterbinden.
F4 schaltet die Ausgabeart um (Bon, Rechnung oder Lieferschein). Die
Standardeinstellung ist Bon. Dies können Sie im Setup ändern. Für die
beiden Ausgabearten werden unterschiedliche Drucker verwendet. Sorgen
Sie dafür, daß in dem angesteuerten Drucker Papier eingelegt ist und
dieser auf Online geschaltet ist. Beachten Sie in diesem Zusammenhang,
daß für den Rechungs- und Bondruck unterschiedliche Druckertreiber
installiert werden können, bzw. müssen. Siehe auch Seite 250.
Mit F5 wird die Zahlungsart festgelegt. Sie können wählen zwischen den
Einstellungen Bar, Scheck, E-Cash, Lastschrift und 3 frei belegbaren
Zahlungsarten. Für E-Cash benötigen Sie ein Kreditkarten-Terminal der
Firma Verifone. Sie können damit EC- und Kreditkarten verarbeiten.
Näheres dazu finden Sie in der DOKU-Datei VERIFONE.DOK im Verzeichnis
DOKU. Fordern Sie bei Interesse weitere Informationen bei uns an.
Nach jeder Betätigung der Taste F5 wird die Zahlungsart um eins
weitergeschaltet. Die Summen werden beim Tagesabschluß getrennt
ausgegeben.
STRG-B schaltet auf die Zahlungsart Bar zurück. Dies wird z.B. beim
Einsatz von speziellen Kassen-Tastaturen benötigt, um für jede
Zahlungsart eine eigene Taste zu definieren.
Die Taste F9 setzt die aktuelle Belegzeile negativ. Diese Option
benötigen Sie, wenn eine Gutschrift, bzw. Warenrückgabe erstellt
werden soll. Die Option funktioniert nur, wenn bereits Stückzahl und
Preis eingegeben worden sind. Bei einer Gutschrift mit mehreren
Positionen müssen Sie für jede Position die Taste F9 drücken. Beim
Belegdruck erfolgt keine Abfrage nach dem gegebenen Betrag, sondern es
wird nur die Summe angezeigt. Auf dem Beleg erscheint die Summe als
Rückgeld.
Alternativ dazu setzt STRG-F6 oder die Taste * auf dem Ziffernblock
die vorherige Belegzeile negativ. Dies hat den Vorteil, daß Sie den
Cursor nicht in die betreffende Zeile bewegen müssen.
Wenn Sie bei einer solchen Gutschrift eine Artikelnummer verwenden,
dann wird der Artikel beim Belegdruck in das Lager zurückgebucht. Es
ist jedoch auch möglich freien Text einzugeben. Die Stückzahl muß in
diesem Fall mit F9 auf -1 gesetzt werden. Zuvor geben Sie bitte den
Betrag ein.
Für Bon, bzw. Rechnung werden verschiedene Belegnummern verwaltet. Bei
Umschaltung der Ausgabeart wechselt aus diesem Grund auch die
Belegnummer.
Hinweis:
Bei der Netzwerkversion kann sich die Belegnummer noch kurz vor dem
Druck ändern, z.B. wenn an einem anderen Platz die gleiche Funktion
ausgeführt wird.
Mit ALT-F5 schalten Sie die VK-Preisgruppe um. Wählen Sie die
gewünschte Preisebene aus dem Menü aus. Bereits eingegebene Artikel
werden dadurch nicht verändert, d.h. es können durchaus die ersten 3
Artikel mit der Standard-Preisebene 3 erfaßt und danach auf Ebene 2
umgeschaltet werden. Die Umschaltmöglichkeit für die Preisebene läßt
sich im Setup unterbinden.
7.2.1.1. Eingabe der Belegdaten
Zu Beginn steht der Cursor im Feld Bezeichnung. Sie können nun sofort
mit der Erfassung der Artikel beginnen. Geben Sie dazu die
Artikelnummer ein und drücken Sie danach Return. Die
Artikelbezeichnung und der Preis werden eingesetzt und es kann der
nächste Artikel eingegeben werden. Wenn ein Barcodelesegerät
angeschlossen ist, dann entfällt das Drücken der Taste RETURN. Scannen
Sie einfach nacheinander alle Barcodes. Bei Verwendung eines
Barcodelesegerätes kann eine Artikelnummer bei Leseschwierigkeiten
selbstverständlich auch mit der Tastatur eingegeben werden.
Zum Ändern der Stückzahl in der aktuellen Eingabezeile können Sie die
Tasten  PLUS und MINUS verwenden. PLUS erhöht die Stückzahl um 1,
MINUS verringert sie um 1. Für direkte Eingabe einer Stückzahl
betätigen Sie die Taste F6. Nun können Sie mit den Zifferntasten
direkt eine Stückzahl eingeben. Die Eingabe muß mit Return bestätigt
werden. Wenn bei der Eingabe der im Setup eingestellte Maximalwert
überschritten wird, erfolgt eine Fehlermeldung.
Auf die gleiche Weise können Sie mit F7 den Verkaufspreis ändern.
Beachten Sie bitte, daß die Eingabe in deutscher Form erfolgen muß,
d.h. mit Dezimalkomma.  Auch hier ist im Setup ein Maximalwert
vorgegeben, der nicht überschritten werden kann.
Durch Eingabe eines Wildcardzeichens in das Feld Bezeichnung oder
einfach Return in einem leeren Feld zeigt das Programm Ihnen eine
Übersicht der verfügbaren Artikel. Aus dieser Übersicht können Sie den
gewünschten Artikel mit den Pfeiltasten und Return auswählen. ESC
bricht die Auswahl ab. Die üblichen Bewegungsfunktionen für den Cursor
wie Seite hoch/runter, Pos1 und Ende sind hier ebenfalls verfügbar.
Sie können auch selektive Wildcards verwenden (mit * und ?). Bei
Eingabe von 123* werden nur die Artikel angeboten, deren
Artikelnummern mit 123 beginnen. Bei entsprechendem Aufbau der
Artikelnummer (z.B. die ersten beiden Ziffern sind die Warengruppe)
können so auch bestimmte Artikelgruppen zur Auswahl angezeigt werden.
Innerhalb der Artikelauswahliste gibt es noch weitere Möglichkeiten:
Mit der Taste F6 können Sie die sogenannte Volltextsuche aktivieren.
Geben Sie einen Suchbegriff ein. Das Programm sucht nun in allen
Datensätzen des Lagers in allen Textfeldern nach diesem Begriff.
Durchsucht wird z.B. die Kurzbezeichnung, Bezeichnung 1 und 2 sowie
das Bemerkungsfeld. Dabei werden auch Textteile innerhalb der Felder
und innerhalb von Wörtern gefunden, der Text muß also nicht unbedingt
am Anfang des Feldes stehen. Groß-/Kleinschreibung ist ebenfalls nicht
relevant.
Bei einer erfolgreichen Suche springt der Markierungsbalken zum ersten
Fundort, d.h. zum ersten Datensatz, in dem der Suchbegriff gefunden
wurde. Mit der Taste TAB springt der Balken zum nächsten Fundort.
Als weitere Möglichkeit innerhalb der Artikelauswahlmaske kann mit der
Tastenkombination ALT-I der komplette Datensatz angezeigt werden. Da
hier auch der EK-Preis zu sehen ist, kann diese Funktion ebenfalls im
Setup unterbunden werden (siehe Seite 66).
Wenn Sie bei der Erfassung der Artikel einen Fehler festgestellt haben
ist es auf einfache Weise möglich, diesen zu korrigieren. Mit den
Pfeiltasten können Sie sich durch die bereits erfaßten Artikel
bewegen. Wählen Sie mit diesen Tasten den Artikel an, bei dem Sie den
Fehler festgestellt haben. Dann können Sie mit F6 die Stückzahl oder
F7 den Preis verändern.
Mit der Taste F8 ist es möglich, eine ganze Zeile zu löschen. Die
folgenden Artikel werden dabei nach oben gerollt.
Die Taste F8 hat eigentlich zwei Funktionen. Wird Sie betätigt, wenn
der Cursor in der letzten (freien) Zeile steht, dann wird die
vorherige Belegzeile gelöscht. Sie können jedoch mit den Pfeiltasten
auch nach oben wandern. In diesem Fall löscht F8 die Zeile, in der der
Cursor gerade steht. Anschließend müssen Sie den Cursor aber mit den
Pfeiltasten oder durch Betätigen der Tastenkombination STRG-Ende
wieder in die nächste freie Zeile bringen, wenn Sie noch weitere
Positionen eingeben wollen.
Wenn nicht mehr alle bereits erfaßten Artikel in dem Fenster zu sehen
sind, dann rollt die Anzeige bei entsprechend häufiger Betätigung der
Taste Pfeil hoch nach oben. Nach der Änderung müssen Sie zum weiteren
Erfassen von Artikeln den Balken wieder zum Ende der Liste bewegen.
Dies können Sie mit der Taste Pfeil runter erreichen. Alternativ dazu
drücken Sie die Tastenkomination STRG-Ende. Der Cursor springt in die
nächste freie Zeile. Auf die gleiche Art und Weise stellt  STRG-Pos1
den Balken auf den ersten erfaßten Artikel.
Wenn alle Artikel erfaßt wurden drücken Sie die Taste F2 (Weiter). In
einem Fenster wird nun die Summe angezeigt. Als gegebener Betrag wird
die Belegsumme vorgeschlagen. Bestätigen Sie den Vorschlag mit Return,
wenn der Kunde genau passend zahlt. Ansonsten geben Sie den gegebenen
Betrag ein und bestätigen auch hier mit der Taste Return. Bei Eingabe
eines Betrages, der niedriger als die Summe ist, erfolgt eine
Fehlermeldung. Im unteren Feld zeigt das Programm Ihnen nun das
Rückgeld an. Wenn Sie als Ausgabeart Bon gewählt haben, wird während
dieser Zeit bereits der Bon gedruckt und die Kassenschublade geöffnet.
Die Anzeige bleibt solange stehen, bis Sie eine beliebige Taste
gedrückt haben. Danach sehen Sie wieder die leere Maske und können
sofort  mit einer neuen Erfassung beginnen.
In der Maske Gegebener Betrag haben Sie noch die folgenden
Möglichkeiten: Mit der Taste / auf dem Ziffernblock (nur diese Taste
ist verwendbar, der normale / funktioniert nicht !) können Sie einen
Rabatt für den gesamten Beleg eingeben (nur bei Bon). Die Taste * auf
dem Ziffernblock fragt nach der Kundennummer. Wenn Sie hier eine
gültige Kundennummer eingeben, dann wird der Umsatz und jeder einzelne
Artikel in Tabellenform bei diesem Kunden gespeichert und kann mit
DATKASSE eingesehen, bearbeitet und gedruckt werden. Beachten Sie in
diesem Zusammenhang die Funktion Bonusliste.
Hinweis:
Die Möglichkeit der Kundennummerneingabe muß im Setup explizit
aktiviert werden, siehe Seite 65.
Bei Ausgabeart Rechnung müssen Sie vor der Betragseingabe noch einige
Daten eingeben.
In die Felder Text 1 und Text 2 können Sie freien Text eingeben. Dies
können Zusatzinformationen zur Rechnung wie zum Beispiel
Lieferbedingungen und ähnliches sein. Die beiden Zeilen werden am Ende
der Rechnung gedruckt. Die Eingabe ist optional, d.h. die Felder
können leer bleiben.
Bei dem Feld Bezahlt handelt es sich um ein sogenanntes Bool'sches
Feld, d.h. Sie können hier nur Ja oder Nein eingeben. Die Eingabe des
ersten Buchstabens ist dabei ausreichend. Wenn der Kunde die Ware bei
Rechnungserstellung bezahlt hat, geben Sie Ja ein, ansonsten Nein.
Eine leere Eingabe wird wie Nein behandelt. Wenn Sie Nein eingegeben
haben wird die Rechnung in die offenen Posten aufgenommen, ansonsten
erscheint sie nur beim Tagesabschluß.
Mit dem Feld Zahlungsbedingungen (siehe Seite 191) legen Sie die
Zahlungsbedingungen der Rechnung fest. Die Eingabe erfolgt in Form
einer Nummer von 1 bis 10. Dieses Feld kann auch leer bleiben. Am Ende
der Rechnung werden dann gar keine Zahlungsbedingungen gedruckt. Dies
ist zum Beispiel bei Barzahlung angebracht. In diesem Feld können Sie
durch Eingabe eines * die gewünschte Zahlungsbedingung aus einer Liste
auswählen.
Im Feld Rabatt ist es möglich, einen Rabatt für die gesamte Rechnung
festzulegen. Die Eingabe erfolgt als Fließkommazahl mit einer
Nachkommastelle, also zum Beispiel 5,0.
Das Feld Name o. Kd.Nr. gibt Ihnen die Möglichkeit, eine Kundenadresse
einzusetzen. Geben Sie dazu den Kurznamen oder die Kundennummer des
Kunden in dieses Feld ein. Auch in diesem Feld können Sie
Wildcardzeichen verwenden, wenn Sie den Kurznamen des Kunden nicht
wissen. Die Eingabe M* bietet beispielsweise alle gespeicherten Kunden
zur Auswahl an, deren Kurzname mit einem M beginnt.
Mit der Eingabe von neu im Feld Name o. Kd.Nr. gelangen Sie in die
Kundenmaske und können einen Kunden neu erfassen. Das gleiche können
Sie erreichen, wenn Sie in dem Fenster der Wildcardauswahl den Eintrag
Neu eintragen auswählen. Wie üblich wird eine Neueingabe mit F2
gespeichert.
Der so eingetragene Neukunde kann sofort verwendet werden und wird
auch in der Maske vorgeschlagen.
Wenn es im Wildcardauswahlfenster nicht möglich ist, einen Kunden
eindeutig zu identifizieren, weil zum Beispiel mehrere Kunden den
gleichen Kurznamen haben, können Sie durch Eingabe von ALT-I die
Anzeige auf Volldarstellung umschalten. Sie sehen dann von jedem
Kunden alle Daten in der Kundenmaske. Hier können Sie mit den
Pfeiltasten vor- und zurückblättern. Die anderen Bewegungstasten sind
jedoch hier nicht verfügbar.
Nach Abschluß der Eingaben in diese Maske geben Sie F2 ein oder
verlassen Sie das letzte Feld der Maske mit RETURN.
Die Rechnung wird nun gedruckt. Bitte achten Sie darauf, daß vor
Beginn des Drucks Papier in den Rechnungsdrucker eingelegt und dieser
auf Online geschaltet ist. Die Anzahl der Kopien können Sie vor dem
Druck eingeben.
7.2.1.2. Arbeiten mit Barcodes
In der Belegmaske sucht KASSE.EXE normalerweise im Feld Artikelnummer
und setzt den gefundenen Lagerartikel in die Maske ein,  wenn Sie eine
Eingabe mit RETURN abschließen.
Wenn Sie mit EAN- oder anderen Barcodes arbeiten wollen, müßten Sie
also den Barcode als Artikelnummer verwenden, damit das Programm den
Artikel nach dem Scannen findet.
Aus diesem Grund gibt es eine weitere Möglichkeit der Artikelsuche.
Der Barcode eines Artikels wird beim Anlegen des Datensatzes in das
Feld EAN-Barcode in der Artikel-Stammaske eingetragen. Diese Nummer
ist völlig unabhängig von der normalen Artikelnummer.
Beim Erfassen eines Belegs können Sie nun durch Voranstellen eines
großen B dem Programm mitteilen, daß es nicht in der Feld
Artikelnummer sondern im Feld Barcode nach der eingegebenen Nummer
suchen soll.
Beide Varianten, d.h. Eingabe der normalen Artikelnummer oder des
Barcodes können abwechselnd ohne Umschaltung verwendet werden. Dies
ist natürlich auch innerhalb eines Belegs möglich.
Üblicherweise kann bei einem Barcode-Scanner ein sogenannter
Lead-In-Code programmiert werden. Diese Zeichenfolge schickt der
Scanner zum PC, bevor der eigentliche Barcode gesendet wird. Als
Lead-In-Code wird beim Scanner also das große B programmiert.
Die Bedienung ist nun völlig transparent, d.h. Sie müssen sich keine
Gedanken darüber machen, wie die Eingabe erfolgen muß. Sie können
einen Artikel über die selbst vergebene Artikelnummer holen oder mit
dem Scanner über den Barcode.
Eine weitere Variante ergibt sich durch den Setup-Schalter Suche im
EAN-Feld bei Eingabe-Länge, siehe Seite 69. Damit können Sie die Suche
automatisieren, d.h. das vorangestellte B ist nicht erforderlich.
7.2.1.3. Weitere Möglichkeiten in der Belegmaske
Mit ALT-F5 schalten Sie die Preisebene um. Wählen Sie die gewünschte
Preisebene aus dem Menü aus. Bereits eingegebene Artikel werden
dadurch nicht verändert, d.h. es können durchaus die ersten 3 Artikel
mit der Standard-Preisebene 3 erfaßt und danach auf Ebene 2
umgeschaltet werden.
Hinweis: Die Umschaltmöglichkeit für die Preisebene läßt sich im Setup
unterbinden, siehe Seite 68.
STRG-L lädt den Inhalt der letzten Erfassung (z.B. nachdem Sie eine
Belegerfassung mit ESC abgebrochen haben).
STRG-D druckt den letzten Beleg nochmals aus. Dies funktioniert
natürlich auch dann, wenn der Belegdruck ganz abgeschaltet ist (siehe
Seite 60). Diese Tastenkombination können Sie auch verwenden, wenn das
Programm nach der Eingabe des gegebenen Betrages auf einen Tastendruck
wartet.
STRG-K zeigt den Kassen-Zwischenstand an (Kassensturz).
ALT-K öffnet die Kassenschublade.
Eine Ausgabe oder Barentnahme können Sie mit der Tastenkombination
STRG-A erfassen. Die Ausgaben werden beim Tagesabschluß mit
ausgedruckt. Geben Sie eine Rubriknummer (1-25) ein oder wählen Sie
diese durch Eingabe eines * aus einer Liste aus. Tragen Sie
anschließend den Betrag ein und drücken Sie Return. Die
Ausgaben-Rubriken können Sie im Setup festlegen, siehe Seite 81.
Mit STRG-F9 können Sie einen kompletten Beleg direkt aus der
Kassenmaske heraus stornieren. Die Funktion ist identisch zur
Menüfunktion Rechnung/Beleg stornieren (siehe Seite 51).
Eine weitere Möglichkeit der Belegeingabe ist die sogenannte
Barkassen- Funktion. Sie bildet die Warengruppeneingabe einer normalen
Registrierkasse nach. Näheres dazu lesen Sie auf Seite 71.
7.2.2. Rechnung/Beleg stornieren
Mit dieser Option haben Sie die Möglichkeit eine beliebige Rechnung
oder einen beliebigen Beleg des aktuellen Tages zu stornieren.
Nach Auswahl der Funktion werden alle Rechnungen/Belege angezeigt.
Dies gilt auch für Rechnungen, die mit DATKASSE.EXE erstellt wurden.
Bei einem Storno einer solchen Rechnung beachten Sie jedoch bitte, daß
diese Rechnung durch ein Storno mit KASSE.EXE nicht aus den OP
entfernt wird. Stornieren Sie eine solche Rechnung bitte mit
DATKASSE.EXE.
In dieser Auswahl können Sie sich mit den üblichen Tasten bewegen. Bei
den einzelnen Einträgen wird dabei als Hilfe bei der Auswahl auch die
Uhrzeit der Erfassung angezeigt.
Wenn Sie den letzten Beleg stornieren wollen drücken Sie die Taste
Ende. Der Balken springt dann auf den letzten Eintrag. Die Auswahl
müssen Sie mit  Return bestätigen. Anschließend muß nach Beantwortung
der Sicherheitsabfrage noch die Benutzerkennung und das Passwort
eingegeben werden. Eine Stornierung wird zusammen mit dem
Benutzernamen protokolliert. Das Stornoprotokoll kann jedoch nur vom
Programm DATKASSE.EXE mit Eingabe des Systempasswortes gedruckt werden
(siehe Seite 165). Bei einer Stornierung werden auch die auf dem Beleg
enthaltenen Artikel wieder in das Lager eingebucht.
7.2.3. Tagesabschluß
Diese Option muß einmal pro Erfassungstag jeweils am Ende des Tages
ausgeführt werden. Dabei wird ein Journal und ein
Lagerabgangs-Protokoll gedruckt.
Während des gesamten Vorgangs kann der Abschluß mit ESC ohne
nachteilige Auswirkungen abgebrochen werden. Erst wenn die letzte
Frage mit Ja beantwortet wird, dann ist der Abschluß ausgeführt. Der
Tagesumsatz wird dabei gespeichert und alle Vorgänge des Tages werden
gelöscht. Beantworten Sie diese Frage aus diesem Grund erst dann mit
Ja, wenn alle Listen ordnungsgemäß gedruckt worden sind.
Nach Auswahl der Option müssen Sie Ihre Benutzerkennung und das
Passwort eingeben.
Als erstes wird die Abschlußsumme berechnet, um die Kasseneinnahmen
bereits während des Listendrucks überprüfen zu können. Die errechnete
Summe wird bis zum Ende des Drucks auf dem Bildschirm angezeigt.
Angezeigt wird nur die Summe aus Bar- und Scheckeinnahmen, d.h. der
Betrag, der sich in der Kasse befinden muß. Als nächsten Schritt wird
dann das Lagerabgangs-Protokoll erzeugt und gedruckt. Bitte beachten
Sie dazu die Kommandozeilen-Option /ROHERTRAG auf Seite 24.
Vor Beginn des Drucks sorgen Sie bitte dafür, daß im Formulardrucker
Endlospapier eingelegt und der Drucker auf Online geschaltet ist.
Hinweis: Wenn kein Listendrucker zur Verfügung steht, dann kann der
Ausdruck auch auf dem Bondrucker erfolgen. Dazu muß der entsprechende
Setup-Schalter gesetzt sein (siehe Seite 63).
Nachdem alle Listen gedruckt wurden müssen Sie die Frage Abschluß
ausführen ? beantworten. Geben Sie hier nur Ja ein, wenn der
Journaldruck korrekt ausgeführt wurde.
Abschluß für mehrere Tage
Wenn Sie den Tagesabschluß nicht ausführen, dann gehen diese Daten
nicht verloren. Bis zu 31 Tage können Sie auflaufen lassen, bevor ein
Abschluß ausgeführt werden muß.
Sind mehrere Tage gespeichert, dann bietet Ihnen das Programm diese
zur Auswahl an. Sie können dann für jeden einzelnen Tag den Abschluß
nachholen oder einen gemeinsamen Abschluß über alle Tage durchführen.
Hinweis
Durch das Auflaufen von mehreren Tagen können sich die
Verarbeitungszeiten bei Tagesabschluß stark verlängern, insbesondere,
wenn bereits mehr als 7 Tage gespeichert sind. Von dieser Möglichkeit
sollte deshalb nur in Ausnahmefällen Gebrauch gemacht werden.
7.2.4. Tagesabschluß (Netz)
Diese Option können Sie nur bei einer Netzwerk-Version auswählen. Im
Netzwerk legt jeder Kassenarbeitsplatz seine eigene Bewegungsdatei an.
Jeder Platz kann dann auch seinen eigenen Tagesabschluß machen.
Zusätzlich ist es mit diesem Menüpunkt aber möglich einen gemeinsamen
Abschluß für alle Kassen durchzuführen. Dabei werden alle vorhandenen
Bewegungsdateien der Kassen verarbeitet.
7.2.5. Lagerabgangs-Protokoll
Während der Artikelerfassung werden alle Lagerabgänge eines Tages
protokolliert. Mit dieser Option kann das Protokoll ausgedruckt
werden. Bitte beachten Sie dazu die Kommandozeilen-Option /ROHERTRAG
auf Seite 24.
Hinweis: Bei einem Tagesabschluß wird das Protokoll automatisch
ausgedruckt.
7.2.6. Kassenschublade öffnen
Nach Eingabe Ihrer Kassierernummer und des Passwortes wird die
Kassenschublade geöffnet. In der Kassenmaske ist dies mit ALT-K
möglich.
7.2.7. Kassen-Zwischenstand
Diese Funktion gibt den Kassen-Zwischenstand, d.h. den Betrag, der
sich in der Kasse befinden muß, aus.
7.2.8. Rückstände
Eine Erklärung zu der integrierten Rückstandsverwaltung finden Sie in
der Datei RUECKST.DOK im Verzeichnis DOKU.
7.2.9. Lagerbewegung Update
Diese Option ist einer Spezialversion von DATKASSE vorbehalten und
kann aus diesem Grund nicht aufgerufen werden.
7.2.10. Verifone-Terminal
Mit diesem Menüpunkt kann ein angeschlossenes
Verifone-Kreditkartenterminal fernbedient werden.
Bitte beachten Sie, daß dieser Menüpunkt nur aufgerufen werden kann,
wenn im Menü Setup/Grundeinst.2 eine Schnittstelle für das Terminal
eingegeben wurde (siehe Seite 67).
Weitere Informationen zur Verarbeitung von EC- und Kreditkarten finden
Sie in der Datei DOKU\VERIFONE.DOK.
Hinweis:
Die Anbindung an die Verifone-Terminals ist ein Zusatzmodul, welches
gegen Aufpreis geliefert wird.
7.2.11. Kassierer-Umsatz
Mit dieser Programmfunktion kann ein Beleg für den Kassierer-Umsatz
gedruckt werden. Dies kann beispielsweise beim Kassiererwechsel
sinnvoll sein. Beim Ausführen dieser Funktion werden keine Daten
gespeichert, gelöscht oder verändert. Sie kann deshalb beliebig oft
aufgerufen werden.
Hinweis
Es werden nur die Umsatzdaten seit dem letzten Tagesabschluß
berücksichtigt.
7.3. Das Pulldown-Menü Setup
Um Einstellungen des Programms KASSE zu verändern müssen Sie dieses
mit der Option /SETUP aufrufen. Es erscheint nach dem Start ein
weiteres Menü, in dem Sie alle Einstellungen verändern können.
Dieser Weg wurde gewählt, um den Kassierern die Möglichkeit zu nehmen
an den Einstellungen Änderungen vorzunehmen, die möglicherweise fatale
Folgen haben.
7.3.1. Dateinamen/Pfade
Druckertreiber (Listen)
Dieser Eintrag enthält den Namen des Druckertreibers für Listen-,
Rechnungs- und Lieferscheindruck. Geben Sie einen Stern ein, dann
können Sie den Treiber aus einer Liste auswählen.
Bitte beachten Sie, daß im Menü Grundeinstellungen 1 (siehe Seite 57)
auch noch der Druckertreiber für den Bondruck eingestellt werden muß.
Weitere Hinweise zum Thema  Druckertreiber finden Sie auch auf Seite
250.
Formular für Bruttorechnung
Diese Zeile enthält den Namen des Formulars für eine Bruttorechnung.
Formular für Lieferschein
Diese Zeile enthält den Namen des Formulars für den Lieferscheindruck
mit KASSE.EXE
Maske Datenbank 1
In dieser Zeile steht der Name der Maskendatendatei für die
Kundendatenbank, d.h. z.B.  KUNDKAS3.MSK.
Der Name kann sich je nach Versionsnummer des Programms ändern.
Maske Datenbank 3
In dieser Zeile steht der Name der Maskendatendatei für die
Lagerdatenbank, d.h. z.B. LGERKAS9.MSK.
Der Name kann sich je nach Versionsnummer des Programms ändern.
7.3.2. Grundeinstellungen 1
Druckerport für Bons
Geben Sie hier die Nummer der parallelen Schnittstelle ein, die für
den Bondruck verwendet werden soll (1 bis 3).
Druckerport für Rechnungen/Abschlüsse
Geben Sie hier die Nummer der parallelen Schnittstelle ein, die für
den Rechnungsdruck und die Abschlüsse verwendet werden soll (1 bis 3).
Schnittstelle für Schublade (1-3)
Geben Sie hier die Nummer der seriellen Schnittstelle ein, die für das
Öffnen der Kassenschublade verwendet werden soll (1 bis 4).
In diesem Feld können Sie auch ein DOS-Programm eintragen, welches die
Schublade öffnet (ohne Pfadangabe, d.h., das Programm muß sich im
Verzeichnis des Programms befinden).
Wenn in den Feldern 2 und 3 ebenfalls eine Nummer oder ein
Öffnerprogramm eingetragen ist, dann verwendet das Programm die
Schublade 1 für Kassierer 1, die Nummer 2 für Kassierer 2, usw.
Ansonsten wird bei jedem Kassierer die erste Schublade geöffnet.
Maximalwert für Preis
Bei der Belegerfassung verhindert KASSE beim manuelle Ändern eines
Preises, daß dieser Maximalwert überschritten wird.
Maximalwert für Stückzahl
Bei der Belegerfassung verhindert KASSE bei der Stückzahleingabe, daß
dieser Maximalwert überschritten wird.
Sie haben damit z.B. die Möglichkeit, Stückzahländerungen zu
unterbinden. Setzen Sie dazu den Wert auf 1.
Druckertreiber (Bon)
Dieser Eintrag gibt den zu verwendenden Druckertreiber für den
Bondrucker an. Geben Sie in diesem Feld ein * und Return ein. Sie
können dann den gewünschten Treiber bequem aus einer Liste auswählen.
Die Treiber für die Bondrucker befinden sich im Verzeichnis TREIBER
und haben die Namenserweiterung .PRB. Weitere Hinweise zum Thema
Druckertreiber finden Sie auch auf Seite 250.
Anzahl Ausdrucke beim Bondruck
Legen Sie hier fest, wieviele Kopien beim Bondruck ausgegeben werden
sollen.
Drucken über Betriebssystem
DATKASSE druckt normalerweise über eine BIOS-Funktion des
Rechnersystems. Dies ist die schnellste Methode. Unter einem
Multitasking-Betriebssystem wie z.B. Windows95 oder OS/2 kann dies je
nach Druckertreiber jedoch zu Problemen führen. Wenn Sie diesen
Schalter aktivieren, dann druckt DATKASSE über Funktionen des
Betriebssystems. Dies sollte in allen Fällen, auch über ein Netzwerk,
funktionieren.
Nachteil dieser Methode: Die Fehlerbehandlung beim Ausdruck muß das
Betriebssystem übernehmen (z.B. Drucker ausgeschaltet, kein Papier,
Offline, usw.). DATKASSE setzt nur den Druckauftrag ab und hat bei
auftretenden Fehlern keinen Einfluß mehr.
1.Wenn also der Druckertreiber einen Fehler beim Ausdruck in einer
DOS-Box (Win95 oder OS/2) nicht behandelt, bzw. Abfängt, dann bleibt
DATKASSE einfach stehen. Dies ist ein prinzipielles Problem und kann
von DATKASSE nicht gelöst werden. Sollte dieses Problem bei Ihnen
auftreten, dann besorgen Sie sich eine neue Version Ihres
Druckertreibers, in dem dieses Problem nicht mehr auftritt.
Hinweis dazu: Wenn der Drucker nur Offline oder ausgeschaltet war,
dann genügt es i.A. ihn ein- bzw. Online zu schalten, damit DATKASSE
weiterarbeitet.
7.3.3. Grundeinstellungen 2
Bon/Beleg drucken
Wenn Sie dieses Feld auf Nein setzen, werden keine Belege gedruckt.
Trotzdem kann mit STRG-D der letzte Vorgang gedruckt werden, auch wenn
bereits ein neuer Beleg begonnen wurde.
Lagerartikel ausbuchen
Wenn Sie dieses Feld auf Nein setzen, werden keine Lagerartikel
ausgebucht.
Eingabereihenfolge umkehren
Normalerweise beginnt die Eingabe mit der Artikelnummer. Dies ist z.B.
für den Betrieb mit einem Barcodeleser erforderlich. Wenn dieses Feld
auf Ja gesetzt wird, dann erfolgt die Eingabe in der Reihenfolge
Stückzahl, Artikelnummer/Bezeichnung.
Immer Preiseingabe
Wenn Sie dieses Feld auf Ja setzen, erwartet KASSE bei jeder Position
eine Preiseingabe. Dieser Schalter eignet sich zum Beispiel in
Kombination mit dem vorherigen, wenn kein Barcodeleser und keine
Lagerdatenbank verwendet wird.
Über die Konfigurationsdatei PREISEIN.CNF kann auch nur für bestimmte
Warengruppen eine manuelle Preiseingabe vorgesehen werden. Siehe auch
Seite 252.
Belegdruck
Mit diesem Feld legen Sie die Grundeinstellung für den Belegdruck
fest.
0   -     Belegart ist die zuletzt verwendete Belegart
          Der erste Beleg ist Bon
1   -     Belegart ist Bon
2   -     Belegart ist Rechnung
Die Grundeinstellung, bzw. der Vorschlag kann natürlich trotzdem bei
jedem neuen Beleg mit F4 in der Erfassungsmaske geändert werden.
Wenn Sie beispielsweise immer Rechnungen drucken wollen, muß in diesem
Feld eine 2 eingetragen werden.
Sofortdruck
Normalerweise wird ein Beleg erst komplett erfaßt und dann
ausgedruckt. Mit diesem Feld können Sie die Zeitverzögerung beim Druck
eines kompletten Belegs unterbinden (zum Beispiel bei einem relativ
langsamen Drucker oder hohem Kundenaufkommen und langen Belegen).
Bei Eingabe von Nein wird ein Beleg erst komplett erfaßt und dann
ausgedruckt. Im Falle von Ja wird jede erfaßte Zeile sofort gedruckt.
Der Kopf eines Belegs wird sofort bei Beginn einer Belegerfassung zum
Drucker gesendet.
Diese Logik erfordert natürlich ein etwas anderes Handling innerhalb
der Erfassungsmaske. Das Hochwandern mit dem Cursor ist nicht mehr
möglich (die oberen Zeilen sind ja bereits auf dem Papier). Mit F8
wird nicht die aktuelle Zeile gelöscht, sondern die vorherige
storniert. (Text Storno auf dem Beleg, wird ebenfalls sofort
gedruckt).
Die Stückzahl und der Preis wird in dieser Zeile negativ gesetzt.
Weiter oben stehende Belegzeilen können mit STRG-F8 storniert werden.
Es erscheint ein Fenster mit allen Belegpositionen, in dem Sie die
Belegzeile auswählen können. Auch hier wird eine Stornozeile erzeugt
und gedruckt.
Bitte beachten Sie, daß nach der Eingabe des gegebenen Betrages zuerst
der Bon abgerissen werden muß, da nach dem nächsten Tastendruck sofort
wieder der Belegkopf gedruckt wird. Der Direktdruck kann bei völlig
leerer Erfassungsmaske mit STRG-F3 ein- und ausgeschaltet werden.
Prüfung Tagesabschluß
Mit diesem Schalter legen Sie fest, ob beim Start des Programms vor 11
Uhr morgens geprüft werden soll, ob noch Belegdaten gespeichert sind.
Ist dies nämlich der Fall, wurde wahrscheinlich der Abschluß am Vortag
nicht durchgeführt.
Wenn Sie eine andere Abschlußperiode verwenden (z.B. nur einmal pro
Woche), dann sollten Sie diesen Schalter auf Nein setzen.
Frage Liste drucken
Mit diesem Menüpunkt können Sie festlegen, daß DATKASSE beim Abschluß
fragt, ob die Listen gedruckt werden sollen (Lagerabgangs-Protokoll
und Journal). Wenn dieser Schalter auf Nein gesetzt ist, werden alle
Listen ohne weitere Rückfragen ausgedruckt. Besonders in der
Netzwerkversion sollten Sie Ihren Angestellten keinesfalls die
Möglichkeit geben die Listen zu unterdrücken.
Statistikdaten speichern
Wenn diese Option auf Ja gesetzt wird, speichert DATKASSE bei jedem
Tagesabschluß statistische Daten. Mit Hilfe dieser Daten können dann
im Programm DATKASSE verschiedene Artikel- und zeitraumbezogenen
Auswertungen gemacht werden.
Die Daten werden tageweise gespeichert, was den Vorteil hat, daß
Auswertungen über beliebige Zeiträume ermöglicht werden.
Hinweis
Speziell bei großen Umsätzen wie in einem Lebensmittelmarkt kommen
schnell große Datenmengen zusammen. Stellen Sie also sicher, daß
genügend Platz auf Ihrer Festplatte zur Verfügung steht. In einem
großen Lebensmittelmarkt sollten Sie beispielsweise mindestens 250 MB
zur Verfügung stellen. Bei einem Einzelhandelsgeschäft sind auch 20 MB
ausreichend.
Mwst.-Änderung sperren
Normalerweise kann während der Belegerfassung der Mwst.-Satz mit der
Taste F3 geändert werden.
Wenn Sie dieses Feld auf Ja setzten, dann ist dies nicht mehr möglich.
Preis-Änderung sperren
Normalerweise kann während der Belegerfassung der Preis mit der Taste
F7 geändert werden.
Wenn Sie dieses Feld auf Ja setzten, dann ist dies nicht mehr möglich.
Sinnvoll ist dies zum Beispiel dann, wenn ausschließlich Artikel über
eine Artikelnummer und einem festen Preis verkauft werden sollen.
Journal auf Bondrucker
Normalerweise gibt DATKASSE das Journal auf einem DIN-A4-Drucker aus.
Wenn Sie diesen Schalter auf Ja setzen dann wird das Journal auf dem
Bondrucker ausgegeben (mit 40 Zeichen Breite).
Der Informationsgehalt ist dann natürlich erheblich niedriger.
Sinnvoll ist diese Option, wenn nur ein Drucker (d.h. der Bondrucker)
angeschlossen werden soll.
Journal-Druck
In diesem Feld können Sie den Aufbau des Journals festlegen.
Dabei bedeuten:
0       Nur Summenblatt
        Es wird nur das Summenblatt des Journals gedruckt.
        Dies ist sinnvoll, wenn sehr viele Vorgänge an einem
        Tag anfallen.
1       Einzel-Auflistung
        Jeder Beleg wird einzeln als eine Zeile gedruckt. Sie
        sehen auf diesem Journal jeden einzelnen Vorgang mit
        Uhrzeit, Kassierer-Nummer, Summe, usw.
2       Einzel + Alle Positionen
        Jede Beleg-Position wird einzeln als eine Zeile gedruckt.
        Diese Version kann sehr viel Papier verbrauchen und ist
        eigentlich nur empfehlenswert, wenn Unstimmigkeiten
        in der Kasse geklärt werden sollen. Sie sehen auf diesem
        Journal jede einzelne Belegposition mit Anzahl, Preis,
        usw.
3       Auswahl
        Wenn Sie eine 3 eingeben dann können Sie bei jedem
        Journaldruck entscheiden, welche Version verwendet
        werden soll.
Lagerabgangs-Protokolldruck
Mit diesem Eintrag können Sie beeinflussen, wie ausführlich das
sogenannte Lagerabgangsprotokoll gedruckt werden soll.
Dabei bedeuten:
0       Es wird nicht gedruckt
1       Es wird nur die Artikelauflistung, nicht jedoch die
        Warengruppenauswertung gedruckt
2       Es wird nur die Warengruppenauswertung gedruckt
3       Warengruppenauswertung und Artikelauflistung
        werden gedruckt
Auftrags-Nr. Eingabe
Wenn dieser Schalter aktiviert wird, dann wird bei jeder Belegposition
eine Auftragsnummer abgefragt. Diese erscheint sowohl auf dem Bon wie
auch im Journal.
Zusätzlich werden die Auftragsnummern zusammen mit Datum, Uhrzeit,
Bezeichnung und Preis in eine ASCII-Datei geschrieben. (Im Verzeichnis
STAT). Für jeden Monat wird eine neue Datei angelegt. Diese Dateien
können dann problemlos z.B. in eine Tabellenkalkulation eingelesen
werden.
Tagesabschluß, Zwischensumme mit Passwort
Wenn dieser Schalter aktiviert ist, dann wird beim Tagesabschluß und
beim Aufruf des Kassen-Zwischenstandes das Systempasswort abgefragt.
Dies ist sinnvoll, wenn Sie mit Angestellten arbeiten, die keinen
Zugriff auf diese Funktionen haben sollen.
Kauf mit Kundenkarte
Wenn dieser Schalter aktivert ist, dann können Sie beim Bondruck in
der Maske Gegebener Betrag mit der Taste * eine Kundennummer eingeben.
Der Umsatz, d.h. alle Einzelpositionen, werden bei diesem Kunden in
Tabellenform gespeichert und können mit DATKASSE weiter bearbeitet
oder angesehen werden.
7.3.4. Grundeinstellungen 3
Keine Summenanzeige bei Tagesabschluß
Normalerweise wird beim Tagesabschluß die Summe des Kasseninhaltes
angezeigt. Dies soll dem Kassierer das Zählen ermöglichen noch bevor
der Ausdruck beendet ist. Geeignet ist diese Einstellung z.B. als
Schutz gegen allzu neugierige Augen.
Diese Anzeige können Sie mit diesem Schalter unterdrücken.
Tastatur K-5700 vorhanden
Geben Sie hier ein Ja ein, wenn Sie unsere Kassentastatur K-5700
angeschlossen haben. Da in dieser Tastatur ein Schlüsselschalter mit 6
Ebenen eingebaut ist, können Sie mit diesem Schalter bewirken, daß
KASSE nicht mehr nach der Kassierernummer und dem Passwort fragt, wenn
eine der geschützten Funktionen aufgerufen wird. Wenn diese Funktionen
durch eine Schlüsselebene geschützt sind, dann ist die Passworteingabe
eigentlich nicht mehr erforderlich.
Wenn Sie den Schalter auf  Nein lassen, dann fragt KASSE trotz
eingestecktem Schlüssel nach dem Passwort. Siehe auch
Setup/K-5700-Setup.
Wichtiger Hinweis: Diese Funktion ist nur nutzbar, wenn der Treiber
für die K-5700 installiert ist. Dieser Treiber kann nur unter MS-DOS
verwendet werden, nicht unter Windows95 oder einem anderen
Multitasking-Betriebssystem.
Schnittstelle VeriFone-Terminal
Geben Sie hier die Nummer der seriellen Schnittstelle ein, an die ein
VeriFone E-Cash-Terminal für EC- und Kreditkarten angeschlossen ist
(1-4).
Hinweis: Die Anbindung an das VeriFone-Terminal ist ein Zusatzmodul
von DATKASSE. Fordern Sie bei Bedarf Informationen an.
