TRANS

Bei diesem Handbuch handelt es sich um eine letzte Vorabversion. Einige wenige Funktionen des Programms sind noch nicht vollständig und ausführlich beschrieben. Wir bitten dafür um Verständnis.

 

1. Vorwort
Die Notwendigkeit der Vernetzung von einzelnen Point-Of-Sales 
Standorten und Lagerorten tritt immer mehr in den Vordergrund.  Wir 
tragen dieser Entwicklung mit dem Programm TRANS Rechnung, daß Sie 
zusätzlich erwerben können.  Es handelt sich zwar um ein 
eigenständiges Programm, d.h., es kann auch ohne DATKASSE eingesetzt 
werden. TRANS ist jedoch voll in DATKASSE integriert, d.h. beide 
Programm kommunizieren miteinander, um Daten zu übertragen und 
anschließend auch gleich weiter zu verarbeiten. Der Einsatz beider 
Programme im Verbund aktiviert also erst den vollen Leistungsumfang.  
Die Verarbeitung und Übertragung der Daten wird nach einmaliger 
Programmierung des Ablaufs völlig ohne Anwender-Eingriffe von 
TRANS/DATKASSE durchgeführt. Eine manuelle Betriebsart ist 
selbstverständlich ebenfalls integriert.  Ebenfalls 
selbstverständlich sind umfangreiche Sicherungsmaßnahmen mit 
Benutzernamen und Passwörtern, Pfadfreigaben und –sperren, um einen 
unrechtmäßigen Zugang in das System zu verhindern.
Diese Handbuch soll Ihnen bei dem Umgang mit dem Programm TRANS 
helfen. Um dieses Handbuch verstehen zu können, sollten Sie zumindest 
ein Grundwissen im Umgang mit dem Betriebssystem MSDOS sowie im 
Umgang mit einem Modem haben.  Ziel dieser Anleitung ist es NICHT, 
ihnen den Umgang mit einem Modem beizubringen. Lesen Sie deshalb 
bitte unbedingt zuerst die Bedienungsanleitung Ihres Modems durch, 
bevor Sie diese Anleitung lesen.  TRANS wird jedoch mit verschiedenen 
Beispielkonfigurationen geliefert, die zumindest das Verbinden von 2 
Stationen auf einfache Weise ermöglichen. Für komplexere 
Konfigurationen sind jedoch die oben beschriebenen Kenntnisse 
unumgänglich.  2. Prinzipielle Funktionsweise
2.1. Einleitung
Mit TRANS können Sie per Daten-Fernübertragung (DFÜ) mit Hilfe eines 
Modems bequem Daten von DATKASSE zwischen zwei oder mehr Rechnern 
austauschen.  Sie können beispielsweise nach dem Tagesabschluß die 
aktuelle Umsatzdatei an den Rechner Ihrer Hauptfiliale versenden oder 
auch die Datei mit den Artikelstammdaten von Zuhause aus von Ihrem 
Kassenrechner herunterladen, bearbeiten und hinterher wieder 
zurückspeichern.  Diese Aufgaben können Sie entweder automatisch zu 
einem festgelegten Zeitpunkt vom Rechner erledigen lassen, oder 
manuell von Hand durchführen.

2.2. Der Bildschirmaufbau
Der Bildschirm ist in drei Fenster aufgeteilt:  - Info - Status - 
 Modem
Die einzelnen Fenster werden im folgenden erklärt:
Fenster Info:  In diesem Fenster werden alle Meldungen an den 
Benuzter ausgegeben. Das Programm informiert den Benutzer laufend, 
über alle Aktionen, die es ausführt und über evtl. auftretende 
Fehler.  In der untersten Zeile dieses Fensters wird das aktuelle 
Datum und die Uhrzeit angezeigt.
Fenster Status:  Dieses Fenster informiert über die aktuelle 
Einstellung des Modems, der seriellen Schnittstelle und über weitere 
Informationen, die ständig für den Benutzer von Interesse sind, z.B. 
den nächsten auszuführenden Anruf usw.
Fenster Modem:  In diesem Fenster sehen Sie alle Ausgaben des Modems.  
Für den normalen Betrieb ist dieses Fenster eher unwichtig,  im 
Fehlerfall kann es allerdings einem erfahrenem Benutzer helfen, den 
Fehler zu lokalisieren.
In der untersten Zeile der Fenster werden jeweils noch einige 
Informationen in Form von sogenannten FLAGS angezeigt. Diese Flags 
können jeweils nur zwei verschiedene Zustände annehmen, z.B. ein/aus. 
Die einzelnen Flags werden im Kapitel FLAGS beschrieben.
3. Die verschiedenen Betriebsarten (Modi)
3.1. Manuell / Automatisch
Wie in Kapitel 1 schon erwähnt, können Sie TRANS entweder manuell 
bedienen, oder aber so einstellen, daß es zu einem bestimmten Datum 
und einer bestimmten Zeit eine Aktion ausführt,  z.B. daß es jede 
Nacht um 0.30 Uhr automatisch bei der Hauptfiliale anruft und die 
Tagesabschlüsse des vergangenen Tages auf den  Rechner der 
Hauptfiliale kopiert.

3.2. Guest / Host
Sie können TRANS sowohl als Guest (=Gast) als auch als Host  
(=Gastgeber) betreiben.  Als Guest sind Sie der aktive Partner, der 
sich per Modem in einen anderen Rechner einwählt, und sozusagen Gast 
auf diesem fremden Rechner ist.
Als Host dagegen, sind Sie der passive Partner und werden von einem  
fremden Rechner (der dann der Guest ist) angerufen, und sind in 
diesem  Fall der Gastgeber.
Sofern Sie TRANS nicht anders konfiguriert haben, schaltet es 
automatisch zwischen diesen zwei Modi um. Wenn Sie TRANS starten, 
befindet es sich normalerweise im Guest-Modus, d.h. es wartet auf die 
richtige Zeit, um den nächsten Anruf in der Warteschlange ausführen 
zu können.  Sobald ein Anrufer von außen versucht, bei TRANS 
anzurufen schaltet TRANS Automatisch in den HOST-Modus um und nimmt 
den Anruf entgegen.  Der aktuelle Modus (GUEST/HOST) wird in der 
untersten Zeile des Status-Fensters angezeigt.
4. Die Konfigurationsdatei
4.1. Einleitung
Das Verhalten von TRANS wird hauptsächlich durch die  
Konfigurationsdatei gesteuert. In dieser Datei sind z.B. alle 
Teilnehmer verzeichnet, die Sie mit Hilfe von TRANS anrufen können 
und noch vieles mehr.  Der Standardname für die Konfigurationsdatei 
ist TRANS.CFG. Sie können der Datei aber auch jeden beliebigen 
anderen Namen geben, Sie müssen TRANS beim Starten dann nur den Namen 
der Konfigurationsdatei mit Hilfe des Parameters /c mitteilen:
Beispiel: Sie haben die Konfigurationsdatei in MYCONFIG.CFG 
umbenannt, dann müssen Sie TRANS folgendermaßen starten:
TRANS  /cMYCONFIG.CFG
Wenn Sie den Dateinmaen TRANS.CFG beibehalten, müssen Sie diesen aber 
natürlich nicht beim Start angeben, TRANS findet die 
Konfigurationsdatei dann selbständig.  Damit ist es sogar möglich, 
mehrere verschiedene Konfigurationsdateien zu erzeugen, und TRANS je 
nach Bedarf mit einer anderen Konfigurationsdatei zu starten.

4.2. Aufbau
Die Konfigurationsdatei ist eine reine Text-Datei (ASCII-Datei), die 
Sie mit jedem beliebigen ASCII Text-Editor bearbeiten können, z.B. 
mit dem bei MS DOS mitgelieferten Programm EDIT.  In TRANS können Sie 
den MS DOS Editor EDIT automatisch aufrufen, sofern sich dieser im 
Suchpfad befindet. Drücken Sie dazu in TRANS die Tastenkombination 
ALT-E.  Die Konfigurationsdatei ist zeilenweise aufgebaut, wobei in 
jeder Zeile nur ein Befehl stehen darf.
Kommentare werden durch ein Semikolon ; eingeleitet. Alles, was 
hinter einem Semikolon steht, wird von TRANS ignoriert.  Deshalb 
dürfen Sie z.B. nie ein Semikolon in einen Befehl einfügen, da alles 
hinter einem Semikolon abgeschnitten wird.
Eine Konfigurationsdatei von TRANS besteht aus zwei verschiedenen  
Bereichen, zum einen am Anfang aus einem Bereich, der sog. globale 
Informationen enthält, die für die grundlegenden Einstellungen 
veranwortlich sind, z.B. die Informationen zur Einstellung der 
seriellen Schnittstelle usw.
Daraufhin folgen dann die Teilnehmerblöcke, die in einem der 
folgenden Unterkapitel beschrieben werden.

4.3. Die globalen Einstellungen
4.3.1. Schnittstellen Parameter
Wie schon gesagt, müssen am Anfang der Konfigurationsdatei zuerst die 
globalen Einstellungen eingeben werden.  Sehr wichtig sind hierbei 
die Einstellungen der seriellen Schnittstelle an die das Modem an 
Ihren Computer angeschlossen ist.
COM_PORT Zuerst müssen Sie TRANS angeben, an welche Schnittstelle das 
Modem angeschlossen ist, die geschieht mit dem Befehl COM_PORT. 
Mögliche Schnittstellen sind hierbei 1 bis 4.  Geben Sie hierzu den 
Befehl COM_PORT gefolgt von der Nummer der seriellen Schnittstelle in 
die Konfigurationsdate ein.  Beispiel:  Ihr Modem ist an die Serielle 
Schnittstelle COM1 angeschlossen (mehr dazu im Handbuch Ihres PCs). 
Der dazugehörige Eintrag in der Konfigurationsdatei wäre also 
COM_PORT  1.
COM_BAUD Als nächstes müssen Sie TRANS noch mit dem Befehl COM_BAUD 
mitteilen, mit welcher Geschwindigkeit es das Modem ansteuern soll.  
Mögliche Werte sind hier theoretisch alle Baudraten zwischen 75 und 
115200 Baud, üblich sind allerdings nur folgende Werte:
2400, 9600, 19200, 38400, 57600, 115200
Falls Sie ein Modem mit der maximalen Übertragungsrate von 14400 Baud 
besitzen, dann versuchen Sie es mit der Einstellung 38400, bei einem 
schnellerem Modem (z.B. 19200 oder 28800 Baud) können Sie es mit der 
Geschwindigkeit 57600 Baud versuchen. Die eingestellte Baudrate kann 
dabei also ruhig etwas höher als die Baudrate des Modems sein.
Falls es später bei der Übertragung häufig dazu kommt, daß das Modem 
keine richtige Verbindung bekommt oder während der Dateiübertragung 
häufig Fehler auftreten, dann sollten Sie die Übertragungsrate um 
eine Stufe niedriger einstellen.
COM_BUFFER COM_BUFFER gibt die Größe des Puffers ein, in dem die 
ankommenden Daten der Gegenstelle zwischengespeichert werden wenn 
TRANS diese gerade nicht bearbeiten kann. Wenn dieser Puffer zu klein 
ist, kann es zu einem Pufferüberlauf kommen, d.h. Daten gehen 
verloren.  Möglich sind alle Werte zwischen 1 und 65535 Bytes, wobei 
der voreingestellte Wert von 8192 Bytes (=8 KB) normalerweise 
ausreichen sollte. Deshalb sollten Sie diesen Wert nur  verändern, 
wenn es zu Pufferüberläufen kommt (ist im Status-Fenster abzulesen).
COM_ADDRESS COM_ADDRESS gibt die Adresse der seriellen Schnittstelle 
an (als Hexadezimalen Wert). Normalerweise versucht TRANS diese 
Adresse automatisch herauszufinden, bei einigen exotischen 
Konfigurationen kann es aber nötig sein, die Adresse explizit 
anzugeben.
 Die Schnittstelle ist an der Adresse 3F8 Hex zu finden.
COM_IRQ COM_IRQ gibt den IRQ der Seriellen Schnittstelle an. Wie 
schon bei der Adresse der Schnittstelle versucht TRANS den IRQ 
automatisch herauszufinden, bei einigen exotischen Konfigurationen 
kann es aber auch hier nötig sein, den IRQ explizit anzugeben.
Beispiel:  COM_IRQ 4 Die Schnittstelle hat den IRQ 4.