Timeout VeriFone-Terminal
Geben Sie hier den Zeitfaktor ein, wie lange KASSE warten soll, bis
eine Fehlermeldung erzeugt wird, wenn das VeriFone-Terminal sich nicht
meldet. Geben Sie den Wert in hunderstel Sekunden ein (1000-10000).
Der Vorgabewert von 1000 muß i.A. nicht verändert werden.
Belegnummer bei TA auf 1
Mit diesem Schalter können Sie bewirken, daß bei jedem Tagesabschluß
die Belegnummer für Bons zurückgesetzt wird. Sie beginnt bei einem
neuen Tag dann wieder bei 1. Dies ist bei einer großen Anzahl
Bewegungen sinnvoll, um extrem lange Belegnummern zu vermeiden.
TA-Summe als Kasseninhalt speichern
Wenn Sie diesen Schalter auf Ja setzen, dann wird der
Tagesabschlußbetrag (Kasseninhalt) als neuer Kasseninhalt des nächsten
Tages gespeichert. Dieser kann natürlich bei Bedarf geändert werden.
Sinnvoll ist dieser Schalter, wenn Sie Barentnahmen aus der Kasse
(z.B. für Bankeinzahlung bei Tagesende) ausschließlich über die
Funktion Ausgabe eingeben (STRG-A in der Kassenmaske). Der
verbleibende Restbetrag in der Kasse wird dann automatisch der
Anfangsbestand des Folgetages.
ALT-I in Lagerübersicht sperren
Normalerweise können Sie sich mit ALT-I in der Lagerübersicht
(Artikelauswahl mit Wildcard) den kompletten Datensatz ansehen. Dabei
ist natürlich auch der EK-Preis zu sehen.
Wenn Sie diesen Schalter auf Ja setzen, dann wird bei Betätigung von
ALT-I das Systempasswort von DATKASSE abgefragt. Ihren Angestellten
ist damit der Zugang verwehrt, Sie selbst haben jedoch trotzdem die
Möglichkeit des Zugangs, indem Sie das Systempasswort eingeben.
Preisgruppe ändern sperren
Wenn dieser Schalter auf Ja gesetzt wird, dann kann eine Änderung der
Preisgruppe in der Kassenmaske nur noch nach Eingabe des
Systempasswortes erfolgen.
Keine Zwischensummen-Anzeige
Normalerweise wird die aktuelle Zwischensumme ständig in Blockzeichen
angezeigt. Wenn dieser Schalter gesetzt wird, dann zeigt DATKASSE
keine Zwischensumme mehr an.
Rechnungsnummer=Bonnummer
DATKASSE verwaltet für Rechnungen und Bons zwei verschiedene
Nummernkreise. Wenn Sie diesen Schalter aktivieren, dann wird für
Rechnungen und Bons nur ein gemeinsamer Nummernkreis verwendet.
Bondruck protokollieren
Ist dieser Schalter gesetzt, dann protokolliert DATKASSE jeden
einzelnen Bondruck in einer Textdatei im Verzeichnis STAT. Die Datei
erhält den Namen des Tagesdatums und kann mit jedem Editor bearbeitet
oder angesehen werden.
Sinnvoll ist dies nur, wenn Unklarheiten bei der Abrechnung oder
Verdacht auf Betrugsversuch eines Angestellten bestehen.
Diese Funktion ist völlig unabhängig von der Journal-Protokollierung.
Auf dem Journal erscheinen z.B. stornierte Belege nicht mehr (nur im
Storno-Protokoll), in der o.g. Protokolldatei allerdings durchaus.
Alle Eingaben protokollieren
Dieser Schalter ist nur von Bedeutung, wenn wir mit Ihrer Hilfe einem
Problem auf den Grund gehen wollen. Wenn der Schalter aktiviert ist,
dann protokolliert DATKASSE jeden einzelnen Tastendruck sowie alle
Fehlermeldungen.
Mit Hilfe der erzeugten Protokolldatei KEYDEBUG.MAC, die Sie uns mit
zusammen mit einer normalen Datensicherung zusenden müssen, haben wir
die Möglichkeit, eventuelle Fehleingaben nachzuvollziehen. Die gleiche
Wirkung können Sie übrigens mit dem Kommandozeilen-Parameter /SAVEKEYS
erreichen.
Suche im EAN-Feld bei Eingabe-Länge
Wenn Sie hier bis zu 3 verschiedene Eingabe-Längen festlegen, dann
sucht das Programm KASSE.EXE automatisch im Feld EAN-Barcode in der
Lager-Datenbank, wenn die Länge Ihrer Eingabe mit einer der 3 Vorgaben
übereinstimmt und die Eingabe außerdem rein numerisch ist.
Die einzelnen Werte werden durch Kommas voneinander getrennt. Durch
Eingabe einer einzelnen Null schalten Sie dies Funktion aus.
Beispiel:
Sie haben 8,10,13 eingetragen.
KASSE.EXE sucht im Feld EAN-Barcode statt im Feld Artikelnummer, wenn
Ihre Eingabe 8, 10 oder 13 Zeichen lang ist und nur aus Ziffern
besteht.
Wenn Sie eigene Artikelnummern verwenden, dann müssen Sie natürlich
darauf achten, daß diese in der Länge nicht mit einer der Vorgaben
übereinstimmen (in unserem Beispiel nicht 8, 10 oder 13 Stellen lang
sind), da das Programm sie ansonsten nicht findet.
Als Abhilfe dafür können Sie auch Ihre eigenen 8-, 10- oder
13-stelligen Artikelnummern zusätzlich im Feld EAN-Barcode eingeben.
Dadurch werden sie dann von KASSE.EXE gefunden.
Artikel löschen, wenn Bestand = 0
Dieser Schalter ist mit größter Vorsicht zu benutzen ! Er bewirkt, daß
ein Artikel gelöscht wird, wenn dessen Bestand 0 erreicht hat.
Diese Funktion ist für Artikel gedacht, die nur einmal im Laden
vorhanden sind und anschließend auch vermutlich nicht mehr verkauft
werden, also für absolute Einzelstücke.
Typische Anwendung sind z.B. Antiquitäten oder Fototaschen, die normal
in das Lager als Artikel angelegt werden. Wird der Artikel dann
verkauft, bzw. vom Kunden abgeholt, dann ist es wenig sinnvoll, diesen
Artikelstammsatz weiter in der Lagerstammdaten zu belassen.
Mit diesem Schalter kann der Artikel also beim Verkauf automatisch
entfernt werden.
Die möglichen Einträge sind:
   0    kein automatisches Löschen
   1    automatisches Löschen  ohne Rückfrage, wenn der
        Bestand 0 erreicht hat
   2    automatisches Löschen mit Rückfrage, wenn der
        Bestand 0 erreicht hat
Hinweis
Ein Artikel, den das Programm mit dieser Funktion entfernt, wird
natürlich wie üblich erst einmal nur zum Löschen makiert. Endgültig
gelöscht ist er erst, nachdem die Lagerdatenbank komprimiert wurde
(Näheres zum Komprimieren siehe Seite 100).
Anfangsbestand nur Kassierer Nummer 1
Ist dieser Schalter aktiviert, dann kann der Kassenanfangsbestand nur
noch von Kassierer Nr. 1 eingegeben, bzw. geändert werden.
7.3.5. Grundeinstellungen 4
Schnellspeichern beim Lagerabgang
Dieser Schalter beeinflußt das Verfahren beim Speichern von
Lagerabgängen. Sollten Probleme beim Lagerabgang auftreten
(Fehlermeldung Fehler beim Ausbuchen eines Lagerartikels), dann setzen
Sie bitte diesen Schalter auf Nein.
Barkassen-Funktion mit Warengruppen
Mit dieser Option von DATKASSE haben Sie die Möglichkeit, das
Kassieren über Warengruppen einer normalen Registrierkasse
nachzubilden.
Folgende Werte sind möglich :
0       Barkassen-Funktion nicht aktiv
1       Warengruppen-Eingabelänge = 1, d.h., nach der Eingabe von
        z.B. W1 springt der Cursor ohne Betätigen von RETURN
        sofort in das Preisfeld.
2       Warengruppen-Eingabelänge = 2, d.h., nach der Eingabe von
        z.B. W34 oder W04 springt der Cursor ohne Betätigen von
        RETURN sofort in das Preisfeld.
3       Warengruppen-Eingabelänge = 3, d.h., nach der Eingabe von
        z.B. W167 oder W007 oder W087 springt der Cursor ohne
        Betätigen von RETURN sofort in das Preisfeld.
Wenn als Warengruppen-Eingabelänge 3 eingestellt ist, dann können Sie
natürlich trotzdem eine kürzere Eingabe wie z.B. W9 mit RETURN
abschließen.
Die Eingabe in der Kassenmaske geschieht folgendermaßen:
Großes oder kleines W eingeben, gefolgt von der Warengruppennummer.
Der Cursor springt dann in Abhängigkeit von der o.g. Einstellung
sofort in das Preisfeld. Geben Sie den Preis ein und bestätigen Sie
mit RETURN. Anschließend kann sofort die nächste Eingabe folgen.
Selbstverständlich kann diese Programmfunktion mit normaler
Artikelnummerneingabe gemischt werden, d.h. Sie können abwechselnd
innnerhalb eines Belegs mit einer Artikelnummer auf das Lager
zugreifen und die oben beschriebene WarengruppenEingabe verwenden.
Getränkemarkt-Version
Dieser Schalter sollte auf Ja gesetzt werden, wenn Sie auch Getränke
mit Pfand im Sortiment haben. In den Lagerstammdaten können Sie für
jeden Artikel einen Pfandwert eintragen. Nur wenn dieser Schalter
gesetzt ist, wird der Pfandwert auch ausgewertet (siehe auch nächste
Einstellung Pfandwert immer einsetzen).
Pfandwert immer einsetzen, wenn vorhanden
Dieser Schalter steht in Zusammenhang mit dem Eintrag
Getränkemarkt-Version im Menü Grundeinstellungen 2 (siehe Seite 60).
Wenn er auf Ja gesetzt ist, dann prüft DATKASSE bei jedem Artikel, ob
ein Pfandwert eingetragen ist. Wenn dies der Fall ist, dann wird
automatisch eine neue Belegzeile mit dem Pfandwert erzeugt.
Pfandumsatz -> Warengruppe
Legen Sie in diesem Feld fest, zu welcher Warengruppe der Umsatz von
Pfandrücknahmen gezählt werden soll.
Die Summe der Pfandrücknahmen wird unabhängig von dieser Einstellung
beim Tagesabschluß getrennt ausgewiesen.
MwSt.-Kennzeichen für Pfand
Geben Sie hier das Mehrwertsteuer-Kennzeichen für Pfandumsätze ein :
0 = keine MwSt., 1 = reduzierter Satz, 2 = voller Satz.
Die MwSt.-Behandlung von Pfandumsätzen kann sich je nach Bundesland
unterscheiden. Bitte prüfen Sie dies, bevor Sie hier eine Einstellung
vornehmen.
Fremdumsatz automatisch laden
Mit Hilfe dieser Funktion kann KASSE.EXE mit Fremdprogrammen
zusammenarbeiten, die Kassenumsätze erzeugen.
Die Umsätze müssen vom Fremdprogramm in einer Datei im Verzeichnis
IMPORT abgestellt werden. Die Datei muß einen genau definierten Aufbau
haben.
Wenn der Schalter aktiviert ist und Sie sich in der Kasseneingabemaske
befinden, dann prüft KASSE.EXE in Abständen von 2 Sekunden, ob eine
Datei mit Fremdumsätzen eingetroffen ist.
Ist dies der Fall, dann werden die Umsätze automatisch ohne
Bedienereingriff in die Maske geladen und die Datei gelöscht. Dabei
ist es unerheblich, ob bereits Artikel für den aktuellen Vorgang
erfaßt wurden. In diesem Fall werden die geladenen Artikel angehängt.
Mit Hilfe dieser Funktion können also an einem anderen Platz und mit
einer anderen Software im Netzwerk Umsatzdaten erzeugt werden, die
dann von KASSE.EXE automatisch geladen werden.
Rufen Sie uns an, wenn Sie dazu weitere Informationen benötigen !
7.3.6. Speichererweiterung
KASSE arbeitet in großem Umfang mit Overlays, d.h. einzelne
Programmteile werden nur bei Bedarf von der Festplatte geladen. Je
nach Geschwindigkeit ergeben sich dadurch mehr oder weniger
Zeitverzögerungen im Programmablauf. Durch Verwendung von Expanded
(EMS) oder Extended (XMS) Memory wird dieses Nachladen etwa um den
Faktor 10 beschleunigt.
Expanded Memory für Overlays
Wenn Sie dieses Feld auf Ja setzen, versucht KASSE EMS für die
Overlays zu verwenden.
Extended Memory für Overlays
Wenn Sie dieses Feld auf Ja setzen, versucht KASSE XMS für die
Overlays zu verwenden. Wenn der Versuch fehlschlägt wird das Programm
aus Sicherheitsgründen sofort beendet.
Mit der Option /EXT- können Sie KASSE aufrufen, ohne das XMS verwendet
wird.
Hinweis:
Diese Funktion zur Verwendung von Erweiterungsspeicher ist nicht
kompatibel zu den DOS-Boxen in Windows95 und OS/2.
Verwenden Sie in diesem Fall EMS als Speichererweiterung oder
verzichten Sie ganz auf die Nutzung von Erweiterungsspeicher für die
Overlays. DATKASSE kann auch ohne diese Speichererweiterungen
arbeiten, dabei sind jedoch kleine Zugeständnisse an die
Ablaufgeschwindigkeit notwendig.
7.3.7. Kundendisplay
KASSE unterstützt die Verwendung eines externen Displays für die
Kundenanzeige. Das Display wird an eine serielle Schnittstelle des PC
angeschlossen und parallel zum Hauptbildschirm angesteuert.
Die mitgelieferte Konfigurationsdatei DISPLAY.CNF enthält die
Einstellungen für ein Display mit 2 Zeilen und 20 Spalten (unser
Modell DE-2200). Für den einwandfreien Betrieb des Displays muß dieses
bestimmte Mindestvorraussetzungen erfüllen. Alle in der folgenden
Maske aufgeführten Steuercodes werden benötigt. Da dies aber die
elementaren Grundfunktionen eines Terminals sind (und nichts anderes
ist ein solches Display), dürften damit keine Schwierigkeiten
auftreten. Die Steuercodes entnehmen Sie bitte der Dokumentation des
Displays. Falls Sie trotzdem Probleme mit der Anpassung haben : Wir
nehmen diese gerne gegen eine geringe Gebühr vor, sofern das Display
prinzipiell geeignet ist.
Es sind mindestens 2 Zeilen mit je 20 alphanumerischen Zeichen
erforderlich. Darüber hinaus ist jeder Wert erlaubt. Die Menge der
auszugebenden Daten wird dann vom Programm festgelegt.
Beispielsweise wird ab 40 Zeichen Breite auch die Summe einer
Belegposition angezeigt. Bei 30 oder weniger Zeichen entfällt die
Textausgabe des Artikels. Sind nur 2 Zeilen verfügbar wird die Ausgabe
des gegebenen Betrages unterdrückt und nur die Belegsumme und das
Rückgeld angezeigt.
Bei den von uns vertriebenen Displays gibt es noch weitere
Möglichkeiten. Beispielsweise kann das Display nach einer Eingabepause
von 2 Minuten eine Werbelaufschrift anzeigen. Der Werbetext ist in der
Datei DISPWERB.CNF enthalten, die mit einem ASCII-Editor bearbeitet
werden kann. Lesen Sie die Kommentare in dieser Datei, wenn Sie den
Text oder die Rollgeschwindigkeit ändern wollen. Wenn Sie keinen
Werbetext möchten, dann löschen Sie einfach diese Datei.
Schnittstelle
Das Display muß an eine serielle Schnittstelle des PC angeschlossen
werden. Geben Sie hier die Nummer der Schnittstelle ein (1 bis 4).
Baudrate
Mit diesem Wert legen Sie die Übertragungsgeschwindigkeit des Displays
fest. Vorzugsweise sollte dabei 9600 Baud verwendet werden, da es
sonst zu einer merklichen Verzögerung des Programmablaufs durch die
Ausgabe der Daten auf das Display kommt. Mögliche Werte sind : 1200,
2400, 4800, 9600
Hinweis
Bei unseren Displays wird immer der Wert 9600 verwendet.
Offset für Cursorpositionierung
Einige Displaytypen erwarten bei der Cursorpositionierung einen
Offset. Diesen können Sie hier eingeben.
y-x-Reihenfolge
Mit diesem Bool'schen Feld können Sie festlegen, ob das Display die
Cursordaten in x-y-Reihenfolge (=Nein) oder y-x-Reihenfolge erwartet
(=Ja).
8-Bit-Zeichensatz
Wenn Sie dieses Feld auf Nein setzen, dann werden Umlaute vor der
Ausgabe auf dem Display konvertiert (Ä = AE, usw.).
Display-Zeilen/Spalten
Geben Sie hier die Anzahl der Zeilen und Spalten des Displays ein.
Die folgenden Einträge bitte sorgfältig eingeben. Wenn die
Displaysteuerung eine Funktion nicht zuläßt, dann tragen Sie in das
betreffende Feld eine 0 ein. Es wird dann versucht, die Funktion durch
andere Funktionen nachzubilden.
Cursor hoch
Steuercode für Cursor hoch.
Cursor runter
Steuercode für Cursor runter.
Cursor links
Steuercode für Cursor links.
Cursor rechts
Steuercode für Cursor rechts.
Display löschen
Steuercode für Display komplett löschen.
Cursor auf 0,0
Steuercode für Cursor auf 0,0 setzen (HOME).
Zeilenvorschub
Steuercode für Zeilenvorschub (LF).
Cursor positionieren
Steuercode für Cursorpositionierung. Nach diesem Steuercode übergibt
das Programm die Werte für x und y.
Zeichen löschen
Steuercode für Zeichen löschen (DEL).
Löschen ab Cursor
Steuercode für Display löschen bis zum Ende.
Löschen bis Zeilenende
Steuercode für Löschen des Zeilenrests.
7.3.8. Belegdesign
In dieser Maske können Sie den Aufbau des Kundenbelegs festlegen. Die
Funktion ändert oder erzeugt die Datei ADRESSE.DAT, die den Aufbau des
Belegs enthält.
Wollen Sie Leerzeilen erzeugen, so geben Sie in den entsprechenden
Zeilen einige Leerzeichen ein. Zwischen den Bereichen wird jeweils
eine Leerzeile bereits vom Programm eingefügt.
Es gibt 3 Bereiche auf dem Beleg :
        Kopfzeilen
        Ladenadresse
        Fußzeilen
        Felder
Durch Nachstellen von verschiedenen Codes kann die Zeile in doppelter
Größe oder farbig gedruckt werden, dabei bedeuten :
        /B = Fettdruck
        /C = Farbe
        /E = Doppelte Größe
Mögliche Kombinationen :
        /BC = Fett und farbig
        /EC = Farbig und doppelte Größe
Kopfzeilen
Hier können Sie bis zu 3 Zeilen eintragen. Diese werden beim
Belegdruck zuerst gedruckt.
Ladenadresse
Geben Sie hier die Adresse des Ladenlokals ein. Erlaubt sind hier bis
zu 6 Zeilen.
Fußzeilen
In dieser Maske können Sie bis zu 5 Zeilen eingeben, die am Ende eines
Belegs gedruckt werden sollen. Beispielsweise kann hier der Hinweis
auf die allgemeinen Geschäftsbedingungen erfolgen oder eine kurze
Werbung angebracht werden.
Felder
Normalerweise druckt das Programm aus Gründen der Übersichtlichkeit
auf dem Bon lediglich die Kurzbezeichnung eines Artikels. In dieser
Maske können Sie festlegen, daß anstelle der Kurzbezeichnung die
Bezeichnung 1 und/oder Bezeichnung 2 gedruckt werden sollen.
Außerdem können Sie festlegen, daß zu lange Texte an einer bestimmten
Stelle abgeschnitten werden sollen. Dies sollte jedoch nur in
Ausnahmefällen geschehen, da dann unschöne Belege entstehen.
Werden die Texte nicht gekürzt, dann läuft der Artikeltext in den
Bereich der Anzahl und Beträge hinein. Die Übersichtlichkeit des
Belegs leidet deshalb darunter etwas. Wenn Sie jedoch auf ausführliche
Artikeltexte Wert legen, dann ist dies die einzige Möglichkeit dazu.
Testdruck
Mit dieser Option können Sie gleich Ihre Eingaben ausprobieren. Es
wird ein Beleg mit 2 Positionen (jeweils einmal mit vollem und einmal
mit reduziertem Mehrwertsteuersatz) gedruckt.
Gedruckt wird auf den Druckerport für den Bondrucker.
7.3.9. Artikel-Kurzwahl (ALT-0 - ALT-9)
                                
Mit dieser Option legen Sie die Kurzwahl-Artikel für die
Tastenkombinationen ALT-0 bis ALT-9 fest. Beim Betätigen einer dieser
Kombinationen in der Kassenerfassungsmaske wird der zugeordnetete
Artikel sofort eingesetzt. Dies ist in erster Linie in Verbindung mit
einer programmierbaren Kassentastatur sinnvoll einsetzbar.
7.3.10. Artikel-Kurzwahl (A - Z)
Mit dieser Option legen Sie die Kurzwahl-Artikel für die
Buchstabentasten A bis Z fest. Beim Betätigen einer dieser Tasten in
der Kassenerfassungsmaske wird der zugeordnetete Artikel sofort
eingesetzt.
Hinweis
Dieser Modus muß im Menü Setup/Grundeinst.2 explizit aktiviert werden.
Texteingaben sind dann allerdings nicht mehr möglich.
7.3.11. Ausgaben-Rubriken
In dieser Maske können Sie eine erklärende Bezeichnung zu jeder der 10
Ausgaben-Rubriken eingeben. Diese werden dann beim Tagesabschluß und
beim Druck eines Ausgabenbelegs mit ausgegeben.
7.3.12. Bücher/Zeitschriften Setup
DATKASSE kann auf Wunsch den neuen Barcode von Presseprodukten (Bücher
u. Zeitschriften) automatisch erkennen. Über die ersten 3 Ziffern des
Barcodes wird der Ländercode und der MwSt.-Satz festgelegt. Zur Zeit
bedeuten dabei 434 = 15 % und 439 = 7 % MwSt. (Stand 28.02.97).
Konsequenterweise dürfen Sie dann keine Artikelnummern vergeben, die
mit einem dieser Codes beginnen und 13 Zeichen lang sind.
Die evtl. vom Barcodeleser zusätzlich eingescannte Wochen- oder
Monatsnummer wird abgeschnitten.
Nur wenn beide Bedingungen (Zeichen 1-3 = 434 oder 439 und 13 Zeichen
Artikelnummern-Länge) erfüllt sind, dann nimmt das Programm an, daß es
sich um ein Presseprodukt handelt und zerlegt den Barcode in
Produktcode und Preis.
Der Produktcode wird derzeit noch nicht weiter unterstützt, da die
Umstellung der Pressehäuser noch nicht abgeschlossen ist.
Es ist für die Zukunft geplant, eine kleine Datenbank mitzuliefern,
die die gängigen Zeitschriften enthält und die DATKASSE die
Möglichkeit gibt, das Produkt im Klartext auszugeben.
Derzeit setzt DATKASSE als Artikeltext Zeitschriften ein. Der Preis
wird wie bereits oben gesagt aus dem Barcode entnommen.
7 % MwSt.
Setzten Sie hier den Identifizierungscode für Presseprodukte mit 7 %
MwSt. ein (derzeit 439).
15 % MwSt.
Setzten Sie hier den Identifizierungscode für Presseprodukte mit 15 %
MwSt. ein (derzeit 434).
7.3.13. Art.Nr. 0 Setup
Die Artikeelnummer 0 nimmt eine Sonderstellung ein. Sie ist für die
Eingabe von Artikeln gedacht, für die es sich nicht lohnt einen
Lagerartikel anzulegen oder die ständig wechselnde Preise haben.
In dieser Maske legen Sie fest, welcher Text bei Eingabe der
Artikelnummer 0 erscheinen soll und zu welcher Warengruppe diese
Eingabe hinzugerechnet werden soll.
Unabhängig von der Eingabe Immer Preiseingabe erwartet das Programm
bei dieser Artikelnummer immer einen Preis.
7.3.14. GSFIBU-Einstellungen
Mit dem ersten Feld (Ja oder Nein) legen Sie fest, ob überhaupt
FIBU-Exportdaten erzeugt werden sollen.
Im zweiten Feld geben Sie bitte den Pfad für die GSFIBU ein, also z.B.
C:\GS\FIBU\. Für weitere Informationen lesen Sie bitte in den
Handbüchern von GSFIBU weiter.
7.3.15. Scheck-Druck
In dieser Maske legen Sie die Daten für den Scheckdruck fest, d.h.
insbesondere Ihre eigenen Bankdaten.
Hinweis: Der Scheckdruck ist nur mit speziellen Bondruckern mit
Slip-Druckwerk wie z.B. dem Epson TM-950 möglich.
7.3.16. K-5700-Setup
(nicht in allen Programmversionen)
In diesen beiden Masken legen Sie die Einstellungen für eine
angeschlossene Kassentastatur vom Typ K-5700 oder 7800 fest. Auf
diesen Tastaturen können Sie bis zu 20 (K-5700), bzw. 40 (K-7800)
Artikeltasten definieren.
Außerdem können für den eingebauten Schlüsselschalter 6 verschiedene
Benutzerebenen festgelegt werden, die jeweils verschiedene
Berechtigungen haben können.
In der Maske Artikeltasten geben Sie Zuordnungen der Artikelnummern zu
den Artikeltasten der Kassentastaturen K-5700 und K-7800 ein. Die
betreffenden Artikel können dann durch Betätigen der entsprechenden
Taste aufgerufen werden.
Selbstverständlich können Sie hier auch Wildcard-Kombinationen
verwenden, um eine bestimmte Artikelauswahl auf dem Bildschirm
anzuzeigen. Die Eingabe von 123* zeigt nach Betätigen der
entsprechenden Taste beispielsweise alle Artikel zur Auswahl an, deren
Artikelnummer mit 123 beginnt.
7.3.17. Freie Zahlungsarten
Außer den 4 fest vorgegebenen Zahlungsarten (Bar, Scheck, E-Cash,
Lastschrift) können Sie hier noch drei weitere Zahlungsarten festlegen
(freier Text). Mit F5 können Sie in der Kassenmaske dann die
Zahlungsart umschalten. Die Summen der einzelnen Zahlungsarten werden
beim Tagesabschluß getrennt ausgewiesen.
7.3.18. Fernwartung
Fernwartung-Bereitschaft nach Tagesabschluß
Wenn dieser Schalter aktiviert ist, dann geht KASSE.EXE nach dem
Tagesabschluß in Bereitschaft für die Fernwartung. Dazu wird das
optional für DATKASSE erhältliche Fernwartungsmodul TRANS gestartet.
Das Fernwartungsmodul kann auch vollautomatisch Daten uhrzeit- und
datumsgesteuert übertragen.
Die Einrichtung und Bedienung der Fernwartung wird in einem
zusätzlichen Handbuch beschrieben. Fordern Sie bei Interesse weitere
Informationen an.
Fernwartung-Start [SS:MM] Uhr
Mit diesem Eintrag können Sie festlegen, zu welchem Zeitpunkt die
Fernwartung automatisch in Bereitschaft geht. Tragen Sie hier die
Uhrzeit im Format Stunde-Stunde:Minute-Minute ein.
Beispiel:
Der Kassenrechner soll um 21 Uhr in Bereitschaft für die Fernwartung
gehen. Geben Sie in das Feld 21:00 ein und speichern Sie die Eingabe
mit F2.
Der Rechner muß nun einfach eingeschaltet bleiben und das Programm
KASSE.EXE muß geladen sein. Wo Sie sich im Programm befinden, ist
unerheblich.
Ab 21 Uhr geht die Fernwartung in Bereitschaft und Sie können von
einem anderen Rechnersystem Daten abholen, übertragen, usw.
Alternativ dazu kann sich der Kassenrechner auch selbstständig in
einen anderen Rechner einwählen und ihre Umsatzdaten übertragen,
Stammdaten aktualisieren, usw.
Weitere Information zur Konfiguration der Fernwartung finden Sie im
Handbuch der Fernwartung.
Lagerbewegungen für Fernwartung vorbereiten
Wenn Sie diesen Schalter auf Ja setzen, dann bereitet KASSE.EXE die
getätigten Lagerbewegungen (d.h. die Verkäufe) für die Übertragung
durch das Fernwartungsmodul TRANS vor.
An der Gegenstelle können diese dann durch das Programm DATKASSE.EXE
automatisch eingelesen und verarbeitet werden.
Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Handbuch des
Fernwartungsmoduls TRANS.
Fernwartungs-Daten sofort verarbeiten
Dieser Schalter bewirkt, daß von einem anderen Rechner übertragene
Fernwartungsdaten (z.B. aktualisierte Stammdaten, Preispflege,
Lagerzugänge, usw.) automatisch von KASSE.EXE eingelesen und
verarbeitet werden. Wird zum Beispiel von dem anderen Rechner (der
z.B. in der Hauptstelle steht) eine Datei mit Lagerzugängen für die
Filliale übertragen, dann aktualisiert KASSE.EXE seine eigenen
Lagerbestände automatisch anhand dieser Datei.
Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Handbuch des
Fernwartungsmoduls TRANS.
7.3.19. Extern-Datenbanken
In den folgenden Menüs werden die Einstellungen für die sogenannten
Extern- oder Hintergrund-Datenbanken vorgenommen.
Artikel in diesen Datenbanken sind nicht im Haupt-Artikelstamm
enthalten. Im Allgemeinen sind Diese durch Einlesen von
Lieferanten-Disketten mit einem Import-Filter entstanden, siehe Seite
172 und  235.)
Artikel aus einer Extern-Datenbank können direkt beim Kassieren
hereingeholt werden. Außerdem kann DATKASSE diese Datenbanken auf
Wunsch automatisch durchsuchen, sodaß für den Kassierer keine
Änderungen der Bedienung notwendig sind.
In der Maske Extern-Datenbanken durchsuchen können Sie bis zu 8
Dateien (d.h. Extern-Datenbanken) eintragen, die DATKASSE automatisch
durchsuchen soll, wenn eine 8- oder 13-stellige Eingabe erfolgt ist
und der Artikel im Hauptstamm nicht gefunden wurde.
Eine Extern-Datenbank wird durch Einlesen einer Lieferanten-Diskette
erzeugt. Weitere Informationen dazu finden Sie  auf Seite 235. Dort
wird die prinzipielle Funktionsweise der Extern-Datenbanken erklärt.
Hinweise:
Die automatische Suche erfolgt in den eingetragenen Extern-Datenbanken
nur für die EAN-Nummer. Es wird außerdem immer zuerst die
Haupt-Datenbank durchsucht. Damit haben Sie die Möglichkeit, häufig
verkaufte Artikel auch fest anzulegen und Diese dadurch in die
statistischen Auswertungen zu integrieren.
Die Suche in den Extern-Datenbank erfolgt ohne Index. Ein schneller
Rechner (mind. Pentium 100 mit  schneller Festplatte) sowie möglichst
viel RAM (16, besser 32 MB) sind für eine kurze Suchzeit unbedingt
erforderlich.
Für den Betrieb in einem Netzwerk eignet sich diese Betriebsart wegen
der relativ langen Suchzeiten nur mit Einschränkungen.
8. Bedienung von DATKASSE.EXE
DATKASSE ist das Verwaltungsprogramm des Kassensystems. Mit diesem
Programm werden die Stammdaten  und Kassierer verwaltet, Listen
gedruckt, usw.
Integriert ist außerdem eine normale Fakturierung mit Rechnungen,
Lieferscheinen, Bestellungen an Lieferanten, usw.
Es folgt nun zuerst eine Beschreibung aller Menü-Optionen. In diesen
finden Sie dann Verweise auf folgende Kapitel des Handbuchs, in denen
dann die Funktionen genauer, auch anhand von Beispielen, erklärt
werden.
8.1. Das Pulldown-Menü System
8.1.1. Programminfo
Diese Option zeigt Informationen zur Version und Copyright von
DATKASSE.
8.1.2. Betriebssystem
Wenn Sie diese Option aus dem Pulldown-Menü auswählen, dann wird der
Kommando-Interpreter von MS-DOS (COMMAND.COM) geladen und Sie können
alle Arten von DOS- Kommandos eingeben. Dabei ist jedoch einiges zu
beachten. Da DATKASSE während dieser Aktion im Speicher verbleibt,
müssen Sie nach Beendigung Ihrer Eingaben unbedingt diesen Modus
wieder durch Eingabe von EXIT verlassen, da ansonsten Datenverluste
eintreten können. Insbesondere dürfen Sie den Rechner in dieser
Situation nicht ausschalten.
Hinweis:
Die Möglichkeit in das Betriebssystem zu wechseln muß aus
Sicherheitsgründen explizit durch einen Kommandozeilen-Parameter
aktiviert werden (siehe Seite 23).
8.1.3. Programmende
Nach Auswahl dieser Option wird das Programm regulär beendet. Die
gleiche Wirkung hat auch die Eingabe von ALT-X (bei der
Netzwerk-Version entfällt diese Möglichkeit aus Sicherheitsgründen).
8.1.4. Systeminfo
DATKASSE zeigt Ihnen nach Wahl dieser Funktion diverse Systemdaten an.
Angezeigt werden der verfügbare Restspeicher Ihres Systems, die
Belegung von Extended und Expanded Memory und der freie Platz auf der
Festplatte.
Beim freien Speicher liegen übliche Werte bei der Vollversion im
Bereich um 200 kB. Werte unter 150 kB zeigen an, daß nicht mehr alle
Optionen von DATKASSE verwendbar sind. In diesem Fall erfolgt eine
entsprechende Meldung. Sie müssen dann speicherresidente Programme
oder Treiber, die vor DAT geladen wurden, entfernen. Diese Funktion
können Sie zu jedem Zeitpunkt mit Alt-M aufrufen.
Angezeigt werden auch die Versionsnummer und das Release-Datum, sowie
die Seriennummer. Auch ob Sie eine Netzwerkversion von DATKASSE
verwenden sehen Sie in diesem Fenster.
Auf der rechten Seite zeigt Ihnen das Programm noch die
implementierten Module.
8.1.5. Clipboard
Nach Auswahl dieser Option sehen Sie das Clipboard auf dem Bildschirm.
Dem Clipboard ist ein eigenes Kapitel gewidmet. Lesen Sie bitte im
Kapitel Clipboard auf Seite 228 weiter.
8.2. README-Datei
Nach Auswahl dieser Option können Sie die README-Datei lesen. Mit  ESC
verlassen Sie die Anzeige wieder. Die README-Datei enthält wichtige
Informationen, die teilweise nicht im Handbuch enthalten sind.
8.3. HISTORY-Datei
Nach Auswahl dieser Option können Sie die HISTORY-Datei lesen. Mit
ESC verlassen Sie die Anzeige wieder. Die HISTORY-Datei enthält die
Programmgeschichte von DATKASSE. Hier werden neue Funktionen und
Fehlerbehebungen beschrieben.
Sie sollten alle Einträge lesen, die zwischen der Handbuch-Drucklegung
und der aktuellen Version vorhanden sind, da das Handbuch nie so
aktuell wie das Programm sein kann. Auf der ersten Seite des Handbuchs
können Sie lesen, auf welcher Version es basiert.
8.4. DOKU-Dateien
Mit dieser Funktion können Sie sich die mitgelieferten DOKU-Dateien
anschauen oder diese drucken. In der erscheinenden Auswahlliste sehen
Sie auch eine kurze Beschreibung des Inhalts.
In den DOKU-Dateien werden Funktionen beschrieben, auf die das
Handbuch nicht oder nur kurz eingeht, weil sich die Funktionalität
dieser Funktionen zu schnell ändert.
8.5. Was ist DATKASSE ?
Diese Option gibt Ihnen einen Überblick zum Funktionsumfang von
DATKASSE.
8.6. Externe Programme
In diesem Menü können Sie verschiedene externe Programme oder
Batchdateien starten. Die Programmnamen und Menütexte können Sie in
der Konfigurations-Datei EXTPROG.CNF selbst ändern und eingeben. Eine
vollständige Erklärung dieser Programmfunktion finden Sie auf Seite
254.
8.7. Das Pulldown-Menü Datenbank
Die drei von DATKASSE verwalteten Datenbanken (Kunden, Lieferanten und
Lager) sind vom Aufbau her identisch. In einigen Sonderfunktionen
unterschieden sie sich jedoch. In der Kundendatenbank sind
beispielweise die Fakturierungsfunktionen integriert, die
Lagerdatenbank verfügt zum Beispiel über Funktionen zur
Inventurberechnung oder Warenzu- und Abgang. Auf diese Funktionen wird
jeweils in einem eigenen Kapitel eingegengen. Es folgt nun die
Beschreibung der gemeinsamen Funktionen.
8.7.1. Eintragen
Mit dieser Option wird ein neuer Datensatz in die Datei eingetragen.
Dabei können die üblichen Editiertasten benutzt werden.
Mit den Pfeiltasten wird das Feld angewählt und die Daten eingegeben.
Die Eingabe muß nicht unbedingt mit RETURN abgeschlossen werden. Das
Feld kann auch mit den Pfeiltasten verlassen werden. Die Felder können
auch Windows-Konform mit TAB/Umschalt-TAB angewählt werden. Mit
STRG-Pos1 springt der Cursor auf das erste Feld, mit  STRG-Ende auf
das letzte Feld in der Maske.
Beachten Sie den Unterschied : Mit Pfeil·links/rechts bewegen Sie sich
innerhalb des Feldes, mit Pfeil·hoch/runter von Feld zu Feld.
Wenn die Feldlänge größer als der verfügbare Platz auf dem Bildschirm
definiert wurde dann rollt die Anzeige, wenn Sie den rechten Rand des
Feldes erreicht haben. Sie sehen dabei immer nur einen Ausschnitt des
Feldes. Als Hinweis, daß die Feldlänge zur Zeit größer ist als der
Bildschirmausschnitt erscheint am Ende des Feldes das Zeichen  ».
Wenn Sie innerhalb des Feldes Zeichen löschen dann verschwindet die
Anzeige wieder, sobald die Feldlänge kleiner als der
Bildschirmausschnitt geworden ist.
Je nach Feldtyp findet eine Plausibilitätsprüfung beim Verlassen des
Feldes oder bereits bei der Eingabe statt. In ein Ganzzahl-Feld können
beispielsweise keine Buchstaben eingegeben werden. Nähere Hinweise zu
Feldtypen siehe Seite 94.
Bei einer Eingabe, die nicht zum Feldtyp paßt, erscheint eine
Fehlermeldung. Das Feld kann erst verlassen werden, wenn die Eingabe
korrigiert oder gelöscht wurde.
Das erste definierte Suchfeld muß eingegeben werden, alle anderen
Felder können auch leer bleiben. In DATKASSE ist dies je nach
Datenbank die Kunden-, Lieferanten- oder Artikelnummer.
Mit F2 wird der Datensatz abgespeichert und die Datenbank verlassen.
Mit F3  wird der Datensatz abgespeichert, die Maske geleert und der
nächste kann eingegeben werden.
Als Hilfe kann eine Vorbelegung für die Neueingabe von Datensätzen
definiert werden. (siehe Seite 115).
Wenn Felder der Maske vorbelegt wurden, dann ist die Maske beim Aufruf
der Funktion Eintragen nicht leer, sondern sie enthält bereits die
Vorbelegungen.
Hinweis
Beim Eingeben des ersten Datensatzes sind natürlich keine alten Daten
gespeichert, z.B. keine letzte Kundennummer. Das Programm gibt dann
eine Fehlermeldung aus, die Sie jedoch in diesem speziellen Fall nicht
zu beachten brauchen.
Muster
Für jedes Feld kann ein Muster definiert werden, das bei der Eingabe
in das Feld überprüft wird. Entspricht die Eingabe nicht dem Muster,
erfolgt eine Fehlermeldung. Das Feld kann erst verlassen werden, wenn
die Eingabe korrigiert oder gelöscht wurde.
Zusätzlich zur Mustereingabe können Muß- und Kann-Felder definiert
werden. Der Datensatz kann erst gespeichert werden, wenn alle
Muß-Felder eingegeben worden sind.
Mit der Tastenkombination ALT-F werden die Muster und die Muß- und
Kann-Felder angezeigt. Nach einem Tastendruck verschwindet die Anzeige
wieder.
Bedeutung der Muster :
B       Buchstabe (auch Umlaute)
Z       Zahl
T       Text (alles erlaubt, außer Steuerzeichen)
*       beliebiges Zeichen
 
Das Kennzeichen für Muß-Feld ist M, für Kann-Feld K.
Insbesondere in der Lagerdatenbank von DATKASSE wird von dieser
Möglichkeit Gebrauch gemacht, um zu verhindern, daß unvollständige
Datensätze angelegt werden können.
Liste der Feldtypen
Nr.        Feldtyp    Mögliche Eingaben
1          String     Alle Eingaben möglich
2          Ganzzahl   Ganze Zahlen (z.B. 1000 oder 5)
3          Fließkomma Fließkommazahlen (z.B. 123,45)
4          Bool       Nur (j)a oder (n)ein erlaubt, j oder n werden
                                 auf ja oder nein erweitert
5          Datum      Datumsfeld, 8-stellige Eingabe, z.B. 23.03.97
                                 Eingaben wie 1.5.97 werden auf 8
Stellen
                                 erweitert
6          Währung    Eingaben wie Fließkomma, es wird jedoch
                                 auf 2 Nachkommastellen gerundet,
glatte
                                 Beträge werden mit ,- erweitert, z.B.
wird
                                 aus 10 nach Bestätigung 10,-
8          Memo       Wenn Sie ein solches Feld erreichen, wird
                                 innerhalb der Maske ein Editor
geöffnet,
                                 der wie eine kleine Textverarbeitung
                                 funktioniert. Näheres dazu finden
                                 Sie unter dem Stichwort Memofelder.
Hinweis
Memofelder sind nicht in allen Versionen implementiert.
8.7.1.1. Hinweise zur Lager-Datenbank
Wenn Sie mit Barcodes (EAN oder andere) arbeiten wollen, dann sollten
Sie die Hinweise auf Seite 48 lesen, bevor Sie mit der Erfassung Ihrer
Stammdaten beginnen.
8.7.2. Suchen
Hiermit können Datensätze gesucht werden. Der Cursor kann nur zu den
definierten Suchfeldern bewegt werden. Die Eingabe von Wildcards
(siehe Seite 33) ist bei den Suchbegriffen möglich.
Es kann immer nur genau ein Suchbegriff eingegeben werden. Mit RETURN
oder den Pfeiltasten wird das nächste oder vorherige Suchfeld
angewählt. Wenn Sie ein Suchfeld mit dem gesuchten Begriff ausgefüllt
haben, dann verlassen Sie dieses Feld mit RETURN. Die Suche wird dann
gestartet. Dies kann je nach Rechnerleistung und Datenbestand einige
Sekunden dauern. Bei üblichen Datenmengen von beispielsweise einigen
Tausend Datensätzen treten jedoch keine merkbaren Verzögerungen auf.
Suchvorgänge mit Wildcards dauern prinzipbedingt länger, da hier ein
weniger effizientes Suchverfahren verwendet werden muß.
Wenn bei einer Wildcardsuche mehrere Datensätze gefunden wurden, dann
kann mit den Pfeiltasten durch diese hindurch geblättert werden.
Vorher zeigt DATKASSE die Anzahl der gefundenen Datensätze an. Der
Modus ist hier Suchen/Blättern (siehe Modusanzeige in der rechten
oberen Ecke der Maske). Mit F7 können Sie wieder in den normalen
Blätternmodus schalten.
Falls Sie nach mehreren Suchbegriffen suchen oder Felder verwenden
wollen, die keine Indexfelder sind, dann müssen Sie zur Suche den
Listengenerator benutzten. Dazu lesen Sie bitte auf Seite 216 im
Kapitel über den Listengenerator weiter.
Eine weitere Suchmöglichkeit stellt DATKASSE mit STRG-F6 zur
Verfügung, nämlich die sogenannte Volltextsuche. Volltext bedeutet,
daß bei einem Suchvorgang alle Datenbankfelder nach dem Suchbegriff
durchsucht werden. Dabei ist es unerheblich, ob der Begriff am Anfang
oder irgendwo in der Mitte des Feldes steht. Groß/Kleinschrift ist
ebenfalls nicht relevant.
Die Volltextsuche ist ein sehr mächtiges Werkzeug zum Wiederauffinden
von Daten, von denen das Feld oder die genaue Schreibweise nicht mehr
bekannt ist, denn natürlich können auch Teilwörter eingegeben werden.
Wildcards sind hier jedoch nicht möglich.
Mit der Taste TAB springen Sie nach einer erfolgreichen Volltextsuche
zum nächsten Fundort. Die Suche beginnt immer an der aktuellen Stelle.
Wenn die gesamte Datenbank durchsucht werden soll, müssen Sie zuvor
mit Pos1 zum ersten Datensatz springen.
Die Volltextsuche ist sehr zeitaufwendig. Aus diesem Grund kann sie
jederzeit mit ESC abgebrochen werden.
Sie können die Volltextsuche nur aus dem Blättern-Modus heraus
aufrufen !
8.7.3. Blättern
Wenn Sie diese Option aus dem Menü wählen, dann befinden Sie sich im
Modus Blättern. Das Blättern beginnt am Anfang der Datei. Falls Sie
das Blättern durch den Direktmodus (aus einer anderen Betriebsart
heraus mit F7, z.B. aus Suchen) angewählt haben, dann beginnt das
Blättern beim aktuellen Datensatz.
Sie können also mit der Funktion Datensatz suchen einen bestimmten
Datensatz in die Maske holen. Dann schalten Sie mit F7 auf Blättern
um. Jetzt können Sie ab der aktuellen Stelle vor- und zurückblättern.
Mit den Pfeiltasten können Sie den nächsten, bzw. vorherigen Datensatz
anzeigen lassen.
Die Tasten Bild hoch/runter blättern zehn Datensätze vor und zurück
und die Tasten STRG-Bild hoch/runter hundert Datensätze. Auf diese
Weise ist es möglich, sich schnell innerhalb der Datenbank zu bewegen.
Mit den Tasten Pos1 und Ende, bzw. STRG-Pos1 und STRG-Ende können Sie
zum ersten oder letzten Datensatz springen.
Geblättert wird übrigens genau nach der Sortierung der Suchfelder,
d.h. z.B. nach der Artikelnummer. Mit Tastenkombination ALT-I können
Sie das gerade aktive Suchfeld weiterschalten, in der Artikeldatenbank
beispielsweise also auf die Kurzbezeichnung. Zur Kontrolle erscheint
im nun aktiven Suchfeld kurz eine Zeile mit Sternchen. Beim Blättern
ist nun die Reihenfolge nach der Kurzbezeichnung aktiv.
Die gemachte Einstellung wird bei jedem Neustart von DATKASSE
zurückgesetzt, außer Sie wählen die Option Werte speichern aus dem
Menü Verschiedenes und speichern die Änderung damit dauerhaft.
Falls Sie dies einmal versehentlich getan haben, dann können Sie mit
ALT-I natürlich auch wieder zurück auf die Sortierung nach der Nummer
schalten und dies mit Werte speichern wieder dauerhaft festlegen.
8.7.3.1. Preis-Kalkulation
In der Lager-Datenbank können Sie im Blättern-Modus eine
Preis-Kalkulation durchführen. Sie wird mit ALT-K aufgerufen.
Geben Sie die Faktoren für die drei VK-Preise ein. Das Programm
rechnet nach verlassen der Maske mit F2 den EK-Preis mal dem Faktor
und addiert anschließend noch die Mehrwertsteuer, damit das Ergebnis
als Bruttobetrag erscheint. Das Ergebnis wird sofort in die Datenbank
geschrieben.
Wenn Sie einen der VK-Preise bei der Kalkulation unverändert lassen
wollen, dann lassen Sie das entsprechende Faktoren-Feld leer oder
geben 0,0 ein.
Für eine korrekte Funktion der Kalkulation muß der EK-Preis und das
MwSt.-Kennzeichen für diesen Artikel richtig eingegeben sein.
Die Faktoren können vorbelegt werden, siehe dazu Seite 196.
8.7.4. Sortieren
Diese Option sortiert die Index-Dateien alphabetisch oder numerisch
(je nach Feldtyp) in aufsteigender Reihenfolge. Wenn Sie später in der
Datenbank blättern, dann sehen Sie die Datensätze in der sortierten
Reihenfolge.
Beim Suchen von Datensätzen kann bei einer sortierten Datei ein
effizienteres Verfahren angewendet werden, sodaß die Suche nach
Datensätzen erheblich beschleunigt wird.
Das Sortieren kann je nach Rechnerleistung, Menge der Indexdateien und
Datenbestand einige Sekunden bis einige Minuten dauern. Am Bildschirm
wird dabei die gerade in Arbeit befindliche Indexdatei angezeigt. Das
Sortieren darf unter keinen Umständen abgebrochen werden. Ein
Datenverlust ist dabei sehr wahrscheinlich. Sollte Ihnen dieses
Mißgeschick zum Beispiel durch einen Stromausfall trotzdem einmal
passieren, so wählen Sie beim nächsten Start von DATKASSE die Option
Indexdateien erzeugen aus dem betreffenden Datenbankmenü. Die
Indexdateien werden dann aus der Datendatei neu generiert. In den
meisten Fällen dürfte damit der Fehler behoben sein.
Das Sortieren der Indexdateien muß nur angewählt werden, wenn Daten
aus einer Datei eingelesen wurden oder aus anderen Gründen die
Sortierung der Daten verloren gegangen ist.
Bei der Neueingabe sorgt das Programm automatisch für eine Sortierung
der Indexdateien, ohne daß Sie etwas davon bemerken. Bei großem
Datenbestand kann dies jedoch mit einer Taste abgeschaltet werden, um
die Eingabe der Daten zu beschleunigen. In diesem Fall muß ebenfalls
die o.g. Funktion einmalig nach Abschluß der Datenerfassung ausgeführt
werden.
8.7.5. Komprimieren
Zum Verständnis dieser Option muß man wissen, daß DATKASSE gelöschte
Datensätze nicht wirklich löscht, sondern nur zum Löschen markiert.
Wenn Sie einen Datensatz gelöscht haben, dann können Sie auf diesen
von DATKASSE aus nicht mehr zugreifen. Beim Blättern wird er
übersprungen und eine Suche danach verläuft erfolglos. Genau das
wollten Sie ja mit dem Löschen bezwecken.
Nun würde durch ein wirkliches (d.h. physikalisches) Löschen des
Datensatzes eine Lücke in der Datendatei entstehen. In DATKASSE müßte
eine Lückenverwaltung eingebaut sein, die neue Datensätze in diese
Lücken einsetzt. Dieses Verfahren ist jedoch sehr uneffizient. Deshalb
geht DATKASSE, genau wie die meisten anderen Datenbanken, den oben
beschriebenen Weg.
Mit der Option Komprimieren wird also die aktuelle Datenbank
komprimiert, d.h. alle Lücken werden geschlossen. Das ganze geht
jedoch noch weiter : Die gesamte Datei wird gelesen und neu
geschrieben, wobei zum Löschen markierte Datensätze entfallen. Nach
dem Komprimieren ist die Datendatei auch physikalisch so sortiert wie
die erste Indexdatei.
Das obige Verfahren hat noch einen weiteren Vorteil : Sie können alle
nach der letzten Komprimierung gelöschten Datensätze wieder
entlöschen.  Näheres dazu auf Seite 204.
Den Fortgang des Komprimierens können Sie am Bildschirm verfolgen.
Dabei wird die erledigte Arbeit in Prozent angezeigt. Bitte werden Sie
nicht ungeduldig dabei. Selbst auf einem schnellen Rechner ist mit
einer gewissen Wartezeit zu rechnen.
Brechen Sie unter keinen Umständen das Komprimieren der Datendatei ab.
Ein Abbruch des Komprimierens, z.B. durch einen Stromausfall, hat im
Allgemeinen hundertprozentigen Datenverlust zur Folge.
Aus diesem Grund sollten Sie vor dem Komprimieren eine Datensicherung
durchführen (siehe Seite 205).
8.7.6. Globalfunktionen
Dieser Menüpunkt faßt alle Funktionen zusammen, die sich auf mehrere
Datensätze gleichzeitig auswirken.
8.7.6.1. Konvertieren
Mit dieser Option gibt Ihnen DATKASSE die Möglichkeit, bestimmte
Felder der Datensätze einer Datenbank zu verändern. Dabei können
einfache Formeln verwendet werden.
Sie können beispielsweise ein Fließkommafeld mit einem bestimmten Wert
multiplizieren oder einen Feldinhalt durch neue Daten ersetzen.
DATKASSE führt diese Operation dann für alle oder auch nur für die
selektierten Datensätze durch.
Wählen Sie die entsprechende Option aus dem Menü. Sie sehen nun die
Eingabemaske. Stellen Sie den Cursor in das Feld, welches Sie
konvertieren möchten. Geben Sie nun die Formel ein.
Mit F5 wird das Konvertieren gestartet.
Optional können Sie nun noch eine Selektion nach bestimmten
Datensätzen vornehmen. Für die Bedingungseingabe lesen Sie bitte im
Kapitel über den Listengenerator auf Seite 217 weiter.
F3 zeigt die Feldnummern und Feldtypen an. Die Anzeige verschwindet
nach einem Tastendruck wieder.
8.7.6.2. Formelzeichen
Die folgenden Formelzeichen können beim Konvertieren verwendet werden.
Zeichen         in Feldtyp      Funktion
*               2,3,6           Multiplikation
/               2,3,6           Division
+               2,3,6           Addition
-               2,3,6           Subtraktion
=               1,2,3,4,5,6,7,8 Zuweisung
%               2,3,6           Prozent in Verbindung mit einem
                                der oben stehenden Operatoren
#               1,2,3,4,5,6,7,8 Zuweisung für ein anderes Feld
                                (#5 : diesem Feld wird der Inhalt
                                von Feld 5 zugewiesen)
8.7.6.2.1. Beispiele für die Formeleingabe
Das Feld Umsatz in der Kundenmaske soll in allen Datensätzen auf 0
gesetzt werden :
Geben Sie im Feld Umsatz ein :   =0,0
Im Feld Nettopreis in der Lagermaske sollen die Preise um 2,5 %
angehoben werden :
Geben sie in diesem Feld ein :    +2,5%
In einem Bool'schen Feld (Ja/Nein-Feld) soll der Wert auf nein gesetzt
werden :
Geben Sie in diesem Feld ein :  ="nein"
Ein Textfeld soll nach der Konvertierung leer sein :
Geben Sie in diesem Feld ein :  =""
Hinweis
Gehen Sie mit dieser Option vorsichtig um. Wenn Sie unsicher über den
Erfolg Ihrer Operation sind, legen Sie vorher eine Sicherheitskopie
der Datendatei an (siehe Datensicherung). Eine Konvertierung wie zum
Beispiel -10,0% läßt sich nicht einfach wieder umkehren.
8.7.6.3. Löschen (global)
Mit dieser Option haben Sie die Möglichkeit, mehrere Datensätze in
einem Durchgang zum Löschen zu markieren. Anwendungen hierfür sind zum
Beispiel die Bereinigung des Artikelstamms oder das Löschen von
"toten" (=Null-Umsatz) Kunden aus der Kundendatenbank.
Die Bedingungen werden wie bei der Listenerzeugung eingegeben, lesen
Sie bei Bedarf auf Seite 217 weiter.
Die Eingabe von =0* im Feld Artikelnummer in der Lagerdatenbank löscht
zum Beispiel alle Datensätze, deren Nummer mit einer Null beginnt.
Mit F5 wird der Löschvorgang gestartet. Zuvor können Sie noch
entscheiden, ob bei jedem Datensatz eine Ja/Nein-Abfrage erfolgen
soll.
Hinweis
Diese Funktion ist sehr gefährlich. Bei falscher Bedingungseingabe
können wichtige Daten verloren gehen. Wählen Sie im Zweifelsfall die
Einzelabfrage, um keine Datensätze zu löschen, die noch benötigt
werden und machen Sie vor Ausführung der Funktion in jedem Fall eine
Datensicherung.
Das Programm legt in jedem Fall eine Sicherheitskopie der Datendatei
an. Diese erhält den Namen DBASEx.BAK. Das x steht für die
Datenbanknummer, beginnend bei 0. Wenn Sie versehentlich Datensätze
gelöscht haben, dann kopieren Sie bitte diese Datei über die
Original-Datendatei, also z.B. DBASE0.DAT.
Anschließend müssen Sie noch die Indexdateien neu erzeugen, da von
diesen keine Kopie angelegt wird.
8.7.6.4. Gruppenänderung (Preise)
Jeden Datensatz in der Artikeldatenbank können Sie einer Gruppe von 1
bis 999 zuordnen. Sie haben damit die Möglichkeit, Artikel mit
gleichen EK- und/oder VK-Preisen in einem Durchgang zu ändern.
Diese Funktion kann zum Beispiel bei Sonderaktionen sehr gut
eingesetzt werden. Voraussetzung dafür ist natürlich, daß Sie die
betreffenden Artikel einer eindeutigen Gruppe zugeordnet haben.
Beispiel
Sie haben eine bestimmte Schokoladenmarke im Programm. Diese hat 25
Sorten, die alle den gleichen Einkaufs- und Verkaufspreis haben. Diese
25 Sorten sind natürlich als verschiedene Artikel angelegt. Sie haben
diesen Artikeln die Gruppennummer 39 gegeben (Beispiel).
Nun haben Sie eine Angebotsaktion mit einem verminderten
Verkaufspreis. Da Sie eine große Menge eingekauft haben, ist während
des Angebots auch der Einkaufspreis geringer.
Statt nun alle 25 Artikel einzeln zu ändern können Sie die Funktion
Gruppenänderung für diesen Zweck einsetzen.
In dieser Maske geben Sie zu ändernde Gruppennummer sowie die neuen
EK- und VK-Preise ein.
Mit Abfrage können Sie festlegen, ob DATKASSE bei jedem Datensatz, der
die eingegebene Gruppennummer enthält, zur Sicherheit noch einmal
nachfragt, ob die Änderung erfolgen soll. Diese Möglichkeit sollten
Sie zumindest bei den ersten Durchläufen benutzen, um zu verhindern,
daß unerwünschte Datensätze verändert werden. Wenn das Feld Abfrage
auf Ja gesetzt wird, dann zeigt DATKASSE beim Durchlauf jeden
Datensatz in seiner Maske an und fragt, ob die Änderung ausgeführt
werden soll.
Unabhängig von der Abfrage-Option verändert DATKASSE aber in jedem
Fall ausschließlich die Datensätze, die mit der Gruppennummer
übereinstimmen.
Nach Bestätigung der Sicherheitsabfrage liest das Programm sämtliche
Datensätze und ändert bei Übereinstimmung der Gruppennummer die
Preisfelder. Im Netzbetrieb kann dies auch erfolgen, während  Kassen
geöffnet sind.
Hinweise
Wenn Sie ein Preisfeld leer lassen, dann wird dieses nicht in den
Stammdaten verändert.
Wichtig
Gehen Sie mit dieser Funktion sorgfältig um. Insbesondere achten Sie
genauestens auf die Zuordnung zu einer Gruppe, da das Programm sich
nur an dieser Gruppennummer orientieren kann.
Vergeben Sie in jedem Fall für jede Gruppe einen Namen, um zu
verhindern, daß Sie versehentlich eine falsche Gruppennummer eingeben.
(siehe Seite 196). Der vergebene Gruppenname wird in der Maske zur
Kontrolle mit angezeigt.
8.7.7. Zeigen
Diese Funktion steht nur in der Lagerdatenbank zur Verfügung. Sie
erlaubt eine selektierte Übersicht zur Lagerdatenbank in Tabellenform.
Angezeigt werden die ersten beiden Felder, d.h. die Artikelnummer und
die Kurzbezeichnung sowie der Bestand und der Preis.
Nach Auswahl der Option können Sie ein Suchmuster (Wildcard) eingeben.
Die Eingabe von 345* gibt zum Beispiel alle Artikel aus, deren
Artikelnummer mit 345 beginnt. Ein * als Suchmuster gibt alle Artikel
aus. Bitte beachten Sie, daß maximal 1.500 Datensätze angezeigt werden
können. Begrenzen Sie die Menge also gegebenenfalls durch ein
Suchmuster.  Hinweise zur Suchmustereingabe (Wildcard) finden Sie auf
Seite 33.
Je nachdem, welchen Index (0 oder 1) Sie im Feld Index eingegeben
haben, wird die Liste nach der Artikelnummer (0) oder nach der
Kurzbezeichnung (1) sortiert ausgegeben.
Wenn Sie in der Tabelle einen Datensatz mit RETURN auswählen, gelangen
Sie direkt in den Blättern-Modus der Datenbank, wobei der aktuelle
Datensatz der Ausgewählte ist.
Innerhalb der Tabelle können Sie mit F6 auch nach Volltext suchen
(siehe auch Seite 95). Geben Sie den Suchbegriff ein
(Groß/Kleinschreibung ist nicht relevant). Wenn dieser Begriff
irgendwo in den Feldern Kurzbezeichnung, Bezeichnung 1, Bezeichnung 2
oder Bemerkungen steht, dann springt der Balken zu diesem Datensatz.
Mit der Taste TAB können Sie zum nächsten Fundort springen. Die Suche
beginnt an der aktuellen Position. Springen Sie bei mehrfacher Suche
gegebenenfalls mit Pos1 zum Anfang der Tabelle zurück.
Hinweis
Da für die Volltextsuche jeder Datensatz komplett gelesen werden muß,
kann die Suche bei großen Datenbanken einige Zeit dauern.
8.7.8. Daten Import/Export
Mit Hilfe dieser beiden Funktionen können Sie Daten aus anderen
Datenbanken einlesen, bzw. Daten von DATKASSE für andere Datenbanken
zum Einlesen vorbereiten.
Dabei wird das weit verbreitete Export-Format von DBase benutzt. Es
handelt sich nicht um echte DBase-III-Dateien, sondern um ein reines
Textformat, auch ASCII-Format genannt.
Wie üblich wählen Sie die Export-/Importdatei durch Eingabe des
Dateinamens, oder, falls Sie ein Wildcardzeichen verwendet haben, aus
der Verzeichnis-Box aus. Das zu verwendende Profil wählen Sie in
gleicher Weise aus. Näheres zu Export/Import-Profilen siehe nächste
Seite.
In DATKASSE darf das erste Suchfeld nicht leer bleiben (was auch wenig
sinnvoll ist). Sie müssen also unbedingt darauf achten, daß diese
Bedingung in  der Quelldatenbank erfüllt ist.
Eingelesene Daten werden nach folgendem Verfahren eingelesen:
1.:
Der Datensatz ist noch nicht vorhanden (Kriterium ist der erste
Suchbegriff, also z.B. die Artikel- oder Kundennummer). In diesem Fall
wird der Datensatz angehängt.
2.:
Der Datensatz ist bereits vorhanden. DATKASSE liest in diesem Fall nur
die Felder VK-Preis 1 bis 3, und die Bezeichung 1 und 2 ein und
überschreibt die Werte des vorhandenen Datensatzes.
Auf diese Weise kann beispielsweise eine zentrale Erfassung von
Datensätzen und eine zentrale Preispflege stattfinden. Die geänderten
Daten können dann über eine Diskette eingelesen werden, ohne z.B. die
lokalen Artikelbestände zu verändern.
Hinweis
Eine Überprüfung auf korrekten Feldtyp findet nicht statt. Für die
Integrität der Quelldaten sind Sie in diesem Fall selbst
verantwortlich. Wenn Sie nicht hundertprozentig sicher sind, ob diese
Bedingung erfüllt ist, dann sollten Sie eine Sicherheitskopie Ihrer
Daten- und Indexdateien anlegen. Zwar werden Ihre eigenen Daten beim
Anhängen von inkonsistenten Daten nicht beschädigt, jedoch kann es
schwierig werden, die falschen Daten wieder zu entfernen.
Nach Abschluß des Einlesevorgangs zeigt DATKASSE an, wieviele
Datensätze eingelesen, bzw. aktualisiert wurden.
8.7.8.1. Profildatei bearbeiten
Eine vorhandene Profildatei können Sie damit bearbeiten. Dazu wird der
im Menü Verschiedenes/Dateinamen-Pfade eingestellte Editor benutzt.
8.7.8.2. Profildatei erzeugen
Mit dieser Funktion legen Sie ein immer wieder verwendbares Profil für
den Datenimport oder Export an.
Damit ist es möglich Daten mit Programmen auszutauschen, die das
sogenannte DBase-Export-Format lesen und schreiben können. Es handelt
sich dabei um ein reines Textformat, auch ASCII genannt.
Der erste Schritt ist die Vergabe eines Dateinamens. Geben Sie den
Namen (mit der Endung .PRF) ein oder wählen Sie ein vorhandenes Profil
zum Überschreiben.
Nun folgt die Feldauswahl. Sie sehen eine Liste mit allen Feldern der
betreffenden Datenbank. Wählen Sie die gewünschten Felder in der
richtigen (d.h. benötigten) Reihenfolge mit den Pfeiltasten und RETURN
aus. Bereits ausgewählte Felder werden mit einem Häkchen markiert. Es
ist jedoch durchaus möglich, Felder mehrfach auszuwählen.
Im unteren Fenster sehen Sie die bisher ausgewählten Felder. Ein
Leerfeld (Platzhalter) können Sie mit dem entsprechenden (d.h. dem
letzten) Eintrag in der Feldliste erzeugen. Beim Export wird dann ein
Leerfeld geschrieben. Beim Import wird dieses Feld ignoriert. Auf
diese Weise können Sie mit Datenbanken Daten austauschen, auch wenn
nicht alle Felder identisch oder einige Felder nicht vorhanden sind.
Wenn Sie alle Felder ausgewählt haben dann drücken Sie F2.
In der nun folgenden Maske legen Sie noch verschiedene Einstellungen
für den Export/Import fest. I.A. sollten dabei die Vorbelegungen
funktionieren. Da es aber zum Beispiel beim Einschließen von Feldern
in Gänsefüßchen kein einheitliches Konzept gibt, können Sie hier für
jeden Feldtyp getrennt diese Einstellung machen.
Beim Trennzeichen ist folgendes zu beachten:
Wenn Sie nicht ausschließen können, daß in Ihren Feldern (insbesondere
Texfeldern) das Trennzeichen vorkommt, dann müssen Sie ein anderes
Trennzeichen verwenden.
Beispiel:
Das Komma (ASCII-Wert 44) wird häufig verwendet. Wenn nun aber in
einem Textfeld Kommas vorkommen, dann führt dies zu Schwierigkeiten
bei der Datenübertragung. Gut geeignet ist beispielsweise TAB
(ASCII-Wert 9). Dieses Zeichen kann nicht in Textfeldern vorkommen.
8.7.8.3. Daten über Filter exportieren
Mit diesem Menüpunkt können Sie Ihre eigenen Daten über einen der
Importfilter in das jeweilige Format des Filters exportieren (weitere
Informationen zum damit zusammenhängenden Thema Extern-Datenbanken und
Import-Filter finden Sie auf Seite 235).
Wenn Sie auch Hersteller sind, haben Sie damit z.B. die Möglichkeit,
Ihren Kunden bestimmte Artikeldatensätze in einem Standard-Format auf
Diskette zur Verfügung zu stellen.
Zunächst müssen Sie den gewünschten Filter auswählen. Dies geschieht
in der gleichen Weise wie beim Import von Daten mit Hilfe eines
Filters.
Im folgenden Schritt geben Sie den Namen der Ausgabedatei ein (bei
Bedarf mit Pfad, z.B. A:). Mit dem Eintrag im zweiten Feld
(EK-Preisfeld) können Sie festlegen, wie das Feld EK-Preis in der
Zieldatei bestückt werden soll. Vorbelegt ist EK, d.h. der Inhalt des
EK-Preis-Feldes von DATKASSE wird in das Feld EK in der Zieldatei
exportiert.
Wenn Sie Daten an eigene Kunden übergeben, dann können Sie durch
Eingabe von 1,2 oder 3 erreichen, daß beim Export nicht Ihr eigener
EK, sondern der Inhalt des Feldes VK-Preis 1, 2 oder 3 exportiert
wird.
Da diese Felder Bruttopreise enthalten, wird der EK-Preis auf Basis
der aktuellen MwSt.-Sätze zurückgerechnet.
Die Maske verlassen Sie wie üblich mit F2 oder durch Bestätigen des
letzen Feldes mit RETURN.
Hinweis: Voraussetzung für den Export des EK-Feldes ist natürlich, daß
im Zielformat ein Entsprechung dafür existiert. Hat das Zielformat gar
kein Feld für den EK-Preis, dann ist die Eingabe in der Maske ohne
Bedeutung.
Durch Ausfüllen der nun erscheinenden Bedingungs-Maske können Sie
festlegen, welche Datensätze exportiert werden sollen. So können z.B.
durch Eingabe einer Warengruppe nur bestimmte Artikel exportiert
werden.
Weitere Hinweise zu Bedingungen finden Sie auf Seite  217 im Kapitel
über den Listengenerator.
8.7.9. Bestand Zu-/Abgang
Mit Hilfe dieser Funktionen können Sie schnell Lagerzu- und
Lagerabgänge eingeben. Der Abgang ist unabhängig vom
Rechnungsschreiben, bei dem Sie ja auch einen automatischen
Lagerabgang einstellen können.
Beim Lagerab- bzw. Zugang werden zur Kontrolle einige Felder des
Datensatzes angezeigt. Beim Abgang erfolgen Warnungen, wenn der
Mindestbestand unterschritten oder Bestand 0 erreicht wird.
Um einen Zu- oder Abgang einzugeben wählen Sie die entsprechende
Option aus dem Menü und geben die Artikelnummer und die Anzahl ein.
Zur Kontrolle wird im unteren Teil der Maske bis zu 4 Felder des
Datensatzes angezeigt. Bestätigen Sie die Eingabe mit J oder RETURN,
anschließend können Sie sofort den Nächsten eingeben.
Beim Lagerabgang wird angezeigt wenn der Bestand 0 erreicht hat oder
der Bestand geringer als die Abgangsmenge ist.
Wenn ein Feld Mindestbestand definiert ist (wie in der mitgelieferten
Lagermaske), dann wird auch die Unterschreitung des Mindestbestandes
angezeigt.
Falls Sie die Artikelnummer nicht auswendig wissen, dann können sie
auch hier Suchmuster (Wildcards) verwenden. Näheres dazu siehe Seite
33.
Durch Ausfüllen der Felder Preis und/oder Lieferant werden die
entsprechenden Felder in der Lagerdatenbank auf den neuesten Stand
gebracht. So können Sie beim Zubuchen von Artikeln auch gleich den
Preis und/oder den Lieferant aktualisieren. Wenn der betreffende
Artikel über eine Wildcard-Kombination ausgewählt wurde, schlägt das
Programm die bisherigen Feldinhalte vor.
Bitte beachten Sie in diesem Zusammenhang auch die Funktion
Lieferanten/EK-Preise auf Seite 135. Bei einem Lagerzugang wird diese
Tabelle automatisch geführt.
8.7.9.1. Protokoll drucken
DATKASSE protokolliert auf Wunsch jede Lagerbewegung (siehe
Grundeinstellungen auf Seite 186).
Mit dieser Option können Sie das Protokoll ausdrucken oder dieses
anzeigen lassen. Dabei kann ein beliebiger Zeitraum gewählt werden.
Geben Sie nach Auswahl der Option den gewünschten Zeitraum ein.
Vorgeschlagen wird jeweils der aktuelle Monat. Die erzeugte Liste
können Sie wie üblich drucken oder anschauen.
Nach dem Druck des Protokolls können Sie entscheiden, ob die Daten
gelöscht werden können. Dies sollte von Zeit zu Zeit geschehen, damit
die Dateien nicht zu groß werden.
8.7.9.2. Lieferanten/Preise eingeben
Diese Option könnte man auch als Preislisten-Funktion bezeichnen. Sie
ist in erster Linie dafür gedacht, um erhaltene Preislisten von
Lieferanten schnell zu erfassen.
Eingegeben wird die eigene Artikelnummer, der Lieferant und der
aktuelle Preis. Eine kurze Bemerkung kann ebenfalls erfaßt werden. Die
eingegebenen Daten werden in den Lieferanten-/Preisdaten zu dem
betreffenden Artikel gespeichert.
Bei der Eingabe der Artikelnummer und des Lieferanten sind wie üblich
Suchmuster (Wildcards) möglich. Dies gilt sowohl für die Artikelnummer
wie auch für das Feld Lieferant.
8.7.10. Lagerwert (Inventur)
DATKASSE bietet Ihnen mit dieser Option die Möglichkeit auf einfache
Weise Ihren Lagerwert zu berechnen.
Nach Auswahl der Option aus dem Menü können Sie entscheiden, ob eine
ausführliche Lagerliste mit Wertberechnung anhand des Bestandes jedes
einzelnen Artikels erstellt werden soll, oder ob Sie nur einen
Überblick auf dem Bildschirm haben wollen.
Angezeigt wird in jedem Fall die Anzahl der Datensätze, der
Lagergesamtwert und die Anzahl der Datensätze, bei denen DATKASSE ein
Fehlen von Preis und/oder Bestand festgestellt hat. Diese Datensätze
werden auf jeden Fall in der Fehlerdatei von DATKASSE, d.h. in
FEHLER.TXT festgehalten.
Durch Beantwortung der nächsten Frage mit Ja können Artikel mit
Bestand 0 oder fehlendem Bestand unterdrückt werden. Dadurch können
Sie erreichen, daß die Liste nicht so lang wird. Bedenken Sie bitte
dabei aber, daß DATKASSE nun nicht mehr feststellen kann, ob
vielleicht ein Bestand aus Versehen nicht vorhanden ist.
Werden Sie bitte nicht ungeduldig bei der Berechnung des Lagerwertes.
Besonders wenn zusätzlich die Datei erstellt wird, kann die Berechnung
schon eine gewisse Zeit dauern. Sie können die laufende Berechnung
jedoch jederzeit mit ESC ohne nachteilige Auswirkungen abbrechen. Die
Ausgabedateien werden in diesem Fall wieder gelöscht.
8.7.11. Vorbelegung ändern
Mit dieser Funktion legen sie fest, welche Felder einer Maske bei der
Neueingabe bereits vorbelegt werden sollen.
Sinnvoll ist dies zum Beispiel bei der Vergabe von Kunden- oder
Artikelnummern, beim Datum, usw.. Für die gängigsten Anwendungen
existieren Synonyme, zum Beispiel für das Datum oder die nächste
Nummer. Als Vorbelegung können Sie ganz normalen Text oder ein Synonym
einsetzen.
Beispiel:
Wenn Sie 90 Prozent Ihrer Artikel von ein und demselben Lieferanten
beziehen, dann wäre es sinnvoll, diesen Lieferanten als Vorbelegung
einzusetzen und nur bei Abweichungen Änderungen vorzunehmen.
Liste der Synonyme
Synonym Bedeutung/Reaktion
$DATUM  setzt das aktuelle Tagesdatum in das Feld ein
$NEXT   liest aus der Datei mit den letzten Eintragungen
        die letzte Nummer, inkrementiert diese um 1
        und setzt diese in das Feld ein
$LAST   setzt die letzte Nummer ein
Die Synonyme $NEXT und $LAST funktionieren nur bei Ganzzahl (Integer)
und Fließkommafeldern.
$NEXT können Sie zum Beispiel zur automatischen Vergabe Ihrer Artikel-
oder Kundennummern verwenden.
Bei Datumsfeldern ist es zusätzlich noch möglich einen Faktor
einzugeben. Das Synonym $DATUM+10T setzt beispielsweise in das
betreffende Feld das aktuelle Datum plus 10 Tage ein. Unterstützt
werden noch W für Wochen und M für Monate. Der Zeitraum ist jedoch auf
30 Tage begrenzt. Ein Abziehen vom aktuellen Datum ist natürlich auch
möglich. In diesem Fall verwenden Sie als Operator das Minuszeichen.
Hinweis
Beim Eingeben des ersten Datensatzes sind natürlich keine alten Daten
gespeichert. Das Programm gibt dann eine Fehlermeldung aus, die Sie
jedoch nicht zu beachten brauchen.
8.7.12. Mindestbestandsliste
Diese Option steht nur in der Lagerdatenbank zur Verfügung. Sie
erstellt eine Liste mit den Lagerartikeln, bei denen der
Mindestbestand unterschritten wurde.
Voraussetzung dafür ist, daß ein Feld Mindestbestand vorhanden ist. In
der Standard-Lagermaske ist dies der Fall.
Geben Sie nach Aufruf der Funktion aus dem Pulldown-Menü einen
Dateinamen für die Ausgabedatei ein. Wie üblich können Sie den
Dateinamen aus den vorhandenen Dateien in der Verzeichnisbox
auswählen. Wenn Sie eine vorhandene Datei wählen, dann wird beim
Erzeugen der Liste der alte Inhalt der Datei gelöscht.
In die generierte Liste wird der Bestand und Mindestbestand, die
Artikelbezeichnung und Artikelnummer eingetragen.
Falls ein Feld Bestellvorschlag definiert wurde, wird auch dieses in
die Liste aufgenommen. In der Standard-Lagermaske heißt dieses Feld
Bestellmenge.
Der Fortgang der Operation wird am Bildschirm angezeigt. Zu jedem
Zeitpunkt kann die Funktion mit ESC abgebrochen werden.
Am Ende der Generierung können Sie wie üblich entscheiden, ob Sie die
Datei drucken oder nur ansehen wollen.
Hinweis
Artikel, die als Stückliste gekennzeichnet sind, erscheinen nicht auf
der Mindestbestandsliste, auch wenn ihr Bestand kleiner dem
Mindestbestand ist.
8.7.13. Aufkleber
Mit Hilfe dieser Option können Sie Aufkleber drucken. Die Aufkleber
können beliebige Felder aus der aktuellen Datenbank enthalten.
Zuerst einige grundlegende Informationen zum Aufkleberdruck:
Diese in DATKASSE integrierte Funktion eignet sich ausschließlich für
Endlos-Etikettendruck mit einem Matrixdrucker. Für den Etikettendruck
auf Tintenstrahl- oder Laserdruckern kommt zum Beispiel das optional
lieferbare Barcode-Druckmodul in Frage (siehe Seite 125) oder auch der
Druck auf einen speziellen Etikettendrucker. DATKASSE kann
beispielsweise direkt auf den EPSON TML-60 Etiketten mit Barcode,
Preis und Bezeichnung drucken.
Bei dem normalen Aufkleberdruck legen Sie ähnlich wie beim
Listengenerator  für jeden Aufklebertyp ein Formular an. Die
Aufkleberformulare haben die Endung .LAB (für Label).
Zum Anlegen eines Formulars können Sie zum Beispiel die Option Datei
editieren aus dem Menü Datei verwenden.
Wie bei allen anderen Formularen in DATKASSE handelt es sich bei den
Formularen für Aufkleber um reine Textdateien (auch ASCII genannt).
Diese können also mit jedem Editor bearbeitet werden. Der bei MS-DOS
mitgelieferte EDIT.COM ist dafür gut geeignet.
Als Platzhalter für ein Feld wird auch hier das Zeichen # verwendet.
Danach folgt die gewünschte Feldnummer. Die Felder können
nebeneinander und/oder untereinander plaziert werden. Bitte beachten
Sie die Länge der Felder beim Plazieren. Bei Überschneidungen kommt es
sonst zu Verschiebungen der Felder.
In Aufkleberformularen wird nur die Formatanweisung schrift
unterstüzt, mit der Sie den Grundschrifttyp der Aufkleber wählen
können.
Eine Formatanweisung wird mit dem Zeichen % eingeleitet. Bitte
beachten Sie, daß Formatanweisungen  klein geschrieben werden müssen.
Nach der Formatanweisung schrift folgt die Nummer der Schriftart. Die
Zählung beginnt bei 0, d.h. die Zeile %schrift 1 stellt die zweite
Schriftart ein.
Die Angabe der Schriftart ist optional, d.h. bei fehlendem
Schriftartkommando werden die Aufkleber in der Schrift gedruckt, die
zuletzt am Drucker eingestellt worden ist.
Um den Abstand der Aufkleber auf der Bahn zu erreichen müssen Sie im
Aufkleberformular eine entsprechende Anzahl Leerzeilen einfügen.
Eine typische Aufkleber-Formatdatei sehen Sie im folgenden.
%schrift 1
        #1                              #0
        #2
        #3
        #9
Dies könnte zum Beispiel eine Datei zum Drucken von Artikelaufklebern
sein, bei der in Feld 0 die Artikelnummer, in Feld 1 die
Kurzbezeichnung, in den Feldern 2 und 3 die vollständige Bezeichnung
und in Feld 9 der Preis steht.
8.7.13.1. Aufkleber drucken
Nach Auswahl der Option müssen Sie ein Aufkleberformular (*.LAB)
auswählen. Danach geben Sie die Bedingungen für die Auswahl der
Datensätze ein. Lesen Sie dazu bitte die Informationen zur
Bedingungseingabe auf Seite 217.
Nach Eingabe von F5 erstellt DATKASSE die Druckdatei für den
Aufkleberdruck. Die erzeugte Datei können Sie sich auch hier vor dem
Drucken anschauen. Durch Eingabe von ESC wird in jeder Situation die
Funktion abgebrochen.
8.7.14. Stücklisten
Mit Hilfe dieser Funktion können Sie Lagerartikel aus anderen Artikeln
zusammenstellen. Beispielsweise besteht ein PC aus Hauptplatine,
Laufwerken, Tastatur und verschiedenen Steckkarten oder eine
Getränkekiste besteht aus dem Leerträger und 12 Flaschen.
Stücklisten werden bei der Rechnungserstellung wie normale Artikel
behandelt, d.h. Sie geben lediglich die Artikelnummer der Stückliste
ein. Beim Ausbuchen der Lagerartikel wird die Stückliste dann zerlegt
und die Bestandteile einzeln ausgebucht.
In einer Lagerwertberechnung (Inventur) wird der Bestand einer
Stückliste nicht berücksichtigt, da ja bereits die einzelnen
Bestandteile in die Wertberechnung eingehen.
Wenn Sie die Option Stücklisten verwenden wollen, dann muß Ihre
Lagermaske ein Feld Stückliste enthalten. Dies ist bei der der
Standard-Lagermaske von DATKASSE der Fall.
Die Funktion Stücklisten ist durchgängig in DATKASSE implementiert.
Das hat zur Folge, daß Sie z.B. auch beim Lagerzugang Stücklisten
verwenden können. DATKASSE bucht also nach Eingabe einer Stückliste
alle Mitglieder der Stückliste, d.h. die Einzelartikel, in das Lager
zu.
Hinweis
Verschachtelte Stücklisten sind nicht möglich. Das heißt, eine
Stückliste kann nicht weitere Stücklisten als Artikel enthalten. Diese
Möglichkeit bleibt einer späteren Version von DATKASSE vorbehalten.
Um eine Stückliste zu erzeugen gibt es zwei Möglichkeiten.
Erstens : Sie wählen die Option Stücklisten aus dem Menü des Lagers.
Oder: Sie drücken im Blättern-Modus in der Lagerdatenbank die Taste
F10 und wählen die Option Stücklisten aus diesem Menü aus. Der
Unterschied besteht darin, daß Sie bei der ersten Methode noch die
gewünschte Artikelnummer eingeben müssen (Wildcards sind auch hier
erlaubt). In der zweiten Version verwendet DATKASSE den aktuellen
Artikel. Zuvor muß  jedoch die Frage Soll der Artikel eine Stückliste
werden ? mit ja beantwortet werden.
Wenn bereits Artikel in die Stückliste aufgenommen wurden, dann
erscheinen diese im unteren Teil des Stücklistenfensters, welches sich
nun geöffnet hat. Im oberen Teil finden Sie die wichtigsten Felder des
Artikels, bzw. der Stückliste.
In der rechten oberen Ecke sehen die Anzahl der Artikel in der
Stückliste und die laufende Nummer des aktuellen Artikels.
Der aktuelle Kalkulationspreis der Stückliste (d.h. die Summe der
EK-Preise) wird ständig im oberen Teil des Fensters mitkalkuliert.
Beim Speichern der Stückliste wird der kalkulierte EK-Preis in den
Datensatz geschrieben.
In der Auswahlmaske für Lagerartikel bei der Rechnungserstellung und
der Funktion Zeigen im Popupmenü des Lagers werden Stücklisten mit
einem großen S am rechten Rand des Auswahlfensters gekennzeichnet.