4.3.2. Modem Befehle
TRANS steuert Ihr Modem mit Hilfe von sog. AT-Befehlen an, daß sind 
Klartextbefehle, die mit den Buchstaben AT für Attention beginnen. 
Mehr darüber erfahren Sie in Ihrem Modem-Handbuch.  Ein Teil dieser 
Befehle sind je nach Hersteller des Modems unterschiedlich und müssen 
in der Konfigurationsdatei eingestellt werden. In der beiliegenden 
Beispielkonfigurationsdatei sind die Befehle schon so eingestellt, 
daß eine größt mögliche Kompatibilität zu den meisten Modemtypen 
gewährleistet ist. Sie brauchen diese Einstellungen also nur zu 
ändern, wenn die vorgegebenen Einstellungen nicht mit Ihrem Modem 
funktionieren.
Folgende Befehle zur Einstellung des Modems sind möglich:
MODEM_INIT Als Parameter geben Sie hier den Init-String ein, das ist 
die Zeichenfolge, die TRANS an Ihr Modem sendem muß, um es  richtig 
einzustellen. Mehr darüber erfahren Sie in Ihrem  Modem-Handbuch.  
Wenn Sie nicht wissen, was Sie hier eintragen sollen, dann  versuchen 
Sie es mit ATZ  oder  AT&F.  Wenn Ihr Modem an eine Nebenstelle 
angeschlossen ist, kann  es außerdem notwendig sein X3 an diesen 
Befehl anzuhängen. Das Modem fängt dann auch an zu wählen, wenn es 
keine Verbindung  zum Amt hat (es muß dann ja erstmal eine Ziffer 
vorwählen damit es eine Verbindung zum Amt bekommt).  Außerdem 
sollten Sie noch ein E1 anhängen (Modem-Echo ein)
Beispiel:  Modem an einer Nebenstelle:  MODEM_INIT AT&FX3E1 oder 
MODEM_INIT ATZX3E1
MODEM_DIAL Als Parameter geben Sie hier den Befehl an, der an das 
Modem gesendet wird, um eine Telefonnummer zu wählen. Hier gibt es 
zwei verschiedene Möglichkeiten, je nachdem ob Sie mit Ton- oder 
Pulswahlverfahren wählen.  Für das Pulswahlverfahren geben Sie hier 
den Parameter ATDP und für das Tonwahlverfahren ATDT an.
Falls Sie Ihr Modem an einer Nebenstelle angeschlossen haben, und 
erst eine bestimmte Ziffer vorwählen müssen, um ein Amt zu bekommen, 
so können Sie diese Ziffer hier einfach anhängen.
Beispiel:  Ihr Telefonnetz arbeitet mit dem Tonwählverfahren, und das 
Modem ist an eine Nebenstelle angeschlossen. Um ein Amt zu bekommem, 
muß die 0 vorgewählt werden.  Der Befehl für die Konfigurationsdatei 
lautet also:
MODEM_DIAL ATDT0 Wenn Sie nicht sicher sind, ob Ihr Telefonnetz mit 
dem Puls- oder Tonwahlverfahren arbeitet, sollten Sie zuerst das 
Tonwahlverfahren ausprobieren. Wenn Ihr Modem keine Verbindung zu 
einem anderen Teilnehmer bekommt, bzw. sie nach dem Wählen keinen 
Rufton hören, müßen Sie das Wählverfahren auf Pulswahl (ATDP) 
umstellen.
MODEM_ANSWER Hier können Sie als Parameter den Befehl angeben, den 
TRANS an Ihr Modem senden soll, um einen ankommenden Anruf 
anzunehmen. Bei den meisten Modems lautet dieser Befehl ATA.
Beispiel:  MODEM_ANSWER ATA
MODEM_RING Hier können Sie die Zeichenfolge angeben, die das Modem 
sendet, wenn ein Anrufer es anruft. Anhand dieser Zeichenfolge 
erkennt TRANS, daß das Modem klingelt und gibt dem Modem dann den 
Befehl den Anrufer anzunehmen.  Die meisten Modems sollten mit der 
Einstellung RING funktionieren.  TRANS überprüft nur, ob die 
angegebene Zeichenkette in der vom Modem gesendeten Meldung enthalten 
ist, d.h. wenn Sie RING eingestellt haben, wird auch die Meldung 
RINGING oder MODEM RING erkannt, da sie die Zeichenkette RING 
enthalten
Zusätzlich verfügen die meisten Modems zusätzlich über die sog. Ring 
Indicator Leitung, über die sie an die serielle Schnittstelle melden, 
wenn ein Anruf stattfindet. TRANS fragt zusätzlich diese Leitung ab, 
so daß sie den Befehl nur brauchen, wenn Ihr Modem nicht über eine 
Ring-Indicator Leitung verfügt und außerdem einen andere Zeichenkette 
als "RING" oder "RINGING" sendet, wenn ein Anruf stattfindet.
Beispiel:  MODEM_RING RING 4.3.3. Timeout Zeiten & Wahlversuche
Wenn TRANS versucht, einen anderen Teilnehmer anzurufen, kann es von 
Zeit zu Zeit vorkommen, daß eine Verbindung nicht zustande kommt, 
z.B. weil die Gegenstelle besetzt ist oder das andere Modem nicht 
abhebt.  Es gibt eine Reihe von Befehlen, mit denen Sie TRANS 
mitteilen können, wie oft es z.B. nach einem erfolglosen 
Anwahlversuch noch versuchen soll, einen Teilnehmer zu erreichen 
bevor es die Aktion als nicht durchführbar annimmt, oder nach 
wievielen Sekunden nach dem Abheben eine Verbindiung mit der 
Gegenstelle zustande gekommen sein muß.  In der 
Beispielkonfigurationsdatei sind diese Werte schon so eingestellt, 
daß mit den meisten Modem ein reibungsloser Ablauf gewährleistet ist. 
Sie sollten diese Werte also nur ändern, wenn es wirklich notwendig 
ist.
ANSWER_TIME Als Parameter übergeben Sie die Anzahl von Sekunden, die 
TRANS nach der Annahme eines Anrufes (Host-Modus) auf einen CONNECT 
wartet, bis es das Modem wieder auflegt und die Verbindung abbricht.  
Wenn es innerhalb dieser Zeit nicht zu einer Verbindung mit dem 
anderen Modem gekommen ist (z.B. weil die Leitung gestört oder das 
Modem falsch eingestellt ist), bricht TRANS den Vorgang ab.
CONNECT_TIME Die Connect-Time ist das Gegenstück zur Answer-Time. Im 
Gegensatz zur Answer-Time ist die Connect-Time die Zeit, die TRANS 
auf einen Connect wartet, nachdem es versucht hat, einen anderen PC 
anzuwählen, d.h., wenn TRANS als GUEST arbeitet.
CONNECT_DELAY Diese Zeit gibt an, wieviele Sekunden TRANS nach einem 
erfolglosen Anwählversuch warten soll, bis es erneut versucht, die 
Gegenstelle anzurufen.  Es kann z.B. sein, daß die Gegenstelle 
besetzt ist, dann ist es sinnvoll, erst einige Sekunden zu warten, 
bevor ein erneuter Anwählversuch gestartet wird. Viele Modems sind 
außerdem mit einer Wahlsperre versehen, die eine Pause von eingen 
Sekunden zwischen zwei Wahlversuchen vorschreibt. Dann muß 
CONNECT_DELAY mindestens auf die Zeit gesetzt werden, die die 
Wahlsperre vorschreibt.
HANDSHAKE_TIMEOUT Nachdem eine Verbindung zu einem anderen PC 
zustande gekommen ist, beginnt TRANS mit einem sogenannten Handshake. 
In dieser Phase tauschen die beiden TRANS-Programme auf den Rechnern 
untereinender Informationen aus um sicherzustellen, daß an der 
Gegenseite auch ein TRANS-Programm ist. Mit dem Befehl 
HANDSHAKE_TIMEOUT können Sie eine Zeit in Sekunden angeben, nach 
denen TRANS die Verbindung abbricht, wenn bis dahin der Handshake 
nicht erfolgreich war. Gründe dafür könnten z.B. sein, daß die 
Gegenstelle ein anderes Programm als TRANS benutzt, um die Verbindung 
herzustellen.
SEND_RETRY Hinter diesem Befehl können Sie angeben, wie oft TRANS 
versuchen soll, eine Datei zu übertragen, wenn die Übertragung nicht 
richtig funktioniert hat. Voreingestellt ist ein Wert von "4".  Wenn 
TRANS es nicht schafft, eine Datei innerhalb dieser vorgegebenen 
Versuche zu übertragen, wird die Übertragung dieser Datei aufgegben 
und eine entsprechende Fehlermeldung auf den Bildschirm und in das 
LOG-File geschrieben.