Mit der Taste F5 oder Einfg können Sie nun Artikel in die Stückliste
aufnehmen. Geben Sie dazu die gewünschte Artikelnummer ein. Auch hier
sind Wildcardzeichen möglich, um den gesuchten Artikel aus einem
Fenster auszuwählen. Da in der Wildcardauswahl nur 1.000 Datensätze
angezeigt werden können, müssen Sie gegebenenfalls die Auswahl durch
genauere Angabe des Suchmusters eingrenzen.
F8 oder Entf löscht den aktuellen Artikel aus der Stückliste.
Mit + und - können Sie die Stückzahl des aktuellen Artikels verändern.
Natürlich können Sie den gleichen Artikel auch mehrfach in eine
Stückliste aufnehmen. In diesem Fall wird aber unnötig Speicherplatz
verbraucht.
Negative Mengen sind selbstverständlich ebenfalls erlaubt. In diesem
Fall wird beim Verkauf der Stückliste der betreffende Artikel mit der
eingetragenen Menge in das Lager zurückgebucht.
Pos1 springt an den Beginn, Ende zum letzen Artikel der Stückliste.
F2 speichert die gemachten Änderungen ab.
Mit F10 können Sie eine vorhandene Stückliste kopieren. Diese
Möglichkeit ist dann sehr hilfreich, wenn Sie viele ähnliche
Stücklisten anlegen wollen. Geben Sie die Artikelnummer der Stückliste
ein, von der Sie die Artikel in die aktuelle Stückliste übernehmen
wollen. In dieser Funktionen können Sie natürlich auch Wildcards
verwenden.
Wenn Sie eine Artikelnummer, d.h. das Indexfeld eines Lagerdatensatzes
ändern, wird auch die Stücklistendatei entsprechend geändert. Dies
kann je nach Datenbestand einige Sekunden dauern.
8.7.14.1. Stückliste bearbeiten
Diese Option ist prinzipiell identisch mit der direkten Bearbeitung
einer Stückliste in der Lagermaske. Der Unterschied besteht darin, daß
Sie nun noch den Artikel, bzw. die Stückliste auswählen müssen, die
Sie bearbeiten wollen. Auch hier können Sie selbstverständlich
Wildcardzeichen für die Auswahl benutzen.
8.7.14.2. Stücklisten neu kalkulieren
Wenn Sie bei einem Artikel den EK-Preis ändern, dann werden die
Stücklisten, die diesen Artikel enthalten, nicht automatisch geändert.
Mit der Option Stücklisten neu kalkulieren erreichen Sie, daß die
Preise aller Stücklisten neu kalkuliert und die Änderungen in die
Lagerdatenbank geschrieben werden.
8.7.14.3. Hinweise zur Verwendung von Stücklisten
Wenn Sie viele Änderungen an Ihren Stücklisten vorgenommen haben, dann
ist die entsprechende Datendatei sehr stark zerstückelt. Dies erhöht
die Zugriffszeiten und benötigt zusätzlichen Speicherplatz auf Ihrer
Festplatte. Rufen Sie aus diesem Grund von Zeit zu Zeit die Option
Komprimieren aus dem Menü des Lager auf. Dabei wird auch die
Datendatei der Stücklisten komprimiert.
Beim Kopieren eines Lager-Datensatzes wird eine eventuell vorhandene
Stückliste nicht mitkopiert. DATKASSE macht Sie auf diesen Umstand
durch eine Meldung aufmerksam. Das Stücklistenfeld des kopierten
Datensatzes wird auf Nein gesetzt.
Um auch die Stückliste zu kopieren wählen Sie nun die Option
Stücklisten aus dem Popmenü. Beantworten Sie die Frage Soll der
Artikel eine Stückliste werden ? mit Ja. Nun verwenden Sie die
Funktion Kopieren, um die Stückliste zu kopieren (siehe oben).
8.7.15. Barcode-Druck
In diesem Kapitel wird das optional lieferbare Modul zum Druck von
Barcode-Etiketten auf Matrix-, Tintenstrahl- und Laserdruckern
beschrieben.
8.7.15.1. Funktionsbeschreibung
Das Modul kann auf Laser- Deskjet- sowie Matrixdruckern Barcodes
ausgeben. Matrixdrucker sind wegen der schlechteren Qualität jedoch
nur eingeschränkt geeignet. Insbesondere 9-Nadel-Drucker produzieren
nur selten eine annehmbare Qualität. Gut Erfahrungen liegen mit Epson
24-Nadel-Druckern vor (Reihe LQ5xx und LQ8xx, bzw. die A3-Modelle
dieser Reihe).
Optimal ist ein Laserdrucker (HP-kompatibel), aber auch mit
Deskjet-Druckern ist die Qualität gut. Nicht geeignet sind die neuen
Modelle der HP Deskjet-Reihe (ab Modell 600), da diese nur noch für
Windows optimiert worden sind. Aus Kostengründen wurden bei diesen
Modellen diverse fest eingebaute Fonts und weitere Funktionen
eingespart, die nun der Windows-Druckertreiber übernimmt. Dies hat zur
Folge, daß diese Modelle nicht mehr, bzw. nur sehr eingeschränkt mit
dem Barcode-Druckmodul eingesetzt werden können.
Je nach Druckermodell sind einige Einschränkungen zu beachten. Da
Deskjet- und Matrixdrucker das Papier nicht rückwärts transportieren
können, ist es bei diesen Modellen und bei mehrbahnigen Etikettenbögen
nur möglich, gleiche Barcodes in einer Reihe zu plazieren.
Wenn Sie also einen Bogen mit 2 Bahnen verwenden, dann kann das Modul
bei diesen Druckern in jeder einzelnen Bahn nur gleiche Barcodes
drucken. Aus diesem Grund können Sie bei der Eingabe der
Barcode-Anzahl nur Werte eingeben, die sich durch die Bahnenanzahl
teilen lassen.
Da Laserdrucker i.A. Seitendrucker sind, besteht diese Einschränkung
hier nicht. Hiermit können beliebige Barcodes in einer Reihe plaziert
werden.
Der Barcode-Druck arbeit mit Layoutdateien. In diesen wird das
Etiketten-Format beschrieben. Die meisten Layoutdateien sind für
Laser- und Tintenstrahldrucker vorgesehen. Einige eignen sich auch für
Matrixdrucker. Bei der Auswahl sehen Sie außerdem die Bestelnummer von
Zweckform.
Je nach Etikettenformat können zusätzliche Felder der Datenbank mit
auf das Etikett gedruckt werden (z.B. Artikelbezeichnung und Preis).
Dies wird ebenfalls in den  Layout-Dateien (*.LAY) festgelegt. Wie bei
unseren Programmen üblich handelt es sich hierbei um ASCII-Dateien,
die mit jedem Editor (nicht Textverarbeitung) bearbeitet werden können
(z.B. EDIT von MSDOS).
Die Layout-Dateien enthalten erklärende Kommentare. Interessant für
Sie ist z.B. die Zeile 23: Hier legen Sie die Felder fest, die mit auf
das Etikett gedruckt werden sollen. Die Feldnummern entnehmen Sie
bitte einem Maskenreport (Funktion Maskenreport, siehe Seite 201).
Bei Bool'schen Einstellungen (Ja/Nein) bedeutet eine 1 Ja und eine 0
Nein.
An den Positions-Angaben (x-Tabs, y-Tabs) sollten Sie keine Änderungen
vornehmen.
Die Voreinstellungen für den Barcode-Druck werden im Menü
Verschiedenes/Grundeinst./Barcode-Druck eingegeben (siehe Seite 193).
Für maximale Flexibilität gibt es 2 verschiedene Verfahren, um
Barcodes mit diesem Modul zu drucken.
Verfahren 1:
Bei dieser Methode werden die zu druckenden Barcode-Etiketten im
Blätternmodus der Datenbank ausgewählt. Holen Sie also den gewünschten
Datensatz auf den Bildschirm. Es ist dabei unerheblich, ob Sie zur
gewünschten Stelle der Datenbank Blättern oder Suchen verwenden.
Wenn Sie den Datensatz auf dem Bildschirm sehen, dann geben Sie ALT-B
ein. Das Programm fragt Sie nun nach der zu druckenden Anzahl Barcodes
für diesen Artikel. Geben Sie die Anzahl ein und drücken Sie RETURN.
Beachten Sie bei der Anzahl die Einschränkungen des Druckertreibers
(s.o.). Das Programm erhöht in einem solchen Fall die Anzahl auf die
Anzahl der Bahnen des eingestellten Layouts.
Auf diese Weise können Sie nun alle benötigten Barcodes einsammeln.
Die Eingaben werden in der Datei BARPRINT.DAT gespeichert und bleiben
auch nach Programmende erhalten.
Nachdem alle Barcodes auf diese Weise eingegeben wurden rufen Sie die
Funktion Barcode-Druck/Artikel-Liste verwenden aus dem Popupmenü des
Lagers auf. Der Ausdruck beginnt sofort. Nach dem Ausdruck können Sie
entscheiden, ob die Druckdatei (BARPRINT.DAT) gelöscht werden kann.
Verfahren 2:
Rufen Sie die Funktion Barcode-Druck/Artikel jetzt auswählen aus dem
Popupmenü des Lagers auf.
Sie können nun eine Vorauswahl für die angebotenen Artikel mit Hilfe
eines Wildcard-Musters treffen. Die üblichen Wildcard-Zeichen * und ?,
die Sie auch von MSDOS kennen, können hier verwendet werden.
In der nun folgenden Auswahlmaske wählen Sie die gewünschten Artikel
mit den Pfeiltasten und RETURN aus. Geben Sie die gewünschte Anzahl
Etiketten ein und drücken Sie RETURN. In der gleichen Weise verfahren
Sie mit allen weiteren Artikeln, für die Etiketten gedruckt werden
sollen.
In der Liste können Sie sich mit den üblichen Tasten wie Seite
hoch/runter, usw. bewegen.
Sie haben außerdem noch folgende Möglichkeiten:
ALT-I   zeigt den aktuellen Datensatz in seiner Maske.
F3      setzt für den aktuellen Artikel die Anzahl auf den Bestand.
F4      setzt für alle angezeigten Artikel die Anzahl auf 1.
F5      setzt für alle angezeigten Artikel die Anzahl auf 0.
F6      setzt für den aktuellen Artikel die Anzahl auf den Bestand.
Wenn Sie alle Barcodes eingegeben haben dann drücken Sie F2. Der Druck
beginnt nun.
Der Ausdruck kann mit ESC abgebrochen werden. Dabei wird aber in jedem
Fall der aktuelle Barcode, bzw. die aktuelle Barcode-Reihe noch zuende
gedruckt. Werden Sie also nicht ungeduldig.
Noch ein Wort zu den Druckzeiten: Der schnellste Druck ist in jedem
Fall mit einem Laserdrucker zu erzielen. Auch mit einem Deskjet sind
noch vernünftige Zeiten zu erzielen. Mit einem Matrixdrucker sind
jedoch 3 - 10 Mal so lange Druckzeiten zu erwarten.
Weitere Hinweise
Die Datei BARPRINT.DAT, die das Barcode-Druckmodul für die Funktion
Barcode-Druck/Artikel-Liste verwenden benutzt, kann mit der
entsprechenden Menü-Option auch manuell bearbeitet werden.
Die Datei hat folgenden Aufbau:
<Artikelnummer> , <Anzahl> [, <Physikalische Datensatznummer>]
Beispiel:   001237349,10,467
Jeder Datensatz beginnt in einer neuen Zeile. Die Datensatznummer kann
bei manueller Eingabe entfallen. Das Programm sucht bei fehlen der
Nummer den richtigen Datensatz über die Artikelnummer. Die Druckzeiten
können sich dadurch geringfügig verlängern.
Beispiel ohne DS-Nr. : 001237349,10
Wenn das Programm diese Datei selbst erzeugt hat (indem Sie mit ALT-B
die Etiketten-Anzahl von Artikeln eingegeben haben), dann ist die
physikalische Datensatznummer in jeder Zeile enthalten.
Wenn Sie diese Datei nun manuell bearbeiten, dann dürfen Sie
keinesfalls Änderungen an diesen Zeilen vornehmen (mit Ausnahme der
Anzahl). Das Programm richtet sich in jedem Fall nach der
Datensatznummer, wenn diese vorhanden ist, und nicht nach der
Artikelnummer.
Ein Mischen von Artikeln mit und ohne Datensatznummer ist problemlos
möglich, beispielsweise, wenn einige der Artikel mit ALT-B eingegeben
wurden und anschließend noch einige manuell hinzugefügt werden.
Übrigens: Die Datensatz-Nummer sehen Sie im Blättern-Modus in eckigen
Klammern am oberen Maskenrand.
Das sollten Sie noch beachten
Verwenden Sie bei eigenen Artikelnummern möglichst nicht den EAN8-
oder EAN13-Code. Dieser Code enthält eine Prüfziffer, die vom
Druckmodul automatisch berechnet wird. Die tatsächliche Länge der
Artikelnummer beträgt also nur 12 Zeichen (bei EAN13). Sie haben auf
die Berechnung der Prüfziffer keinen Einfluß, da dieses Verfahren von
der zuständigen europäischen Kommission vorgegeben ist.
Gut geeignet für eigene Artikelnummern ist der Code39. Dieser kann
auch Großbuchstaben enthalten (keine Umlaute). Ein angeschlossener
Scanner verarbeitet problemlos beide Codes gemischt, sodaß Sie für
bereits ausgezeichnete Waren den EAN13 und für eigene den Code39
verwenden können.
P.S.: Anregungen für dieses Modul werden gern entgegengenommen.
8.7.16. Weitere Möglichkeiten in der Datenbank
Innerhalb der Datenbank können Sie mit Hilfe der Funktionstasten
jederzeit den Modus umschalten. Wenn Sie sich beispielsweise in der
Funktion Blättern befinden, dann können Sie mit F5 in den Modus
Neueingabe schalten.
Taste  Bedeutung
+       Lagerzugang direkt im Blätternmodus buchen
-       Lagerabgang direkt im Blätternmodus buchen
F4      Menü Sonderfunktionen aufrufen (z.B. Rechnung)
F5      Datensatz neu eingeben
F6      Datensatz suchen
F7      Blättern
F8      Aktuellen Datensatz löschen
F9      Aktuellen Datensatz ändern
F10     Menü aufrufen (siehe unten)
8.7.16.1. Lagerzu- und abgang
Mit den Tasten Plus und Minus (z.B. auf dem Ziffernblock der Tastatur)
kann im Blättern-Modus der Lagerdatenbank sehr schnell ein Lagerzu-
oder abgang eingegeben werden. Gleichzeitig kann auch noch der EK- und
VK-Preis 3 gepflegt werden. Die Änderung wird sofort in die Datenbank
geschrieben.
Diese Funktion eignet sich zum Beispiel besonders gut zum Erfassen von
EK-Preislisten.
Hinweis
Auch bei dieser Funktionen werden Lagerbewegungen protokolliert, siehe
auch Seite 113).
Änderungen der Felder Bestand und Abgänge direkt in der Maske sind
außer bei der Neuanlage eines Artikels nicht möglich. Dies würde
Manipulationen zu sehr erleichtern.
Wenn Sie die Taste F10 drücken können Sie die Meisten der zuvor
genannten Funktionen aus einem Popupmenü auswählen.
Dieses Menü enthält außerdem noch einige weitere Funktionen:
8.7.16.2. Datensatz kopieren
Nach Auswahl dieser Option kopiert DATKASSE den gerade in der Maske
befindlichen Datensatz und ruft die Funktion Neueingabe auf. Nun
können Sie die Kopie nach Ihren Wünschen verändern. Beachten Sie
bitte, daß die Suchfelder (z.B. Artikel- oder Kundennummer) geändert
werden müssen. Nach Abschluß der Änderungen speichern Sie den
Datensatz wie gewohnt mit F2 ab.
8.7.16.3. Datensatz drucken
Diese Funktion druckt den aktuellen Datensatz zusammen mit den
Feldbezeichungen auf dem ausgewählten Drucker in Tabellenform aus.
8.7.16.4. SEIKO-Label drucken
Dieser Menüpunkt ist nur von Bedeutung, wenn Sie Besitzer eines SEIKO
Smartlabeldruckers sind (oder eines der kompatiblen Modelle von
Seikosha).
Sie können hiermit ein Adreßetikett (bei Kunden und Lieferanten) oder
einen Artikelaufkleber auf dem Seiko-Drucker ausgeben. Voraussetzung
dafür ist, daß das Steuerprogramm SLP.EXE resident geladen und der
Treiber SLP.SYS installiert ist.
Die Vorlage für das Etikett legen Sie in SLP fest. SLP darf nicht mit
der Option Smart-Capture geladen werden. Das Etikett wird nach Aufruf
der Option ohne weitere Aktion sofort ausgegeben. Nähere Hinweise
finden Sie im Handbuch von SLP.
8.7.16.5. Wählen
Diese Option ist nur von Bedeutung, wenn Sie ein Computertelefon der
Firma TELEINT mit Ihrem System verbunden haben. Nähere Informationen
finden sie in der Datei TELEINT.DOK im Verzeichnis DOKU.
Diese Funktion kann auch mit STRG-W aufgerufen werden, wenn Sie sich
im Blättern-Modus befinden.
8.7.16.6. Telefonnummern
Mit dieser Funktion können für jeden Kunden/Lieferanten bis zu 200
Telefonnummern mit Name, Abteilung, Durchwahl und Kommentar erfaßt
werden.
Wie üblich werden Eingaben mit F2 gespeichert. Innerhalb der Maske
kann mit F4 gedruckt werden.
Diese Funktion kann auch mit STRG-T aufgerufen werden, wenn Sie sich
im Blättern-Modus befinden. Am unteren Maskenrand wird im
Blättern-Modus angezeigt, ob zu dem aktuellen Datensatz Telefonnummern
gespeichert sind.
8.7.16.7. Memo
Zu jedem Kunden/Lieferanten/Lagerartikel kann eine Memodatei angelegt
werden. In dieser kleinen Editorbox können weitere Bemerkungen und
Kommentare gespeichert werden. Die Tastenbelegung ist eine Untermenge
von Wordstar, STRG-F1  zeigt alle gültigen Tasten an.
Diese Funktion kann auch mit STRG-N direkt aus dem Blättern-Modus
aufgerufen werden. Am unteren Maskenrand wird im Blättern-Modus
angezeigt, ob zu dem aktuellen Datensatz eine Memo-Datei existiert.
Weitere Hinweise zum Stichwort Memo finden Sie auf Seite 248.
8.7.16.8. Adressen
Zu jedem Kunden und Lieferanten können weitere Adressen gespeichert
werden (z.B. andere Postfach oder Lieferadressen).
Wenn zu diesem Kunden ein Beleg (z.B. Rechnung) erstellt wird, können
Sie die gewünschte Adresse aus den gespeicherten Daten auswählen.
Diese Auswahl wird anstelle der Adresse in der Hauptmaske verwendet.
Diese Funktion kann auch mit STRG-A direkt aus dem Blättern-Modus
aufgerufen werden. Am unteren Maskenrand wird im Blättern-Modus
angezeigt, ob zu dem aktuellen Datensatz weitere Adressen gespeichert
sind.
8.7.16.9. Datensatz kopieren
Diese Funktion kopiert den aktuellen Datensatz und schaltet in den
Eingabemodus um. So können sehr einfach mehrere Datensätze mit nahezu
identischen Inhalten eingegeben werden.
8.7.16.10. Kunde/Lieferant kopieren
Damit können Sie einen Kunden in die Lieferanten-Datenbank übernehmen
und umgekehrt.
Nach Auswahl der Option geben Sie die Kunden- oder Lieferantennummer
ein oder verwenden eine Wildcard-Kombination zur Auswahl. Das Programm
wechselt in den Neueingabe-Modus und kopiert den ausgewählten
Datensatz aus der anderen Datenbank in die Maske.
Die Feldkonvertiertabelle (welches Feld aus Kunden wird zu welchem
Feld in Lieferanten) hat den Namen COPY_DB.CNF. Änderungen daran sind
aber nur erforderlich, wenn Sie Änderungen an den Masken vornehmen.
8.7.16.11. Lieferanten/EK-Preise
Zu jedem Artikel können mehrere Lieferanten (bis zu 30) und
dazugehörige EK-Preise angelegt werden.
In dieser Maske können Name des Lieferanten (Wildcardauswahl möglich,
z.B. B*), Erfassungsdatum, EK-Preis und eine kurze Bemerkung
eingegeben werden. Gespeichert wird wie üblich mit F2.
Mit F5 kann innerhalb dieser Maske nach dem EK-Preis aufsteigend
sortiert werden. Der niedrigste Preis steht danach in der ersten
Zeile.
F6 sortiert absteigend nach Datum. Der neueste Eintrag steht dann in
der ersten Zeile.
Beim Erfassen kann im Datumsfeld mit ALT-D das aktuelle Tagedatum
eingesetzt werden.
Bei einem Lagerzugang wird diese Tabelle automatisch geführt, d.h.,
wenn bei einem Artikel ein neuer Lieferant hinzukommt, wird ein neuer
Eintrag in dieser Tabelle erzeugt. Ein Lagerzugang mit bereits
gespeichertem Lieferanten, aber anderem Preis ändert nur den Preis
dieses Eintrags. Wenn die maximale Anzahl Lieferanten (30) erreicht
ist, wird der älteste Eintrag gelöscht.
8.7.16.12. Stückliste
Näheres hierzu lesen Sie im Kapitel Stücklisten auf  Seite 121.
8.7.16.13. Kundenpreise
Für jeden Kunden können bis zu 500 Artikel mit einem speziellen
Kundenpreis angelegt werden. Bei der Auswahl einer dieser Artikel bei
der Rechnungserstellung wird dann anstelle des Preises in der
Lagerdatenbank der eingegebene Kundenpreis eingesetzt, sofern Sie als
einzusetzenden Preis Kunden-VK gewählt haben. Ist für einen
ausgewählten Artikel kein Kunden-VK erstellt worden, so wird
automatisch VK3 eingesetzt. Siehe auch Preisgruppe auf Seite 138.
Aufgerufen werden kann die Funktion, wenn Sie sich im Blätternmodus
der Kundendatenbank befinden. Dies geschieht entweder durch Öffnen des
Datenbankmenüs mit F10 und Auswahl der Option Kundenpreise oder direkt
durch die Tastenkombination STRG-K.
8.7.16.13.1. Erfassen der Artikel
Die Kundenartikel werden in einer Maske mit 2 Spalten erfaßt. Die
erste Spalte enthält die Artikelnummer, die zweite den Kundenpreis.
Geben Sie eine Artikelnummer ein oder verwenden Sie eine
Wildcardkombination zur Auswahl. Beispielsweise bietet die Eingabe 2*
alle Artikel zur Auswahl an, deren Nummer mit einer 2 beginnt. Es
können maximal 1000 Artikel in der Auswahlmaske dargestellt werden.
Wenn Sie eine Fehlermeldung erhalten müssen Sie das Suchmuster genauer
spezifizieren.
Wenn bereits Artikel erfaßt wurden können Sie mit STRG-Ende zur
nächsten freien Zeile springen. Ohne Wildcardeingabe wird sofort der
Preis aus der Lagerdatenbank vorgeschlagen und kann nun geändert
werden.
Mit F6 wird der Artikel in die Maske eingesetzt. Bei Wildcardeingabe
können Sie auch RETURN zum Einsetzen verwenden.
F8 löscht die aktuelle Zeile und schiebt die folgenden Einträge nach
oben.
Wenn der Cursor in einem Artikelnummernfeld steht kann mit ALT-I als
Entscheidungshilfe der komplette Lagerdatensatz in seiner Maske
angezeigt werden. Durch Eingabe von ESC verschwindet die Anzeige
wieder.
In der Wildcardauswahlmaske können Sie sich wie üblich mit den
Pfeiltasten bewegen.
RETURN wählt einen Artikel aus und setzt ihn in die Maske ein. Auch
hier zeigt Ihnen ALT-I den vollständigen Artikel, auf dem der Balken
gerade steht.
Wenn Sie eine Artikelnummer eingeben oder mit einer
Wildcardkombination auswählen und dieser Artikel ist bereits in der
Liste vorhanden, dann springt der Cursor sofort zu diesem Artikel und
Sie können den Preis editieren. Dies verhindert, daß Sie Artikel
doppelt erfassen. Leere Eingaben oder Artikelnummer 0 werden
abgewiesen. Mit F2 speichern Sie die erfaßten Artikel ab.
8.7.17. Weitere Informationen zu Feldern in der Datenbank
8.7.17.1. Preisgruppe
Sie können in der Lagerdatenbank 3 verschiedene Preise eingeben,
nämlich VK-Preis 1 bis 3. In der Kundendatenbank legen Sie mit dem
Feld Preisgruppe die Voreinstellung fest, die ein Kunde beim Aufruf
der Fakturierung (d.h. z.B. beim Erstellen einer Rechnung) bekommt.
Das Feld Preisgruppe ist ein Textfeld. Zum Belegen verwenden Sie am
besten die Wildcardauswahl. Geben Sie dazu in diesem Feld ein * ein
und drücken Sie RETURN. Die gewünschte Preisgruppe können Sie nun aus
dem Menü auswählen.
8.7.17.2. Kreditlimit
Mit diesem Feld in der Kundendatenbank können Sie für jeden Kunden ein
Kreditlimit festlegen. Das Programm prüft auf Wunsch, ob die offenen
Posten des Kunden plus die aktuelle Rechnung das Limit übersteigen
würden. Die Prüfung findet nur statt, wenn der betreffende
Setup-Schalter gesetzt ist und wenn das Feld Kreditlimit ausgefüllt
wurde (siehe Seite 189).
Mit einer kleinen Zeitverzögerung ist dabei je nach Rechnertyp zu
rechnen. Wenn das Limit überschritten wird, erhalten Sie eine kurze
Meldung und können entscheiden, ob die Rechnung unverändert gebucht
oder ob sie eventuell reduziert werden soll.
8.7.18. Fakturierung Zusatzfunktionen
Unter diesem Menüpunkt sind alle möglichen Zusatzfunktionen zur
Fakturierung wie zum Beispiel das Mahnmodul zusammengefaßt.
8.7.18.1. Offene Posten
Nach Auswahl dieses Menüpunktes erstellt DATKASSE eine Liste mit allen
offenen Posten.
Die Liste enthält Kundennummer, Rechnungsdatum, Rechnungsbetrag und
die aktuelle Mahnstufe jeder einzelnen Position. Auch die Gesamtsumme
der Außenstände wird in der Liste ausgegeben. Die Liste können Sie wie
üblich anzeigen oder drucken.
Vor der Listenerzeugung können Sie die Liste auf einen bestimmten
Kunden oder eine Kundengruppe beschränken. Geben sie dazu in der Maske
Kundennummer ein Selektionskriterium ein. Wildcardzeichen sind dabei
erlaubt. Die Eingabe von * erzeugt eine Liste mit allen offenen
Posten.
8.7.18.2. Zahlungseingänge
Mit Hilfe dieser Funktion werden Zahlungseingänge gebucht. Geben Sie
die Rechnungsnummer ein. DATKASSE zeigt Ihnen zur Kontrolle einige
Daten der Rechnung an, damit Sie feststellen können ob es sich um das
richtige Formular handelt.
Wenn Sie damit einverstanden sind, geben Sie J oder einfach RETURN
ein. Die Rechnung wird nun als bezahlt gebucht.
Auch hier können Sie durch Eingabe eines * oder einem anderen
Suchmuster (Wildcard) als Rechnungsnummer aus allen oder den
selektierten offenen Rechnungen die gewünschte auswählen. Näheres zu
Wildcardeingaben finden Sie auf Seite 33.  Gutschriften sind in dieser
Liste durch ein großes G am Ende des Eintrags gekennzeichnet.
Innerhalb dieser Auswahlmaske gibt es noch weitere Möglichkeiten, die
gewünschte Rechnung aufzufinden. Mit F6 können Sie nach der
Kundennummer suchen. F7 sucht nach einem Betrag. Der Balken springt
dann zum ersten Fundort. Die Suche beginnt immer an der aktuellen
Position. Für eine Wiederholung der Suche drücken Sie einfach nochmals
F6, bzw. F7 und bestätigen den Vorschlag mit RETURN.
Bei der Betragssuche mit F7 werden auch Beträge gefunden, die 1 oder 2
Pfennig höher oder niedriger sind als der Eingabewert (Meldung
Ähnlicher Betrag gefunden).
Den vorgegebenen Betrag im Feld Rechnungssumme können Sie
überschreiben. In der Datendatei wird in diesem Fall der offene Betrag
um den Eingabebetrag reduziert. Die Rechnung bleibt weiterhin als
offen markiert. So ist es möglich Abschlagszahlungen oder
Sicherheitseinbehalte einzugeben. Mit F2 können Sie zwischen
Bruttobetrag und um den Skontoabzug reduzierten Betrag umschalten, je
nachdem welche Zahlungsbedingung für den Kunden bei der
Rechnungserstellung eingegeben wurde. Bei einer Zahlung, die genau dem
Skontobetrag entspricht, wird die Rechnung als bezahlt gebucht.
DATKASSE fragt bei Betragsdifferenzen ob die Rechnung trotzdem als
bezahlt markiert werden soll. Wenn Sie diese Frage mit ja beantworten,
dann wird auch der Rechnungseintrag in der Buchungsliste entsprechend
verändert. Wenn Sie mit nein antworten, dann erscheint der Restbetrag
weiterhin in der Offene-Posten-Liste und wird auch gemahnt.
Wenn DATKASSE eine Rechnung nicht finden kann oder diese bereits als
bezahlt gebucht ist, erfolgt eine entsprechende Meldung.
Mahnstufen werden bei der Eingabe berücksichtigt, d.h. als
Rechnungsbetrag wird der ursprüngliche Betrag plus Mahngebühren
ausgewiesen. DATKASSE weist hierauf gegebenenfalls durch eine Meldung
hin.
Nach dem Abschluß einer Buchung können Sie sofort weitere Eingaben
machen. Abgebrochen wird die Funktion wie üblich mit ESC.
8.7.18.3. Mahnvorschläge
In dieser Tabelle sind alle unbezahlten Rechnungen eingetragen. In den
beiden letzen Spalten sehen Sie die bisherige und die neue Mahnstufe.
Die Mahnstufen werden in Abhängigkeit von den verstrichenen Tagen seit
der Rechnungsstellung gesetzt. Dabei wird die neue Mahnstufe aber um
maximal 1 gegenüber der letzten Stufe erhöht, auch wenn schon mehr
Zeit verstrichen ist. So kann es nicht geschehen, daß ein Kunde zum
Beispiel Mahnstufe 3 bekommt, obwohl er bisher nur Stufe 1 erhalten
hat.
Die Tage der verschiedenen Mahnstufen sind in der Datei MAHNUNG.CNF
gespeichert. Natürlich sollten diese Einträge in einem gewissen
Zusammenhang mit den Zahlungsbedingungen stehen. Zum Beispiel
Zahlungsbedingung 30 Tage netto und 1. Mahnung nach 45 Tagen.
Wenn eine Rechnung mindestens die Stufe 1 erreicht hat, so wird sie
von DATKASSE automatisch zum Drucken markiert. Erkennbar ist dies an
dem kleinen Häkchen am linken Rand.
Wenn alte und aktuelle Mahnstufe gleich sind, so bedeutend das im
Allgemeinen, daß der Kunde bereits mit dieser Stufe gemahnt wurde.
DATKASSE zeigt dies durch das Zeichen * am linken Rand an. Diese
Rechnungen können natürlich trotzdem nochmals zum Drucken markiert
werden.
Mit den Pfeiltasten, Pos1, Ende, usw. können Sie jeden Eintrag
anwählen. Mit RETURN ist es möglich einen Eintrag zu markieren oder
die Markierung wieder zu löschen.
Mit F2 wird das Drucken der Mahnungen gestartet, d.h. alle markierten
Rechnungen werden gedruckt. Dabei wird in Abhängigkeit von der
Mahnstufe jeweils das richtige Mahnformular verwendet.
Der Dateiname des Mahnformulars ist im Menü
Verschiedenes/Dateinamen-Pfade eingetragen (siehe Seite 56). Der
Dateiname ist als Basisname zu verstehen. DATKASSE hängt je nach
Mahnstufe die Zahlen 1 bis 9 an den Namen an. Aus MAHNUNG#.TXT wird
also zum Beispiel bei Mahnstufe 2 MAHNUNG2.TXT.
Für jede Mahnstufe erstellen Sie also eine Basisdatei, in die DATKASSE
später die aktuellen Daten einträgt. Diese Dateien heißen dann
MAHNUNG1.TXT, MAHNUNG2.TXT, usw.
Im Verzeichnis von DATKASSE finden Sie bereits Beispieltexte für die
Mahnstufen 1 bis 4. Das Einsetzen der Daten in die Formulare wird mit
Variablen gesteuert. An der Stelle im Formular, an der eine Variable
steht, wird beim Druck der Inhalt der Variablen eingesetzt. Lesen Sie
dazu bitte die Erklärungen zur Konfigurationsdatei MAHNUNG.CNF auf
Seite ***.
Die Mahnungsformulare können mit jedem Editor bearbeitet werden, der
ASCII-Dateien laden kann. Gut geeignet ist zum Beispiel das bei MS-DOS
mitgelieferte Exemplar EDIT.COM.
Mit der Taste F3 haben Sie die Möglichkeit die Mahnstufe, die DATKASSE
in Abhängigkeit von der verstrichenen Zeit ausgerechnet hat, manuell
zu ändern. F4 löscht alle bereits gesetzten Markierungen.
Sind mehrere Mahnungen für den selben Kunden markiert, so werden diese
in einem Formular zusammengefaßt. Dabei wird als Basisformular das
Formular gewählt, welches der höchsten Mahnstufe aller Mahnungen zu
diesem Kunden entspricht.
Nach Betätigen der Taste F5 zeigt DATKASSE Ihnen die Rechnungssumme
des aktuellen Eintrags an. Nach einem Tastendruck verschwindet die
Anzeige wieder.
Mit F6 können Sie alle Mahnungen zu einem bestimmten Kunden markieren.
Geben Sie dazu nach Auswahl der Option die betreffende Kundennummer
ein. Wildcardeingabe ist hier leider noch nicht möglich. In der
Fußzeile zeigt Ihnen DATKASSE die Anzahl der nun markierten Rechnungen
an.
8.7.18.4. Sammelrechnungen
Unter diesem Menüpunkt sind einige Funktionen zur Verwaltung von
Sammelrechnungen zusammengefaßt. Siehe auch Seite 157.
Bitte beachten Sie, daß die Funktion Sammelrechnung nicht in allen
Versionen des Programms vorhanden ist !
8.7.18.4.1. Sammelrechung löschen
Die Bedienung dieser Funktion ist prinzipiell identisch zu der
vorherigen Option, d.h. zu Beleg stornieren. Der Unterschied besteht
darin, daß anstelle einer normalen Rechnung, Lieferschein oder
ähnlichem eine Sammelrechnung gelöscht wird. Eine Stornierung findet
nicht statt, da eine Sammelrechnung lediglich gespeichert, jedoch noch
nicht gebucht ist.
8.7.18.4.2. Sammelrechung anzeigen
Nach Auswahl dieser Option werden alle geöffneten Sammelrechnungen
angezeigt.
8.7.18.5. Zahlungs-Protokoll
Mit dieser Option kann ein Protokoll der eingegebenen Zahlungseingänge
gedruckt werden. DATKASSE protokolliert alle Zahlungseingänge, die Sie
eingeben. Auf diese Weise können Zahlungen zurückverfolgt werden.
Wie üblich können Sie sich die erzeugte Datei ansehen oder diese
drucken. Nach Abschluß des Drucks fragt DATKASSE ob die Daten gelöscht
werden können. Ob Sie diese Frage mit Ja beantworten bleibt Ihnen
überlassen. Bei erneutem Aufruf der Option erscheinen jedoch wieder
die gleichen Daten in der Liste. Empfehlenswert ist es die Liste
einmal pro Monat auszudrucken und dann die Daten zu löschen.
8.7.18.6. Formular drucken/zeigen
Mit dieser Option haben Sie die Möglichkeit ein gespeichertes Formular
(Rechnung, Lieferschein, usw.) nochmals zu drucken oder auf dem
Bildschirm anzuzeigen.  Änderungen können mit dieser Funktion jedoch
nicht vorgenommen werden.
Geben Sie nach Auswahl der Funktion die Belegnummer und anschließend
den Druckerport ein, auf dem die Ausgabe erfolgen soll.
Auch hier können Sie selbstverständlich Wildcardzeichen verwenden, um
das Formular aus einer Liste auszuwählen. In der Liste werden die
Beleg- und Kundennummer, das Datum und die Belegart angezeigt.
8.7.18.7. Beleg stornieren
Hiermit gibt Ihnen DATKASSE die Möglichkeit einen bereits
geschriebenen Beleg (Rechnung, Lieferschein, Gutschrift, usw.) zu
stornieren (löschen). Sie sollten von dieser Möglichkeit jedoch nur im
Notfall Gebrauch machen, da unter anderem die automatische
Nummernvergabe dadurch durcheinander gerät. Von den Problemen mit dem
Finanzamt durch fehlende Rechnungsnummern einmal ganz abgesehen.
Diese Funktion betrifft in erster Linie Vorgänge, die mit dem Programm
DATKASSE.EXE erzeugt wurden (außer Rechnungen, die mit KASSE.EXE
geschrieben und als offen markiert wurden.
Zum Stornieren eines Belegs geben Sie die Belegnummer ein. Wenn Sie
die Sicherheitsabfrage bestätigen, wird der Beleg storniert.
Auch hier können Sie wieder durch Eingabe eines * den gewünschten
Beleg aus einem Fenster auswählen.
Achtung:
Nach Auswahl eines Belegs mit RETURN wird dieser ohne weitere
Rückfrage gelöscht.
Durch Beantworten der dann folgenden Frage können Sie DATKASSE
veranlassen, die in diesem Beleg vorhandenen Lagerartikel in das Lager
zurückzubuchen.
Mit ESC können Sie wie üblich abbrechen.
8.8. Fakturierung
Dieses Kapitel beschreibt die Fakturierungsmöglichkeiten vom Programm
DATKASSE.EXE aus. Wie Sie mit KASSE.EXE eine Rechung (nicht Bon)
schreiben können wird an anderer Stelle in diesem Handbuch
beschrieben.
Hinweis
Vor Benutzung der Fakturierungsfunktionen muß die Lagerdatenbank
initialisiert und mindestens 1 Datensatz eingetragen werden.
Um eine Rechnung oder einen anderen Beleg für einen Kunden zu
erstellen holen Sie sich den gewünschten Kunden zuerst in die Maske.
Sie können dazu die Funktionen Suchen oder Blättern verwenden.
Nach Betätigen von F4 wählen Sie nun den gewünschten Vorgang aus (z.B.
Rechnung).
Innerhalb der nun erscheinenden Maske können Sie sich wie üblich mit
Hilfe der Pfeiltasten für das nächste, bzw. vorherige Feld  bewegen.
STRG-Pos1 springt zum ersten Feld der Maske, STRG-Ende setzt den
Cursor zur nächsten freien Zeile. Eine Pfeiltaste zusammen mit der
Umschalt-Taste bewegt den Cursor senkrecht von Feld zu Feld.
Auf die die nächste, bzw. vorherige Eingabeseite gelangen Sie mit Bild
hoch/runter.
Das erste Feld enthält die Rechnungsnummer. DATKASSE speichert die
jeweils letzte Rechnungsnummer ab und schlägt bei der nächsten
Rechnung eine um 1 inkrementierte Nummer vor. Selbstverständlich
können Sie diesen Vorschlag überschreiben (Grundeinstellungen siehe
auch Seite 187).
Die Rechungsnummer hat folgenden Aufbau:
JJMMNNNN (Jahr/Jahr, Monat/Monat, laufende Nummer), z.B. 97030123
Beim Monatswechsel beginnt die Zählung der letzten Zeichen jeweils
wieder bei 0001.
Wenn Sie mit dem Programm KASSE.EXE eine Rechnung schreiben, dann wird
natürlich das gleiche Nummernsystem verwendet und die Belegnummer auch
hochgezählt. Rechnungen können Sie also durchaus wechselweise mit
DATKASSE.EXE und KASSE.EXE schreiben.
Grundsätzlich ist es auch möglich ein ganz anderes Nummernformat zu
benutzen. Nachteilige Auswirkungen hat dies nicht, jedoch funktioniert
in diesem Fall die automatische Vergabe der nächsten Nummer nicht.
Die nächste notwendige Eingabe ist das Datum. DATKASSE schlägt hier
das aktuelle Systemdatum vor. Auch hier können Sie natürlich ein
anderes Datum einsetzen.
Im nächsten Feld können Sie nun noch wählen ob die Rechnung als Netto-
oder Bruttorechnung gedruckt werden soll. Im ersteren Fall werden die
Nettobeträge in das Formular eingesetzt und die Mehrwertsteuer am
Schluß addiert.
Im zweiten Fall rechnet DATKASSE bereits bei den einzelnen Positionen
in der Maske den richtigen Preis aus, d.h. der Nettobetrag wird von
DATKASSE aus den Bruttobeträgen in der Datenbank rückgerechnet  und in
die Maske als Netto eingetragen. Am Schluß der Rechnung wird dann der
enthaltene Mehrwertsteueranteil ausgewiesen.
Da sich Brutto- und Nettorechnung vom Aufbau grundlegend
unterscheiden, verwendet DATKASSE verschiedene Formulare für die
Brutto- und Nettorechnungen. Dies gilt auch für die anderen
Formulartypen (Formulareinstellungen siehe Seite 56).
Hinweis
Intern rechnet DATKASSE auch bei einer Bruttorechnung mit
Nettobeträgen. Bei Zahlungseingängen und Mahnungen einer
Bruttorechnung kann es deshalb in einigen wenigen Fällen zu einem
Rundungsfehler von bis zu einem Pfennig kommen.
Es folgen die einzelnen Rechnungspositionen in der Reihenfolge
Positionsnummer, Rechnungstext, Anzahl, Einzelpreis, Gesamtpreis. Die
Eingabe einer Positionsnummer ist optional, jedoch empfehlenswert.
Falls Sie nach einer Störung nicht mehr wissen, welcher Kunde zu der
gerade in Arbeit befindlichen Rechnung gehört - kein Problem. Die
Taste F3 zeigt die Adresse des Kunden an. Nach einem Tastendruck
verschwindet die Anzeige wieder.
Mit der Funktionstaste F10 ist es möglich ein altes Formular
einzulesen, es zu verändern oder einfach nochmals zu drucken. Zum
nochmaligen Druck gibt es aber eine einfachere Möglichkeit, siehe
Funktion Formular drucken auf Seite 145.
Zuvor müssen Sie entscheiden ob Sie das alte Formular ändern oder
kopieren wollen. Diese Auswahl treffen Sie in einem Menü. Der
Unterschied besteht darin, daß bei der ersteren Möglichkeit (ändern)
die alte Belegnummer mitgeladen wird. Diese Option eignet sich also
für das Ändern und Speichern eines alten Formulars. Das alte Formular
wird nach Beantwortung der entsprechenden Frage mit Ja durch die
geänderte Version ersetzt. Dabei werden Umsätze zurückgerechnet und
Lagerartikel bei Bedarf zurückgebucht.
Die zweite Möglichkeit (kopieren) dient in erster Linie dazu, gleiche
oder nahezu gleiche Formulare (zum Beispiel Lieferscheine) nicht
nochmals eingeben zu müssen. Das geladene Formular wird wie neu
eingegeben behandelt.
Außerdem können Sie, wenn bereits Belegpositionen in der Maske
vorhanden sind, entscheiden ob der später ausgewählte Beleg an die
bereits in der Maske befindlichen Daten angehängt werden oder diese
überschreiben soll. Damit können mehrere alte Belege zusammenkopiert
werden, beispielsweise mehrere Lieferscheine zu einer Rechnung. Die
Abfrage kommt nur, wenn die Maske nicht leer ist.
Geben Sie nun anschließend die Belegnummer ein. Wenn das Formular
gespeichert ist, wird es in die Maske eingelesen, ansonsten erhalten
Sie eine Fehlermeldung.
Die Verwendung von Wildcards bei der Nummer ist erlaubt. In diesem
Fall erscheint ein Fenster, aus dem Sie wie üblich das gewünschte
Formular auswählen können. In der Liste werden die Beleg- und
Kundennummer, das Datum und die Belegart angezeigt. Rech bedeutet, daß
das Formular eine Rechnung ist.
In gleicher Weise bedeuten Lief  Lieferschein, Gut Gutschrift und Ang
Angebot.
Wenn Sie sehr viele gespeicherte Formulare haben dann können Sie
alternativ zu F10 auch STRG-F10 verwenden. Diese Tastenkombination
bewirkt das gleiche wie F10 mit dem Unterschied, daß Sie hier die
Belegart sowie zusätzlich die Kundennummer eingeben können. Es werden
dann also nur die Belege des betreffenden Kunden angezeigt.
Auch hier wählen Sie zunächst zwischen Kopieren und Ändern eines
Belegs. Anschließend können sie die Belegart angeben. Alle biete alle
Belegarten zur Auswahl an, Rechnungen nur alle Rechnungen, usw.
Als letzte Eingabe geben Sie nun noch die Kundennummer des Kunden ein,
dessen Belege angezeigt werden sollen. Die aktuelle Kundennummer wird
dabei vorgeschlagen und kann einfach mit RETURN bestätigt werden.
Durch Eingabe einer anderen Kundennummer können Sie auch die Belege
eines anderen Kunden zur Auswahl anzeigen lassen.
Im Feld Bezeichnung haben Sie mehrere Möglichkeiten. Sie können hier
ganz normalen Text eintragen, der auch genau so in der Rechnung
erscheint.
Wenn die Länge der Eingabezeile kleiner als 14 Zeichen ist und das
Feld mit RETURN verlassen wird, dann nimmt DATKASSE an, daß es sich um
eine Artikelnummer handelt und durchsucht die Lagerdatenbank nach
diesem Artikel. Wenn die Suche erfolgreich war, dann setzt das
Programm den Artikel in die Maske ein. Im Falle einer mißglückten
Suche gibt DATKASSE eine Fehlermeldung aus.
Hinweis
Um zu verhindern, daß DATKASSE bei kurzen Texteingaben nach einem
Artikel sucht, verlassen Sie das Feld nicht mit RETURN, sondern mit
den Pfeiltasten oder TAB.
Auch im Feld Bezeichnung können Sie ein Suchmuster (Wildcard)
verwenden um den gewünschten Artikel aus Ihrem Lager auszuwählen. In
diesem Fall zeigt DATKASSE Ihnen eine Übersicht über das Lager, in der
Sie sich mit den üblichen Kommandos bewegen und den gewünschten
Artikel mit RETURN auswählen können. Näheres zu Suchmustereingaben
erfahren Sie übrigens auf Seite 33.
Falls die Informationen in dieser Übersichtstabelle nicht ausreichen
sollten, dann zeigt Ihnen ALT-I bei Bedarf den kompletten
Lagerdatensatz in seiner Maske an. Nach einem Tastendruck verschwindet
die Anzeige wieder. ESC bricht die Auswahl ab und bringt Sie zurück in
die Rechnungsmaske.
Innerhalb dieser Auswahlmaske können Sie mit F6 auch nach Volltext
suchen (siehe auch Seite 95). Geben Sie den Suchbegriff ein
(Groß/Kleinschreibung ist nicht relevant). Wenn dieser Begriff
irgendwo in den Feldern Kurzbezeichnung, Bezeichnung 1, Bezeichnung 2
oder Bemerkung steht, dann springt der Balken zu diesem Datensatz. Mit
TAB können Sie zum nächsten Fundort springen. Die Suche beginnt an der
aktuellen Position. Aus diesem Grund   müssen Sie evtl. zuvor mit Pos1
zurück zum Anfang der Liste springen.
Hinweis
Da für diesen Suchmodus jeder Datensatz komplett gelesen werden muß,
kann die Suche bei großen Datenbanken einige Zeit dauern.
Mit der Tastenkombination ALT-I kann die von DATKASSE verwendete
Indexdatei des Lagers umgeschaltet werden. Sie haben damit die
Möglichkeit wahlweise nach der Artikelnummer (Index 0) oder der
Kurzbezeichnung (Index 1) zu suchen. Während der Rechnungserstellung
kann dabei beliebig umgeschaltet werden, d.h. Sie können abwechselnd
nach Artikelnummer und Kurzbezeichnung in der Lagerdatei suchen. Die
aktive Indexdatei wird am oberen Fensterrand angezeigt. Bei einer sehr
großen Lagerdatei muß beim Umschalten mit einer kurzen Wartezeit
gerechnet werden. Die Voreinstellung für den verwendeten Index kann
geändert werden, siehe Seite 193.
Wenn zu einer Rechnungsposition eine Artikelnummer verwendet wurde,
d.h. der Artikel aus dem Lager eingesetzt wurde, wird dies durch das
Zeichen # vor dem Rechnungstext angezeigt. So können Sie feststellen
welche Rechnungspositionen später aus dem Lager ausgebucht werden.
Als nächstes Feld erwartet DATKASSE die Eingabe der Stückzahl, wobei
auch Nachkommastellen zulässig sind. Sie können also beispielsweise
auch 12,5 Meter eines Kabels verkaufen. In der Maske werden die
Nachkommastellen immer angezeigt, in der Rechnung erscheinen diese
aber nur wenn sie ungleich Null sind. Wenn Sie also in der gesamten
Rechnung keine Nachkommastellen verwendet haben, dann erscheinen beim
Ausdruck auch keine. Dies verbessert die Optik des Ausdrucks
erheblich.
Nun müssen Sie noch den Einzelpreis eingeben, falls DATKASSE dies
nicht schon erledigt hat.
Hinweis
Währungseingaben werden in DATKASSE in deutscher Form vorgenommen,
d.h. mit Dezimalkomma. Ein Tausender-Trennzeichen wird in der Maske
zwar nicht dargestellt, im Formular jedoch gedruckt.
DATKASSE erweitert unvollständige Eingaben gegebenenfalls. Wenn Sie
also als Preis 12 eingeben, dann erweitert das Programm Ihre Eingabe
auf 12,-. Genauso wird 2345,3 auf 2345,30 erweitert.
Wenn Sie das Feld Anzahl ausgefüllt haben rechnet DATKASSE den
Gesamtpreis automatisch aus. Sie müssen die Eingabe nur noch mit
RETURN bestätigen.
Mehrzeilige Rechnungspositionen sind ebenfalls möglich. Lassen Sie in
diesem Fall die anderen Felder leer. Bedingung ist jedoch, daß Anzahl,
Einzel- und Gesamtpreis in der ersten Zeile der Position stehen.
Während der Eingabe der einzelnen Rechnungspositionen wird in der
rechten unteren Ecke der Maske die aktuelle Zwischensumme ständig
mitkalkuliert.
Bei mehrseitigen Rechnungen verwenden Sie bitte Bild hoch/runter, um
in die nächste, bzw. vorherige Bildschirmseite zu gelangen. In der
rechten oberen Ecke der Maske wird die aktuelle Seite angezeigt. Die
Anzeige der Seitennummer ist jedoch nicht mit der späteren Druckseite
identisch.
Beim Druck eines Formulars passen im Allgemeinen erheblich mehr
Positionen auf eine Seite wie in der Maske. Relevant dafür ist die
Variable zeilen. Bitte lesen Sie dazu im Kapitel des
Formulargenerators auf Seite 208  weiter. Der tatsächliche
Seitenumbruch wird durch eine weiße Linie angezeigt. Alle Positionen
unterhalb dieser Linie werden auf der folgenden Seite gedruckt.
Wenn Sie nun alle Rechnungspositionen eingegeben haben, drücken Sie
die Taste F2. Es erscheint eine weitere Maske, in der Sie noch einige
zusätzliche Informationen eingeben können.
Versandspesen: Hier können Sie Ihre Versandkosten eingeben.
Selbstverständlich können Versandkosten auch als normale
Rechungsposition eingegeben werden.
Mit Zusatztext (1 bis 10) können Sie DATKASSE veranlassen eine
zusätzliche Textzeile im unteren Drittel der Rechnung zu drucken. Auch
hier können Sie durch Eingabe des Wildcardzeichens * den gewünschten
Text aus einem Fenster auswählen. Diese Texte können Sie in den
Grundeinstellungen vorbelegen, siehe Seite 191.
Das Feld bezahlt hat folgende Bedeutung:  Beim Abspeichern des
Vorgangs wird die Rechnung als bezahlt oder nicht bezahlt
gekennzeichnet.
Die Zahlungsbedingungen werden durch eine Zahl zwischen 1 und 10
ausgewählt. Geben Sie das Wildcardzeichen * ein, um die
Zahlungsbedingung aus einem Fenster auszuwählen.
Einen Rabatt auf die gesamte Rechung können im folgenden Feld
eingeben, tragen Sie dazu die Prozentzahl ein.
Das Feld Auftragsdaten wird in die Variable TEXT1 übertragen und kann
im  Rechnungsformular an eine beliebige Stelle gedruckt werden (siehe
auch Formulargestaltung auf Seite 208).
Nach Verlassen dieses letzten Feldes mit RETURN oder mit F2 müssen Sie
nun noch die Kassierernummer eingeben.
Mit der folgenden Frage Formular/Umsatz speichern? können Sie
entscheiden, ob der Vorgang gespeichert oder nur gedruckt werden soll.
Nur wenn Sie Ja wählen, dann werden alle Daten gespeichert.
Nein sollten Sie also nur auswählen, wenn Sie z.B. einen Lieferschein
erstellt haben und genau wissen, daß Sie diesen nicht mehr benötigen
werden.
Diese Abfrage kann in den Grundeinstellungen unterdrückt werden. Es
werden dann alle Vorgänge immer gespeichert (siehe Seite 188).
DATKASSE überprüft nun, ob eine Rechnung mit der gleichen Nummer
bereits gespeichert ist. Wenn dies der Fall ist müssen Sie
entscheiden, ob die gespeicherte Version durch die neue ersetzt werden
soll.
Diese Frage müssen Sie immer dann mit ja beantworten, wenn Sie eine
gespeicherte Rechnung nochmals geladen und Änderungen vorgenommen
haben.
Evtl. können Sie, wenn der Schalter Lagerartikel automatisch ausbuchen
gesetzt ist (siehe Seite 188), nun noch durch Beantwortung der
entsprechenden Frage entscheiden, ob die Lageratikel in der alten
Rechnung zurückgebucht werden sollen.
Es können maximal 1.500 Formulare gespeichert werden. Wenn diese Zahl
überschritten wird, findet eine automatische Reorganisation statt, bei
der alle Rechnungen, die als bezahlt gekennzeichnet und nicht aus dem
aktuellen Jahr sind, in eine Sicherungsdatei exportiert werden. Sollte
dies noch nicht ausreichen, dann werden zusätzlich noch solange alte
Formulare (zum Beispiel Lieferscheine) gelöscht, bis die Anzahl der
gespeicherten Formulare 1.400 unterschritten hat.
Als Folge davon darf die Anzahl der offenen Rechnungen die Zahl 1.000
nicht überschreiten, was im Allgemeinen wohl ausreichen dürfte.
Hinweis
Ausgelagerte Belege können trotzdem mit F10, bzw. STRG-F10 geladen
werden, wenn die Frage Alte Datenbestände durchsuchen ? mit Ja
beantwortet wird.
Nach diesen Eingaben müssen Sie als letztes noch die
Druckerschnittstelle und die Kopienanzahl wählen. Danach wird die
Rechnung gedruckt.
8.8.1. Weitere Möglichkeiten in der Maske
Innerhalb der Belegerfassungsmaske gibt es noch einige weitere
Möglichkeiten.
Mit F7 ist es möglich eine Rechnungsposition zu kopieren. Die folgende
Zeile wird dabei überschrieben.
F8 löscht eine Rechnungszeile vollständig und schiebt die restlichen
Positionen nach.
Mit F9 können Sie eine Leerzeile einfügen. Dabei wird bei Bedarf auch
ein Seitenumbruch durchgeführt.
Die Taste F5 schaltet die aktive Preisgruppe um. Zur Auswahl stehen
EK-Preis und VK1 bis VK3 sowie Kunden-VK entsprechend den jeweiligen
Feldern in der Lagermaske.
Wenn der Cursor sich im Feld Einzelpreis befindet, können Sie die
Preisgruppe für diesen einen Artikel auswählen. Dabei werden die
Preise direkt im Menü angezeigt.
Befindet sich der Cursor in einem anderen Feld, wird die Preisgruppe
global, d.h. für alle folgenden Artikeleingaben umgeschaltet. Dies
wird in der oberen rechten Ecke der Maske angezeigt. Voreingestellt
ist die Preisgruppe, die Sie beim Anlegen eines Kunden im Feld
Preisgruppe der Kundendatenbank eingegeben haben.
Alle folgenden Artikel erhalten die voreingestellte Preisgruppe beim
Einsetzen in die Maske. Selbstverständlich können auch hier alle
Vorgaben überschrieben werden.
Hinweis
Eine Preisgruppenauswahl für einen bestimmten Artikel ist natürlich
nur möglich, wenn eine Rechnungsposition über eine Artikelnummer
eingesetzt wurde.
Unabhängig von oben genannten Funktionen zum Speichern eines Formulars
speichert DATKASSE auch beim Abbruch der Funktion den Inhalt der
letzten Maskeneingabe ab. Mit F6 kann dieser Inhalt wieder in die
Maske geladen werden.
So können Sie kurzfristig auch einmal die Rechnungsmaske verlassen,
ohne daß die bereits gemachten Eingaben verloren sind.
An jeder Stelle können Sie den Vorgang mit ESC abbrechen. Dabei
erfolgt eine Sicherheitsabfrage.
Wenn Sie bereits in der zweiten Maske, d.h. beim Eingeben der
zusätzlichen Daten sind, dann kehrt das Programm nach ESC zuerst in
die Hauptmaske zurück. Damit ist es möglich, z.B. nochmals Ergänzungen
oder Änderungen vorzunehmen, bevor der Vorgang abgeschlossen wird.
Mit der Tastenkombination STRG-R können bei der Belegerfassung
einzelne Positionen vom Gesamtrabatt (siehe Maske Zusätze) ausgenommen
werden. Angezeigt wird dies durch ein N zwischen Positionsnummer und
Bezeichnung. Mit der gleichen Tastenkombination kann die Markierung
auch wieder aufgehoben werden. Beim Ausdruck erscheint in der
betreffenden Zeile ebenfalls ein N.
Wenn Sie diese Option benutzen, dann sollten Sie in den Formularen
einen entsprechenden Hinweis für Ihre Kunden über die Bedeutung des N
als festen Text aufnehmen.
8.8.2. Angebot
Bei der Eingabe eines Angebotes gehen Sie analog zur
Rechnungserstellung vor.
8.8.3. Lieferschein
Bei der Eingabe eines Lieferscheins gehen Sie analog zur
Rechnungserstellung vor.
In den Grundeinstellungen können Sie festlegen, ob bei Lieferscheinen
eine Preiseingabe möglich sein soll (siehe Seite 189).
8.8.4. Gutschrift
Auch hier ist die Bedienung analog zur Rechnung mit dem wesentlichen
Unterschied, daß der Wert einer Gutschrift negativ vorbelegt ist. Aus
diesem Grund dürfen Sie hier kein Minuszeichen bei den Beträgen
eingeben.
8.8.5. Sammelrechnung
Diese Menüoption ermöglicht Ihnen das Erstellen von Sammelrechnungen.
Verwenden können Sie Sammelrechnungen zum Beispiel bei der Abwicklung
von Teillieferungen. Es können bis zu 500 Sammelrechnungen
gleichzeitig geöffnet werden. Bitte beachten Sie auch die Hinweise auf
 Seite 144.
Nach Auswahl der Option wählen sie aus einem Menü mit den vorhandenen
Sammelrechnungen die Rechnung aus, die Sie bearbeiten wollen.
Angezeigt wird die Rechnungs- und Kundennummer, der Kurzname des
Kunden (evtl. gekürzt) und das Anlegedatum der Sammelrechnung.
Mit dem ersten Auswahlpunkt Neu anlegen wird eine neue Sammelrechnung
geöffnet. Diese bekommt die nächste laufende Rechnungsnummer.
Selbstverständlich können Sie diese Vorgabe überschreiben. Wenn
bereits Sammelrechnungen gespeichert sind, steht der Balken auf der
ersten Sammelrechnung des Kunden, der sich gerade in der Maske
befindet, sofern zu diesem Kunden eine Rechnung vorhanden ist. In
diesem Fall brauchen Sie nur noch RETURN zu drücken und die
Sammelrechnung wird geladen. Die nun erscheinende Maske ist die
gleiche wie bei einer normalen Rechnung. Auch die Bedienung
unterscheidet sich nicht wesentlich. Sie können also auch hier freien
Text eingeben oder Lagerartikel einsetzen lassen.
Wenn bereits Daten in dieser Sammelrechnung erfaßt wurden, d.h. wenn
Sie diese zum zweiten oder weiteren Mal bearbeiten, dann erscheinen
alle bisher erfaßten Daten in einer anderen Farbe und der Cursor wird
auf die nächste freie Zeile positioniert. Dies dient als Hilfe, damit
Sie die neu eingebenen Daten von den bereits vorhandenen unterscheiden
können.
Beim Speichern der Sammelrechnung mit F2 können Sie nun wählen, ob
diese abgeschlossen, d.h. gedruckt oder nur gespeichert werden soll.
Wenn Sie die Frage mit Nein beantworten, dann druckt DATKASSE einen
Lieferschein zu den neu eingegeben Daten (und nur zu diesen). In der
folgenden kleinen Maske können Sie wie üblich einen Zusatztext
auswählen und Auftragsdaten eingeben.
Wenn Sie mit Ja antworten, dann wird die Sammelrechnung in eine
normale Rechung gewandelt. Sie erhalten die große Eingabemaske mit den
Feldern Rabatt, Bezahlt, usw.. Erst nach dem Speichern dieser Rechnung
werden die Daten zum Beispiel auch in die offenen Posten übernommen.
Vorher werden keine Umsätze oder Daten gespeichert.
Abschließend wird die Sammelrechnung als solche gelöscht. Natürlich
können Sie diese trotzdem nachträglich bearbeiten, wie das auch bei
einer normalen Rechnung möglich ist. Lediglich im Menü der
Sammelrechnungen erscheint sie ab diesem Zeitpunkt nicht mehr, da sie
ja abgeschlossen wurde.
8.8.6. Auftragsbestätigung
Mit dieser Option können Sie eine Auftragsbestätigung schreiben. Die
Bedienung ist identisch zu den vorangegangenen Funktionen wie
Rechnung, Lieferschein, usw..
Selbstverständlich können Sie auch hier die eingegebenen Daten
zwischen den Formularen austauschen. Beispielsweise kann eine
Auftragsbestätigung in das Rechnungsformular geladen werden.
8.8.7. Gespeicherte Belege
In diesem Menü sind Funktionen zusammengefaßt mit deren Hilfe alle zu
diesem Kunden gespeicherten Belege angezeigt werden können.
Dies betrifft jedoch nur Rechnungen, Lieferscheine, usw. Mit KASSE.EXE
erstellte Bons werden nicht dauerhaft gespeichert.
Bitte wählen Sie aus dem nun erscheinenden Menü den Vorgangstyp aus.
Danach werden alle Vorgänge des ausgwählten Typs in einer Liste
angezeigt. Bei Rechnungen wird zusätzlich der Gesamtumsatz und der
Umsatz in den letzten drei Monaten berechnet.
In der Liste werden Belegnummer, Datum und Betrag angezeigt. Außerdem
sehen Sie in diesem Fenster noch ob die Rechnung noch offen oder
bereits bezahlt ist. Auf einem Farbmonitor werden offene Rechnungen in
rot dargestellt.
Nach Auswahl einer Rechnung mit den Pfeiltasten und RETURN können Sie
wählen ob die Rechnung gedruckt werden soll oder nur auf dem
Bildschirm angezeigt wird. Mit ESC gelangen Sie wieder zurück in die
Liste.
Mit ALT-I können Sie eine zusätzliche Anzeige aktivieren, die jeweils
die erste Positionszeile des gerade ausgewählten Belegs anzeigt. Auf
langsamen Systemen oder im Netzwerk kann es dabei zu Verzögerungen
kommen.
8.8.8. Fax
Näheres hierzu finden Sie in der Doku-Datei FAX.DOK. Sie können diese
Datei vom Menü SYSTEM/DOKU-Dateien anzeigen lassen.
Diese Funktion steht nicht in allen Programmversionen zur Verfügung.
8.8.9. Brief
Näheres hierzu finden Sie in der Doku-Datei BRIEF.DOK. Sie können
diese Datei vom Menü SYSTEM/DOKU-Dateien anzeigen lassen.
Diese Funktion steht nicht in allen Programmversionen zur Verfügung.
8.8.10. Formular-Übernahme
Mit Hilfe dieser Funktion können Sie auf einfache Weise Formulare
eines bestimmten Typs in eine andere Formularart kopieren.
Typische Anwendungen sind z.B. ein Lieferschein zur Rechnung, ein
Angebot in eine Rechnung kopieren, usw.
Wählen Sie einfach die gewünschte Funktion aus. DATKASSE zeigt Ihnen
anschließend alle Belege der selektierten Formularart an.
Nun müssen Sie nur noch das gewünschte Formular aus der Liste mit den
Pfeiltasten und RETURN auswählen. Das Programm öffnet die
Beleg-Eingabemaske und lädt das selektierte Formular. Ab diesem
Zeitpunkt besteht kein Unterschied mehr in der Bedienung wie beim
Erstellen eines neuen Belegs.
8.9. Das Pulldown-Menü Datei
In diesem Menü stehen verschiedene Dateioperationen zur Verfügung. Sie
können Dateien editieren, drucken, kopieren, usw..
Bei allen Optionen in diesem Menü müssen Sie einen Dateinamen
eingeben. Die Eingabe kann das Wildcard-Zeichen * enthalten. In diesem
Fall erscheint die Verzeichnisauswahlliste und Sie können die
gewünschte Datei mit den Pfeiltasten und  RETURN auswählen.
8.9.1. Editieren
Nach Auswahl dieser Option können Sie einen Dateinamen eingeben, der
dem in Verschiedenes/Dateinamen eingestellten Editor übergeben wird
(siehe Seite 56).
8.9.2. Textverarbeitung
Hier gilt das gleiche wie bei Editieren, nur daß hier die eingestellte
Textverarbeitung gestartet wird.
An den Dateinamen können Sie noch weitere Optionen anhängen, genau so
als würde die Eingabe von DOS aus erfolgen.
8.9.3. Löschen
Mit Hilfe dieser Option können Sie Dateien löschen. Die Eingabe von
*.TXT  löscht nicht alle Dateien mit der Endung  .TXT  sondern bietet
diese Dateien lediglich zum Löschen an.
8.9.4. Umbenennen
Mit dieser Option können Sie Dateien umbenennen. Die Quelldatei können
Sie, wenn Sie einen Wildcard beim Dateinamen angegeben haben, aus der
Verzeichnis-Box auswählen. Die Zieldatei muß als Text eingegeben
werden.
8.9.5. Kopieren
Hiermit ist es möglich Dateien zu kopieren. Die Bedienung geschieht
analog zu den oberen Optionen.
8.9.6. Drucken
Hiermit es es möglich Dateien zu drucken. Die Bedienung geschieht
analog zu den oberen Optionen. Abschließend müssen Sie noch die
Druckerschnittstelle wählen.
8.9.7. Anzeigen
Mit dieser Funktion können Sie Textdateien ansehen. Die Bedienung
geschieht analog zu den oberen Optionen.
8.10. Das Pulldown-Menü Zusätze
In diesem Menü sind verschiedene Verwaltungs- und
Auswertungs-Funktionen zusammengefaßt.
8.10.1. Passwort-Verwaltung
Mit Hilfe dieser Funktion werden die Kassierer verwaltet.
Bei einigen Optionen müssen Sie das Systempasswort eingeben. Die
Grundeinstellung für das Systempasswort ist Kasse. Bitte beachten Sie,
daß Groß-/Kleinschreibung bei der Eingabe relevant ist.
Wenn Sie das Systempasswort vergessen haben sollten, dann setzen Sie
sich bitte mit uns in Verbindung.
Es können maximal 40 Benutzer verwaltet werden.
Wichtiger Hinweis
Nach 3 falschen Passworteingaben wird das System gesichert. Es können
dann keine Passwort-geschützten Funktionen mehr ausgeführt werden. Die
Sperre kann durch Eingabe des Systempasswortes in der Option
Systemsperre aufheben gelöst werden.
8.10.1.1. Systempasswort ändern
Mit dieser Funktion kann das Systempasswort geändert werden. Geben Sie
das alte und das neue Passwort ein.
Achtung: Achten Sie genau auf die Schreibweise des neuen Passwortes.
Die Änderung ist unwiderruflich gespeichert.
8.10.1.2. Benutzer erfassen/ändern
Mit dieser Option verwalten Sie die Benutzer (Kasssierer) des
Kassensystems. In der folgenden Tabelle tragen Sie bis zu 40
Kassierer-Namen und jeweils ein zugehöriges Passwort ein.
Mit den Tasten F9 und F8 können Sie Zeilen in die Tabelle einfügen,
bzw. Löschen. Gespeichert werden die Eingaben wie üblich mit F2.
8.10.1.3. Benutzerliste drucken
Nach Auswahl dieses Menüpunktes wird eine Benutzerliste gedruckt.
8.10.1.4. Systemsperre aufheben
Eine aktivierte Systemsperre (nach 3 falschen Passworteingaben) kann
mit dieser Option aufgehoben werden. Geben Sie dazu das Systempasswort
ein.
8.10.1.5. Passwortprüfung ein/aus
Mit dieser Funktion kann die Passwortprüfung ein- und ausgeschaltet
werden. Bei ausgeschalteter Prüfung wird nur noch die Kassierer-Nummer
abgefragt.
8.10.2. Monatsabschluß
Diese Funktion druckt, bzw. zeigt nach Auswahl von Monat und Jahr
einen Monatsabschluß. Abgerechnete Tagesabschlüsse bleiben
gespeichert. Der Monatsabschluß kann aus diesem Grund beliebig oft
wiederholt werden (auch für zurückliegende Monate). Für die
Speicherung der Abschlüsse verwendet das Programm das Verzeichnis ABS.
8.10.2.1. Monatsabschluß  in der Netzwerk-Version
In der Netzwerk-Version von DATKASSE können Sie die Monatssummen für
jede Kasse getrennt oder für alle gemeinsam ausdrucken.
In der Auswahlmaske für die Kassen können Sie sehen, ob eine Kasse in
dem ausgewählten Zeitraum Umsätze erzeugt hat. In diesem Fall wird
hinter dem Text [*] angezeigt. Hat eine Kasse keine Umsätze in diesem
Zeitraum produziert, dann wird dies durch [  ] in der Maske
dargestellt.
8.10.3. Storno-Protokoll
Das Programm KASSE.EXE speichert alle Belegstornierungen zusammen mit
dem Benutzer, der die Stornierung vorgenommen hat. Das Protokoll kann
mit dieser Funktion eingesehen oder gedruckt werden. Nach Aufruf der
Option müssen Sie das Systempasswort eingeben.
Das Protokoll enthält die Belegnummer, Datum und Uhrzeit der
Belegerstellung, die Belegsumme und alle Artikeldaten des Belegs.
Nachdem Sie die Datei ausgedruckt haben können Sie entscheiden, ob die
Stornodaten nun gelöscht werden können. Diese Frage sollten Sie mit Ja
beantworten, da die Speicherung rein sequentiell erfolgt. Beim
nächsten Ausdruck erscheinen deshalb die alten Daten nochmals, wenn
sie nicht gelöscht wurden.
8.10.4. Statistik
Dieser Menüpunkt verzweigt in die Statistikfunktionen von DATKASSE.
Damit überhaupt Statistikdaten gespeichert werden, muß im Programm
KASSE.EXE im Menü Setup/Grundeinst.2 der Schalter Statistikdaten
speichern auf Ja gesetzt sein.
Hinweis
Bitte beachten Sie, daß Statistikdaten erst bei einem Tagesabschluß
gespeichert werden. Eine Auswertung für den aktuellen Tag ist also
erst nach dem Abschluß möglich.
Außerdem muß an jedem Tag ein Abschluß gemacht und die abschließende
Frage beim Abschluß (Alle Umsatzdaten werden verarbeitet und dann
gelöscht. Ausführen ?) mit Ja beantwortet werden, da ansonsten eine
Verfälschung der Daten bei tagesgenauer Eingabe eintritt.
8.10.5. Tagesumsatz (0 - 24 Uhr)
Diese Funktion berechnet die Umsatzverteilung über die 24 Stunden
eines bestimmten Wochentages und gibt diese grafisch als Balken- oder
Liniendiagramm aus.
8.10.6. Wochenumsatz (Sonntag - Samstag)
Diese Funktion berechnet die Umsatzverteilung über die 7 Wochentage
und gibt diese grafisch als Balken- oder Liniendiagramm aus.
8.10.7. Umsatzdaten zurücksetzen
Diese Funktion setzt die gespeicherten Durchschnittswerte für die
beiden ersten (und nur für diese !) Funktionen in diesem Menü auf 0
zurück.
Wenn Sie diese Funktion nicht benutzen, dann berechnet das Programm
die jeweiligen Durchschnittswerte seit Beginn der Speicherung.
Sinnvoll kann diese Funktion z.B. sein, um saisonbedingte
Umsatzunterschiede darzustellen.
8.10.8. Artikelstatistik
Diese Funktion erstellt eine Umsatzliste aller Artikel. Sie können den
Zeitraum beliebig eingrenzen (z.B. Monat, Quartal oder Jahr, auch
tagesgenaue Eingabe ist möglich). Durch Verwendung von
Wildcard-Zeichen ist es ausserdem möglich den Artikelbereich
einzugrenzen. Näheres zu Wildcards siehe Seite 33.
Die Sortierung kann wahlweise nach der Artikelnummer, dem Umsatz und
der Anzahl sowohl auf- wie auch absteigend erfolgen. Wählen Sie den
Zeitraum und die Sortierung. Nach der Berechnung können Sie das
Ergebnis wie üblich drucken oder auch nur ansehen.
Hinweis
Diese Funktion muß sämtliche gespeicherten Umsatzdaten lesen, um das
gewünschte Ergebnis zu berechnen. Dies kann je nach Datenbestand
einige Sekunden oder auch etliche Minuten dauern. Werden Sie also
bitte nicht ungeduldig. Der Fortgang der Verarbeitung wird ständig
angezeigt.
8.10.9. Renner
Diese Funktion erstellt eine Liste der gut laufenden Artikel (die
Renner).
Auch hier können Sie eine Eingrenzung des Zeitraums vornehmen sowie
die Anzahl der mindestens verkauften Exemplare angeben. Die Eingabe
von 100 würde nur die Artikel in die Liste aufnehmen, die im
vorgegebenen Zeitraum mindestens 100 mal verkauft wurden.
8.10.10. Penner
Diese Funktion erstellt eine Liste der schlecht laufenden Artikel (die
Penner). Auch hier können Sie eine Eingrenzung des Zeitraums vornehmen
sowie die Anzahl der verkauften Exemplare angeben. Die Eingabe von 5
würde nur die Artikel in die Liste aufnehmen, die im vorgegebenen
Zeitraum höchstens 5 mal verkauft wurden.
Durch Eingabe von 0 finden Sie die toten Artikel heraus.
8.10.11. Warengruppen
Diese Funktion erstellt eine Liste der Warengruppen-Umsätze in einem
vorgegebenen Zeitraum.
8.10.12. Kassierer (Einzelposten/Gesamt)
Diese Funktion erstellt eine Liste der Kassierer-Umsätze in einem
vorgegebenen Zeitraum. Dabei kann zwischen dem Gesamt-Umsatz und einer
Einzelauflistung gewählt werden. Die Einzelauflistung enthält
sämtliche von diesem Kassierer verkauften Artikel. Dies kann
beispielsweise für Kontrollzwecke eingesetzt werden.
8.10.13. Lagerdaten - ASCII-Export
Mit dieser Option können Sie Ihre Lagerdaten in eine ASCII-Datei
exportieren. Diese Funktion ist als Ergänzung zu den
Standard-Export-Funktionen zu sehen, die in dieser Beziehung
leistungsfähiger sind (siehe Seite 107). Aus diesem Grund sollten Sie
beim Datenim- und Export vorzugsweise diese Standardfunktionen
verwenden.
Geben Sie den Namen der Ausgabedatei ein und wählen Sie das
Feld-Trennzeichen. Übliche Eingaben sind 44 (Komma) oder 9 (TAB).
Anschließend können Sie noch wählen, ob die Ausgabedatei in den
Windows-Zeichensatz konvertiert werden soll. Dies ist sinnvoll, wenn
die Datei später mit einem Windows-Programm (z.B. ein
Etiketten-Druckprogramm) weiterverarbeitet werden soll.
Die Feldreihenfolge wird in der Datei LAGEREXP.CNF festgelegt, die mit
jedem ASCII-Editor bearbeitet werden kann. Näheres dazu finden Sie in
den Kommentaren in dieser Datei.
8.10.14. Lagerdaten - ASCII-Import
Diese Option funktioniert analog zur vorher erklärten, nur in
umgekehrter Richtung, d.h. die ASCII-Datei wird in das Lager
eingelesen.
Auch hier werden die Daten in gleicher Weise wie bei den
Standard-Importfunktionen (siehe Seite 107) abgeglichen, d.h. neue
Datensätze werden angehängt, bei vorhandenen werden nur die auf Seite
107 beschriebenen Felder durch die eingelesenen Daten verändert.
Diese Funktion ist als Ergänzung zu den Standard-Export-Funktionen zu
sehen, die in dieser Beziehung leistungsfähiger sind. Aus diesem Grund
sollten Sie beim Datenim- und Export vorzugsweise diese
Standardfunktionen verwenden.
Hinweis
Da diese Funktion ohne Index arbeitet sollte unbedingt ein
Festplattencache installiert sein. Trotzdem kann die Funktion sehr
lange laufen (bei großen Datenbeständen bis zu einigen Stunden).
8.10.15. Bonus-Liste
Diese Funktion ist für jährliche Werbeschreiben vorgesehen, bei denen
den Kunden ein umsatzabhängiger Bonus gewährt wird. Bitte beachten Sie
auch die Einstellungen Kauf mit Kundenkarte auf Seite 65.
Eine vollständige Erklärung dieser Funktion finden Sie in der Datei
BONUS.DOK im Verzeichnis DOKU. Sie können diese Datei im Menü
System/DOKU-Dateien von DATKASSE.EXE anschauen oder drucken.
8.10.16. Rückstände
Eine Erklärung zu der integrierten Rückstandsverwaltung finden Sie in
der Datei RUECKST.DOK im Verzeichnis DOKU. Sie können diese Datei im
Menü System/DOKU-Dateien von DATKASSE.EXE anschauen oder drucken.
8.10.17. Lagerbewegungsdatei verarbeiten
Bei der Fillialversion von DATKASSE können die einzelnen Kassen in den
Fillialen Lagerbewegungsdateien erzeugen, die dann per Diskette oder
DFÜ in die Zentrale überspielt werden.
Mit dieser Funktion kann eine Lagerbewegungsdatei in DATKASSE
eingelesen und verarbeitet werden. Die Verkäufe der Filliale werden
dabei vom DATKASSE-Lager abgebucht.
8.10.18. Lieferanten-Diskette einlesen
Mit diesem Menüpunkt können Sie eine Lieferantendiskette für den
Zugriff mit KASSE.EXE vorbereiten. Näheres dazu finden Sie im Kapitel
über die Extern-Datenbanken finden auf Seite 235.
8.11. Das Pulldown-Menü Verschiedenes
Im Pulldown-Menü Verschiedenes sind alle Grundeinstellungen von
DATKASSE untergebracht. Auch der Maskengenerator, die
Datenbankstatistik und weitere Funktionen können hier aufgerufen
werden.
8.11.1. Handbuch
Die Handbuchfunktion enthält das komplette Handbuch nach Kapiteln
sortiert. Außer über das Menü können Sie das Online-Handbuch zu jedem
Zeitpunkt auch durch Eingabe von ALT-F1 aufrufen.
In dem nun erscheinenden Popupmenü müssen Sie das gewünschte Kapitel
auswählen. Mit Hilfe der Pfeiltasten und den Tasten Seite hoch/runter
sowie Pos1 und Ende können Sie sich beliebig im Text bewegen.
8.11.2. Dateinamen/Pfade
Bei Aufruf dieser Funktion erscheint ein Menü, in dem die Dateinamen
und Pfade der Hilfsdateien von DATKASSE eingetragen werden können. Die
Eintragungen können mit den üblichen Tasten editiert werden.
Wenn Sie die Änderungen dauerhaft speichern wollen, dann müssen Sie
die Maske mit F2 verlassen. ESC bricht die Eingabe ohne Speichern ab.
Interessant ist beispielsweise das Feld Editor. Hier können Sie den
Namen eines Dateieditors eintragen, den DATKASSE dann zum Bearbeiten
von Dateien aufruft.
Dafür kann beispielsweise der Editor von MS-DOS verwendet werden. In
einem System mit MS-DOS ab Version 5.0 tragen Sie dann bitte in diesem
Feld ein :
C:\DOS\EDIT.COM
Wenn Sie Windows95 verwenden, dann muß hier folgendes eingetragen
werden:
C:\WINDOWS\COMMAND\EDIT.COM
8.11.3. Grundeinstellungen
Bei dieser Funktion erscheint ein weiteres Menü, in dem Sie die
Vorauswahl der Grundeinstellungen, die Sie verändern wollen, treffen
müssen.
8.11.3.1. Verschiedenes
Dateiliste sortieren
Dieser Schalter beeinflußt die Sortierung der Dateien bei einer
Dateiauswahl, z.B. wenn ein Listenformular ausgewählt werden soll.
Normalerweise ist es günstig, eine sortierte Liste auszugeben, da in
diesem Fall eine bessere Übersicht gegeben ist. Wenn Sie jedoch lieber
die Liste wie im DOS-Verzeichnis sehen wollen, dann schalten Sie
diesen Schalter aus.
Mausbedienung
Mit diesem Schalter können Sie wählen ob eine vorhandene Maus benutzt
werden kann oder nicht. Wird der Schalter ausgeschaltet, dann wird der
Mauszeiger unsichtbar gemacht und Sie können die Maus nicht mehr
benutzen. Wenn DATKASSE keinen Maustreiber erkennt, dann ist das
Einschalten ohne Wirkung. Im Programm KASSE.EXE ist keine
Mausbedienung möglich.
Rasterhintergrund
Mit diesem Schalter können Sie wählen, ob die Menüoberfläche mit dem
Rasterhintergrund dargestellt werden soll oder nicht. Dies ist in
erster Linie wohl Geschmackssache.
Farben ein/aus
Hiermit können Sie entscheiden, ob DATKASSE Farben benutzen soll oder
nicht. Farbige Darstellung ist natürlich nur auf einem Farbmonitor
möglich. Wenn Sie eine Herkules- oder MDA-Karte verwenden bleibt, dann
das Einschalten ohne Wirkung.
Auf einer Farbgrafikkarte (CGA,EGA,VGA) ist es jedoch möglich auf
monochrome Darstellung umzuschalten. Sinnvoll ist dies beispielsweise
auf einigen Laptops.
Siehe auch Kommandozeilenparameter /MONO.
Schriftartwahl vor Druck
Wenn Sie diesen Schalter benutzen, dann fragt DATKASSE vor jedem
Formulardruck nach der gewünschten Schriftart.
Dies sollte jedoch nur im Notfall benutzt werden. Besser ist die
Anpassung der Formulare.
Prüfe auf doppelten Index 1 und 2
Hier können Sie entscheiden, welche Felder von DATKASSE auf
Doppelvergabe geprüft werden sollen. Sie können kein Feld, eins oder
zwei Felder eingeben.
Die Möglichkeit gar keine Überprüfung einzustellen sollten Sie nur in
Notfällen benutzen. Zwar können durch die Doppelvergabe keine Daten
verloren gehen, jedoch kann möglicherweise das Wiederauffinden
erschwert wer
den, da eine eindeutige Selektion nicht mehr möglich ist.
Bei doppelten Artikelnummern können außerdem die statistischen
Auswertungen verfälscht werden.
Signalton bei Fehler
Wenn Sie diesen Schalter ausschalten, dann gibt DATKASSE bei einer
Fehlermeldung keinen Signalton mehr aus. Diese Möglichkeit sollten Sie
nur nutzen, wenn Ihr Lautsprecher unerträglich laut ist.