4.3.4. Sonstige Einstellungen
Außer den Schnittstellenparametern  und den Modembefehlen gibt es 
noch eine Reihe anderer Dinge, die Sie im Block globale Einstellungen 
einstellen müssen oder können, z.B. müssen Sie hier unbedingt Ihre 
eigene ID-Kennung, d.h. den Identifikationsnamen Ihres eigenen 
Rechners mit dem Befehl ID eingeben.
ID Dieser Befehl muß in jeder Konfigurationsdatei stehen und hat als 
Parameter den Identifikationsnamen des eigenen PC's. Wie im 
entsprechenen Kapitel beschrieben, darf dieser maximal 8 Zeichen lang 
sein und nur die Buchstaben A bis Z sowie die Ziffern von 0 bis 9 und 
den Unterstrich _ enthalten.  Alle anderen Sonderzeichen ('*','%'..) 
, Umlaute ('ä','ß'...) , Satzzeichen (',','.'...) usw. dürfen Sie 
dabei nicht verwenden, außerdem wird nicht zwischen Groß- und 
Kleinschreibung unterschieden.
EDITOR Mit der Tastenkombination "ALT-E" können sie einen Editor 
aufrufen, mit dem Sie von TRANS aus die Konfigurationsdatei verändern 
können. Hinter dem Befehl "EDITOR" können sie den Pfad und Dateinamen 
des Editors einstellen, den TRANS aufrufen soll. Falls der Befehl 
EDIT nicht in der Konfigurationsdatei eingefügt ist, versucht TRANS 
den Editor "EDIT" von MS-DOS zu starten. 
Beispiel:  EDITOR c:\dos\edit.exe
LOGFILE Als Parameter geben Sie den Dateinamen der Lodgatei ein. 
Näheres dazu erfahren Sie im Kapitel "Logfile".
LOGLEVEL TRANS kennt vier verschiedene Stufen, in denen es Meldungen 
in der LOGDATEI mitprotokollieren kann:
0.keine Meldungen mitprotokollieren 1.nur Fehlermeldungen 2.nur 
wichtige Meldungen 3.alles mitprotokollieren
Näheres dazu im Kapitel "Logfile".
WATCHDOG Der Watchdog (bzw. Wachhund) ist ein Programmteil, der 
ständig im Hintergrund die Verbindung zu einem anderen Teilnehmer 
überwacht und Alarm schlägt, sobald eine gewisse Zeit lang weder 
Daten gesendet noch empfangen oder von einem Benutzer eine Taste 
gedrückt wurde. TRANS geht dann davon aus, daß etwas mit der 
Verbindung nicht stimmt und bricht diese ab und legt das Modem auf. 
Damit wird verhindert, daß z.B. durch einen Konfigurationsfehler eine 
Verbindung nicht beendet wird und somit Telefongebühren anfallen 
obwohl nichts gesendet wird. Wenn TRANS sich im automatischen Modus 
befindet, d.h. einen Anruf automatisch durchführt, sollte der 
Watchdog normalerweise nie in Aktion treten müssen, sondern ist nur 
als letzte Sicherheitsinstanz vorhanden.  Im manuellen Modus könnte 
es z.B. passieren, daß der Benutzer vergißt, eine Verbindung zu 
beenden weil er z.B. abgelenkt wurde. Dann beendet der Watchdog für 
Sie die Verbindung nach der angegebenen Zeit.  Als Parameter müssen 
Sie dem Befehl WATCHDOG zwei Werte übergeben, die durch ein 
Leerzeichen von einander getrennt sind.  Der erste Wert gibt die Zeit 
in Sekunden an, nach denen der Watchdog im automatischen Modus die 
Verbindung trennen soll, der zweite Wert gibt die Zeit in Sekunden 
für das Abschalten im manuellen Modus an.  Voreingestellt sind hier 
90 Sekunden (=1,5 Minuten) für den Auto-Modus und 900 Sekunden (=15 
Minuten) für den manuellen Modus.  Wenn sie für einen der beiden 
Werte eine 0 eingeben, ist der Watchdog für diesen Modus komplett 
ausgeschaltet, was aber nicht zu empfehlen ist.
Beispiel:  WATCHDOG 180 600
Die Watchdog-Zeit beträgt hier 180 Sekunden (=3 Minuten) im 
Auto-Modus und 600 Sekunden (=10 Minuten) im manuellen Modus.

4.4. Die Teilnehmerblöcke
4.4.1. Der Identifikationsname (ID-Kennung)
Zu denem Teilnehmer, den Sie später von TRANS aus anrufen wollen, 
oder der das Recht haben soll, bei Ihrem PC anzurufen um Daten hoch- 
oder runter zu laden, müssen Sie in der Konfigurationsdatei einen 
Teilnehmerblock erstellen.  Dazu müssen Sie sich zuerst eine Liste 
aller Rechner erstellen, die Sie anrufen wollen, oder die bei Ihnen 
anrufen dürfen.
Beispiel:
Bezeichnung:		Telefonnummer:  Hauptfiliale in München 
		089-1234567 Hauptfiliale in Frankfurt  
		069-7654321 Mein Rechner zuhause 
		06073-234567
Danach müssen Sie ihrem eigenem PC und allen anderen Teilnehmern in 
ihrer Liste einen eigenen Identifikationsnamen (=ID) geben, der 
maximal 8 Buchstaben lang sein darf, und nur die Buchstaben von A bis 
Z sowie die Ziffern von 0 bis 9 und den Unterstrich _ enthalten darf.  
Alle anderen Sonderzeichen (*,%..) , Umlaute (ä,Ü...) , Satzzeichen 
(,.?!) usw. dürfen Sie dabei nicht verwenden, außerdem wird nicht 
zwischen Groß- und Kleinschreibung unterschieden.
Wichtig ist, daß Sie jedem Teilnehmer eine eindeutige ID zuweisen, es 
ist nicht erlaubt, daß eine ID mehrmals in der Konfigurationsdatei 
verwendet wird.



Beispiel:
Bezeichnung:	Telefonnummer:	ID:  mein 
Kassen-PC	06073-454545	FILIALE1 Hauptfiliale in 
München	089-1234567	MUENCHEN Hauptfiliale in 
Frankfurt	069-7654321	FRANKFT Mein Rechner 
zuhause	06073-234567	MY_HOME
Nun können Sie beginnen, für jeden Teilnehmer in Ihrer Liste einen 
Teilnehmerblock in der Konfigurationsdatei zu erzeugen.
Ein Teilnehmerblock wird immer mit dem in eckigen Klammern 
eingeschlossenen ID-Namen begonnen, und endet, sobald der nächste 
Teilnehmerblock anfängt oder das Ende der Konfigurationsdatei 
erreicht ist.  Innerhalb des jeweiligen Teilnehmerblocks können Sie 
dann z.B. die Telefonnummer und den Namen des Teilnehmers angeben, 
und noch viele andere Daten, die in den folgenden Unterkapiteln 
besprochen werden.
Für Ihren eigenen (lokalen) PC, in diesem Fall für den Teilnehmer 
mein Kassen-PC, brauchen Sie keinen Konfigurationsblock anlegen, da 
Sie sich ja nicht selbst anrufen werden. Allerdings müssen Sie Ihre 
eigene ID im Bereich globale Einstellungen angeben (siehe Kapitel 
4.3.4.), damit die Teilnehmer bei denen Sie anrufen, Sie 
identifizieren können.
Nun erzeugen wir aber erstmal die Teilnehmerblöcke für die obige 
Beispiel-Liste und fügen schon den Befehl für die Telefonnummer und 
den Namen ein:
[MUENCHEN] NAME Hauptfiliale in München TEL 089-1234567
[FRANKFT] NAME Hauptfiliale in Frankfurt TEL 069-7654321
[MY_HOME] NAME  Mein Rechner zuhause TEL 06073-234567
Wie Sie sehen, wird der Name des jeweiligen Teilnehmers mit dem 
Befehl NAME und die Telefonnummer mit dem Befehl TEL angegeben.  Wie 
in der gesamten Konfigurationsdatei ist auch hier die 
Groß-/Kleinschreibung unwichtig, Sie könnten also genausogut name 
oder nAmE eingeben.
Bitte beachten Sie hierbei den Unterschied zwischen der ID-Kennung 
und dem Namen eines Teilnehmers!  Die ID-Kennung (oder auch 
Identifikationsname genannt) steht in eckigen Klammern [ ] und leitet 
den Teilnehmerblock ein. Diese ID-Kennung wird von TRANS dazu 
verwendet, die einzelnen Teilnehmer zu verwalten.  Der Name eines 
Teilnehmers, den sie im Teilnehmerblock mit dem Befehl NAME 
eingegeben haben, dient nur zur Information des Benutzers wenn TRANS 
z.B. anzeigt, welchen Teilnehmer es nun anruft usw. Deshalb ist es 
völlig egal, was sie als Namen eingeben und Sie können z.B. auch 
mehreren Teilnehmern den selben Namen geben.
Wenn TRANS in einem Netz aus mehreren Filialen verwendet wird, ist es 
ratsam, eine zentrale Person zu bestimmen, die die ID-Kennungen 
vergibt, und die ID-Kennungen nach einem festen System aufzubauen, 
z.B. FIL00001 bis FIL99999 für Filiale 1 bis Filiale 99999.

4.4.2. Passwörter
Um zu verhindern, daß sich Personen unberechtigt Zugang zu einem 
Rechner verschaffen, muß ein TRANS-Teilnehmer sich jedesmal mit 
seiner ID-Kennung und einem Passwort identifizieren, wenn er sich in 
einen anderen Rechner einwählen will.  In jedem Teilnehmerblock 
müssen Sie also das Passwort definieren, mit dem Sie sich bei dem 
jeweiligen Teilnehmer identifizieren müssen.  Dieses sogenannte 
Guest-Passwort, mit dem Sie sich als Gast bei einem Host anmelden, 
muß der jeweilige Teilnehmer (Host) Ihnen mitteilen.
Wenn Sie den Teilnehmer nicht nur anrufen wollen (Sie sind der Gast 
im Rechner des Teilnehmers), sondern dem Teilnehmer auch gestatten 
wollen, bei Ihrem Rechner anzurufen (Sie sind der Host und der andere 
Teilnehmer ist der Gast in Ihrem Rechner), müssen Sie außerdem ein 
Host-Passwort in den jeweiligen Teilnehmerblock eingeben. Dieses 
Host-Passwort müssen Sie dem anderen Teilnehmer mitteilen, und dieser 
muß es bei sich wiederum als Guest-Passwort eintragen.
Beispiel:  Die beiden Teilnehmer A und B wollen sich die Möglichkeit 
geben, sich gegenseitig anzurufen um Daten auszutauschen.  Teilnehmer 
A hat festgelegt, daß Teilnehmer B sich mit dem Passwort PASSWORT_A 
anmelden muß, wenn er bei Ihm anruft. Ebenso hat Teilnehmer B 
festgelegt, daß Teilnehmer A sich mit dem Passwort PASSWORT_B bei Ihm 
anmelden muß.
Die Konfigurationsblöcke in den Konfigurationsdateien der beiden 
Teilnehmer würden also folgendermaßen aussehen (Kommentare beginnen 
mit einem Semikolon):
;Konfigurationsdatei von Teilnehmer A:  ;meine eigene ID-Kennung ID 
TEILN_A ;Teilnehmerblock für Teilnehmer "B":  [TEILN_B] NAME 
Teilnehmer B TEL  01234-56789 GUEST_PASSWORD PASSWORT_B ; mit dem 
Guest-Passwort kann ich mich bei Teilnehmer B einwählen HOST_PASSWORD 
PASSWORT_A ; mit dem Host-Passwort kann Teilnehmer B sich in meinem 
PC einwählen ; Ende der Konfigurationsdatei von Teilnehmer A 
;Konfigurationsdatei von Teilnehmer B:  ;meine eigene ID-Kennung ID 
TEILN_B ;Teilnehmerblock für Teilnehmer A:  [TEILN_A] NAME Teilnehmer 
A TEL  04321-765432 GUEST_PASSWORD PASSWORT_A ; mit dem 
Guest-Passwort kann ich mich bei Teilnehmer A einwählen HOST_PASSWORD 
PASSWORT_B ; mit dem Host-Passwort kann Teilnehmer A sich in meinem 
PC einwählen ;Ende der Konfigurationsdatei von Teilnehmer B
Wie Sie sehen, müssen die Passwörter also jeweils über Kreuz 
definiert sein, also das Host-Passwort von A muß bei B als 
Guest-Passwort eingegeben werden und umgekehrt.
Ein anderer Teilnehmer kann sich nur dann als Guest in Ihren Rechner 
einwählen, wenn Sie für diesen Teilnehmer einen Teilnehmerblock in 
Ihrer Konfigurationsdatei angelegt haben und der Teilnehmer sich mit 
der richtigen ID-Kennung und Passwort bei Ihrem Rechner anmeldet. 
Damit wird verhindert, daß sich Personen unberechtigt Zugang zu Ihren 
Daten verschaffen.
Wenn man mehreren Teilnehmern gestatten will, sich als Guest in den 
eigenen Rechner einzuwählen ist es ratsam, jedem Teilnehmer ein 
anderes Passwort zuzuweisen. Damit kann man verhindern, daß sich ein 
Teilnehmer unberechtigterweise unter der ID-Kennung eines anderen 
Teilnehmers bei ihnen einwählt und so evtl. an Daten kommt, für die 
er keine Berechtigung besitzt.
Zusammenfassung
Sie können zu jedem Teilnehmer sowohl ein Host- als auch ein 
Guest-Passwort im jeweiligen Teilnehmerblock angeben.  Wenn Sie einen 
Teilnehmer nur als Guest anrufen wollen, dieser aber nicht die 
Berechtigung haben soll, bei Ihnen anzurufen, müssen Sie nur das 
Guest-Passwort eingeben, die Zeile mit dem Host-Passwort löschen Sie 
einfach bzw. kommentieren Sie aus, indem Sie ein Semikolon vor die 
Zeile setzen. Sobald TRANS in einem Teilnehmerblock kein 
HOST-Passwort findet, wird es dem betreffenden Teilnehmer nicht 
gestatten, sich in Ihren Rechner einzuwählen.
Genauso können Sie auch nur das Host-Passwort eingeben, und das 
Guest-Paswort weglassen. Dann können Sie diesen Teilnehmer nicht mehr 
anrufen, er kann sich aber weiterhin bei Ihnen einwählen.
Ein Teilnehmerblock, in dem Sie weder ein Host- noch ein 
Guest-Passwort angeben, ist allerdings nutzlos, da Sie diesen 
Teilnehmer weder anwählen können noch kann sich der Teilnehmer bei 
Ihnen einwählen. Diese Konfiguration ist also zu vermeiden.

4.4.3. Dateien hoch- und runterladen
Sinn und Zweck von TRANS ist es, DATKASSE-Daten in Form von Dateien 
zu einem anderen Rechner hochzuladen von einem anderen Rechner auf 
den eigenen herunterzuladen.  Zu diesem Zweck gibt es eine Reihe von 
Befehlen in der Konfigurationsdatei die genau festlegen, welche 
Dateien von den einzelnen Teilnehmern hoch- oder heruntergeladen 
werden sollen.
Die beiden wichtigsten Befehle hierfür sind GETFILE und SENDFILE. Mit 
GETFILE können Sie eine Datei vom anderen Rechner auf Ihren Rechner 
kopieren, mit SENDFILE können Sie eine Datei von Ihrem Rechner auf 
den anderen Rechner kopieren.
4.4.3.1. SENDFILE
Mit dem Befehl SENDFILE können Sie eine oder mehrere Dateien auf den 
Computer des anderen Teilnehmers hochladen.  Dazu müssen sie SENDFILE 
als ersten Parameter den Dateinamen (ggf. incl. Pfadangabe) der 
Datei, die sie senden wollen, angeben.  Dabei ist es auch möglich, 
DOS-Wildcards (* und ?) einzugeben, um mehrere Dateien auf einmal zu 
senden.  Wildcards sind Platzhalter. Der Wildcard ? steht dabei für 
ein beliebiges Zeichen und der Wildcard * steht für eine beliebige 
Zeichenfolge.  Als zweiten Parameter müssen sie das Verzeichnis 
eingeben, in das die Dateien auf dem PC des anderen Teilnehmers 
gespeichert werden sollen. Wenn der zweite Parameter weggelassen 
wird, wird die Datei in das Datkasse Hauptverzeichnis gespeichert. 
Genau wie bei dem Befehl GETFILE beziehen sich hierbei alle 
Verzeichnisangaben relativ zum Datkasse Hauptverzeichnis.  Das 
Datkasse Hauptverzeichnis ist dabei das Verzeichnis, in dem die Datei 
TRANS.EXE gestartet wurde.  Normalerweise sollte sich TRANS im selben 
Verzeichnis befinden, in dem auch Dataksse installiert ist.
Beispiel:  SENDFILE daten\preise\*.* daten\preise
Sendet alle Dateien aus dem Datkasse Unterverzeichnis daten\preise in 
das selbe Unterverzeichnis auf dem Rechner des anderen Teilnehmers.
Beispiel:  SENDFILE dbase?.id0
Sendet alle Dateien mit dem Dateinamen dbase?.ido (wobei ? für einen 
beliebigen Buchstaben/Ziffer steht) in das Datkasse Hauptverzeichnis 
des anderen Teilnehmers.
In einem Teilnehmerblock können beliebig viele SENDFILE Befehle 
eingefügt werden.
4.4.3.2. GETFILE
Mit dem Befehl GETFILE können Sie eine Datei dem Computer des anderen 
Teilnehmers auf Ihren eigenen PC herunterladen. Dazu müssen sie 
GETFILE als ersten Parameter den Dateinamen (ggf. incl. Pfadangabe) 
der Datei, die sie herunterladen wollen, angeben.  Als zweiten 
Parameter müssen sie das Verzeichnis eingeben, in das die Datei auf 
Ihrem PC gespeichert werden soll. Wenn der zweite Parameter 
weggelassen wird, wird die Datei in ihr DATKASSE Hauptverzeichnis 
gespeichert.  Alle Verzeichnissangaben beziehen sich dabei auf das 
DATKASSE Hauptverzeichnis des jeweiligen Teilnehmers, d.h. es ist nur 
möglich Dateien zu holen, die sich im Datkasse Verzeichnis bzw. 
dessen Unterverzeichnisse des anderen Teilnehmers befinden. Ebenso 
können diese Dateien auf dem eigenen PC nur in das Datkasse 
Unterverzeichnis bzw. dessen Unterverzeichnisse  gespeichert werden. 
Damit soll verhindert werden, daß ein Teilnehmer von außen Dateien  
von Ihrem PC läd, die nicht zu Datkasse gehören.
Beispiel:  Auf dem eigenen Rechner ist DATKASSE im Verzeichnis 
C:\KASSE installiert, der andere Teilnehmer hat DATKASSE auf seinem 
Rechner im Vereichnis D:\PROG\DATKASSE installiert. Sie haben in 
Ihrer TRANS-Konfigurationsdatei folgenden Befehl eingegben:
GETFILE formular\bestell.fgn import
Dann holt TRANS die Datei "BESTELL.FGN" vom PC des anderen 
Teilnehmers ab, und zwar aus dem Verzeichnis 
D:\PROG\DATKASSE\FORMULAR\. Auf dem eigenen PC wird die Datei im 
Verzeichnis C:\KASSE\IMPORT\ gespeichert.
Die Dateinamen dürfen dabei keine Wildcards (* ?) enthalten, d.h. sie 
können pro GETFILE Befehl nur eine Datei angeben, die geholt werden 
soll (im Gegensatz zum Befehl SENDFILE wo mit Hilfe der Wildcards 
auch mehrere Dateien mit einem SENDFILE Befehl gesendet werden 
können). Mit dieser Einschränkung soll ebenfalls erschwehrt werden, 
daß sich ein Teilnehmer z.B. mit *.* (auch unbeabsichtigt) Dateien 
von Ihrem PC läd, die nicht für Ihn bestimmt sind.  Konkret bedeutet 
es also, daß sie wissen müssen, in welchem Unterverzeichnis von TRANS 
sich die Datei befindet die sie holen wollen und wie der genaue 
Dateiname dieser Datei lautet.
Neben den Wildcards ist es auch nicht erlaubt, Laufwerksbezeichnungen 
in den Dateinamen einzubauen (z.B. GETFILE D:\IRGENDWAS.TXT IMPORT) 
oder in ein übergeodnetes Verzeichnis zu wechseln (GETFILE 
..\IRGENDWAS.TXT IMPORT). Solche Anfragen werden von der Hoststation 
abgefangen und die betreffenden Dateien werden nicht gesendet.
In einem Teilnehmerblock können beliebig viele GETFILE Befehle 
eingefügt werden.

4.4.4. Zeitgesteuerte Aktionen
Wie schon zuvor beschrieben, können Sie TRANS sowohl manuell als auch 
automatisch bedienen.  Wenn Sie TRANS nur manuell bedienen wollen, 
brauchen Sie keine weiteren Angaben im Teilnehmerblock der 
Konfigurationsdatei.  Wollen Sie dageben, daß TRANS automatisch an 
einem bestimmten Datum und einer bestimmten Zeit bei einem anderen 
Teilnehmer anruft und mit diesem Daten austauscht, so benötigen Sie 
noch zwei weitere Befehle: DIALTIME und DIALDATE.