Uhrzeit ständig anzeigen
Wenn Sie diesen Schalter einschalten, wird in der oberen rechten Ecke
des Bildschirms die Uhrzeit ständig angezeigt.
Bei rechenzeitintensiven Funktionen (z.B. komprimieren) wird die Uhr
abgeschaltet. Erkennbar ist dies daran, daß die Uhr mit Grafikzeichen
überdeckt wird.
(Fehler)meldungen automatisch beenden
Dieser Schalter bewirkt, daß Fehlermeldungen nach Ablauf von 10
Sekunden automatisch ausgeblendet werden. Während der Wartezeit läuft
ein Zähler in der Klickbox. Die Meldung kann durch RETURN oder ESC,
durch Anklicken der Warte-Box oder durch Betätigen der rechten
Maustaste vorzeitig beendet werden. Wenn der Schalter ausgeschaltet
ist (Voreinstellung), dann müssen Sie jede Meldung bestätigen.
Mausleiste einschalten
Nach Einschalten dieses Schalters wird bei einigen Operationen am
linken Bildschirmrand ein Mausleiste mit den Funktionstasten
eingeblendet. Durch Anklicken der entsprechenden Zeichen führt
DATKASSE die der Taste zugeordnete Funktion aus.
8.11.3.2. Weiteres
Internen Editor verwenden
DATKASSE enthält einen kleinen Texteditor zum bearbeiten von
Konfigurationsdateien oder Formularen. Wenn dieser Schalter aktiviert
wird, dann verwendet DATKASSE beim Aufruf von Funktionen, die das
Editieren von Textdateien erfordern, den eingebauten Editor.
Sie können aber auch im Menü Verschiedenes/Dateinamen-Pfade einen
anderen DOS-Editor eintragen, z.B. den EDIT.COM, der bei MSDOS
mitgeliefert wird (siehe Seite 56).
Internen Dateianzeiger verwenden
DATKASSE enthält einen kleinen Dateianzeiger (Browser), mit dem kleine
Textdateien oder Druckformulare angezeigt werden können. Wenn dieser
Schalter aktiviert wird, dann verwendet DATKASSE den eingebauten
Browser.
Bei DATKASSE wird jedoch auch ein komfortabler DOS-Dateianzeiger
mitgeliefert (BROWSE.COM), sodaß Sie hier nur in Ausnahmefällen den
internen Anzeiger aktivieren sollten.
Hilfe für Menü-Optionen ständig anzeigen
Wenn dieser Schalter aktiviert ist, wird während aktiver Popup- oder
Pulldown-Menüs in der letzten Zeile des Bildschirms eine
ausführlichere Erklärung der Option angezeigt. Dies ist insbesondere
bei der Einarbeitung hilfreich.
Hinweis: Diese Funktion ist nicht in allen Versionen verfügbar.
EAN-Prüfziffer berechnen (Felder Artikelnummer und EAN-Nummer)
Eine EAN-Barcode-Nummer besteht aus 7 oder 12 Zahlen plus einer
Prüfziffer. Das ergibt die Länge von 8, bzw. 13 Stellen. Das Verfahren
für die Berechnung dieser Prüfziffer ist genau festgelegt.
Wenn Sie diesen Schalter aktivieren, dann berechnet DATKASSE
automatisch die Prüfziffer und hängt sie an die Eingabe an, wenn Sie
das Feld Artikelnummer, bzw. EAN-Barcode mit RETURN verlassen.
Die Berechnung wird nur durchgeführt, wenn die Eingabe im Feld
entweder 7 oder 12 Stellen lang ist und nur aus Ziffern besteht.
Wollen Sie ausnahmsweise keine Berechnung, dann können Sie das Feld
mit TAB oder der Pfeil-Runter-Taste verlassen.
Hinweis: Die Berechung kann auch manuell durch Eingabe von ALT-P
direkt im Feld erfolgen.
8.11.3.3. Bildschirm
Dieser Menüpunkt faßt die Bildschirmeinstellungen zusammen.
8.11.3.3.1. Farben
In dieser Maske können Sie in gewissen Grenzen die Bildschirmfarben
verändern. Wählen Sie den Bereich, den Sie verändern wollen und geben
Sie die Farbnummer der gewünschten Farbe ein. Ein einfacher Weg der
Einstellung ergibt sich bei Betätigen der Tastenkombination STRG-F1.
Mit den Pfeiltasten und RETURN können Sie nun die gewünschte
Farbkombinationen auswählen. Mausbenutzer können die Farbe auch direkt
anklicken. Bei einer Monochromkarte haben Sie nur eine begrenzte
Auswahl an Bildschirmattributen. Mit ESC wird die Einstellung
abgebrochen und der alte Wert wieder eingetragen.
Falsche Eintragungen können zu merkwürdigen Ergebnissen führen. Legen
Sie deshalb, bevor Sie Änderungen vornehmen, eine Sicherheitskopie der
Einstellungsdatei von DATKASSE an. Diese hat den Dateinamen DAT.DFT.
8.11.3.4. Bildschirmschoner
Mit dieser Option können Sie den Bildschirmschoner von DATKASSE
aktivieren. Der Bildschirmschoner schaltet nach der eingegebenen
Anzahl Minuten den Bildschirm dunkel und verhindert so das Einbrennen
des angezeigten Bildes. Eine 0 deaktiviert den Bildschirmschoner.
Empfehlenswert sind Werte zwischen 5 und 30 Minuten.
Bei abgeschaltetem Bildschirm genügt das Betätigen einer Taste, um den
Bildschirminhalt wieder darzustellen. Bitte beachten Sie, daß die
gedrückte Taste bereits als Eingabe ausgewertet wird. Vorzugsweise
sollte daher zum Beispiel eine der Shift-Tasten oder die Alt- oder
Control-Taste gedrückt werden.
Wenn das Feld Animation auf Ja gesetzt wird, dann werden auf dem
Bildschirm kleine Animationen dargestellt. Dies ist sinnvoll, da bei
dunkelgeschaltetem Monitor oft das Abschalten des Rechners vergessen
wird.
Wenn im Programmverzeichnis von DATKASSE der
Multimedia-Bildschirmschoner vorhanden ist, dann wird Dieser nach
Ablauf der Inaktivitätszeit gestartet.
Dieser Bildschirmschoner ist ein Zusatzprodukt für DATKASSE. Der
Bildschirm kann in Arbeitspausen für vielfältige Werbemaßnahmen
genutzt werden. Dem Multimedia-Bildschirmschoner ist ein eigenes
Handbuch gewidmet. Fordern Sie bei Bedarf weitere Informationen an.
Mit Passwort können Sie einen gewissen Schutz vor unerlaubtem Zugriff
bewirken. Wenn der Bildschirmschoner aktiv wird, muß nach dem
Betätigen einer Taste das richtige Passwort eingeben werden.
Vor dem Drücken der RESET-Taste oder STRG-ALT-Entf schützt das
natürlich nicht, aber ein gewisser Schutz gegen die neugierige
Putzfrau ist damit durchaus erreichbar.
8.11.4. Drucker-Einrichtung
In diesem Menü werden die Einstellungen für Ihren Drucker vorgenommen.
8.11.4.1. Einstellungen zeigen
Nach Auswahl dieser Option zeigt DATKASSE Informationen zum aktuellen
Treiber wie zum Beispiel Name und Version des Treibers, unterstützte
Druckermodelle, usw.. Nach einem Tastendruck befinden Sie sich wieder
im Menü.
8.11.4.2. Treiberauswahl
Nach Auswahl dieser Option können Sie Ihr Druckermodell aus einem
Fenster auswählen. In diesem Fenster können Sie sich mit den üblichen
Tasten bewegen. Nach Betätigen der Kombination ALT-I wird der zum
aktuellen Druckermodell zugehörige Treiber angezeigt.
Wählen Sie ein Druckermodell mit RETURN aus und bestätigen Sie die
Abfrage. Der neue Treiber ist nun dauerhaft installiert. Mit ESC
können Sie die Auswahl abbrechen.
8.11.4.3. Verschiedenes
In dieser Maske sind Änderungen nur in Ausnahmefällen erforderlich,
beispielsweise, wenn der Drucker keinen IBM-Zeichensatz hat.
Drucker-Zeichensatz
Mit dieser Einstellung geben Sie an, welchen Zeichensatz Ihr Drucker
verwendet. Mögliche Eingaben sind 1 (IBM), 2 (Roman 8), 3 (Epson) und
4 (Spezial).
Kopienanzahl
Hier können Sie die Kopienanzahl eintragen, die DATKASSE beim
Formulardruck standardmäßig vorschlägt. Die Vorgabe kann vor dem
Drucken überschrieben werden. Möglich sind Eingaben zwischen 1 und 20.
Wenn Sie eine 0 eintragen, dann überspringt DATKASSE beim Drucken die
Abfrage und druckt immer genau 1 Formular.
8.11.4.4. Laserdrucker-Einstellungen
In dieser Maske können Sie verschiedene laserdruckerspezifische
Einstellungen vornehmen. Beispielsweise  wird der Seitenrand bei
Laserdruckern völlig anders eingestellt wie bei einem Matrixdrucker.
Alle Einstellungen beziehen sich auf HP-kompatible Laserdrucker (alle
Modelle).
Lasersequenzen benutzen
Diese Feld sollten Sie nur mit ja beantworten, wenn Sie einen
Laserdrucker verwenden.
Randsequenz
Dieses Feld enthält die Steuersequenz zur Randeinstellung bei einem
Laserdrucker. An der Stelle, an der die Anzahl der Spalten erwarten
wird, müssen Sie als Platzhalter 2 Leerzeichen eingeben.
Die Sequenz für HP-kompatible Drucker lautet :
^[&a   L  (mit 2 Leerzeichen innerhalb der Sequenz)
8.11.5. Speichererweiterung
DATKASSE unterstützt Speichererweiterungen nach dem XMS- und dem
EMS-Standard. Bei Bedarf lagert DATKASSE seine Overlays (bestimmte
Programmteile) in diesen Speicher anstelle auf der Festplatte aus.
Dadurch ergibt sich eine beträchtliche Steigerung der
Verarbeitungsgeschwindigkeit, da die Overlays nicht von der
Festplatte, sondern direkt aus dem Speicher nachgeladen werden können.
Bei Verwendung von XMS können auch noch weitere Bestandteile des
Programms dort gespeichert werden.
Hinweis
Wenn beide Schalter gesetzt sind, versucht DATKASSE zuerst das EMS zu
benutzen und dann Extended Memory. Es wird immer nur eine von beiden
Erweiterungen genutzt.
8.11.5.1. EMS-Speicher für Overlays
DATKASSE verwendet, wenn vorhanden, Erweiterungsspeicher nach LIM 3.2
oder LIM 4.0 (EMS) zum Speichern der Overlays.
8.11.5.2. XMS-Speicher für Overlays
DATKASSE verwendet,wenn vorhanden, XMS-Speicher zum Speichern der
Overlays. Davon unabhängig benötigt DATKASSE für viele weitere
Funktionen zwingend XMS-Speicher. Der Betrieb des Programms ganz ohne
XMS-Speicher ist also nicht möglich !
Hinweis
Da es sehr viele Programme auf dem Markt gibt, die Extended Memory
belegen, dies aber dem Betriebssystem nicht mitteilen, ist dieser
Schalter mit Vorsicht zu benutzen.
Aus Sicherheitsgründen wird, wenn die Belegung von Extended Memory
fehlgeschlagen ist, das Programm sofort verlassen. Rufen Sie in diesem
Fall DATKASSE beim nächsten Start mit der Option /EXT- auf, um die
Belegung von Extended Memory zurückzusetzen.
Diese Art der Speichernutzung ist nicht kompatibel zu den DOS-Boxen
von Windows95 und OS/2. Soll DATKASSE in einem dieser Betriebssysteme
eingesetzt werden, dann muß dieser Schalter ausgeschaltet sein.
8.11.6. Listengenerator
In diesem Fenster werden die Grundeinstellungen des Listengenerators
eingetragen. Von Bedeutung sind diese Eingaben für die Funktion
Listenformular erzeugen (siehe Seite 226).
Mit Rand legen Sie die Grundeinstellung des linken Randes fest. Im
erzeugten Formular kann diese Einstellung natürlich jederzeit geändert
werden.
Gleiches gilt für Zeilen pro Seite. Nach der eingegebenen Zeilenanzahl
bricht DATKASSE die Seite um und druckt den Kopfbereich neu aus.
Bedenken Sie, daß ein DIN-A-4-Blatt zwar 72 Zeilen hat, diese aber im
Allgemeinen nicht alle vom Drucker genutzt werden können. Die
Defaulteinstellung ist 67 Zeilen. Auf Laserdruckern muß diese meist
durch 64 ersetzt werden.
Das Strichzeichen wird nur für die Trennlinien benutzt. Wenn Ihr
Drucker keinen IBM-Zeichensatz hat, dann müssen Sie den ASCII-Code für
das Minuszeichen, d.h. 45, hier eingeben.
Mit Tausender-Punkt bei INT legen Sie fest, ob der Listengenerator bei
Integer (ganzen) Zahlen Tausender-Punkte einsetzen soll. Aus 123425
wird dann also 123.425. Gerade bei großen Zahlen verbessert dies die
Übersicht beträchtlich.
Wenn das Feld INT rechtsbündig drucken auf Ja gesetzt wird, werden
Integer-Zahlen beim Listendruck rechtsbündig formatiert.
8.11.7. Modem
In diesem Menü werden die Grundeinstellungen für das Modem eingegeben.
Wenn Sie kein Modem haben, dann brauchen Sie diese Einstellungen nicht
zu beachten. Voraussetzung für die Funktion ist, daß das Modem
Hayes-kompatibel ist.
Die Einstellungen für Anwahlsequenz und Auflegesequenz brauchen Sie
nicht zu ändern.
Schnittstelle gibt an, an welcher seriellen Schnittstelle das Modem
angeschlossen ist. Dabei bedeutet 1 = COM1 und 2 = COM2.
Geben Sie im Feld Fernwartung Ja ein, wenn Sie das optional
erhältliche Fernwartungsmodul installiert haben und das System in
Fernwartung Bereitschaft versetzen wollen. Wenn das Modul nicht
installiert ist, verursacht die Eingabe von Ja Verzögerungen beim
Programmablauf. Setzen Sie sich gegebenenfalls mit uns in Verbindung,
wenn Sie weitere Informationen benötigen.
Das Feld Amt holen ist nur von Bedeutung, wenn Sie eine Telefonanlage
betreiben, bei der für ein Amtgespräch eine bestimmte Ziffer oder
Ziffernfolge vorgewählt werden muß.
Wenn Ihre Anlage beispielsweise das Vorwählen einer Null benötigt,
dann geben Sie in dieses Feld eine Null ein. Durch Nachstellen eines
oder mehrerer Kommas können Sie erreichen, daß das Modem nach dem
Vorwählen eine Pause von jeweils einer Sekunde pro Komma einlegt. Dies
kann notwendig sein, wenn Ihr Modem das Amtfreizeichen nicht
einwandfrei erkennt.
Die folgenden Einträge sind nur von Bedeutung, wenn Sie ein Telefon
von TELEINT installiert haben (z.B. ComputerFon). Nähere Hinweise
finden Sie in der Datei TELEINT.DOK im Verzeichnis DOKU.
Versuche
Hiermit legen Sie fest, wie oft DATKASSE eine Wahlwiederholung
durchführen soll, wenn der Anschluß besetzt ist. Bei einer Gruppenwahl
wird jeder Wählvorgang mitgezählt.
Wählpause
Hiermit legen Sie fest, wieviel Sekunden Pause zwischen jedem
Wählvorgang eingelegt werden sollen. Setzen Sie diesen Wert nicht
kleiner als 15 bis 20 Sekunden, da ansonsten beim vierten Wählversuch
innerhalb einer Minute das ComputerFon in den Fehlerzustand wechselt
und die Wahl abbricht.
Sie wissen schon: Die Telekom hat was gegen Dauerwähler. Mehr als 3
Versuche an die gleiche Nummer innerhalb einer Minute ist nicht
erlaubt, deshalb blockiert die Firmware des ComputerFons solche
Versuche.
8.11.8. Fakturierung
In diesem Menü sind sämtliche Einstellungen zusammengefaßt, die den
Bereich Fakturierung betreffen.
8.11.8.1. Einstellungen 1 und 2
Prüfe auf doppelte Rechnungsnummer
Wenn dieser Schalter gesetzt ist, überprüft DATKASSE bei der Eingabe
der Rechnungsnummer, ob diese schon einmal vergeben wurde.
Überprüft werden die letzten 500 Eingaben. Mit einer kleinen
Zeitverzögerung ist dabei zu rechnen. Bei Doppelvergabe erhalten Sie
eine Meldung, die Sie mit RETURN  bestätigen müssen.
Dieser Schalter ist prinzipiell ohne Bedeutung, wenn Sie die
Belegnummern automatisch vergeben lassen (siehe nächster Punkt).
Automatische Vergabe der Rechnungsnummer
DATKASSE vergibt die Rechnungsnummern automatisch, wenn Sie diesen
Schalter einschalten. Im Programm KASSE.EXE werden Belegnummern immer
automatisch vergeben.
Automatische Vergabe der Gutschriftsnummer
DATKASSE vergibt die Gutschriftsnummer automatisch, wenn Sie diesen
Schalter einschalten.
Bruttobeträge
Wenn dieser Schalter gesetzt ist, dann werden in der
Offene-Posten-Liste und bei den Kundenumsätzen Bruttobeträge
ausgegeben. Dieser Schalter ist nur für einige Spezialversionen von
DATKASSE von Bedeutung.
Ändern Sie diesen Schalter keinesfalls auf Nettobeträge !
Lagerartikel automatisch ausbuchen
Die in einer Rechnung verwendeten Lagerartikel werden automatisch
ausgebucht, wenn dieser Schalter eingeschaltet ist.
Mindest-/Nullbestandwarnung
Dieser Schalter ist nur in Verbindung mit Lagertikel automatisch
ausbuchen wirksam. Beim Ausbuchen eines Artikels erfolgt eine kurze
Meldung, wenn der Mindestbestand unterschritten oder Bestand Null
erreicht wird.
Rechnungsnummer kann nicht geändert werden
Nach Setzen dieses Schalters kann eine vorgegebene Rechnungsnummer
nicht mehr geändert werden. Verwenden Sie diesen Schalter nur in
Verbindung mit Automatische Vergabe der Rechnungsnummer.
Bei der ersten Benutzung von DATKASSE muß dieser Schalter
ausgeschaltet sein, damit Sie die erste Rechnungsnummer eingeben
können.
Bei der Netzwerkversion ist dieser Schalter immer aktiv, um
Doppelvergabe von Belegnummern auszuschließen.
Eingabe der Mahngebühren beim Drucken{SETQ Mahngebühren}
Wenn eine Mahnung gedruckt wird, setzt DATKASSE normalerweise die in
MAHNUNG.CNF definierten Mahngebühren ein. Wenn Sie die Mahngebühren
bei jeder Mahnung selbst festlegen wollen, setzten Sie diesen Schalter
auf Ein. DATKASSE fragt nun bei jeder Mahnung, wie hoch die
Mahngebühren sind. Dabei wird der Wert aus der Datei MAHNUNG.CNF
vorgeschlagen.
Lagerbewegung protokollieren
Wenn Sie diesen Schalter aktivieren, wird jede Lagerbewegung (Zu- bzw.
Abgänge, Rechnungen) protokolliert. Dieser Schalter sollte nur in
Ausnahmefällen ausgeschaltet werden. Mit der Option zum Ausdrucken des
Protokolls können alle Lagerbewegungen nachvollzogen werden (siehe
Option Protokoll drucken auf Seite 113).
Abfrage Umsatz/Formular speichern unterdrücken
Vor dem Druck von Rechnungen, Lieferscheinen und Gutschriften fragt
DATKASSE, ob die Daten gespeichert werden sollen. Diese Abfrage mit
Nein zu beantworten ist prinzipiell nur dann sinnvoll, wenn Sie
Proberechnungen drucken wollen oder beispielsweise einen Lieferschein
nicht speichern wollen, weil dieser mit Sicherheit später nicht mehr
benötigt wird.
Wenn dieser Schalter gesetzt wird, unterdrückt DATKASSE die Abfrage
zum Speichern des Formulars. Alle Belege werden also immer
gespeichert.
Preiseingabe bei Lieferscheinen möglich
Normalerweise können Sie bei Lieferscheinen keine Preise eingeben, da
der Cursor diese Felder überspringt. Nach Setzten dieses Schalters
wird die Sperre deaktiviert, d.h. Preiseingabe ist nun möglich.
Abfrage Postfach oder Adresse
Diese Möglichkeit wird in der aktuellen Version von DATKASSE nicht
unterstützt.
Einnahmen-Datenbank ebenfalls ändern
Dieser Schalter betrifft nur eine Sonderversion von DATKASSE. Er ist
bei der Standard-Version ohne Bedeutung.
Kreditlimit prüfen
Wenn dieser Schalter gesetzt ist, dann wird bei jeder Rechnung
geprüft, ob der Kunde sein Kreditlimit überschritten hat.
Immer Kunden-VK, wenn vorhanden
Normalerweise verwendet DATKASSE nur den Kunden-VK, wenn in der
Stammaske des Kunden als VK-Preis Kunden-VK eingegeben wurde.
Wenn Sie diesen Schalter aktivieren, verwendet DATKASSE immer den
Kunden-VK. Dies hat zur Folge, daß bei nicht vorhandenem Kunden-VK gar
kein Preis eingesetzt wird.
Lager-EK-Preis beim Blättern verbergen
Wenn Ihnen des öfteren ein Kunde über die Schulter schaut, möchten Sie
vermutlich nicht Ihre EK-Preise offen legen. Mit diesem Schalter
können Sie bewirken, daß der EK-Preis beim Blättern im Lager
ausgeblendet wird.
Diese Ausblendung ist auch wirksam, wenn in der Rechnungsmaske ein
Lagerartikel über ein Wildcard ausgewählt werden soll und dann mit
ALT-I der komplette Datensatz angezeigt wird.
VK1 + VK2 beim Blättern verbergen
Hier gilt analog zur vorherigen Erklärung das gleiche für die Felder
VK-Preis 1 und VK-Preis 2. Wenn beide Schalter aktiviert werden, ist
nur noch das Feld VK-Preis 3 lesbar.
Barcode bei Neueingabe/Zugang vorbereiten
Bei der Neuanlage eines Lagerartikels und beim Lagerzugang wird
automatisch ein Barcode-Etikett (oder mehrere, je nach Stückzahl)
vorbereitet. Die vorbereiteten Etiketten können dann in einem
Durchgang ausgedruckt werden (erfordert Barcode-Druckmodul, siehe auch
Seite 125).
8.11.8.2. Zusatztexte
In der erscheinenden Maske können Sie die 10 möglichen Zusatztexte der
Fakturierung verändern oder neu eingeben. Die maximale Länge pro Zeile
beträgt 78 Zeichen. Die Anzeige rollt bei Bedarf.
Mit F2 oder durch Verlassen des letzten Feldes mit RETURN werden die
Änderungen gespeichert. ESC bricht wie üblich ab, ohne die Änderungen
zu speichern.
Diese Texte können Sie bei der Rechnungserstellung einfach durch
Auswahl der Nummer verwenden.
8.11.8.3. Zahlungsbedingungen
In dieser Maske können Sie bis zu 10 Zahlungsbedingungen eingeben. Mit
den Tasten Bild hoch/runter können Sie in den Bedingungen blättern.
Die aktuelle Nummer wird in der rechten oberen Fensterecke angezeigt.
F2 speichert die gemachten Änderungen ab.
Text 1 ist die Überschrift. Standardmäßig steht hier
Zahlungsbedingungen. Denkbar wäre auch Unsere Rechnungen sind
zahlbar:.
Mit Text 2 können Sie Zahlungsbedingungen definieren, die sich nicht
in das unten beschriebene Schema setzen lassen. Hier könnte zum
Beispiel Betrag dankend per Nachnahme erhalten oder Betrag per
Vorkasse erhalten stehen. Wenn diese Zeile einen Text enthält, werden
die Tages- und Prozentangaben dieser Zahlungsbedingung beim Druck
ignoriert.
Ansonsten erhält jede Zahlungsbedingung einen Tages- und einen
Prozentwert. Mit dem Tageswert geben Sie die Tage bis zur Fälligkeit
ein. Der Prozentwert gibt den Rabatt bei Erfüllung der Bedingung an.
Das Feld Text wird über der Zahlungsbedingung in der Rechnung
gedruckt.
Beispiel
Zahlungsbedingung 14 Tage 2 % Skonto, 30 Tage netto.
Die Werte lauten hierfür :
Tage 1 = 14
Skonto 1 = 2
Tage 2 = 30
Skonto 2 = 0
Wenn alle Felder den Wert 0 enthalten und das Feld Text 2 leer ist,
dann wird in der Rechnung der Text sofort netto gedruckt.
8.11.8.4. Formular-Design
Mit Hilfe dieser Funktion können Sie Ihre Formulare für Rechnungen,
Lieferscheine, usw. entwerfen. Zu diesem Zweck wird der im Menü
Verschiedenes/Dateinamen-Pfade eingetragene Editor gestartet. Zuvor
können Sie das gewünschte Formular aus einer Liste auswählen. Weitere
Informationen zu den Formularen finden Sie auf Seite 208.
8.11.8.5. Verschiedenes
Diese Maske enthält die Einstellungen für die Währung sowie die
Mehrwertsteuersätze.
Mehrwertsteuer-Basissatz
Geben Sie hier den Basissatz der aktuell gültigen Mehrwertsteuer ein.
Dieser Wert wird beim Schreiben einer Rechnung vorgeschlagen, kann
jedoch überschrieben werden. F2 speichert die Änderungen ab.
Reduzierter Mehrwertsteuersatz
In diesem Feld können Sie den Wert für den reduzierten
Mehrwertsteuersatz eingeben, der zur Zeit für Bücher, die meisten
Lebensmittel, usw. gilt.
Index 0/1 verwenden
Dieses Feld enthält die Nummer der Lager-Indexdatei, die bei der
Belegerstellung (Rechnung, Lieferschein, usw.) als Voreinstellung
geladen werden soll. 0 bedeutet, daß nach der Artikelnummer
eingesetzt, bzw. gesucht wird, 1 bedeutet Kurzbezeichnung. Dies ist
auch von Bedeutung, wenn Sie Wildcards zum Auswählen der Artikel
verwenden.
Wollen Sie also beispielsweise immer nach der Kurzbezeichnung bei der
Belegerstellung suchen, dann geben Sie hier eine 1 ein. Vergessen Sie
anschließend nicht, die Änderung mit F2 abzuspeichern.
Unabhängig von der Voreinstellung kann mit ALT-I in der
Erfassungsmaske beliebig hin- und hergeschaltet werden.
Währungs-String
In diesem Feld wird der Währungs-String eingegeben. Dieser wird beim
Listendruck (z.B. Buchungsliste) und bei vielen weiteren Funktionen
verwendet, um die benutzte Währung darzustellen.
Lediglich in den Druckformularen (Rechnung, Gutschrift, usw.) müssen
Sie mit einem Editor die verwendete Währung per Hand eintragen.
8.11.9. Barcode-Druck
Hier geben Sie die Voreinstellungen für den Barcode-Druck ein. Bitte
beachten Sie, daß der Barcode-Druck ein Zusatzmodul von DATKASSE ist.
Sie legen in dieser Maske den Barcode-Typ, das Etiketten-Layout,
Druckerschnittstelle und den Druckertyp fest.
Auch einen Offset (Verschiebung des gesamten Druckbildes) in
horizontaler und vertikaler Richtung können Sie hier vorgeben. Diese
Einstellung ist jedoch nur bei Laser- und Deskjetdruckern relevant.
In den meisten Feldern können Sie * eingeben, um Ihre Auswahl in einer
Liste zu treffen (z.B. Layout, Druckertreiber, Barcodetyp). Die
Eingaben werden wie üblich mit F2 gespeichert.
Druckertreiber (* für Auswahl)
SDJ     HP Deskjet u. kompatible
LJ              HP Laserjet u. kompatible
ESC24           Epson 24 Nadel
IBM24           IBM 24 Nadel
ESC8            Epson 9 Nadel
IBM8            IBM 9 Nadel
Layout-Datei (* für Auswahl)
Nummer der Layoutdatei
Barcode-Type (* für Auswahl)
CODE39          Code39 (alphanumerisch)
EAN8            EAN 8-stellig (7 + Prüfziffer)
EAN13           EAN 13-stellig (12 + Prüfziffer)
UPCA            UPC Typ A
UPCE            UPC Typ E
INDUSTRIAL      Industrial
INTER           Interleaved 2of5
Horizontaler Offset
Mit dieser Eingabe haben Sie die Möglichkeit, den gesamten
Druckbereich nach rechts zu verschieben. Damit können Sie eine
Anpassung an den Druckbereich Ihres Druckers eingeben. Die Eingabe
erfolgt in Pixeln (4 Pixel = ca. 1 mm). Diese Einstellung ist nur bei
Laser- und Deskjetdruckern von Bedeutung.
Vertikaler Offset
Mit dieser Eingabe haben Sie die Möglichkeit, den gesamten
Druckbereich nach unten zu verschieben. Damit können Sie eine
Anpassung an den Druckbereich Ihres Druckers eingeben. Die Eingabe
erfolgt in Pixeln (4 Pixel = ca. 1 mm). Diese Einstellung ist nur bei
Laser- und Deskjetdruckern von Bedeutung.
Frage Start-Zeile vor Druck
Diese Einstellung ist bei A4-Etikettenbögen recht praktisch. Wenn Sie
hier Ja eingeben, dann fragt das Programm vor jedem Druckauftrag die
Startreihe des Bogens ab. Geben Sie vor dem Druck dann z.B. 3 ein,
wenn auf dem Bogen die ersten beiden Reihen bereits verwendet wurden.
Insbesondere bei Deskjet-Druckern sollten Sie aber genau zählen, da
ansonsten durch das Drucken auf einen leeren Trägerbogen eine
Verschmutzung des Druckers eintreten kann.
Feld als Barcode drucken
Geben Sie hier die Feldnummer ein, die als Barcode gedruckt werden
soll. I.A. ist die 0, d.h. die Artikelnummer.
Textgröße
Hier können Sie festlegen, in welcher Größe Textfelder unter den
Barcode gedruckt werden sollen. 8 ist die Größte, 16 die kleinste
Schrift. Bei einer Schriftgröße von 16 ist sichergestellt, daß der
Text immer auf das Etikett paßt. Bei größeren Schriften kann es
passieren, daß der Text auf das nebenstehende Etikett läuft.
8.11.10. Artikel-Gruppen
In dieser Maske können Sie für bis zu 999 Artikel-Gruppen einen Namen
vergeben.
Jeden Artikel können Sie einer Gruppe zuordnen (Feld Gruppe).
Die Artikel-Gruppen werden beispielsweise für Gruppen-Preisänderungen
verwendet (siehe Seite 104).
Hinweis
Die Artikelgruppen sind völlig unabhängig von den Warengruppen.
8.11.11. Kalkulations-Faktoren
In dieser Maske werden die Vorbelegung für die Kalkulations-Faktoren
eingeben.
Die Preiskalkulation können Sie mit ALT-K im Blättern-Modus der
Lager-Datenbank aufrufen.
Geben Sie die Faktoren für die drei VK-Preise ein. Das Programm
rechnet nach verlassen der Maske mit F2 den EK-Preis mal dem Faktor
und addiert anschließend noch die Mehrwertsteuer, damit das Ergebnis
als Bruttobetrag erscheint. Das Ergebnis wird sofort in die Datenbank
geschrieben.
Wenn Sie einen der VK-Preise bei der Kalkulation unverändert lassen
wollen, dann lassen Sie das entsprechende Faktoren-Feld leer oder
geben 0,0 ein.
Für eine korrekte Funktion der Kalkulation muß der EK-Preis und das
MwSt.-Kennzeichen für diesen Artikel richtig eingegeben sein.
8.11.12. EURO-Einstellungen
EURO Einführung
Geben Sie hier das Datum der allgemeinen EURO-Einführung ein. Gemeint
ist hier nicht die Einführung der neuen Scheine und Münzen (die erst
später erfolgt) sondern der allgemeine EURO-Start mit Festlegung der
Wechselkurse, usw.
Ab diesem Zeitpunkt können Sie verschiedene Funktionen, die den
Wechselkurs benötigen, im Programm ausführen. Sie können jedoch noch
nicht in EURO kassieren.
Hinweis: Das Ändern des EURO-Starttermins auf ein Datum vor dem
01.01.99 ist nicht möglich, da dies die Datenspeicherung im laufenden
Betrieb (mit DM) verfälschen würde.
Gleitphase ab
Dieses Datum bestimmt den Beginn der Gleitphase. Während dieser Zeit
sind beide Währungen im Umlauf. Ein Kunde kann bei Ihnen mit DM oder
EURO zahlen. Die Gleitphase wird vorraussichtlich 6 bis 12 Monate
dauern.
Gleitphase bis
Das Ende der Gleitphase.
Umrechnungskurs
Der Umrechnungskurs wird bei der EURO-Einführung festgelegt und nicht
mehr verändert. Bitte tragen Sie diesen hier ein. Der Wert darf später
nicht mehr verändert werden.
Beide Preise während der Gleitphase
Setzen Sie diesen Schalter auf  Ja, wenn auf dem Kundenbeleg beide
Preise (EURO und DM) ausgedruckt werden sollen. Ansonsten wird nur die
Währung ausgedruckt, in der fakturiert wird.
Beide Summen während der Gleitphase
Ist dieser Schalter aktiviert, dann wird auf dem Kundenbeleg nur die
Summe in EURO und DM ausgedruckt.
Abschluß in EURO während der Gleitphase
Wenn Sie diesen Schalter aktivieren, dann wird der Abschluß in EURO
ausgeführt. Diese Wahlmöglichkeit besteht nur während der Gleitphase.
Kassieren wahlweise während der Gleitphase
Ist dieser Schalter aktiviert, dann können Sie während der Gleitphase
wahlweise in EURO oder DM kassieren.
Dieser Schalter sollte nur in Ausnahmefällen ausgeschaltet werden
(z.B. bri verschiedenen Kassen für EURO und DM).
2 Schubladen für EURO/DM
Mit diesem Schalter können Sie festlegen, ob für den EURO und DM
verschiedene Kassenladen vorhanden sind. Je nachdem, in welcher
Währung kassiert wird, öffnet sich die Schublade für DM oder EURO.
8.12. Datenbank einrichten
Wenn Sie diese Option anwählen, dann erscheint ein Popup-Menü, in dem
Sie alle von der Menüzeile erreichbaren Datenbanken neu einrichten
können. Wenn Sie die Sicherheitsabfrage mit Ja beantworten, dann
werden alle Daten der betreffenden Datenbank gelöscht. Mit ESC können
Sie abbrechen. Benutzen Sie diese Funktion also mit Vorsicht, um
Datenverlust zu vermeiden.
Prinzipiell ist diese Funktion nur beim ersten Start von DATKASSE
sinnvoll, da zu diesem Zeitpunkt noch keine der Datenbanken
initialisiert ist.
Hinweis
Nach Ausführung dieser Option sind die Daten der ausgewählten
Datenbank unwiderruflich verloren !
8.13. Datenbank-Statistik
Wenn Sie diese Option auswählen, erhalten Sie statistische Daten über
die Datenbanken von DATKASSE.
Angezeigt werden die Anzahl der gespeicherten Datensätze, wieviel
Datensätze seit der letzten Datenkompression zum Löschen markiert
wurden und ob sich die Datei in sortiertem Zustand befindet oder
nicht.
Bitte verlieren Sie bei der Anzeige nicht die Geduld. Da zum Anzeigen
der zum Löschen markierten Datensätze alle Indexdateien gelesen werden
müssen, ist speziell bei großen Datenbanken mit einer gewissen
Wartezeit  zu rechnen.
8.14. Maskengenerator
8.14.1. Maskenreport
Einen Maskenreport benötigen Sie zum Beispiel, wenn ein Listenformular
per Hand verändert werden soll. Der Report enthält alle relevanten
Daten der Maske wie Feldnamen und Nummern, deren Länge, Feldtyp, usw.
Die erste Spalte zeigt die Feldnummer.
In der zweiten Spalte steht die Feldbezeichnung. Notwendig ist diese
für das Einsetzen der Adresse in Formulare in Verbindung mit dem
Formulargenerator.
Es folgt die Feldgröße, wobei der erste Wert den verfügbaren Platz in
der Maske angibt und der zweite die Feldgesamtlänge. Dies gilt jedoch
nicht für Memofelder. Hier ist der erste Wert die Länge einer Zeile
und der Zweite steht für die verfügbare Anzahl Zeilen in der Maske.
Nun folgt der Typ des Feldes. Der Feldtyp regelt, welche Eingaben in
diesem Feld erlaubt sind und welche nicht. Auf Seite 94 finden Sie
eine Liste der möglichen Feldtypen.
Die nächste Spalte bezeichnet die x-y-Position des Feldes in der
Maske. Dazu sind wohl keine weiteren Erklärungen notwendig.
Die Spalte Index gibt an, ob es sich bei dem betreffenden Feld um ein
Indexfeld handelt.
In der letzten Spalte finden Sie die Position in der
Eingabereihenfolge aller Felder.
8.14.2. Datenstruktur konvertieren
Bei Erweiterungen einer Maske ist es notwendig, die Struktur zu
konvertieren, da die Datensatzlänge sich bei erhöhter oder
verringerter Feldanzahl verändert.
Dies ist beispielweise manchmal bei Updates der Fall. Um neue
Funktionen in DATKASSE zu integrieren, benötigen wir manchmal auch
neue Felder in den einzelnen Datenbanken.
Zusammen mit dem Update erhalten Sie dann eine Anleitung für die
Datenkonvertierung, die Sie bitte genau befolgen.
Nach Auswahl der Option müssen Sie die Quell- und die
Zielmaskdatendatei und die Datenbanknummer eingeben. Die Zählung der
Datenbanknummern beginnt bei 1, d.h. die Kundendatenbank hat die
Nummer 1, die Lieferantendatenbank die 2 und das Lager die 3.
Bevor eine Konvertierung vorgenommen werden kann, müssen Sie DATKASSE
mitteilen, welche alten Feldnummern mit den neuen Feldnummern
korrespondieren. Dies geschieht mit einer Konfigurationsdatei, nämlich
mit CONV_DB.CNF.
Normalerweise muß an dieser Datei keine Änderung vorgenommen werden.
Bei einem Update erhalten Sie gegebenenfalls diese Datei mitgeliefert,
falls eine Konvertierung dies erforderlich macht.
Die folgende Anleitung ist für den fortgeschrittenen Anwender
vorgesehen. Für alle Standardfunktionen von DATKASSE ist keine
Konvertierung der Daten erforderlich.
Bei Veränderungen an den mitgelieferten Masken können wir keine
Garantie für die Funktionsfähigkeit aller Optionen von DATKASSE
übernehmen.
Die Datei CONV_DB.CNF enthält für jedes Feld der Ursprungsmaske einen
Eintrag, der sich wie folgt zusammensetzt :
Ursprungsfeld   Komma   Zielfeld
Es können nur Felder gleichen Typs zugeordnet werden. Die Feldlänge
kann jedoch differieren. Bei kleinerer Feldlänge werden längere
Feldinhalte abgeschnitten. Diese Möglichkeit sollte also mit Vorsicht
benutzt werden.
Nehmen wir an, Sie wollen die Kundendatenbank konvertieren. Als
Quelldatei geben Sie also KUNDEN.MSK und als Zieldatei zum Beispiel
KUNDKAS3.MSK ein, je nachdem wie Sie die neue Maskendatendatei genannt
haben. Die Datenbanknummer wäre in diesem Fall 1.
Das Konvertieren darf keinesfalls abgebrochen werden.
Hunderprozentiger Datenverlust ist die Folge.
Legen Sie möglichst vor Benutzung dieser Funktion eine
Sicherheitskopie der Datendateien an (siehe Option Datensicherung auf
Seite 205).
8.15. Werte speichern
Alle eingestellten Werte werden in der Datei DAT.DFT oder einer Datei
Ihrer Wahl gesichert. Diese Einstellungsdatei können Sie DATKASSE.EXE
als Parameter übergeben.
Der Programmaufruf würde dann folgendermaßen aussehen:
DATKASSE  DATNEU.DFT   ... weitere Parameter
Hinweis
Wenn Sie eine der Einstellungsmasken mit F2 verlassen, werden
ebenfalls sämtliche Einstellungen gesichert.
8.16. Makros
Bitte lesen Sie auf Seite 230 weiter.
8.17. Zusatzfunktionen
Hier sind einige Problemlöser zusammengefaßt.
8.17.1. Datensatz entlöschen
Diese Funktion kann einen gelöschten Datensatz wieder benutzbar
machen. Voraussetzung dafür ist, daß seit dem Löschen nicht die
Funktion Komprimieren aufgerufen wurde.
Wie bereits an anderer Stelle in diesem Handbuch beschrieben, löscht
DATKASSE beim Aufruf der Funktion Datensatz löschen den Datensatz
nicht physikalisch, sondern markiert ihn lediglich zum Löschen. Mit
den üblichen Kommandos wie Blättern, Suchen, usw. können Sie danach
nicht mehr auf den Datensatz zugreifen. Nach Aufruf von Komprimieren
werden die zum Löschen markierten Datensätze auch physikalisch
gelöscht.
Wenn Sie nun aus Versehen einen Datensatz gelöscht haben sollten,
können Sie ihn mit der im folgenden beschriebenen Funktion wieder
entlöschen.
Nach Aufruf der Funktion geben Sie bitte die Datenbank-Nummer ein. Die
Zählung beginnt bei 1, d.h. die Kundendatenbank hat die Nummer 1.
DATKASSE durchsucht nun die gesamte Datei nach zum Löschen markierten
Datensätzen und bietet diese in einem Fenster zur Auswahl an.
Durch Selektion mit den Pfeiltasten und RETURN können Sie den
gewünschten Datensatz entlöschen.
8.17.2. Modem zurücksetzen
Nach Auswahl dieser Option wird das angeschlossene Modem
zurückgesetzt, d.h. es erhält einen RESET-Code. Dies kann dann
erforderlich sein, wenn das Modem nicht korrekt aufgelegt hat.
8.17.3. Datendatei reparieren
Diese Option gibt Ihnen die Möglichkeit, die Konsistenz einer
Datendatei prüfen zu lassen. Einige der möglichen Fehler (z.B.
inkonsistenter Datensatzzähler) kann DATKASSE selbst reparieren. Geben
Sie nach Aufruf der Funktion die zu prüfende Datenbank-Nummer ein.