4.4.4.1. DIALTIME
Mit dem Befehl DIALTIME in einem Teilnehmerblock veranlassen Sie 
TRANS zu der als Parameter angegebenen Uhrzeit automatisch bei dem 
Teilnehmer anzurufen und die unter SENDFILE und GETFILE angegebenen 
Dateien mit diesem auszutauschen.
Die Uhrzeit geben Sie als Parameter in der Form ss:mm ein, wobei ss 
die Stunde und mm die Minuten sind.
Beispiel:  DIALTIME  10:07
Dieser Befehl veranlasst TRANS dazu, den Teilnehmer um 10:07 Uhr  
anzuwählen.
Pro Teilnehmerblock dürfen Sie den Befehl DIALTIME nur ein Mal 
verwenden, wenn Sie einen Teilnehmer mehrmals pro Tag anrufen wollen, 
müssen Sie mehrere Teilnehmerblöcke für diesen Teilnehmer anlegen 
(und darauf achten, daß Sie jedem Teilnehmberblock eine andere 
ID-Kennung vergeben!). Wenn Sie einen anderen Teilnehmre anrufen (Sie 
sind der Guest und der andere Teilnehmer ist der Host), achtet TRANS 
nicht darauf, ob die ID-Kennung die Sie für den anderen Teilnehmer 
angegeben haben, mit seiner tatsächlichen ID-Kennung übereinstimmt. 
Deshalb ist es durchaus möglich, für einen anderen Teilnehmer mehrere 
Teilnehmerblöcke mit einer jeweils anderen ID-Kennung anzulegen. Wenn 
der betreffende Teilnehmer allerdings bei Ihnen anruft (Sie sind der 
Host), beachtet TRANs natürlich nur den Teilnehmerblock, der mit der 
tatsächlichen ID-Kennung des Teilnehmers übereinstimmt.  Wenn Ihr 
TRANS zu der angegebenen Zeit den Teilnehmer nicht anrufen  kann, 
z.B. weil Ihr PC ausgeschaltet oder gerade mit einem anderen Anruf 
beschäftigt ist, versucht TRANS zum nächst möglichen Zeitpunkt den 
Anruf durchzuführen.
Beispiel:  Sie haben den Befehl DIALTIME 10:07 im Teilnehmerblock, 
allerdings starten Sie TRANS an diesem Tag erst um 11:00 Uhr. TRANS 
merkt dann, daß es den Teilnehmer noch nicht angerufen hat und der 
Anruf längst überfällig, ist und beginnt sofort, den Teilnehmer 
anzurufen.
4.4.4.2. DIALDATE
Manchmal ist es nötig einen Teilnehmer nur an einem bestimmten Datum 
anrurufen. Dazu verwenden Sie dann den Befehl DIALDATE im 
Teilnehmerblock.
Das Datum wird im Format tt.mm anggeben, wobei tt für den Tag 
(01..31) und mm für den Monat (01..12) steht.  TRANS überprüft das 
angegbene Datum allerdings nicht auf seine Richtigkeit, d.h. sie 
können auch den 31. Februar (=31.02) als Datum angeben... allerdings 
wird dieser Anruf dann garantiert nie durchgeführt werden.  Sie 
können sowohl für den Monat als auch den Tag 00 eingeben, daß 
bedeutet dann, daß TRANS an allen Tagen bzw. Monaten diesen Anruf 
ausführt.
Beispiel:  DIALDATE 00.02
TRANS führt diesen Anruf an allen Tagen (00), d.h. täglich im Monat 
Februar (02) durch.
Beispiel:  DIALDATE 01.00
TRANS führt diesen Anruf an jedem ersten Tag (01) eines Monats durch 
(00), also am 1. Januar, 1. Februar usw....
Wenn sie sowohl für den Tag als auch den Monat 00 eingeben, wird der 
Anruf täglich durchgeführt, wenn sie den Befehl DIALDATE nicht in dem 
Teilnehmerblock einfügen, hat das den selben Effekt.  Wenn Sie den 
Befehl DIALDATE in einem Teilnehmerblock haben, müssen Sie auch mit 
DIALTIME eine Uhrzeit angeben. Ansonsten weiss TRANS zwar, an welchem 
Datum es anrufen soll, aber nicht zu welcher Uhrzeit, und das führt 
dazu, daß der Anruf nicht durchgeführt wird.
Wenn Sie den Befehl DIALDATE verwenden, führt TRANS den Anruf nur zu 
dem angegebenen Datum durch. Wenn Sie TRANS am angegebenen Datum 
nicht gestartet haben, wird der Anruf nicht nachgeholt.
Beispiel:  Sie haben in einem Teilnehmerblock den Befehl DIALDATE 
01.08 eingegeben, waren aber von 28.07.-04.08. im Urlaub und haben  
TRANS nicht gestartet. Wenn Sie TRANS am 05.08 wieder starten,  wird 
der für den 01.08 angesetzte Anruf nicht nachgeholt! 

4.4.5. Sonstige Befehle für die Teilnehmerblöcke
QUIT Wenn der Befehl QUIT in einem Teilnehmerblock steht, beendet 
TRANS sich automatisch, sobald dieser Anruf erfolgreich durchgeführt 
wurde oder nicht innerhalb der angegebenen Versuche durchgeführt 
werden konnte.  Hilfreich ist der Befehl QUIT, wenn Sie TRANS 
automatisch von DATKASSE aus gestartet haben und nach Durchführung 
des Anrufes wieder automatisch zu DATKASSE zurückkehren wollen. 
REMOTE_GETFILE Dieser Befehl ist nur aktiv, wenn TRANS sich im 
Host-Modus befindet, d.h. der andere Teilnhmer bei Ihnen angerufen 
hat. Als Parameter können Sie Yes oder No bzw.  Ja oder Nein angeben.  
Yes bzw. Ja bedeutet, daß der Anrufer (Guest) das Recht hat, Dateien 
auf Ihren PC hochzuladen. Wenn Sie No bzw. Nein als Paramter 
eingeben, ist es dem Gast nicht möglich, eine Datei auf Ihren PC zu 
laden. Die Voreinstellung für REMOTE_GETFILE ist No.  Beispiel:  
REMOTE_GETFILE no
REMOTE_SENDFILE REMOTE_SENDFILE ist das Gegenstück zu REMOTE_GETFILE 
und ebenfalls nur aktiv, wenn TRANS sich im Host-Modus befindet. Auch 
hier können Sie als Parameter Yes oder No bzw. Ja oder Nein eingeben.  
Yes bzw. Ja bedeutet dabei, daß der Anrufer (Guest) das Recht hat, 
von Ihrem PC Dateien abzuholen. Wenn Sie No oder Nein als Paramter 
angeben, ist es dem Guest nicht möglich, eine Datei von Ihrem PC zu 
holen. Die Voreinstellung für REMOTE_SENDFILE ist No.
Bitte bachten Sie, daß es wenig Sinn macht, einem anderen Teilnehmer 
durch Eintragen eines Host-Passworts zu erlauben, sich in Ihren PC 
einzuwählen, dann aber sowohl REMOTE_GETFILE als auch REMOTE_SENDFILE 
auf No zu setzen.
5. Anrufe manuell durchführen
Neben der Möglichkeit, daß TRANS zu einer bestimmten Zeit automatisch 
bei einem anderen Teilnehmer anruft, um Dateien zu holen und zu 
senden, gibt es auch die Möglichkeit, dies manuell gesteuert zu tun.  
Drücken Sie dazu ALT-M und wählen Sie aus der Liste denjenigen 
Teilnehmer aus, den Sie anrufen wollen.  Nachdem eine Verbindung 
hergestellt wurde, können sie Beginnen, Dateien zu holen und zu 
senden.  Dateien können dabei mit ALT-D geholt (Download), und mit 
ALT-U gesendet (Upload) werden. Sie werden dabei nach dem Dateinamen 
der zu holenden/sendenden Datei und dem Quell- bzw. Zielverzeichnis 
gefragt. Beim Senden von Datein ist es auch möglich, Wildcards 
einzugen (z.B. werden mit *.DAT alle Dateien mit der Dateiendung .DAT 
gesendet), beim Holen von Datein sind Wildcards nicht erlaubt.  
Beachten sie bitte auch, daß die Verbindung im Manuellen Modus nicht 
automatisch getrennt wird (es sei denn, der Watchdog schaltet die 
Verbindung ab, wenn eine Zeit lang keine Dateien gesendet/geholt 
wurden). Um eine manuelle Verbinding zu trennen, müssen sie das Modem 
mit ALT-H (Hang up) auflegen. 
Neben der Möglichkeit, einen manuellen Anruf mit ALT-M zu starten, 
können sie einen automatischen Anruf mit ALT-A starten. Dabei 
sendet/holt TRANS nur die in der Konfigurationsdatei angegebenen 
Dateien, genau so, als ob TRANS den Anruf zeitgesteuert ausgeführt 
hätte.
Beispiel:  In der Konfigurationsdatei ist angegeben, daß der 
Teilnehmer FILIALE1um 15:00 Uhr angerufen werden soll. Sie wollen den 
Anruf aber ausnahmsweise vorziehen und sofort ausführen lassen. 
Drücken sie dann ALT-A, wählen den Teilnehmer aus der Liste aus und 
der Anruf wird einmalig sofort ausgeführt. 
Beispiel:  Sie wollen in unregelmäßigen Abständen bei einen 
Teilnehmer anrufen, und jedesmal die selben Dateien senden/holen. Sie 
können nun jedesmal einen manuellen Anruf bei diesem Teilnehmer 
starten und alle Dateinamen von Hand eingeben.  Eine weit 
komfortablere Möglichkeit ist es aber, für diesen Teilnehmer einen 
neuen Teilnehmerblock einzugeben, allerdings ohne eine DIALTIME 
Dieser Anruf wird nun nie automatisch von TRANS gestartet werden (da 
ja keine Zeit angegeben ist), sie können den Anruf aber manuell mit 
ALT-A starten. 
Beispiel:  Sie sind nach Ladenschluß zuhause an Ihrem PC, und wollen 
schnell noch eine Datei mit den Umsatzdaten des Tages von Ihrem PC im 
Geschäft abholen, auf dem zur Zeit TRANS läuft. Starten sie dazu mit 
ALT-M einen manuellen Anruf und holen sich mit ALT-G die Datei vom 
Recher im Laden. Danach beenden Sie die Verbindung mit ALT-H. 
Beachten sie, daß der Rechner im Laden dazu natürlich in der 
Konfigurationsdatei einen Teilnehmerblock für Ihren PC zuhause 
enthalten muß.  6. Die Anruf Warteschlange
Wenn Sie TRANS starten dann liest es zuerst die Konfigurationsdatei 
ein und legt sich eine Liste aller Teilnehmer an, die es heute 
anrufen muß. Dabei berücksichtigt TRANS Anrufe, die an diesem Tag 
bereits durchgeführt wurden und löscht Sie wieder aus der Liste.  Sie 
können sich diese Liste wie eine Warteschlange im Supermarkt 
vorstellen, in denen die Anrufe der Reihe nach anstehen und darauf 
warten, daß Sie abgearbeitet werden.  TRANS zeigt im unteren Teil des 
Status-Fensters immer an, welcher Anruf der nächste in der 
Warteschlange ist und um welche Uhrzeit er ausgeführt wird.  Wenn die 
Warteschlange komplett abgearbeitet ist, und keine weiteren Anrufe 
darauf warten, ausgeführt zu werden, so wird auch das im 
Status-Fenster angezeigt.

7. Flags
Die Flags die in den untersten Zeile der einzelnen Fenster angezeigt 
werden, wurden schon mehrfach angesprochen.  Hier nun die Erklärung, 
was die einzelnen Flags bedeuten (aufgeteilt in die Bereiche Status 
und Modem).

7.1. Flags im Status-Fenster
GUEST/HOST Dieses Flag zeigt an, ob sich TRANS momentan im GUESToder 
im HOST-Modus befindet. Wenn Sie TRANS startet, befindet es sich im 
GUEST-Modus. Wenn ein Anrufer von außen bei TRANS anruft, schaltet es 
automatisch in den HOST-Modus um und nimmt den Anrufer an.
AUTO/MANUELL Dieses Flag zeigt an, ob sich TRANS momentan im AUTO- 
oder im MANUELL-Modus befindet. Im MANUELL-Modus führt TRANS 
selbstständig keine Aktionen durch, sondern nur wenn der Benutzer den 
Befehl dazu gibt.

7.2. Flags im Modem-Fenster:
CONNECT Dieses Flag bedeutet, das TRANS momentan eine Verbindung zu 
einem anderen Rechner aufgebaut hat und das Modem den sogenannten 
Carrier-Ton empfängt. Falls das Modem des anderen Teilnehmers auflegt 
oder die Verbindung aus irgendeinem Grund unterbrochen wird, empfängt 
das Modem das Carrier-Signal nicht mehr und das CONNECT Flag wird 
gelöscht.
RING Dieses Flag wird immer dann angezeigt, wenn das Modem klingelt, 
d.h. ein anderer Teilnehmer bei Ihrem Modem anruft.
HU Dieses Flag steht für Hang Up, also für Auflegen. Es wird immer 
dann angezeigt, wenn das Modem gerade den Befehl bekommt, die Leitung 
zu trennen.  Wenn das Modem sich im Ruhezustand befindet, d.h. 
momentan keine Verbindung zu einem anderen Teilnehmer besteht, sendet 
TRANS von Zeit zu Zeit automatisch den Auflegen-Befehl an das Modem 
um sicherzugehen, daß die Telefonleitung wirklich getrennt ist und 
das Modem nicht durch einen Fehler nicht richtig aufgelegt ist und 
die Leitung blockiert.  Das Auflegen des Modems kann einige Sekunden 
dauern, in dieser Zeit akzeptiert TRANS keine Tastatureingaben. 
ONLINE/OFFLINE Dieses Flag gibt an, ob TRANS sich im Online- oder 
Offline-Modus befindet. Der Online-Modus wird eingeschaltet, wenn 
TRANS eine Verbindung zu einem anderen Teilnehmer aufbaut. Der Status 
dieses Flags wirkt sich hauptsächlich darauf aus, welche Befehle Sie 
TRANS über die Tastatur eingeben können. Z.B. ist es nicht möglich, 
mit ALT-E den Editor aufzurufen, wenn TRANS sich im Online-Modus 
befindet.  Der Unterschied zwischen dem CONNECT und dem ONLINE Flag 
ist, daß sich das Connect-Flag direkt auf das Carrier-Signal des 
Modems bezieht, während das Online-Flag nur von TRANS beeinflußt 
wird. 
Beispiel:  Sie haben eine Verbindung zu einem anderen Teilnehmer 
aufgebaut und Dateien übertragen. Irgendwann wird die Verbindung 
unterbrochen. In diesem Augenblick wird das Connect-Flag gelöscht, 
d.h. es besteht keine direkte Verbindung zum anderen Teilnehmer mehr. 
Danach beginnt TRANS, die empfangenen Dateien in die 
Zielverzeichnisse zu verschieben, die Warteschlangen zu aktualisieren 
usw.. erst nachdem das alles erledigt ist, schaltet TRANS vom Online- 
in den Offline-Modus und nun kann z.B. ein neuer Teilnehmer anrufen.  
8. Die Logdatei
Sie haben die Möglichkeit, daß TRANS alle Aktionen die es durchführt,  
in einer sog. Logdatei mitprotokolliert.  Die Logdatei ist eine reine 
Textdatei in die TRANS all das mitprotokolliert, was es auch im 
Status-Fenster anzeigt.  Den Namen  der Logdatei  können Sie in der 
Konfigurationsdatei mit dem Befehl LOGFILE angeben. 
Beispiel:  LOGFILE  trans.log
Normalerweise protokolliert TRANS nicht alles mit, was es auch im 
Status-Fenster anzeigt, sondern nur die wichtigsten Informationen. 
Das ist der Standard-Modus.  Wenn Sie TRANS neu inststalliert haben, 
oder irgendwelche Fehler auftreten, sollten Sie TRANS die Anweisung 
geben, alle Informationen mitzuprotokollieren, die es im 
Status-Fenster anzeigt. Die Logdatei wächst dann zwar schneller, 
allerdings können Sie auftretende Fehler dann auch besser 
lokalisieren.  Eine weitere Möglichkeit ist, daß TRANS nur die 
Fehlermeldungen mitprotokolliert. Dieser Modus ist nur zu empfehlen, 
wenn die Logdatei sehr klein bleiben muß und TRANS schon eine ganze 
Weile ohne Fehler stabil gelaufen ist. Die letzte Möglichkeit ist, 
daß TRANS überhaupt nichts in der LOGDATEI mitprotokolliert. Dieser 
Modus ist nicht zu empfehlen, da dann nicht nachvollzogen werden 
kann, welche Dateien TRANS z.B. empfangen oder gesendet hat.
Das Mitprotokollieren in der Logdatei können Sie in  der 
Konfigurationsdatei mit dem Befehl LOGLEVEL einstellen. 
Dabei sind folgende Parameter möglich:  0: nichts mitprotokollieren 
1: nur Fehlermeldungen 2: nur wichtige Meldungen 3: alles 
mitprotokollieren
Beispiel:  LOGFILE  trans.log LOGLEVEL  3
In diesem Beispiel werden alle Meldungen in der Datei TRANS.LOG 
mitprotokolliert.
Sie sollten die Logdatei später regelmäßig, z.B. 1 mal pro Monat 
archivieren und die Originaldatei danach löschen. TRANS merkt 
automatisch, wenn Sie die Log-Datei gelöscht haben und legt eine neue 
Datei an.
9. Interne Arbeitsweise von TRANS
Dieses Kapitel brauchen Sie nur zu lesen, wenn Sie einen etwas 
tieferen Einblick in die Arbeitsweise von TRANS bekommen wollen und 
zumindest über grundlegende Kenntnisse im Umgang mit dem 
Betriebssystem DOS verfügen.
TRANS erzeugt beim Starten automatisch das Verzeichnis TRANS, falls 
dieses noch nicht existiert. In diesem Verzeichnis erzeugt es noch 
weitere Unterverzeichnisse, die im folgenden kurz beschrieben werden.

9.1. Das FLAGS-Verzeichnis
Dieses Verzeichnis verwendet TRANS um sich zu merken, welche Anrufe 
es heute schon durchgeführt hat. Jedesmal wenn ein Anruf durchgeführt 
wurde, schreibt TRANS eine Datei in das FLAGS-Verzeichnis. Der 
Dateiname ist dabei der ID-Name des angerufenen Teilnehmers, die 
Dateiendung ist entweder .$$$ wenn der Anruf erfolgreich ausgeführt 
wurde, oder .$$F wenn der  Anruf nicht durchgeführt werden konnte, da 
es widerholt zu einem Fehler gekommen ist. Durch diese Flag-Dateien 
ist es möglich, daß TRANS nicht vergißt, welche Anbrufe heute schon 
durchgeführt wurden, auch wenn es zwischenzeitlich Beendet und neu 
gestartet wurde. 
Wenn TRANS gestartet, oder Mitternacht überschritten wird und ein 
neuer Tag anfängt, löscht es automatisch alle FLAG-Dateien vom 
Vortag, versuchen Sie also nicht, manuell die Flag-Dateien zu 
löschen, da TRANS dann alle Anrufe wiederholen wird.  Um die 
Flag-Dateien sowie die Warteschlangen zu erzeugen, benötigt TRANS 
freien Speicherplatz auf Ihrer Festplatte. Gehen Sie also sicher, daß 
Sie immer noch einige 100 KB freien Speicherplatz auf der Festplatte 
haben, auf der TRANS läuft, da TRANS ansonsten nicht ordnungsgemäß 
arbeiten kann.  9.2. Die Teilnehmerverzeichnisse
Neben dem Flags-Verzeichnis erzeugt TRANS auch für jeden Teilnehmer 
in der Konfigurationsdatei ein eigenes Unterverzeichnis. In diesem 
Unterverzeichnis speichert TRANS u.a. die Dateien für die 
Warteschlangen ab. Außerdem werden alle Dateien, die TRANS von einem 
anderen Teilnehmer empfängt, ersteinmal in dieses Verzeichnis 
gespeichert und erst nach Beenden der Verbindung in die jeweiligen 
Zielverzeichnisse kopiert. Falls für eine Datei ein Zielverzeichnis 
angegeben wurde, daß nicht existiert, gibt TRANS beim Verschieben der 
Dateien eine entsprechende Fehlermeldung aus und läßt die Datei im 
Teilnehmerverzeichnis, von wo aus sie dann später entweder manuell 
verschoben oder gelöscht werden muß. 