Bei einem Fehler durch einen Festplattenschaden oder ähnliches ist
jedoch keine automatische Reparatur möglich. Sollten dadurch wichtige
Daten verloren gehen, so können wir in unserem Hause gegen Berechnung
eine Rettung aller noch vorhandener Daten versuchen. Rufen Sie uns
gegebenfalls an.
8.18. Datensicherung
Diese Funktion von DATKASSE können Sie benutzen, um Ihre Daten zu
sichern. Das Programm sichert alle Daten- und Indexdateien,
Konfigurationsdateien, Rechnungs- und Buchungsdaten und die
Programmeinstellungen.
Zum Sichern wird der Komprimierer ARJ eingesetzt. Dazu muß sich dieser
im Suchpfad Ihres Systems befinden. Sie können ihn aber auch in das
Verzeichnis von DATKASSE kopieren. Normalerweise wird dies bereits
durch das Installationsprogramm von DATKASSE erledigt.
Sie können ein beliebiges Laufwerk zum Sichern eingeben (auch Fest-
oder Wechselplatten). Durch den hohen Komprimierungsgrad bei
Datendateien genügt jedoch meist eine einzige Diskette für die
Sicherung.
Da der Komprimierer ein amerikanisches Programm ist, fordert er Sie
auf englisch auf, die jeweils nächste Diskette einzulegen. Beantworten
Sie dieses Frage also mit einem Y für Yes und RETURN.
Während der Sicherung können Sie mit STRG-C abbrechen.
Hinweis
Ersetzen Sie den ARJ nicht durch eine deutsche oder neuere Version, da
dann die Sicherung nicht mehr funktioniert.
8.18.1. Daten wiederherstellen
Dies ist die Umkehrfunktion der Datensicherung. Zusätzlich können Sie
hier selektiv die Dateigruppen auswählen, die Sie wiederherstellen
wollen.
Auch hier kann vor Beginn des Rückspeicherns mit ESC und während des
Rückspeicherns mit STRG-C abgebrochen werden.
Hinweis
Alle ausgewählten Dateien werden ohne Rückfrage zurückgespeichert und
überschreiben dabei die evtl. vorhandenen Datendateien, Formulare oder
Konfigurationsdateien.
8.19. Netzwerkfunktionen
Diesen Menüpunkt gibt es nur in der Netzwerkversion von DATKASSE.
Notwendig ist eine dieser Optionen zum Beispiel nach einem
Systemabsturz oder ähnlichen Schwierigkeiten, die sich in einem
Netzwerk nie ganz vermeiden lassen.
Verwenden Sie diese Funktionen nur dann, wenn eindeutig eine
Fehlfunktion vorliegt. Die Meldung Dieser Datensatz ist gerade in
Benutzung kommt im Allgemeinen daher, daß gerade ein anderen Benutzer
den Datensatz bearbeitet. Vielleicht ist dieser Benutzer gerade zur
Kaffeepause gegangen ohne die Änderung des Datensatzes abzuschließen.
Solange ist nämlich dieser Datensatz für die anderen Benutzer
gesperrt. Stellen Sie also sicher, daß das Problem nicht aus dieser
Richtung kommt.
Falls Sie die Anmerkungen zur Netzwerkversion auf Seite 13 bisher noch
nicht gelesen haben, so holen Sie dies jetzt nach.
8.19.1. Datenbank entsperren
Geben Sie die Nummer der Datenbank ein, die Sie entsperren wollen. Die
Numerierung beginnt mit 1, d.h. die Kundendatenbank hat die Nummer 1.
8.19.2. Datensatz entsperren
Geben Sie die Nummer der Datenbank und die Index-Nummer des
Datensatzes ein, den Sie entsperren wollen. Diese Nummer steht im
Blättern-Modus am oberen Maskenrand hinter dem Text Ind:. Notieren Sie
sich gegebenenfalls die Nummer des gesperrten Datensatzes und geben
Sie diese dann beim Entsperren ein.
8.19.3. Datei entsperren
Geben Sie den gewünschten Dateinamen mit Pfad ein oder verwenden Sie
ein Wildcardzeichen, um die Datei aus der Verzeichnisbox auszuwählen.
8.19.4. Alles entsperren
Mit Hilfe dieser Option können Sie sämtliche Datei- und
Datensatzsperrungen aufheben. Bitte sorgen Sie vor dem Start der
Funktion dafür, daß alle Anwender das Programm verlassen haben.
9. Formulargestaltung
Dieses Kapitel beschreibt die Gestaltung der Formulare für Rechnungen,
Lieferscheine, Angebote, usw.
Die meisten Daten, die in das Formular eingesetzt werden sollen,
können völlig frei plaziert werden. Sie können innerhalb des Formulars
beliebig oft die Schriftart (Font) wechseln. Dabei sind nur einige
Regeln zu beachten.
Von DATKASSE aus können Sie die Formulare mit der Funktion
Verschiedenes/Grundeinstellungen/Fakturierung/Formulardesign
bearbeiten.
Wenn Sie beim Aufruf dieser Funktion die Meldung Editor nicht gefunden
erhalten oder das Programm sofort zum Auswahlmenü zurückkehrt, dann
kontrollieren Sie bitte, ob im Menü Verschiedenes/Dateinamen-Pfade im
Feld Editor der Dateiname für Ihren bevorzugten Editor eingetragen
ist.
Dafür kann beispielsweise der Editor von MS-DOS verwendet werden. In
einem System mit MS-DOS ab Version 5.0 tragen Sie dann bitte in diesem
Feld ein :
C:\DOS\EDIT.COM
Wenn Sie Windows95 verwenden, dann muß hier folgendes eingetragen
werden:
C:\WINDOWS\COMMAND\EDIT.COM
Der in DATKASSE integrierte Formulargenerator arbeitet wie viele
andere Funktionen in DATKASSE mit einer Konfigurationsdatei, nämlich
FORMGEN.CNF. Diese enthält die Variablennamen, die Sie in den
Formularen für Rechnung, Lieferschein, usw. verwenden können. Zum
Probieren empfiehlt es sich, die Originalformulare (Dateien *.FGN im
Verzeichnis FORMULAR) vorher zu sichern.
Hinweis
In der Datei FORMGEN.CNF sollten Sie möglichst keine Änderungen
vornehmen, da alle Erklärungen in diesem Handbuch sich auf die
mitgelieferten Variablen-Bezeichnungen beziehen.
9.1. Daten in Formularen einsetzen
Für die folgenden Erklärungen sollten Sie ein Formular mit dem Editor
geladen haben.
Eine kurze Erklärung zu dem Begriff Variable. Sie ist sozusagen ein
Platzhalter für den Wert der Variablen. Beispielsweise ist die
Variable &&RNR& der Platzhalter für die Rechnungsnummer. Die
Rechnungsnummer wird also an die Stelle im Formular gedruckt, an der
Sie die Variable plaziert haben.
Eine Variable in einem Formular wird immer durch die Zeichenfolge &&
eingeleitet und durch ein einzelnes & beendet. Diese Syntax ist
notwendig, damit der Formulargenerator die Variablen von normalem Text
unterscheiden kann.
Normalen Text können Sie beliebig im Formular eintragen. Die maximale
Länge einer Zeile darf allerdings 100 Zeichen nicht überschreiten.
Einige der Variablen werden möglicherweise in Ihrer Programmversion
nicht benutzt. Dies hat jedoch keine Auswirkungen auf die Funktion des
Programms.
Wie bereits oben gesagt werden Variablen im Formular, also zum
Beispiel in RECHKASB.FGN (Formular für Bruttorechnungen), an genau der
Stelle plaziert, an der sie später gedruckt werden sollen. Wenn
DATKASSE also in Ihrem Rechnungsformular die Rechnungsnummer in Zeile
15 und Spalte 30 drucken soll, dann setzen Sie die Variable NR in der
Datei RECHKASB.FGN an genau diese Stelle. Die erste Druckposition ist
das erste der beiden &-Zeichen.
In Zeile 15 und Spalte 30 würde also stehen :
&&NR&
Vorher können Sie noch beliebigen Text eingeben. Die bewußte Zeile in
dem Rechnungsformular könnte dann folgendermaßen aussehen :
Rechnungs-Nr. : &&NR&
Auf die gleiche Weise tragen Sie die anderen notwendigen Daten in das
Formular ein, bzw. verändern die Position der bereits vorhandenen
Variablen.
9.1.1. Einsetzten der Adreßdaten
Für die Adreßdaten gelten die gleichen Regeln wie für die restlichen
Variablen. Als Variablennamen verwenden Sie hier die Feldbezeichnungen
der Maske Kunden. Die Feldbezeichnungen finden Sie im Maskenreport der
betreffenden Maske. Nähere Hinweise zum Maskenreport siehe Seite 201.
Auch hier werden die Variablen durch ein doppeltes & am Anfang und ein
einfaches & am Ende eingeschlossen.
Die folgende Eingabe setzt die Adresse in das Formular ein :
        &&Anrede&
        &&Firma1/Vorname&
        &&Firma2/Nachname&
        &&Straße&
        &&PLZ&  &&<Stadt&
Beachten Sie auch das Zeichen < vor der Feldbezeichnung des Ortes.
Dieses Zeichen bewirkt, daß der Ort immer mit einem Leerzeichen
Abstand hinter der PLZ eingefügt wird, unabhängig davon wie lang das
Feld PLZ definiert wurde und wie lang die tatsächliche Eingabe in
diesem Feld ist.
9.2. Variablen
Es folgt nun eine Liste der Variablen und ihre Bedeutung.
Variable   Bedeutung
NR         Rechnungsnummer
RECHDATUM  Rechnungsdatum
KD-NR      Kundennummer
SUM        Nettosumme der Rechnungspositionen
PORT       Portokosten
VERP       Verpackungskosten
MWST1      ausgerechneter Mehrwertsteuerbetrag
           (halber MwSt.-Satz)
MWST2      ausgerechneter Mehrwertsteuerbetrag
           (voller MwSt.-Satz)
MWSTSUM    Summe der Mehrwertsteuerbeträge
NETTO1     Nettobetrag für reduz. MwSt.-Satz
NETTO2     Nettobetrag für vollen MwSt.-Satz
ENDBETR    Rechnungsendbetrag
ZUSATZ     Zusatztext
RBP        Rabattwert (z.B. 10,0)
RBSUM      ausgerechneter Rabattbetrag
ZAHLBED    Zahlungsbedingungen
VERK       Verkäufer
TEXT1      Zusatztext 1
TEXT2      Zusatztext 2
TEXT3      Zusatztext 3
MAHNGEB    Mahngebühren (nur in Mahnungsformularen)
Die folgenden Variablen können mehrfach in einem Formular vorkommen.
Sie benötigen einen oder mehrere Parameter. Der oder die Parameter
werden, durch Leerzeichen getrennt, an die Variable angehängt.
Variable   Parameter  Bedeutung
RAND       ganze Zahl Stellt den Rand ab dieser Stelle
                      im Formular auf xx Zeichen
FONT       ganze Zahl Stellt den Drucker ab diesem
                      Zeitpunkt auf den angegebenen
                      Zeichensatz um
Die nächste Tabelle zeigt die Variablen für die Rechnungspositionen.
Variable        Bedeutung
PS      Position
ANZ     Anzahl
ART     Artikelbezeichnung
EP      Einzelpreis
GP      Gesamtpreis
NR      Artikelnummer
9.3. Steueranweisungen in Formularen
Auch in den Formularen für den Druck von Rechnungen, Lieferscheinen,
usw. gibt es ähnlich wie bei Listenformularen Steueranweisungen. Eine
Steueranweisung wird wie im Listengenerator mit dem Zeichen %
eingeleitet.
Anweisung  Bedeutung
zeilen     Anzahl der Rechnungspositionen pro Seite
           Grundeinstellung : 20
           Der korrekte Wertt ist druckerabhängig und muß
           gegebenenfalls durch Testausdrucke ermittelt werden.
kopfzeilen Anzahl der Kopfzeilen, die bei mehrseitigen Belegen
           auf die Folgeseiten kopiert werden sollen. Bitte Hin-
           weise beachten.
fußzeilen  Anzahl der Fußzeilen, die bei mehrseitigen Belegen
           auf die Folgeseiten kopiert werden sollen. Bitte Hin-
           weise beachten.
Hinweise zu Kopf- und Fußzeilen
Bei mehrseitigen Belegen (z.B.Rechnung) kann über Steueranweisungen
erreicht werden, daß auf den Folgeseiten ebenfalls Kopf- und
Fußbereich gedruckt wird. Dies ist bei Verwendung von Blankopapier
sinnvoll.
Mit der Steueranweisung %kopfzeilen xx legen Sie den Kopfbereich, mit
%fußzeilen xx den Fußbereich fest. Das xx steht für die Anzahl der
Zeilen. Beim Kopfbereich wird von oben, beim Fußbereich von unten
gezählt !
Die Zeilen mit Steueranweisungen werden nicht mitgezählt. In den
Beispielformularen mit Kopf (z.B. RECHKASB.FGN) können Sie sehen,
wie's gemacht wird.
Wenn Sie im Kopf verschiedene Fonts verwenden, dann muß am Ende des
Kopfbereichs eine FONT-Anweisung eingefügt werden, die die Schrift für
die Tabelle wieder einstellt. Ansonsten wird die Tabelle auf den
Folgeseiten in der gleichen Schrift wie der Kopf weitergedruckt.
Beispiele
Die Zeile
%zeilen 32
bewirkt, daß pro Rechnungsseite 32 Positionen gedruckt werden.
Die Zeile
%kopfzeilen 5
bewirkt, daß die ersten 5 Zeilen eines Belegs bei mehrseitigen Belegen
auf alle Folgeseiten kopiert wird.
Hinweise
In der Rechnungsmaske sehen Sie zwar keine Tausenderpunkte. Im
Formular werden diese jedoch gedruckt. Währungsvariablen werden immer
rechtsbündig gedruckt. Dies müssen Sie bei der Plazierung der
Variablen berücksichtigen.
Das Adreßfeld muß sich im Bereich der ersten 22 Zeilen befinden.
Bei Schriftartänderungen mit dem Kommando FONT müssen Sie beachten,
daß Sie die Schriftart nur zeilenweise ändern können. Viele Drucker
machen ein Kommando zum Umschalten auf doppelte Schrifthöhe für die
gesamte Zeile gültig. So ist zwar möglich, durch Einfügen eines
weiteren FONT-Kommandos wieder auf die alte Schriftart
zurückzuschalten. Vermutlich geht Ihnen dabei aber der Platz im
Formular aus.
Die Zeilenanzahl eines Formulars darf nicht unter 60 Zeilen liegen.
Gegebenenfalls müssen Sie eine gewisse Anzahl Leerzeilen einfügen.
Im Formular für Bruttorechnungen (RECHKASB.FGN) darf die Variable für
den enthaltenen Mehrwertsteuerbetrag maximal 2 Zeilen unter der
Variable für den Rechnungsendbetrag stehen. Dies ist wichtig für die
Verwaltung von mehreren Rechnungseiten. Der Mehrwertsteuerbetrag wird
nämlich jeweils auf die letzte Seite kopiert.
Im folgenden möchten wir Ihnen einige typische Fehler aufzeigen, die
Sie bei der Formulargestaltung machen können.
Achten Sie auf die Zeilenlänge, sie darf macimal 105 Zeichen betragen.
Wenn Sie ein Formular einige Male im Einfügemodus des Editors geändert
haben, dann sind möglicherweise am Ende einiger Zeilen Leerzeichen
vorhanden. Diese sind im Editor nicht sichtbar, werden aber von
DATKASSE verarbeitet.
Sind beispielsweise am Ende der Zeile mit den Belegpositionen
Leerzeichen vorhanden, dann wird die Tabelle mit jeweils einer
Leerzeile zwischen den einzelnen Positionen gedruckt.
Die Abhilfe ist einfach: Drücken Sie im Editor in jeder Zeile die
Taste ENDE. Der Cursor wird auf das Ende der Zeile positioniert und
Sie können dadurch erkennen, ob Leerzeichen nach dem Endes des
Zeilentextes vorhanden sind.
Ein weiterer möglicher Fehler sind überflüssige Leerzeilen am Ende des
Formulars. Dies hat i.A. zur Folge, daß der Drucker nach jedem
Ausdruck eine Leerseite ausgibt.
Auch dies läßt sich leicht feststellen: Drücken Sie solange die Taste
PFEIL runter, bis Sie am Ende des Formulars angelangt sind. Nach einem
Blick auf den Zeilenzähler können Sie sofort erkennen, ob zuviele
Leerzeilen vorhanden sind. Ein Laser- oder Tintenstrahldrucker kann
beispielsweise ca. 64-66 Zeilen auf eine A4-Seite drucken. Sind am
Ende des Formulars zusätzliche Leerzeilen vorhanden, dann wird der
Drucker diese auf eine neue Seite ausgeben.
10. Listengenerator
Der Listengenerator ist neben den eigentlichen Datenbank-Funktionen
das Herz von DATKASSE. Mit Hilfe dieses Programmteils können Sie Ihre
eingegebenen Daten in fast beliebiger Weise in Listenform ausgeben
und/oder aufbereiten lassen.
Der Listengenerator arbeitet wie fast alle anderen Programmteile in
DATKASSE formularorientiert, d.h. für jede benötigte Liste erstellen
Sie einmalig ein Listenformular, das Sie immer wieder verwenden
können. Dieses Formular enthält alle Angaben zu den Feldern in der
Liste, Sortierung, Berechnungen, Kopfzeilen und Seitenformatierung,
usw.
Einfache Anwendungen des Listengenerators sind die Zusammenstellung
von einzelnen Feldern einer Datenbank in einer Liste. Sie können nach
einem oder mehreren Feldern der betreffenden Datenbank selektieren und
auf diese Weise auch nur Teile der Daten in die Liste aufnehmen
lassen.
Außerdem kann der Listengenerator die erzeugte Liste nach einem
beliebigen Datenbankfeld sortieren, und zwar aufsteigend oder
absteigend.
Hier muß nun wieder einmal das bereits arg strapazierte Beispiel mit
dem Meyer mit ei oder ey herhalten.
Eine Selektion nach Namen mit dem Eintrag =Me?er würde also alle
Meyers in die Liste aufnehmen, egal ob mit ei oder ey geschrieben.
Dies ist aber ein sehr einfaches Beispiel und zeigt in keinster Weise
die Leistungsfähigkeit des Listengenerators. Es folgen deshalb im
Anschluß an die formalen Erklärungen aller Optionen einige
praxisgerechte Beispiele, die Sie zur Übung nachvollziehen können.
10.1. Liste erzeugen
Nach Auswahl dieser Option müssen Sie das Listenformular und die
Ausgabedatei auswählen. Wie Sie ein Listenformular erzeugen können,
lesen Sie auf Seite 226.
Geben Sie den Namen des Listenformulars entweder direkt ein (mit der
Namenserweiterung .LST) oder wählen Sie das Formular durch Verwendung
eines Wildcardzeichens (*.LST und RETURN eingeben). Im letzteren Fall
können Sie dann die Datei aus der Verzeichnisbox auswählen.
DATKASSE fragt Sie nun noch, in welche Ausgabedatei das Ergebnis der
Listenerzeugung geschrieben werden soll. Dabei wird der Name der Liste
mit der Endung .TXT vorgeschlagen. I.A. können Sie diese Vorgabe
einfach mit RETURN übernehmen.
Anschließend gelangen Sie in die Bedingungsmaske. Diese sieht genauso
aus wie die Eingabemaske, mit dem Unterschied, daß nun die Eingabe von
Bedingungen anstelle von Daten in die Felder erwartet wird (beachten
Sie die Modusanzeige in der rechten oberen Ecke der Maske).
Nehmen wir an, Sie haben bereits ein Listenformular erstellt oder
eines der mitgelieferten ausgewählt. Sie befinden sich nun in der
Bedingungsmaske.
Vor einer Bedingung muß ein Operator stehen. DATKASSE versteht vier
Arten von Operatoren. Diese sind das Zeichen für Gleichheit =, das
Zeichen für größer > und das Zeichen für kleiner <. Zusätzlich gibt es
noch den Operator Feld enthält, der durch das Zeichen $ dargestellt
wird.
DATKASSE erlaubt Ihnen pro Feld die Eingabe von bis zu 25 Bedingungen,
die Sie mit UND oder ODER verknüpfen können. Das Zeichen für UND ist
&& das Zeichen für ODER ist ||. Auf einer MF2-kompatiblen Tastatur
befindet sich der senkrechte Strich links unten. Sie erhalten dieses
Zeichen, indem Sie die Taste ALTGR festhalten und die entsprechende
Taste drücken. Denken Sie daran, daß das Zeichen genauso wie das
kaufmännische Und zweimal eingegeben werden muß, damit DATKASSE dies
als Verknüpfungszeichen erkennen kann. Durch diese etwas ungewöhnliche
Syntax kann auf Klammerung verzichtet werden.
Leerzeichen in verknüpften Bedingungen innerhalb eines Feldes können
verwendet werden.
Im obigen Beispiel möchte der Anwender eine Liste von allen Artikeln
erzeugen, die der Warengruppe 12 angehören (Bedingung =12) und
außerdem von der Firma Selektra geliefert werden (Bedingung
=SELEKTRA).
Beachten Sie, daß Bedigungen in verschiedenen Feldern UND-verknüpft
sind, d.h., sie erscheinen nur in der Liste, wenn beide Kriterien für
einen Datensatz zutreffend sind.
Im Gegensatz dazu können innerhalb eines Feldes auch
ODER-Verknüpfungen (mit ||) verwendet werden.
Das Beispiel könnte also folgendermaßen erweitert werden. Im Feld
Warengruppe wird geschrieben:
=12 || =14 || =27
Die Bedingung für dieses Feld lautet also Warengruppe ist gleich 12
ODER Warengruppe ist gleich 14 ODER Warengruppe ist gleich 27.
Ausgehend von o.g. Beispiel würden also alle Artikel in die Liste
aufgenommen, deren Lieferant Selektra ist UND deren Warengruppe 12, 14
ODER 27 ist.
Eine Bedingung zum Erfassen aller Postleitzahlen im Bereich 6000 bis
7000 würde z.B. folgendermaßen aussehen :
>5999 && <7000
Genauso können Sie auch bestimmte Postleitzahlen selektieren. Nehmen
wir an, Sie wollen alle Kunden in Frankfurt und Rodgau in Ihrer Liste
haben. Die Bedingung würde wie folgt aussehen :
=60* || =63110
Beachten Sie bitte, daß wir hier jetzt das ODER-Zeichen verwendet
haben. Hätten wird das UND-Zeichen benutzt, dann wäre die generierte
Liste leer gewesen, denn für einen Datensatz kann nicht gleichzeitig
gelten, daß seine PLZ 60* und 63110 ist.
Wie Sie bereits gesehen haben ist es möglich, Wildcardzeichen bei der
Suche zu benutzen, dies gilt auch bei verknüpften Suchbegriffen.
Näheres zu Wildcards siehe Seite 33.
Folgende Einschränkungen sind beachten :
Wildcardzeichen können nur in Textfeldern benutzt werden. Bei allen
anderen Feldtypen müssen Sie mit den Operatoren =,< und > arbeiten.
Wenn Sie also beispielsweise eine Selektion nach einem Datumsfeld
vornehmen wollen, ist es nicht möglich zu schreiben :
=??.02.97  (falsch)
Diese Bedingung weist DATKASSE  als unzulässig ab. Um alle Datensätze
im Februar 97 zu erhalten (dies wollten Sie ja mit der Bedingung
erreichen) können Sie ersatzweise schreiben :
>31.01.97&&<01.03.97  (richtig)
Bei der Verwendung von mehreren Bedingungen innerhalb eines Feldes ist
noch einiges zu beachten :
Gemischte Benutzung von UND und ODER ist nicht möglich. Durch die
fehlende Klammerung könnte DATKASSE nicht entscheiden welche Bedingung
vorrangig  zu behandeln ist. Eine derart komplizierte
Bedingungseingabe wird im Allgemeinen nicht benötigt.
10.1.1. Aufbau eines Listenformulars
Grundsätzlich müssen Sie, um eine Liste zu generieren, einmalig ein
Listenformular für die Liste erstellen. Das hört sich komplizierter an
als es ist.
Ein Listenformular besteht aus mehreren Anweisungen, vergleichbar mit
einer sehr einfachen Programmiersprache. Es gibt Anweisungen, die für
das Format, d.h. das spätere Aussehen der Liste relevant sind. Sie
können beispielsweise das Papierformat und die Schriftart angeben.
Hinzu kommen Anweisungen, die dem Listengenerator mitteilen welche
Felder Sie in Ihrer Liste haben wollen und an welcher Stelle in der
Liste sie erscheinen sollen.
Auch eine oder mehrere Kopfzeilen können Sie in die Steuerdatei
eintragen. Die Kopfzeile(n) werden am Beginn jeder neuen Seite
gedruckt. Zusätzlich wird als erste Kopfzeile immer der Name der
Liste, das aktuelle Datum und die Uhrzeit sowie die Seitennummer
eingetragen.
Wie bereits oben gesagt, das Formular für eine Liste wird nur ein
einziges mal erstellt. Danach wählen Sie einfach den Namen der Datei
aus der Verzeichnis-Box, geben wie oben beschrieben die
Selektionskriterien ein und nach Drücken der Taste F5 wird die Liste
erzeugt.
Im Allgemeinen wird sich die Zahl der zu erstellenden Formulare im
Bereich von etwa 20 bewegen, wobei natürlich keine Begrenzung bei der
Anzahl besteht. Für weitere Informationen lesen Sie am besten die im
Anschluß an die formale Beschreibung der Anweisungen folgenden
Beispiele weiter.
Mit der Funktion Listenformular erzeugen (siehe Seite 226) können Sie
ein Standardformular von DATKASSE erzeugen lassen. Diese Funktion
deckt bereits 80 % aller Listenanforderungen ab. Bei weitergehenden
Anforderungen können Sie ein von DATKASSE erzeugtes Standardformular
als Grundgerüst für Ihre Änderungen verwenden, da hier bereits die
wichtigsten Einstellungen und Anweisungen vorhanden sind.
Hinweise
*       Alle Anweisungen, bzw. Schlüsselwörter müssen mit dem
        Zeichen % eingeleitet werden, damit der Listengenerator
        sie von normalem Text unterscheiden kann.
*        Formatanweisungen müssen in der ersten Spalte der Zeile
        beginnen. Außer der Formatanweisung darf nichts in der
        Zeile stehen.
*       Alle Anweisungen müssen klein geschrieben werden.
*       Die Parameter einer Anweisung werden, durch ein
        Leerzeichen getrennt, an die Anweisung angehängt.
*       Die Formatanweisungen müssen alle zu Beginn der
        Steuerdatei stehen.
Wenn eine der Formatanweisungen nicht vorhanden ist, wird der
Standardwert benutzt (siehe 3. Spalte in der Tabelle). So kann zum
Beispiel die Format-Anweisung zeilen entfallen, wenn Endlospapier
verwendet wird. Bei Verwendung von Einzelblatteinzügen und
Laserdrucker muß jedoch ein kleinerer Wert eingesetzt werden.
Der übliche Aufbau eines Listenformulars sieht demnach so aus :
Format-Anweisungen,
Steueranweisungen,
Kopfzeilen,
Feldnummern.
Im Anschluß an die Kopfzeilen tragen Sie nun die Felder, die Sie in
der Liste haben wollen, in das Formular ein. Alle Feldnummern werden
mit dem Zeichen # eingeleitet. In der Spalte in der das #-Zeichen
steht, erscheint später in der Liste der jeweilige Feldinhalt. Denken
Sie daran, genügend Abstand zwischen den Feldern zu lassen, sonst
kommt es zu Überschneidungen.
Wie Sie die Felder in der Liste gruppieren bleibt völlig Ihnen
überlassen, d.h. Sie können die Felder nebeneinander oder
untereinander schreiben. Schauen Sie sich am besten die Beispiellisten
an und probieren Sie diese aus. Dann sehen Sie am besten, welche
Darstellungsweise für Ihre Zwecke am besten geeignet ist. Zwischen den
Feldnummern darf kein normaler Text stehen, bzw. er wird ignoriert.
Ganze Zeilen von normalem Text können Sie jedoch einfügen. Gleiches
gilt für Leerzeilen. Diese erscheinen dann in jedem Datensatz in der
Liste.
10.1.2. Formatanweisungen
Formatanweisungen steuern den Aufbau der Liste, d.h. Tabellenbreite,
Sortierung, usw. Formatanweisungen werden durch das Prozentzeichen
eingeleitet und müssen klein geschrieben werden.
Anweisung Param.    Bedeutung                     Beispiel
zeichen   Zahl      Anzahl der Zeichen pro Zeile  %zeichen 90
zeilen    Zahl      Anzahl der Zeilen pro Seite   %zeilen 64
rand      Zahl      Randeinstellung in Zeichen    %rand 5
summe     Feldnr.   Addiert die Werte von Feld #  %summe #11
sortiere  Feldnr.   Sortiert nach Feld #          %sortiere #0
schrift   Zahl      Schriftart selektieren        %schrift 1
kopfzeile -         Beginn d. Kopfzeilen (max. 3) %kopfzeile
ende      -         Ende der Kopfzeilen           %ende
berechne  versch.   Berechnet Zahlenwerte         (siehe Seite 225)
Bei der Formatanweisung sortiere kann als weiterer Parameter die
Sortierreihenfolge eingegeben werden. Ohne Parameter wird aufsteigend
sortiert. Die Feldnummer muß wie üblich ein vorangestelltes # haben.
Da die Defaulteinstellung aufsteigend ist, kann der Parameter
aufsteigend auch entfallen.
Parameter       Bedeutung
aufsteigend     Die Liste wird aufsteigend sortiert
absteigend      Die Liste wird absteigend sortiert
Bitte beachten Sie, daß bei einer vorhandenen Anweisung sortiere bei
der Listenerzeugung sehr viel Speicher benötigt wird. Dadurch kann
DATKASSE möglicherweise keine sortierte Liste über alle Artikel in der
Datenbank erzeugen. In diesem Fall müssen Sie über Bedingungen die
Menge der Datensätze eingrenzen und in mehreren Etappen drucken.
Wenn die Anweisung sortiere fehlt, dann ist die Liste nach dem
aktuellen Index sortiert, den Sie mit ALT-I im Blättern-Modus der
Datenbank umschalten können (siehe Seite 45). Ist also eine Sortierung
nach der Artikelnummer gewünscht, dann kann die Anweisung sortiere
entfallen.
Wenn Sie als Sortierfeld ein Fließkommafeld wählen, dauert der
Sortiervorgang etwa 5 bis 10 mal solange wie bei allen anderen
Feldtypen. Werden Sie in diesem Fall bitte nicht ungeduldig. DATKASSE
zeigt in der letzten Bildschirmzeile an, daß der Sortiervorgang noch
läuft.
Beispiel
Eine typische Formatanweisung, die DATKASSE dazu veranlaßt die
erzeugte Liste nach dem Umsatzfeld in absteigender Reihenfolge zu
sortieren, würde folgendermaßen aussehen :
%sortiere  absteigend  #14
Beachten Sie bitte, daß alle Format- und Steueranweisungen klein
geschrieben werden müssen.
Im Bereich der Feldnummern in einem Listenformular gibt es noch
weitere Möglichkeiten. Nehmen wir an, es sind in einer Maske 2 Felder
für Telefonnummern vorgesehen. Um diese Felder in ein Listenformular
aufzunehmen, wird man diese im Allgemeinen untereinander schreiben.
Dies hat jedoch zur Folge, daß, wenn weniger als 2 Telefonnummern
gespeichert sind, unschöne Leerzeilen erzeugt werden. DATKASSE
reserviert ja für jeden Feldbezeichner den benötigten Platz in der
Liste. Wenn also nur eine Telefonnummer gespeichert ist, dann folgt
darauf eine Leerzeile. Für genau dieses Problem gibt es das Zeichen \,
den sogenannten Backslash.
Um bei dem Beispiel mit den Telefonnummern zu bleiben : Plazieren Sie
im Listenformular in den beiden Zeilen mit den Feldbezeichnern der
Telefonnummern einen Backslash. Die Position ist dabei unerheblich.
Beim Listendruck wird dieses Zeichen durch ein Leerzeichen ersetzt.
DATKASSE prüft nun, ob sich in dieser Zeile der Liste überhaupt ein
Feld mit Inhalt befindet. Fällt die Prüfung positiv aus, wird dieses
Feld ganz normal in die Liste eingesetzt. Im anderen Fall fährt
DATKASSE mit dem nächsten Feld fort, ohne eine Leerzeile zu erzeugen.
Dies funktioniert auch, wenn sich mehrere Felder in der Zeile
befinden. Nur wenn alle Felder leer sind, dann entfällt die
betreffende Zeile ganz.
10.1.3. Summen berechnen
Mit der Format-Anweisung summe können Sie bei der Listenerzeugung die
Summe von einem oder mehreren Feldern berechnen lassen. Die Summen
werden auf einem extra Blatt am Ende der Liste gedruckt. Sie können
bis zu 10 summe-Anweisungen verwenden.
Tragen Sie dazu die Steueranweisung summe und anschließend die Nummer
des Feldes, von dem Sie die Summe benötigen, in das Listenformular
ein.
Beispiel :
Sie haben in der Kundendatenbank ein Feld Umsatz, welches die
Feldnummer 14 hat. Die Steueranweisung im Listenformular würde
folgendermaßen aussehen :
%summe #14
Mit Hilfe dieser Anweisung können Sie zum Beispiel durch Eingabe der
entsprechenden Bedingungen den Umsatz in einem bestimmten
Postleitzahlengebiet berechnen lassen.
10.1.4. Berechnungen
Mit der Format-Anweisung berechne haben Sie noch mehr Möglichkeiten
zum Verändern von Daten während des Listendrucks.
Die berechne-Anweisung beherscht die 4 Grundrechenarten und
Prozentrechnung. Bei einer Berechnung wird der Inhalt eines Feldes als
erster Operand benutzt. Danach folgt ein beliebiger Operator (+,-,*,/)
und der zweite Operand. Dieser kann wiederum ein Feld oder eine Zahl
sein. Optional kann das Prozentzeichen nachgestellt werden. Der zweite
Operand wird dann als Prozentwert behandelt.
Mit dieser Anweisung können Sie beim Listendruck zum Beispiel Brutto-
oder Rabattpreise ausrechnen lassen.
Sie können bis zu 10 berechne-Anweisungen in einem Listenformular
verwenden.
Beachten Sie bitte, daß nach einer berechne-Anweisung der Inhalt des
ersten Operanden, d.h. des Feldinhaltes verändert wurde. Dieser Effekt
ist durchaus sinnvoll, da Sie damit aufeinander aufbauende
Berechnungen durchführen können (auch zusammen mit der
summe-Anweisung). Beispielsweise können Sie mit der ersten
berechne-Anweisung einen Aufschlag auf den EK-Preis durchführen und
anschließend mit der zweiten Anweisung die Mehrwertsteuer
hinzuaddieren lassen.
Die Veränderungen im Feldinhalt sind natürlich nur während der
Listenerzeugung wirksam, in der Datenbank werden dadurch in keinem
Fall Veränderungen vorgenommen.
Das folgende Beispiel geht davon aus, daß der EK-Preis die Feldnummer
7 hat :
%berechne #7 + 60 %
%berechne #7 + 15 %
In diesem Beispiel wird mit der ersten berechne-Anweisung ein
Aufschlag von 60 Prozent errechnet. Die zweite Anweisung addiert dann
noch die Mehrwertsteuer hinzu. Danach enthält das Feld 7 den
errechneten Wert. Im Listenformular tragen Sie also diese Feldnummer
an die Stelle, an der der Wert erscheinen soll, ein.
Dieses Beispiel addiert die Inhalt der Felder 4 und 8. Das Ergebnis
steht danach in Feld 4 :
%berechne #4 + #8
Hinweise
*       Berechnungen können nur mit Zahlenfeldern, d.h. mit den
        Feldtypen 2, 3 und 6 durchgeführt werden.
*       Die Feldinhalte verändern sich natürlich nur während der
        Listenerzeugung.
10.2. Listenformular erzeugen
Diese Option nimmt Ihnen den größten Teil der Arbeit ab, die beim
Erstellen eines Listenformulars entsteht.
Sie wählen lediglich die gewünschten Felder aus. DATKASSE wählt
selbständig die notwendige Schriftart aus, erzeugt die Kopfzeilen und
sorgt für die richtige Positionierung der Feldbezeichner im Formular.
Nach Auswahl der Option zeigt DATKASSE Ihnen eine Liste mit allen
Feldern der aktuellen Datenbank. Vor den Feldnamen werden zusätzlich
die Feldnummern angezeigt.
Wählen Sie nun mit den Pfeiltasten die gewünschten Felder aus. Mit
RETURN werden die Felder selektiert. Auf die gleiche Art und Weise
können Sie eine Selektion auch wieder rückgängig machen. Ein
selektiertes Feld erkennen Sie an einem kleinen Häkchen am linken Rand
des Eintrags.
Wenn Sie zuviele Felder auswählen, gibt DATKASSE  eine Meldung aus,
daß nun ein Listenformular mit untereinander stehenden Feldern erzeugt
wird.
Mit F3 legen Sie das Feld fest, nach dem die Liste sortiert werden
soll. Diese Eingabe ist optional. Standardmäßig sortiert DATKASSE die
Liste nach dem gerade aktiven Indexfeld, d.h. im Allgemeinen die
Nummer (siehe auch die Beschreibung der Taste ALT-I auf Seite 45).
F2 schließt die Auswahl ab und erzeugt das Formular. Zuvor müssen Sie
dem Formular jedoch noch einen Namen geben. Verwenden Sie dazu die
Dateiendung .LST.
ESC bricht wie üblich die Operation ab und löscht alle Eingaben.
10.2.1. Listenformular bearbeiten
Diese Funktion ruft den eingestellten Editor auf und übergibt ihm das
ausgewählte Listenformular zum Editieren.  Im Menü
Verschiedenes/Dateinamen können Sie jeden anderen Editor einstellen,
der ASCII-Dateien bearbeiten kann (z.B. den bei MS-DOS mitgelieferten
EDIT.COM).
10.2.2. Beispiele
Nach der Installation von DATKASSE befinden sich einige
Beispielformulare auf Ihrer Festplatte. Diese eignen sich gut als
Anschauungsmaterial. Laden Sie diese am Besten mit einem Editor oder
verwenden Sie die Funktion Listenformular bearbeiten.
In den Beispielen sind erklärende Kommentare enthalten. Kommentare
beginnen mit einem Semikolon und können sowohl in einer eigenen Zeile
als auch am Ende eines gültigen Eintrags stehen.
11. Sonderfunktionen
Dieses Kapitel beschreibt einige zusätzliche Möglichkeiten von
DATKASSE.
11.1. Clipboard
In DATKASSE ist ein sogenanntes Clipboard enthalten. Falls Sie diese
Option nicht bereits aus anderen Programmen kennen, hier eine kurze
Erklärung.
Das Clipboard steht immer dann zur Verfügung, wenn Sie sich in einem
Eingabefeld von DATKASSE befinden. Dabei ist es völlig unerheblich, ob
dieses Eingabefeld zu einer der Datenbanken, zu Dateifunktionen, zur
Fakturierung oder zu anderen Funktionen gehört. Ebenfalls nicht
relevant ist es, ob Sie gerade mit KASSE.EXE oder DATKASSE.EXE
arbeiten.
Mit Hilfe des Clipboards können Sie auf einfache Weise Texte zwischen
den einzelnen Programmteilen austauschen. Das Clipboard speichert je
nach zur Verfügung stehendem Speicher in Ihrem System zwischen 50 und
500 Zeilen Text, auf die Sie auch nach einem Neustart des Programms
wieder zugreifen können.
Durch Drücken der Tastenkombination STRG-E in einem Eingabefeld wird
die im Eingabefeld befindliche Zeile in das Clipboard kopiert. Das
geht solange, bis die maximale Zeilenanzahl erreicht ist. Bei jedem
neuen Aufruf von STRG-E wird danach die jeweils älteste Zeile
gelöscht.
Hinweis
Wenn die Zeile leer oder identisch zur letzten Clipboardzeile ist,
wird sie nicht in das Clipboard kopiert.
Mit der Tastenkombiation ALT-E können Sie nun den letzen
Clipboardeintrag in das aktuelle Eingabefeld kopieren.
Die Anwendungsmöglichkeiten sind vielfältig. Sie können damit zum
Beispiel auf einfache Weise Felder in der Datenbank kopieren. Das geht
natürlich auch zwischen verschiedenen Datenbanken, da die
Clipboardeinträge unabhängig vom gerade benutzen Programmteil sind.
Oder Sie haben einen langen Pfad im Dateiauswahlfenster eingegeben und
benötigen diesen noch mehrmals. Durch Kopieren des Pfades in das
Clipboard sparen Sie sich das Neueingeben des Pfades, denn mit ALT-E
können Sie ihn beliebig oft zurückkopieren.
Die bisherige Beschreibung behandelte nur den jeweils letzten
Clipboardeintrag. Nun kann das Clipboard aber, wie bereits gesagt,
zwischen 50 und 500 Zeilen speichern. Durch Eingabe von ALT-C oder
Auswahl der Option Clipboard aus dem Menü System können Sie aus allen
Clipboardeinträgen den gewünschten auswählen. Wie üblich treffen Sie
die Auswahl mit den Pfeiltasten und RETURN.
Durch Eingabe von STRG-E können Sie den Clipboardeintrag, auf dem der
Balken gerade steht, sogar editieren. Auf diese Weise können Sie sich
beispielsweise Ihre eigene Sammlung mit häufig benötigten Texten
zusammenstellen.
11.2. Makros
Unter einem Makro versteht man die Möglichkeit, Tastatureingaben in
einer Datei zu speichern um diese nochmals ausführen zu können. Auf
diese Art und Weise lassen sich immer wiederkehrende Vorgänge
automatisieren. Die Tutorfunktionen von DATKASSE sind beispielsweise
mit Makros realisiert.
Die Makrofunktion können Sie außer über das Menü auch über den Hotkey
Umschalt-F10 aufrufen.
11.2.1. Makro aufzeichnen
Nach Auswahl dieser Option wird der Aufzeichungsmodus aktiviert. Alle
folgenden Tastenanschläge werden gespeichert. In der oberen
Statuszeile erscheint als Hinweis der String Makro.