9.3. Die Warteschlangen
Wie schon mehrmals angesprochen, arbeitet TRANS mit sog. 
Warteschlangen. Das sind Dateien, in denen TRANS eine Liste der 
Dateien abgespeichert hat, die es an einen Teilnehmer senden oder von 
einem Teilnehmer empfangen soll. Diese Warteschlangen werden jedesmal 
neu erzeugt, wenn TRANS gestartet wird, oder wenn im manuellen Modus 
eine Datei gesendet oder geholt werden soll.  Die Dateien für die 
Warteschlangen befinden sich im jeweiligen Teilnehmerverzeichnis und 
haben als Dateinamen die eigene ID-Kennung sowie eine Dateiendung, 
die die Art der Warteschlange angiebt. Dabei sind vier verschiedene 
Dateiendungen möglich:
.GEM - Warteschlange für Dateien, die im manuellen Modus geholt 
werden sollen (GEt Manualy).  .GEA - Warteschlange für Dateien, die 
im automatischen Modus geholt werden sollen (GEt Automaticaly).  .SNM 
- Warteschlange für Dateien, die im manuellen Modus gesendet werden 
sollen (SeNd Manualy).  .SNA - Warteschlange für Dateien, die im 
automatischen Modus gesendet werden sollen (SeNd Automaticaly).
Beispiel:  Ihre eigene ID-Kennung ist BUERO,  und sie haben in der 
Konfigurationsdatei für den Teilnehmer FILIALE mit dem Befehl GETFILE 
einige Datein eingegeben, die automatisch von diesem Teilnehmer 
geholt werden sollen.  TRANS legt beim Starten also das 
Unterverzeichnis TRANS\FILIALE an, und speichert in dieses 
Verzeichnis die Warteschlange für die zu holenden Dateien unter dem 
Dateinamen BUERO.GEA
Die Warteschlangen sind reine ASCII-Dateien, die pro Zeile einen 
Dateinamen enthalten. Wildcards sind dabei nicht erlaubt.  Der Aufbau 
der Warteschlangen ist folgender:
Get-Warteschlangen (*.GEA, *.GEM):
 Quellverzeichnis Das Verzeichnis, aus dem Die Datei geholt werden 
soll, relativ zum Datkasse Hauptverzeichnis. Z.B. \FORMULAR 
Zielverzeichnis Das Verzeichnis, in das die Datei auf dem eigenen 
Rechner gespeichert wird, relativ zum Datkasse Hauptverzeichnis, z.B. 
\HANDBUCH Anzahl der Versuche In diesem Teil der Zeile merkt TRANS 
sich, wie oft es schon versucht hat, diese Datei von dem anderen 
Teilnehmern zu holen. Wenn eine Datei neu zu der Warteschlange 
hinzugefügt wird, muß hier eine 0 stehen. 
Diese vier Informationen stehen hintereinander in einer Zeile, 
jeweils durch ein Leerzeichen voneinender getrennt. 
Beispiel:  Es soll die Datei RECHKASS.FGN aus dem Verzeichnis 
FORMULAR des anderen Teilnehmers geholt und auf dem eigenen Rechner 
im Verzeichnis EINGANG gespeichert werden. TRANS fügt dann 
automatisch folgende Zeile  in die GET-automaticaly Warteschlange 
ein: 
RECHKASS.FGN \FORMULAR  \EINGANG 0
Send-Warteschlangen (*.SNA, *.SNM):
Die Sende-Warteschlangen sind analog aufgebaut, und zwar nach 
folgendem Format: Dateiname, Quellverzeichnis, Zielverzeichnis, 
Versuche
Dabei gibt es für das Zielverzeichnis noch eine Besonderheit, und 
zwar kann als Zielverzeichnis [skip] eingegeben werden 
(Kleinschreibung beachten!), dann wird die Datei auf dem Rechner des 
anderen Teilnehmers nach dem Empfang nicht in ein anderes Verzeichnis 
verschoben sondern bleibt  im Teilnehmerverzeichnis.  
Wenn eine Verbindung zu einem anderen Teilnehmer hergestellt wurde, 
prüft TRANS andauernd im Hintergrund, ob Dateien in der 
Sende-Warteschlange stehen, und beginnt ggf. die Übertragung dieser 
Dateien. Im manuellen Modus wird dabei die Warteschlange mit der 
Endung .SNM und im automatischen Modus die Warteschlange mit der 
Endung .SNA überprüft.
Durch das Konzept der Warteschlangen ist es möglich, daß fremde 
Programme mit TRANS interagieren und z.B. Dateien in die 
Warteschlangen einfügen, die dann beim nächsten Anruf von TRANS 
mitübertragen werden. Dies bietet vielfältige Möglichkeiten für 
Zukünftige Zusatzprogramme und Erweiterungen. 

9.4. So funktioniert das Holen von Dateien
Wie in den vorhergehenden Unterkapiteln besprochen, legt TRANS 
Warteschlangen für die zu holenden und sendenden Dateien an.  Wenn 
nun eine Datei vom anderen Rechner geholt werden soll (der eigene PC 
ist der Guest, der andere PC der Host), so wird dieser vom eigenen 
Rechner dazu aufgefordert, die Datei zu senden. TRANS fügt dazu den 
Dateinamen der eigenen get-Warteschlange in die send-Warteschlange 
ein, und überträgt die get-Warteschlange dadurch zum anderen Rechner 
(Host). Dieser merkt nun., daß er eine get-Warteschlange von seinem 
Guest bekommen hat und fängt nun an, die Dateien in dieser 
Warteschlange der Reihe nach an den Guest zu senden (sofern der Guest 
die Berechtigung hat, die entsprechenden Datein zu holen). Wenn alle 
Dateien übertragen wurden, wird die Warteschlange wieder gelöscht. 
Wenn der Name der get-Warteschlange in die send-Warteschlange 
eingefügt wird, ist es wichtig, als Zielverzeichnis [skip] anzugeben, 
damit der Host-Rechner nach Beenden der Verbindung nicht versucht, 
die mittlerweile wieder gelöschte Warteschlange in ein anderes 
Verzeichnis zu kopieren (was zu einer Fehlermeldung führen würde). 
Zusammenfassung: 
Wenn TRANS eine Datei von einem Host-Rechner holen will, so schreibt 
es diesen Dateinamen zuerst in eine Get-Warteschlange. Danach trägt 
es den Namen dieser get-Warteschlange in die send-Warteschlange ein 
und überträgt diese dadurch zum Host. Dieser merkt, daß er vom Guest 
eine Warteschlange bekommen hat, und fängt an, die Dateien in dieser 
Warteschlange der Reihe nach an den Guest zu übertragen.  Jede 
korrekt übertragene Datei wird nach der Übertragung sowohl vom Host 
als auch vom Guest aus der Warteschlange entfernt, so daß nach einer 
korrekten Übertragung aller Dateien die Warteschlangen beider Rechner 
leer sind und automatisch gelöscht werden. 

9.5. So funktioniert das Empfangen von Dateien
Jedesmal, wenn TRANS eine Datei empfängt, bekommt es zuvor einige 
Informationen gesendet, z.B. über das Zielverzeichnis in das die 
Datei auf dem eigenen Rechner gespeichert werden soll. Danach wird 
das externe Programm CEXYZ.EXE gestartet, daß für die eigentliche 
Übertragung verantwortlich ist. Achten Sie also darauf, daß sich 
CEXYZ.EXE im selben Verzeichnis wie TRANS.EXE befindet. Nachdem die 
Datei empfangen wurde, sendet TRANS eine Empfangsbestätigung an den 
Sender, damit dieser weiß, daß die Datei korrekt empfangen wurde. 
Alle Dateien, die TRANS empfängt, werden zuerst im 
Teilnehmerverzeichnis des Sender zwischengespeichert, und erst nach 
Beenden der Verbindung in das eigentliche Zielverzeichnis verschoben. 
Damit TRANS weiß, welche Datei es später in welche Verzeichnis 
verschieben soll, trägt er die Namen aller empfangenen Dateien sowie 
deren Zielverzeichnis in die Datei ID-NAME.MOV im jeweiligen 
Teilnehmerverzeichnis ein (wobei ID-NAME die Kennung des eigen 
Rechners ist) und arbeitet diese nach Beenden der Verbindung der 
Reihe nach wieder ab. Nachdem alle Datein in die Zielverzeichnisse 
verschoben wurden, wird die .MOV-Datei wieder gelöscht. 
10. Tastaturbelegung
F1  	Hilfe anzeigen ALT-A	Teilnehmer automatisch anwählen ALT-I  
	Informationen über bisherige Anrufe an diesem Tag ALT-E  
	Konfigurationsfdatei Editieren ALT-L	Logdatei ansehen 
ALT-X  	Programm beenden (exit) ALT-M	Teilnehmer manuell anwählen 
ALT-D	Eine Datei manuell vom Rechner des anderen Teilnehmers holen 
	(Download). Es muß mit ALT-M eine Verbindung zu diesem 
	Teilnehmer aufgebaut worden sein.  ALT-U	Eine Datei 
manuell an den Rechner des anderen Teilnehmers 	senden (Upload). Es 
muß mit ALT-M eine Verbindung zu diesem 	Teilnehmer aufgebaut 
worden sein.  ALT-H	Modem auflegen (hang up)
11. Mögliche Sicherheitsrisiken
Bei der Benutzung von TRANS sollten Sie sich immer im Klaren darüber 
sein, daß Sie anderen Personen einen Zugriff auf Ihren eigenen 
Rechner gewähren können. Sie sollten sorgsam darauf achten, wem Sie 
gestatten, z.B. Dateien in Ihr DATKASSE Verzeichnis zu laden oder 
sich Daten von Ihnen abzuholen.  Trotz diverser 
Sicherheitsmechanismen ist es durchaus möglich, daß Personen, denen 
Sie einen Zugang zu Ihrem Rechner gewähren, dort einen Schaden 
anrichten. Sie sollten deshalb nur Personen, denen Sie vertrauen, 
einen weitreichenden Zugriff auf Ihre Daten gewährleisten und dabei 
immer darauf achten, daß Sie die Sicherheitsmöglichkeiten von TRANS 
voll ausnutzen, und nicht z.B. für mehrere Teilnehmer das selbe 
HOST-Passwort verwenden.
Ein Teilnehmer, dem Sie erlauben, Dateien von Ihrem Rechner zu holen, 
hat Zugang zu allen Dateien im Datkasse Verzeichnis bzw. in den darin 
enthaltenen Unterverzeichnissen, sofern er den Pfad und den 
Dateinamen der zu holenden Datei kennt. Das Datkasse Verzeichnis ist 
aus Sicht von TRANS dabei das Verzeichnis, in dem TRANS.EXE gestartet 
wurde.  Falls Sie sehr auf Sicherheit bedacht sind, und den 
Teilnehmern, denen Sie Zugang zu Ihrem Rechner gewähren, nicht 100% 
Vertrauen, können Sie für TRANS auch ein seperates Verzeichnis 
erstellen und TRANS in dieses kopieren (incl. aller von Trans 
benötigter Dateien wie z.B: CEXYZ.EXE, die Konfigurations-, und 
Hilfedatei usw..). Nun müssen Sie aber, alle Dateien, die andere 
Teilnehmer von Ihrem PC holen dürfen, oder die Sie von anderen 
Teilnehmern empfangen haben, von Hand in das neue Verzeichnis, in dem 
sich TRANS nun befindet, kopieren. Da das einiges an Erfahrung  im 
Umgang mit dem Betriebssystem vorraussetzt und auch sehr viel von der 
Funktionalität von TRANS dabei auf der Stecke bleibt (sie müssen alle 
Dateien nach dem Empfangen ja erst von selbst per Hand in die 
Zielverzeichnise von Datkasse kopieren), ist diese Betriebsart von 
TRANS nur in sehr sicherheitskritischen Umgebungen zu empfehlen.
12. Fragen & Antworten
F: Ich habe einen neuen Teilnehmer-Block angelegt, aber er erscheint 
weder in der Liste der Teilnehmer wenn ich ALT-M oder ALT-A drücke, 
noch wird er automatisch zur angegebenen Uhrzeit angerufen. Was habe 
ich falsch gemacht?  A: Wenn Sie einen Teilnehmer anrufen wollen, 
müssen Sie in der Konfigurationsdatei im betreffenden 
Teilnehmer-Block ein Guest-Passwort eingegeben haben. Falls Sie kein 
Guest-Passwort eingegeben haben, können Sie den betreffenden 
Teilnehmer nicht anrufen.  Wenn Sie die Konfigurationsdatei von TRANS 
aus geändert haben (Tastenkombination ALT-E) müssen Sie daran denken, 
daß die neue Konfigurationsdatei erst dann aktiv wird, wenn Sie TRANS 
verlassen und neu gestartet haben.
F: Ich habe REMOTE_GETFILE auf No gesetzt, mein PC empfängt aber 
trotzdem eine Datei mit den Namen IDNAME.GEA oder IDNAME.GEM (wobei 
IDNAME die jeweilige ID-Kennung  des anderen Teilnehmers ist). Stimmt 
da etwas nicht?  A:  Diese Datei ist eine spezielle Steuerdatei von 
TRANS und wird jedesmal übertragen, wenn der andere Teilnehmer 
Dateien von Ihrem Rechner holen möchte. Da Sie nur zur internen 
Steuerung von TRANS dient, wird sie als einzige Ausnahme übertragen, 
obwohl REMOTE_GETFILE auf No gesetzt ist. 
13. Befehlsübersicht
Dies ist eine kurze alphabetische Übersicht aller Befehle und 
Kommandos, die in der Konfigurationsdatei eingegeben werden können. 
Eine genauere Beschreibung finden Sie in den jeweiligen Kapiteln des 
Handbuches.

13.1. Globale/allgemeine Befehle
Diese Befehle sollten nur ein mal in jeder Konfigurationsdatei 
vorkommen und sich möglichst am Anfang der Datei, vor den 
Teilnehmerblöcken, befinden.
COM_PORT Gibt die Nummer der seriellen Schnittstelle an, an der das 
Modem angeschlossen ist.
Beispiel:  COM_PORT 1 für ein Modem an COM1
COM_BAUD Gibt die Übertragungsrate an, mit der die Daten an das Modem 
gesendet werden. Üblich sind hier Werte von 2400, 9600, 19200, 38400, 
57600, 115200 Baud
COM_BUFFER Gibt die Größe des Puffers ein, in dem die ankommenden 
Daten der Gegenstelle zwischengespeichert werden. Voreingestellt sind 
8192 Bytes (=8 KB).
COM_ADDRESS Gibt die Adresse der seriellen Schnittstelle an (als 
Hexadezimalen Wert). Normalerweise versucht TRANS diese Adresse 
automatisch herauszufinden, bei einigen exotischen Konfigurationen 
kann es aber nötig sein, die Adresse explizit anzugeben.  Beispiel:  
COM_ADDRESS 3F8 Die Schnittstelle ist an der Adresse 3F8 Hex zu 
finden.
COM_IRQ Gibt den IRQ der Seriellen Schnittstelle an. ormalerweise 
versucht TRANS den IRQ automatisch herauszufinden, ei einigen 
exotischen Konfigurationen kann es aber nötig sein, en IRQ explizit 
anzugeben.
Beispiel:  COM_IRQ 4 Die Schnittstelle hat den IRQ 4
EDITOR Mit der Tastenkombination „ALT-E“ können sie einen Editor 
aufrufen, mit dem Sie von TRANS aus die Konfigurationsdatei verändern 
können.
Beispiel:  EDITOR c:\dos\edit.exe
ID Dieser Befehl muß in jeder Konfigurationsdatei stehen und hat als 
Parameter den Identifikationsnamen des eigenen PC's. 
MODEM_INIT Diesem Befehl wird als Paramete die Zeichenkette 
übergeben, die TRANS an das Modem senden soll, um es zu 
initialisieren. Voreingestellt ist "ATZ".
Beispiel:  MODEM_INIT AT&FX3E1 Sendet die Zeichenkette AT&FX3E1 an 
das Modem um es zu initialisieren
MODEM_DIAL Die Zeichenkette hinter diesem Befehl wird an das Modem 
gesendet, wenn es eine Telefonnummer wählen soll MODEM_ANSWER Der 
Zeichenkette hinter diesem Befehl wird an das Modem gesendet, wenn es 
einen Anruf annehmen soll. Voreingestellt ist "ATA" 
MODEM_RING Anhand der Zeichenkette hinter diesem Befehl erkennt 
TRANS, daß das Modem klingelt, d.h. daß ein anderer Teilnehmer 
versucht, bei TRANS anzurufen. 
SEND_RETRY Hinter diesem Befehl können Sie angeben, wie oft TRANS 
versuchen soll, eine Datei zu übertragen, wenn die Übertragung nicht 
richtig funktioniert hat. Voreingestellt ist ein Wert von "4"
WATCHDOG Der Watchdog (bzw. „Wachhund“) ist ein Programmteil, der 
ständig im Hintergrund die Verbindung zu einem anderen Teilnehmer 
überwacht und Alarm schlägt, sobald eine Gewisse Zeit lang weder 
Daten gesendet noch Empfangen oder von einem Benutzer eine Taste 
gedrückt wurde.  Als Parameter müssen Sie dem Befehl WATCHDOG zwei 
Werte übergeben, die durch ein Leerzeichen von einander getrennt 
sind.  Der erste Wert gibt die Zeit in Sekunden an, nach denen der 
Watchdog im "Auto" Modus die Verbindung trennen soll, der Zweite Wert 
gibt die Zeit in Sekunden für das Abschalten im "manuellen" Modus an.

13.2. Befehle für dieTeilnehmerblöcke
Die folgenden Befehle dürfen nur in einem Teilnehmerblock vorkommen.
DIALTIME Gibt die Uhrzeit an, an der der Teilnehmer angerufen wird. 
Wenn sie für einen Teilnehmer keine Uhrzeit angeben, kann dieser nur 
manuell Angerufen werden. Die Uhrzeit muß im Format ss:mm angegeben, 
z.B. DIALTIME 10:25 wenn TRANS den Teilnehmer um 10:25 Uhr anrufen 
soll.
DIALDATE Gibt das Datum an, an dem TRANS den Teilnehmer anrufen soll. 
Das Datum wird im Format tt.mm anggeben, wobei tt für den Tag und mm 
für den Monat (01..12) steht. Wenn für den Tag und/oder Monat 00 
eingegeben wird, setzt TRANS automatisch den aktuellen Tag bzw. Monat 
ein. 
GETFILE Mit dem Befehl GETFILE holen sie eine Datei vom anderen 
Computer ab (download). Als ersten Parameter müssen sie hierbei den 
Pfad und Dateinamen der Datei eingeben, die Sie holen wollen. Der 
Pfad bezieht sich dabei relativ zum Datkasse Hauptverzeichnis. Als 
zweiten Parameter geben sie das Verzeichnis an, in das TRANS die 
Datei auf Ihrem Computer speichern soll (ebenfalls relativ zum 
Datkasse Hauptverzeichnis).
GUEST_PASSWORD Dies ist das Passwort, mit dem Ihr PC sich in den 
anderen PC einwählen kann (Sie sind der "GUEST").
HOST_PASSWORD Dies ist das Passwort, mit dem der andere Teilnehmer 
sich in ihren PC einwählen kann (Sie sind der "HOST").
LOGFILE Gibt den Dateinamen der Logdatei an
LOGLEVEL Gibt an, welche Meldungen TRANS in der Logdatei 
mitprotokollieren soll, möglich sind die Werte  0 bis 3.
NAME Gibt dem Teilnehmer einen Namen, der nur zur Anzeige auf dem 
Bildschirm dient, damit Sie sich nicht die kurzen ID-Kennungen merken 
müssen.
QUIT Wenn der Befehl QUIT in einem Teilnehmerblock steht, beendet 
TRANS sich automatisch, sobald dieser Anruf erfolgreich durchgeführt 
wurde oder nicht innerhalb der angegebenen Versuche durchgeführt 
werden konnte.
REMOTE_GETFILE Erlaubte Paramter sind Yes bzw. No. Yes erlaubt dem 
Teilnehmer, Dateien AN Ihren PC zu senden (Ihr PC empfängt 
ferngesteuert Datein).  Voreinstellung ist No.
REMOTE_SENDFILE Erlaubte Paramter sind Yes bzw. No. Yes erlaubt dem 
Teilnehmer, Dateien von Ihrem PC zu holen (Ihr PC sendet 
ferngesteuert Dateien). Voreinstellung ist No.
SENDFILE Mit dem Befehl SENDFILE können Sie eine oder mehrere Dateien 
auf den Computer des anderen Teilnehmers hochladen (upload). Dazu 
müssen sie SENDFILE als ersten Parameter den Dateinamen (ggf. incl. 
Pfadangabe) der Datei, die sie senden wollen, angeben. Die Pfadangabe 
ist dabei relativ zum Datkasse Hauptverzeichnis. Außerdem können Sie 
für den Dateinamen auch Wildcards (* ?) eingeben um mehrere Dateien 
auf einmal zu senden. Als zweiten Parameter geben sie das Verzeichnis 
an, in das TRANS die Datei auf dem anderen Computer speichern soll 
(ebenfalls relativ zum Datkasse Hauptverzeichnis).
TEL Mit diesem Befehl können Sie die Telefonnummer bestimmen, die 
TRANS wählen soll, um den Teilnehmer anzurufen