11.2.2. Makro speichern
Wenn Sie zuvor eine Aufzeichung gestartet haben, können Sie nun diese
Aufzeichung in einer Datei speichern. Dazu erscheint wie üblich die
Dateiauswahlbox. Die Eingaben, die Sie nun machen, werden nicht mehr
im Makro gespeichert. Geben Sie der Datei einen Namen oder wählen Sie
aus den vorhandenen Dateien eine zum Überschreiben aus. Das Makro ist
nun gespeichert und kann über die Funktion Makro abspielen ausgeführt
werden.
11.2.3. Makro abspielen
Mit dieser Funktion können Sie ein gespeichertes Makro ausführen
lassen. Geben Sie dazu den Dateinamen der gewünschten Makro-Datei ein
(*.MAC) oder verwenden Sie ein Wildcardzeichen, um die Selektion in
der Dateiauswahlbox vorzunehmen.
Während der Makroausführung kann die Abspielgeschwindigkeit mit den
Tasten + und - auf dem Ziffernblock erhöht oder verringert werden.
Jeder Tastendruck verändert die Verzögerungszeit um eine 1/10 Sekunde.
Bitte beachten Sie dazu auch die Kommandozeilenoption /SLOW:xxx auf
Seite 25.  Die Option kann auch benutzt werden, wenn von der
Kommandozeile kein Makro gestartet wurde. Wenn später ein
Tastaturmakro aufgerufen wird, dann verwendet DATKASSE den über die
Kommandozeile eingestellten Wert. Wenn Sie Wert auf eine hohe
Ausführungsgeschwindigkeit legen, dann können Sie zum Beispiel den
Wert 10 übergeben. Der Aufrufparameter würde dann folgendermaßen
aussehen :   /SLOW:10
Während des Abspielens eines Makros kann auch ein Textfenster auf dem
Bildschirm erscheinen. Die ist zum Beispiel bei den Tutormakros der
Fall. Die Verzögerungszeit für das Verbleiben des Fensters auf dem
Bildschirm ist von der Zeilenzahl abhängig. Mit RETURN können Sie das
Fenster vor Ablauf der Verzögerungszeit ausblenden. Das Makro wird
dann normal fortgesetzt. Mit ESC können Sie den Timer unterbrechen.
Das Fenster bleibt dann bis zum Betätigen einer Taste auf dem
Bildschirm, sodaß Sie den Text in Ruhe lesen können. Nach dem nächsten
Tastendruck wird das Makro  fortgesetzt.
Ein laufendes Makro kann jederzeit durch Drücken von ESC abgebrochen
werden. Eine Ausnahme bilden allerdings die Textfenster. Wie oben
beschrieben hat ESC hier eine andere Wirkung.
11.2.4. Tastaturmakros
Zusätzlich zu den oben genannten Möglichkeiten können Sie den Tasten
Umschalt-F1 bis Umschalt-F9 jeweils ein Makro zuordnen, sodaß sich
diese Makros durch einen einzigen Tastendruck ausführen lassen.
Hinweis
Bitte bedenken Sie bei der Programmierung von Makros, daß Sie vor der
Ausführung derselben die gleiche Grundsituation herstellen müssen. Das
Programm kann nur die Tastenanschläge wiedergeben.
Wenn Sie sich an einer anderen Stelle im Programm befinden, kann das
Ausführen eines Makros eine ganz andere als die beabsichtigte
(möglicherweise sogar fatale) Wirkung haben. Sinnvoll ist es deshalb,
die Makros zum Beispiel immer vom Hauptmenü aus zu beginnen, d.h. wenn
nur die Menüzeile sichtbar ist. Sie können auch einige Male ESC nach
dem Aktivieren des Aufzeichungsmodus drücken. Dies hat keine negativen
Auswirkungen, stellt aber möglicherweise sicher, daß Sie sich im
Hauptmenü befinden.
Bitte lesen Sie in diesem Zusammenhang auch die Hinweise zum Record-
und Playmodus auf Seite 25. Da diese Funktionen im Grunde genommen
ebenfalls Makros sind, kann ein Makro auch über die Option /PLAY und
/PLAYFILE:xxx ausgeführt werden. Das xxx steht für den Makronamen.
12. Weiteres
Dieses Kapitel beschreibt diverse Funktionen von DATKASSE, die
thematisch nicht in eine der anderen Kapitel passen oder zu
umfangreich für das entsprechende Kapitel sind.
12.1. Monats-Abrechnung
Mit dem Programm KASSE.EXE haben Sie die Möglichkeit Lieferscheine
auch auf dem Bondrucker auszugeben. Es handelt sich dabei um eine
Vorgangsart, die speziell auf die Herausgabe von Waren oder
Dienstleistungen gegen Lieferschein und anschließender monatlicher
Sammelabrechnung vorgesehen ist.
Eine typische Anwendung für die Funktion sind Gewerbekunden, die
häufig bei Ihnen einkaufen oder z.B. auch Tankstellen.
Ausgewählt wird diese Funktion durch Wahl der Zahlungsart
Monats-Abrechnung. Dies kann durch mehrmaliges Betätigen der Taste F5
(mit aktiviertem Schalter Getränkemarkt-Version STRG-F5) oder durch
Auswahl mit ALT-A, Zahlungsart geschehen.
Die gerade eingestellte Zahlungsart sehen Sie im oberen Teil der
Kassenmaske. Hier steht dann Monats-Abrechnung. Bei Ausgabe steht in
diesem Fall Bon (LS), wobei das LS darauf hinweist, daß dieser Vorgang
als Lieferschein verarbeitet wird.
Das Programm fragt beim Abschließen des Belegs mit F2 die Kundennummer
ab.
Die so erzeugten Vorgänge werden bei dieser Kundennummer gesammelt. Am
Ende des Monats kann nun mit ALT-F4 und Eingabe der Kundennummer sowie
des Zeitraums (Monat, Jahr) eine Monatsabrechung erstellt werden. Dazu
lädt das Programm sämtliche Vorgänge aus dem gewählten Zeitraum in die
Maske. Jeder geladene Beleg wird außerdem durch das Datum
gekennzeichnet, an dem er erstellt wurde.
Bitte beachten Sie dabei folgendes:
Der Schalter Kauf mit Kundenkarte im Menü Grundeinst.2 muß aktiviert
sein (siehe Seite 60).
Die ausgewählten Artikel werden wie bei einem Bon- oder Rechungs-
druck ganz normal vom Lager abgebucht.
Beim Tagesabschluß erscheint die Summe dieser Vorgänge unter der
  Zahlungsart Monats-Abrechnung. Da dieser Betrag aber nicht in der
Kasse ist, wird er bei der Kassensumme nicht berücksichtigt.
Beim Ausdruck des Bons entfällt der Kopfbereich, statt dessen wird in
Fettschrift Lieferschein über den Beleg gedruckt.
Unter den Beleg wird der Text Ware erhalten gedruckt. Hier soll der
Kunde den Empfang der Ware quittieren.
12.2. Extern-Datenbanken
In diesem Kapitel wird die Verwaltung von Extern-Datenbanken
beschrieben. Unter einer Extern-Datenbank verstehen wir die Stammdaten
eines Lieferanten, die in Diskettenform oder auf elektronischem Wege
zu Ihnen gelangt sind.
DATKASSE kann maximal 65.000 Datensätze in den eigenen Stammdaten
verwalten, es sollten aus Geschwindigkeitsgründen jedoch nicht mehr
als 30.000 sein. Durch diese Beschränkung läuft DATKASSE auf einer
minimalen Hardwarebasis.
Für bestimmte Branchen (z.B. Modellbau) ist die Begrenzung jedoch eine
Hindernis.
Es ist unserer Meinung nach nicht sinnvoll, sämtliche Artikeldaten der
Lieferanten in einer gemeinsamen Datenbank zu verwalten.  Zum Beipiel
in der Modellbaubranche können dabei weit über 1 Million Datensätze
entstehen. Diese Menge ist nicht mehr sinnvoll zu handhaben, da z.B.
für die Listenerzeugung nicht genügend Kriterien mehr für eine kurze
Liste gefunden werden können.
Weitere Agumente: Für die Datensicherung scheiden Disketten aus und
die Systemleistung muß ein mehrfaches betragen.
Dies läuft unserem Bestreben zuwider, die Hardware-Anforderungen an
das Kassensystem so niedrig wie möglich zu halten.
Wir haben aus den oben genannten Gründen einen anderen Weg
eingeschlagen und diesen Extern-Datenbanken getauft.
12.2.1. Prinzipielle Funktionsweise
Die Lieferanten-Disketten werden mit DATKASSE.EXE eingelesen und in
einem standartisierten Format im Verzeichnis IMPORT abgelegt.
Für dieses Einlesen werden wir in kurzer Folge neue Import-Filter
entwickeln, um Ihnen die Möglichkeit zum Einlesen Ihrer Lieferanten zu
geben. Die Import-Filter für die großen Hersteller werden von uns
kostenlos zur Verfügung gestellt, bzw. können aus unserer
Support-Mailbox oder dem Internet geladen werden.
Bei Datenformaten kleinerer Hersteller steht Ihnen unsere
Entwicklungsabteilung zur Verfügung, die für eine geringen Betrag
einen Import-Filter für dieses Format erstellen kann.
Die Menge und vor allen Dingen die Größe der Extern-Datenbanken ist
nicht beschränkt.
Für die Verwendung dieser Daten gibt es nun mehrere Möglichkeiten.
Beginnen wir mit der Kasse.
Mit der Tastenkombination ALT-I  direkt in der Kassen-Erfassungsmaske
können Sie eine Extern-Datenbank öffnen. Die Auswahl erfolgt in einer
Liste.
Anschließend können Sie sowohl nach der Hersteller-Artikelnummer wie
auch nach der EAN-Nummer suchen. Dabei sind wie üblich Wildcardzeichen
erlaubt (näheres zu Wildcards finden Sie auf Seite 33). Wenn Sie als
Suchbegriff nur Buchstaben eingeben, dann sucht KASSE.EXE in der
Artikel-Bezeichnung.
Wenn Sie hier nun ein Wildcardzeichen verwenden, dann sucht das
Programm nur ab dem Anfang der Artikelbezeichnung. Die Eingabe von
Akku* würde Akkulader XYZ finden, nicht aber Varta Akku. Wird der
Text-Suchbegriff ohne Wildcards eingegeben, dann werden auch
Textbestandteile innerhalb der Artikelbezeichnung gefunden.
Die Eingabe des Suchbegriffs Akku würde z.B. Artikel mit folgender
Artikelbezeichung auflisten: Varta Akku, Tech Akkulader, Akku 7,2 V.
Das Suchergebnis wird wie üblich als Liste angezeigt, in der Sie den
gewünschten Artikel mit den Pfeiltasten und RETURN auswählen können.
Als einzige Beschränkung können bei Verwendung einer Wildcard-Auswahl
maximal 1.000 Datensätze in der Auswahl angezeigt werden. Durch
genauere Spezifizierung der Wildcard-Eingabe können Sie die Menge
begrenzen.
Wenn Sie keine Wildcard-Eingabe verwenden, dann holt das Programm den
Datensatz sofort aus der Extern-Datenbank und setzt ihn in die Maske
ein. Sie können nach Auswahl der richtigen Extern-Datenbank also z.B.
auch sofort den EAN-Code scannen.
Der so eingesetzte Artikel wir anschließend ganz normal fakturiert. Er
erscheint auch im Warenabgangs-Protokoll beim Tagesabschluß. Dieses
enthält bei Verkäufen aus Extern-Datenbanken eine eigene Rubrik für
diese Artikel.
Im Programm DATKASSE.EXE können Sie auf einfache Weise einen Artikel
aus einer Extern-Datenbank in den Haupt-Datenbestand holen. Wählen Sie
dazu die Funktion Eintragen in der Lager-Datenbank. Wenn Sie die leere
Maske sehen dann drücken Sie ALT-I. Ab hier ist die Bedienung
identisch zu KASSE.EXE, d.h. Sie wählen die gewünschte
Extern-Datenbank und dann den Artikel aus. Dieser wird in die Maske
übernommen und Sie können vor dem Speichern noch Änderungen vornehmen,
z.B. eine eigene Artikelnummer anstelle der EAN-Nummer vergeben. Der
Datensatz wird anschließend wie üblich mit F2 gespeichert.
12.2.2. Einlesen von Lieferanten-Disketten
Die Lieferanten-Disketten werden mit DATKASSE.EXE eingelesen.
Voraussetzung dafür ist ein geeigneter Import-Filter. Die
Import-Filter sind kleine .EXE-Dateien, die sich im Verzeichnis IMPORT
befinden. Aktuelle Import-Filter finden Sie in unserer Mailbox im
Verzeichnis IMPORT oder im Internet (http://www.pos-ware.com).
Sollte kein geeigneter Import-Filter für ein bestimmtes Datenformat
zur Verfügung stehen, dann können wir für einen geringen Betrag einen
solchen erstellen. Wir benötigen dafür von Ihnen eine Diskette mit der
Importdatei und wenn möglich eine Datensatzbeschreibung des Formats.
Der erste Schritt ist die Auswahl des Import-Filters (siehe
Abbildung). Stellen Sie sicher, daß der richtige Filter ausgewählt
wird, da ansonsten das Einlesen abgewiesen wird.
In der folgenden Maske geben Sie den Namen der Importdatei ein (z.B.
A:BUSCH.DAT). Wenn sich die Importdatei auf einer Diskette befindet,
dann setzen Sie den Pfad vor den Dateinamen (i.A. A:). Den
Zieldateinamen sollten Sie so wählen, daß Sie später anhand des
Dateinamens eindeutig den Lieferanten erkennen können. DATKASSE
schlägt den Namen des Importfilters vor. Diesen Vorschlag können Sie
natürlich überschreiben.
Im Feld Lieferant können Sie den Lieferantennamen eingeben. Dieser
wird dann bei einem späteren Import eines Datensatzes in die
Lagerstammdaten mit übernommen.
In gleicher Weise können Sie mit dem Feld Warengruppe die Warengruppe
bei einer Übernahme festlegen. Dies ermöglicht es Ihnen über die
Funktion Statistik (siehe Seite 166) oder auch nur beim Tagesabsachluß
festzustellen, wieviel Umsatz Sie mit dem Hersteller XYZ  gemacht
haben.
Nach Bestätigen des letzten Feldes mit RETURN oder auch mit F2 liest
der Importfilter die Quelldatei und konvertiert die Daten in ein für
DATKASSE lesbares Standard-Format.
Der Import-Filter ist ein Kommandozeilen-Programm. Er löscht vor dem
Programmlauf den Bildschirm und gibt den Fortschritt der Konvertierung
aus. Tritt während der Konvertierung ein Fehler auf, dann bricht die
Konvertierung ab und es wird eine Fehlermeldung angezeigt. Dies ist
z.B. dann der Fall, wenn die Quelldatei nicht das richtige Dateiformat
hat.
Die Importfilter sind batchfähig, d.h., sie können auch direkt von der
DOS-Ebene aus aufgerufen werden, um z.B. das Einlesen von
aktualisierten Lieferanten-Disketten zu automatisieren. Rufen Sie
einen Importfilter ohne Parameter auf. Die möglichen
Kommandozeilen-Parameter werden Ihnen dann angezeigt.
12.3. Größen-Verwaltung
In DATKASSE ist eine komplette Größenverwaltung für die
Artikeldatenbank enthalten. Dies soll die Eignung z.B. für
Schuhgeschäfte oder den Textilhandel  herstellen.
Jede Größe kann einen eigenen Bestand und auch einen eigenen
VK/EK-Preis haben. Für jeden Artikel kann getrennt entschieden werden,
ob er eine Größenverwaltung haben soll oder nicht.
12.3.1. Prinzipielle Funktionsweise
DATKASSE richtet beim ersten Aufruf dieser Funktion ein neues
Verzeichnis für die Größenverwaltung ein (DATEN\BESTAND).
Für jeden Artikel mit Größenverwaltung legt DATKASSE eine Datei in
diesem Verzeichnis an. Diese Datei enthält alle Daten zu den
verschiedenen Größen, Beständen und Preisen dieses Artikels.
Dieses Konzept hat den Vorteil, daß es beliebig erweiterbar ist. Sie
sind also nicht an feste Datenbankfelder gebunden, sondern können die
zur Verfügung stehenden Größensorten selbst festlegen.
Dabei werden Sie durch eine Funktion zum Laden eines Größenmusters
unterstützt. Dies erspart die Mehrfacheingabe des Musters. Ein
Größenmuster kann z.B. folgenden Aufbau haben (1  1,5   2   2,5 usw.
oder auch rot, schwarz, gelb, grün). Sie sollten sich also nicht an
dem Wort Größen orientieren. Größen hat hier die Bedeutung eines
beliebigen Merkmals.
Es können bis zu 20 Muster selbst definiert werden, die dann mit nur 2
Tasten geladen werden können. Vordefiniert sind englische und deutsche
Schuhgrößen.
Die Muster sind in der Datei GROESSEN.VOR hinterlegt. Diese Datei kann
mit jedem Editor wie z.B. dem EDIT von MSDOS bearbeitet werden. In der
Datei sind erklärende Kommentare enthalten.
Zur weiteren Vereinfachung kann beim Erstellen eines Größenmusters der
Preis des Hauptdatensatzes für alle Größen übernommen werden.
Selbstverständlich können die Preise nachträglich geändert werden.
Diese Möglichkeit spart jedoch Arbeit, wenn z.B. nur die 5 größten
Artikel einen anderen Preis haben.
Die Möglichkeit, bei einem Datensatz die Artikelnummer zu ändern,
bleibt natürlich erhalten. Die evtl. daran gebundene Größenverwaltung
wird dann mitgezogen. Beachten Sie jedoch, daß beim Ändern von
Artikelnummern während eines Abrechnungszeitraums die statistischen
Auswertungen verfälscht werden können.
Beim Kopieren von Datensätzen wird die Größenverwaltung nicht
mitkopiert. Innerhalb der Maske für die Größenverwaltung können jedoch
die Daten eines anderen Artikels in die Maske geladen werden. Denken
Sie jedoch daran, daß dabei auch die Bestände mitkopiert werden. Diese
müssen Sie dann per Hand zurücksetzen. Auch dafür gibt es eine
Funktionstaste.
12.3.2. Bedienung der Größenverwaltung
12.3.2.1. Stammdaten
Um für einen Artikel eine Größenverwaltung einzurichten müssen Sie
sich im Blättern-Modus der Lagerdatenbank befinden. Der gewünschte
Artikel ist in der Maske sichtbar.
Drücken Sie nun F10 und wählen Sie die Funktion Größen/Bestand.
Alternativ dazu können Sie auch einfach ALT-G drücken.
Sie sehen nun die leere Eingabemaske. Mit der Taste F3 können Sie ein
Größenmuster laden. Nach dem Drücken dieser Taste wählen Sie das
gewünschte Muster aus. Nun können Sie noch entscheiden, ob der Preis
des Stammdatensatzes für alle Größen übernommen werden soll. Dies ist
zur Arbeitsvereinfachung gedacht. Auch wenn Sie den Preis übernehmen
lassen können die Preise für jede einzelne Größe natürlich
nachträglich geändert werden.
Wenn Sie hier nicht gleich die Bestände eingeben wollen, dann können
Sie nun die Daten mit F2 speichern.
Weitere Möglichkeiten in dieser Maske:
F5 setzt nach einer Sicherheitsabfrage alle Bestände der einzelnen
Größen auf Null. Geeignet ist diese Funktion als Hilfe beim Kopieren
eines Artikels.
F6 berechnet den Hauptbestand anhand der einzelnen Größenbestände neu
und schreibt ihn in den Stammdatensatz. Dies wird nur in
Ausnahmefällen notwendig sein, da bei allen Vorgängen sowohl Haupt-
wie auch Größenbestand automatisch korrigiert werden.
Mit F7 können Sie die Größenverwaltung eines anderen Artikels in die
Maske laden. Die Bestände werden dabei jedoch sinnvollerweise nicht
mitgeladen. Geben Sie die Artikelnummer des Artikels ein, dessen
Größenverwaltung Sie kopieren möchten.
12.3.2.2. Lagerzugang
Der Lagerzugang funktioniert wie gewohnt. DATKASSE stellt automatisch
fest, wenn Sie einen Artikel mit Größenverwaltung zubuchen wollen und
fragt Sie nach der Größe. Geben Sie in diesem Fenster die Größe direkt
ein (z.B. 5,5 oder 36) oder drücken Sie einfach RETURN. Die Größe
können Sie dann aus einer Liste auswählen. In dieser Liste sehen Sie
außerdem den Bestand und den Preis der einzelnen Größen. DATKASSE
prüft die Eingabe, d.h., ob eine gültige Größe eingegeben wurde.
Wenn Sie keine Größe eingeben, d.h. die Größeneingabe mit ESC
verlassen, wird der Zugang nur dem Hauptbestand zugebucht.
Der Hauptbestand ist immer als Summe aller Größenbestände zu
verstehen. Wenn Sie jedoch manuelle Änderungen an den Beständen
vornehmen, dann stimmt der Hauptbestand nicht mehr mit den
Einzelbeständen überein. Dafür gibt es die Funktionstaste F6, die die
Summe der Einzelbestände in den Hauptbestand schreibt, also sozusagen
einen Abgleich vornimmt. Diese Funktion können Sie jedoch nur
aufrufen, wenn Sie sich in der Größen/Bestandsmaske des betreffenden
Artikels befinden.
12.3.2.3. Funktionsweise in KASSE.EXE
Hier arbeitet das Programm analog zu DATKASSE.EXE. Wenn ein Artikel
mit Größenverwaltung eingegeben wird, fragt das Programm die Größe ab.
Auch hier können Sie durch Eingabe von RETURN die Liste anzeigen
lassen, in der Sie auch die Preise und Bestände sehen. Die ausgewählte
Größe erscheint anschließend in der Spalte "Gr". Wenn Sie keine Größe
eingeben, d.h. die Größeneingabe mit ESC verlassen, wird der Artikel
nur aus dem Hauptbestand abgebucht, ansonsten aus dem Hauptbestand und
aus dem Größenbestand.
12.3.2.4. Rechnungserstellung mit DATKASSE.EXE
Die Bedienung ist identisch zu KASSE.EXE. Wenn ein Artikel ausgewählt
wurde, der eine Größenverwaltung enthält, dann wird die Größe
abgefragt. Mangels Platz in der Maske kann diese jedoch nicht ständig
angezeigt werden. Mit der Taste F4 kann die Bildschirmanzeige jedoch
von Fließtext auf Anzeige der Artikelnummer und Größe umgeschaltet
werden. Ein beliebiger Tastendruck schaltet wieder zurück.
P.S. Anregungen zu diesem Modul nehmen wir übrigens gerne entgegen.
12.4. Seriennummern-Verwaltung
In DATKASSE ist eine komplette Seriennummern-Verwaltung integriert.
Serienummern können vom Lager-Zugang bis zum Verkauf mitgeführt
werden.
Für jeden Artikel können Sie über das Feld SN-Verw. festlegen, ob für
diesen Artikel Serienummern mitgeführt werden sollen oder nicht.
12.4.1. Funktionsweise der Seriennummern-Verwaltung
12.4.1.1. Lager Zugang
Wird ein Artikel zugebucht bei dem Sie in der Stammaske festgelegt
haben, daß er Serienummern mitführen soll, dann fragt das Programm
entsprechend der Anzahl der zugebuchten Exemplare die einzelnen
Seriennummern ab.
12.4.1.2. Verkauf
Wird ein Artikel mit Seriennummern-Verwaltung verkauft, dann öffnet
das Programm ein Eingabefenster, in dem die Seriennummer eingegeben
werden kann. Wenn Sie hier die Vorgabe *  bestätigen, dann bietet
DATKASSE die noch zur Verfügung stehenden Serienummern zur Auswahl an.
Bereits ausgebuchte Seriennummern werden nicht mehr angezeigt.
Nach Eingabe, bzw. Auswahl einer Serienummer wird diese als neue Zeile
in den Beleg oder die Rechnung aufgenommen. Die Funktion ist in diesem
Fall bei DATKASSE.EXE und KASSE.EXE identisch mit dem einzigen
Unterschied, daß bei DATKASSE.EXE die Abfrage nach der oder den
Serienummern erst nach Eingabe der Stückzahl erscheint. Erst zu diesem
Zeitpunkt kann das Programm ja wissen, wieviele Serienummern abgefragt
werden müssen.
Im Programm KASSE.EXE wird die Stückzahl üblicherweise vor der
Artikelnummer eingegeben (mit F6 oder der Taste + auf dem
Ziffernblock). Aus diesem Grund erfolgt die Abfrage der Serienummern
hier direkt nach Eingabe der Artikelnummer.
Bitte beachten Sie dabei folgendes:
Wenn Sie mit Serienummern arbeiten, dann muß die Reihefolge immer
eingehalten werden. Nachträgliches Ändern der Stückzahl ist nicht
möglich, bzw. verursacht eine unvollständige oder zu große
Seriennummern-Liste.
Falls Sie tatsächlich einen Fehler bei der Eingabe gemacht haben, dann
löschen Sie bitte mit F8 die Eingabezeile mit der betreffenden
Artikelnummer sowie evtl. weitere Zeilen  mit Text und den automatisch
eingesetzten Seriennummern komplett. DATKASSE entfernt dabei auch die
intern zu dieser Artikelnummer gespeicherten Seriennummern. Nun können
Sie die Position und auch die dazugehörigen Seriennummern neu
eingeben.
Alternativ dazu können Sie auch mit ALT-S die bereits vom Programm
gemerkten Serienummern anzeigen lassen und evtl. fehlerhafte oder
überzählige Eingaben mit F8 löschen.
Nach Abschluß der Rechnung wird die Information Kunden->Serienummer
dauerhaft gespeichert und kann jederzeit angezeigt werden (siehe
unten). Diese Funktion ist an den Lagerabgang gekoppelt, d.h. wenn Sie
keinen Lagerabgang speichern lassen, dann wird auch die Information zu
den Seriennummern nicht gespeichert.
12.4.1.3. Auswertungen/Suchen
Im Blättern-Modus der Lager-Datenbank können Sie sich mit ALT-S
Informationen zu Seriennummern des aktuellen Artikels anzeigen lassen.
Alternativ zu ALT-S können Sie die Funktion auch nach dem Betätigen
von F10 aus dem Menü auswählen.
Mit Anzeigen bekommen Sie eine Liste sämtlicher zu diesem Artikel
gespeicherter Seriennummern zusammen mit Datum des Zugangs, Lieferant
und evtl. Kundennummer, falls der Artikel bereits verkauft wurde.
Diese Funktion kann maximal 1.500 Einträge darstellen. Sind mehr
Einträge gespeichert, dann erhalten Sie eine Fehlermeldung. In diesem
Fall müssen Sie über die beiden folgenden Menüpunkte die Auswahl
eingrenzen.
Mit Auswahl nach EK-Datum können Sie die angezeigten Einträge nach
einem bestimmten Datumsbereich des Einkaufsdatums eingrenzen.
In gleicher Weise funktioniert die Auswahl nach VK-Datum.
Mit den beiden weiteren Menüpunkten können Sie nach einer bestimmten
Serien- oder Kundenummer suchen. Bei einer erfolgreichen Suche öffnet
sich wieder die Anzeige und der Balken springt auf den gefundenen
Eintrag. Bei der Suche nach einer Seriennummer können Sie auch
Wildcard-Zeichen verwenden. Das Programm zeigt dann alle zu dem
eingegebenen Muster passenden Einträge in der Liste an.
Mit Hilfe dieser Funktionen können Sie also auf ganz einfache Weise
feststellen, bei welchem Lieferant und zu welchem Datum Sie ein
Produkt mit einer bestimmten Seriennummer eingekauft haben. Dies
erspart  beispielsweise beim einem Garantiefall eine Menge Sucharbeit
in den EK-Rechnungen.
Mit der zweiten Such-Option läßt sich festellen, ob ein Kunde ein
bestimmtes Gerät überhaupt bei Ihnen gekauft hat und vor allen Dingen
wann. Bei der Gewährung von Garantieansprüchen ist dies eine wertvolle
Information.
Wenn Sie nach Auswahl dieser Option eine Kundennummer eingeben, dann
zeigt DATKASSE sämtliche zu diesem Kunden gespeicherten Seriennummern
in der Tabelle an.
Bitte beachten Sie, daß bei der Gesamt-Übersicht oder nach der Suche
nach einer Serienummer das Einkaufs-Datum in der Tabelle angezeigt
wird. Nach einer Kundennummern-Suche wird jedoch das Verkaufs-Datum
angezeigt.
Wurde eine Gerät ohne Eingabe einer Kundennummer verkauft (ist mit
KASSE.EXE möglich), dann erscheint dies in der Tabelle mit der
Kundennummer 0. In der Gesamt-Übersicht (Option Anzeigen) erscheinen
Geräte, die sich noch im Lager befinden ganz ohne Kundennummer.
Um mit KASSE.EXE einen Verkauf einem bestimmten Kunden zuordnen zu
können muß der Schalter Kauf mit Kundenkarte gesetzt sein (siehe
Einstellungen auf Seite 65). Die Kundennummer wird beim Verkauf mit
KASSE.EXE in der Maske Gegebener Betrag durch Drücken des * auf dem
Ziffernblock eingeben.
12.4.1.4. Sonderfälle
Es ist problemlos möglich, einen Artikel zu verkaufen und dessen
Seriennummer einzugeben, bevor er ins Lager eingebucht wurde.
Beim Lagerzugang prüft DATKASSE dann, ob die zugebuchte Seriennummer
bereits fakturiert wurde. Ist dies der Fall, dann wird kein neuer
Datensatz in der Serienummernverwaltung erzeugt, sondern der Alte wird
lediglich aktualisiert. In diesem Fall bedeutet dies, daß der
Datensatz beim Zubuchen die noch fehlende Information des
Zugangsdatums und des Lieferanten erhält.
12.5. Memofelder und Memodaten
Memofelder sind artverwandt mit den gleichnamigen Feldtypen in DBase.
Sie eignen sich für Daten, bei denen zu Beginn der Erfassung unbekannt
ist, wie groß sie werden können. Bei normalen Datenbankfeldern muß bei
der Einrichtung der Datenbank die Feldgröße festgelegt werden. Es ist
zwar möglich, diese nachträglich zu erweitern. Für größere Kommentare
kommt jedoch noch das Hindernis hinzu, daß Felder im Allgemeinen nur
eine Zeile zur Verfügung stellen.
In DATKASSE können Sie beispielsweise in allen 3 Datenbanken (Kunden,
Lieferanten und Lager) Memoeinträge für jeden Datensatz anlegen. Darin
können weitere Informationen zu diesem Datensatz gespeichert werden,
die in den normalen Datenbankfeldern keinen Platz mehr finden würden.
Dabei handelt es sich im Prinzip um eine kleine Textverarbeitung.
Wenn Sie Memo anlegen oder ändern wollen, dann holen Sie sich den
gewünschten Datensatz zuvor in die Maske. Dies kann mit der Funktion
Suchen oder auch Blättern geschehen.
Geben Sie dann F10 ein und wählen Sie Memo aus dem Menü. DATKASSE
öffnet ein Editorfenster, in dem Sie sich mit den unten aufgeführten
Tasten bewegen können. Bei der Tastenbelegung handelt es sich um eine
Untermenge des Wordstar-Befehlssatzes. Sie können wie in einer
Textverarbeitung Zeilen und Zeichen löschen, einfügen, usw.
Es ist sogar möglich, einen vorhandenen Text einzulesen. Dieser sollte
jedoch vorher mit einer Textverarbeitung auf die richtige Zeilenlänge,
d.h.  max. 70 Zeichen/Zeile gebracht werden (mit hartem Zeilenumbruch)
In der obersten Zeile des Editorfensters sehen Sie wie gewohnt die
Zeilen- und Spaltenposition. Ein E oder ein Ü bezeichnen den Status
Einfügen oder Überschreiben.
Ein W zeigt an, daß der Word-Wrap-Modus eingeschaltet ist. Word-Wrap
bedeutet, daß ein automatischer Zeilenumbruch vorgenommen wird, wenn
Sie das Ende der Zeile erreicht haben. Dabei wird jeweils das letzte
komplette Wort in die nächste Zeile verschoben. Sie können also
fließend Text eingeben, ohne RETURN zu drücken. Mit ALT-W kann dieser
Modus ausgeschaltet werden.
Sie können Sie bis zu 300 Zeilen Text eingeben.
Wenn Sie neuen Text eingeben wollen müssen Sie die RETURN-Taste
verwenden, um neue Zeilen einzufügen.
Mit F2 werden die Texteingaben gespeichert, mit ESC verlassen Sie die
Texteingabe ohne zu speichern.
Tastenbelegung des Editors
Taste       Bedeutung
Pfeiltasten Cursorbewegung
Seite h/r   Seite hoch/runter blättern
Entf        Zeichen löschen
Backspace   wie üblich
Pos1        Zeilenanfang
Ende        Zeilenende
Einfg       Einfügen ein/aus
Tab         Tabulator (8 Zeichen)
ESC         Editor verlassen / STRG-Taste rückgängig machen
STRG-Y      Zeile löschen
STRG-QY     bis Zeilenende löschen
STRG-QR     Cursor an Dateibeginn
STRG-QC     Cursor an Dateiende
STRG-KR     Datei einlesen (überschreibt den bisherigen Text)
STRG-E      Zeile in Clipboard kopieren
ALT-E       Letzte Zeile vom Clipboard holen
ALT-C       Clipboard öffnen
STRG-KW     Text als Datei schreiben
ALT-Y       gesamten Text löschen (mit Rückfrage)
Wenn Sie die Option Datei einlesen verwenden achten Sie bitte darauf,
daß die einzulesende Datei sich im ASCII-Format befindet.
13. Ergänzende Informationen
Dieses Kapitel enthält Informationen, die Sie für die weitergehende
Anpassung des Programms an Ihre Bedürfnisse benötigen.
13.1. Druckertreiber
DATKASSE verwaltet zwei verschiedene Arten von Druckertreibern.
Treiber mit der Endung .PRN sind für A4-Drucker (z.B. Listen)
zuständig. An .PRB ist ein Treiber für einen Bondrucker erkennbar.
Dies soll nicht heißen, daß Sie einen A4-Drucker nicht als Bondrucker
einsetzen können, das ist durchaus möglich. Da bei beiden Treiberarten
aber ein völlig unterschiedliches Konzept zugrunde liegt, dürfen Sie
die beiden Typen keinesfalls verwechseln.
Für den Bondruck muß also immer ein Treiber mit der Endung .PRB
installiert werden, für den Listendruck muß die Endung .PRN lauten.
Einfaches Umbennen von Treibern funktioniert selbstverständlich nicht.
Wenn Sie beispielsweise einen Deskjet-Drucker sowohl als Bon- wie auch
als Listendrucker einsetzen wollen, dann muß für den Listendruck der
Treiber DESKJET.PRN und für den Bondruck DESKJET.PRB installiert
werden.
Alle Druckertreiber befinden sich im Verzeichnis TREIBER unterhalb des
Programmverzeichnisses.
Die vorhandenen Druckertreiber dürfen nicht umbenannt werden, da bei
einigen Treibern auf besondere Eigenheiten des Druckers direkt im
Programmcode eingegangen wird. Die Identfizierung erfolgt dabei über
den Namen des Treibers. Sie können jedoch problemlos neue Treiber
anlegen, um eine Anpassung an ein nicht untersütztes Modell zu
erzeugen.
Die Bondrucker-Treiber sind sogar in Lage, eine Zeichenumcodierung
während des Drucks vorzunehmen. Damit lassen sich auch sehr exotische
Drucker anpassen, bei denen die Umlaute nicht an der regulären Stelle
in der Codetabelle vorhanden sind.
13.1.1. Beschreibung des Druckertreiber-Aufbaus
Ein Druckertreiber ist eine reine ASCII-Datei (Text-Datei) und kann
mit jedem Editor bearbeitet werden, der keine Steuerzeichen in die
Datei schreibt (z.B. dem EDIT.COM von MS-DOS).
Der Treiber ist unterteilt in einzelne Sektionen, die jeweils durch
ein Schlüsselwort eingeleitet werden. Schlüsselwörter sind immer in []
eingeschlossen.
In der folgenden Zeile steht dann der zugehörige String oder Wert.
Druckercodes werden als ASCII-Werte (nicht HEX!), getrennt durch
Leerzeichen, eingetragen (maximal 9 Zeichen pro Sektion).
Die Reihenfolge der Sektionen ist prinzipiell nicht relevant, es
sollten jedoch alle Sektionen vorhanden sein. Außerdem sollten die
reinen Info-Sektionen ([NAME], [MODELS], [VERSION] und [DIPSWITCHES]
am Beginn des Treibers stehen.
Funktionen, die ein Drucker nicht unterstützt müssen eine 0 als
einzigen Steuercode enthalten.
Die Druckertreiber sind i.A. gut kommentiert (ein Kommentar beginnt
mit einem Semikolon, entweder in einer eigenen Zeile oder am Ende
eines Dateneintrags).
Beispiel:
[DRAWER]
27 112
Mit diesem Code wird eine evtl. angeschlosse Kassenschublade geöffnet.
Wenn der Drucker keinen Ausgang für eine Schublade hat, dann tragen
Sie hier bitte eine 0 als einzigen Code ein.
Weitere Hinweise finden Sie in der Datei DR_TREIB.DOK im Verzeichnis
DOKU. Sie können diese Datei im Menü System/DOKU-Dateien von
DATKASSE.EXE anschauen oder drucken.
13.2. Manuelle Preiseingabe
Normalerweise springt der Cursor bei der Erfassung eines Belegs nach
Eingabe einer Artikelnummer sofort in die nächste Zeile. Dies ist
sinnvoll, um ein schnelles Erfassen des Belegs zu ermöglichen.
Nun gibt es aber Fälle, bei denen eine manuelle Preiseingabe
erforderlich ist. Sie können zwar das Pogramm so einstellen, daß der
Cursor immer über die Preiseingabe läuft. Dies erfordert jedoch bei
jedem Artikel einen zusätzlichen Tastendruck.
Diese Problem läßt sich mit der Datei PREISEIN.CNF lösen. In dieser
Datei, die mit jedem Editor bearbeitet werden kann, können Sie
festlegen, daß bei bestimmten Warengruppen (bis zu 20) immer eine
manuelle Preiseingabe erfolgen soll.
Angenommen, Sie haben Artikel im Sortiment, die nach Gewicht berechnet
werden. Tragen Sie in die Datei PREISEIN.CNF zum Beispiel die
Warengruppe 50 ein und verwenden Sie für jeden Artikel, der nach
Gewicht berechnet wird und dessen Preis deshalb immer manuell
eingegeben werden muß, diese Warengruppe.
Das Programm springt also jetzt bei normalen Artikeln wie gewohnt
sofort in die nächste Zeile. Wenn Sie aber einen Artikel mit der
Warengruppe 50 eingeben, dann steht der Cursor im Preisfeld. Sie
können jetzt die Preis manuell eingeben. Nach RETURN kann wieder der
nächste Artikel erfaßt werden.
In der Datei PREISEIN.CNF können Sie außerdem noch festlegen, ob der
manuell eingegebene Betrag negativ gesetzt werden soll. Dies eignet
sich zum Beispiel für Pfand- oder Gutschriftartikel. Setzen Sie
einfach hinter die Warengruppennummer in der Datei PREISEIN.CNF ein
Komma und ein Minuszeichen, z.B. 90,-. Der Betrag wird dann nach
Betätigen der RETURN-Taste negativ gesetzt.
Beispiel:
In der Datei PREISEIN.CNF haben Sie die Warengruppe 90 eingetragen und
,- angehängt.
In der Lagerdatenbank haben Sie einen Artikel mit der Bezeichnung
Pfand angelegt und diesem die Warengruppe 90 und einen Preis von 0,-
gegeben.
Wenn Sie nun beim Erfassen eines Belegs diese Artikelnummer eingeben,
dann springt der Cursor sofort in das Preisfeld. Geben Sie jetzt
beispielsweise 6,6 ein. Nach Betägigen von RETURN erzeugt DATKASSE
eine Belegzeile mit dem Betrag -6,60 DM. Das Minuszeichen müssen Sie
also nicht eingeben.
13.3. Externe Programme
Bis zu 5 externe DOS-Programme oder BATCH-Dateien können Sie in  das
Programm mit Hilfe der Konfigurationsdatei EXTPROG.CNF einbinden.
Diese können dann von KASSE.EXE oder DATKASSE.EXE aus dem Menü SYSTEM
heraus aufgerufen werden.
Damit kann z.B. der Aufruf einer BATCH-Datei zur Datensicherung auf
ein anderes Laufwerk (z.B. Server) bequem direkt aus dem Programm
heraus erfolgen. Die Einsatzmöglichkeiten sind sehr vielfältig.
Eine weitere Möglichkeit des Aufrufs haben Sie in der Kassenmaske nach
Eingabe von ALT-A  und Auswahl des Menüpunktes Externes Programm
aufrufen.
Wichtiger Hinweis
Wenn das externe Programm die Systemintegrität geschädigt hat, dann
können auch in DATKASSE Datenverluste auftreten !
Aufbau in der Datei EXTPROG.CNF:
Menü-Eintrag@Programm-Name@Parameter (optional)
Beispiele:
Datensicherung@SICHERN.BAT@Komplett
DOS-Editor aufrufen@EDIT
Maximal-Längen:
Menü-Eintrag            : 28 Zeichen
Programmname mit Pfad   : 29 Zeichen
Parameter               : 29 Zeichen
Zu lange Einträge werden abgeschnitten !
Ist das Programm im Arbeitsverzeichnis von DATKASSE abgelegt (i.A.
C:\KASSE) oder über den Suchpfad erreichbar, dann kann die Pfadangabe
entfallen.
Dem aufgerufenen Programm steht bis auf 5 kB der gesamte DOS-Speicher
zur Verfügung. Das aufgerufene Programm oder die BATCH-Datei kann
außerdem während der Ausführung auch das Laufwerk und das Verzeichnis
wechseln. Ein Zurückwechseln ist nicht erforderlich.
Bitte beachten Sie, daß sich während der Ausführung KASSE.EXE oder
DATKASSE.EXE ebenfalls noch im Speicher befindet (im XMS). Das
aufgerufene Programm darf also keinesfalls den Rechner neu starten !
Stichwortverzeichnis
Zurück zur Homepage